Newsletter vom 11.12.2019

Aktuelle Meldungen vom 11.12.2019

Berufliche Grundbildung

11.12.2019

Gesetzesentwurf zum EHB an Parlament überwiesen

Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf über die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung und die dazugehörige Botschaft an das Parlament überwiesen. Damit wird für das EHB eine Gesetzesgrundlage in Form eines eigenen Organisationserlasses geschaffen. Darin sind Bestimmungen zu Aufgaben, Zusammenarbeit, Lehrdiplomen und weiteren Titeln, Organisation, Personalrecht, Finanzierung, Bundesaufsicht, Sanktionen und Umgang mit Personendaten enthalten. Im Gesetzesentwurf wurde u.a. präzisiert, dass das EHB die Bedürfnisse der Sprachregionen und der Kantone berücksichtigt und sein Bildungsangebot mit demjenigen kantonaler pädagogischer Hochschulen koordiniert. Das EHB selber strebt die Akkreditierung als pädagogische Hochschule an.

11.12.2019

Podologin/Podologe EFZ: Anhörung

Das SBFI unterbreitet die Entwürfe der Verordnung über die berufliche Grundbildung und den Bildungsplan für den Beruf Podologin/Podologe EFZ zur Stellungnahme. Anhörungsfrist: 28. Februar 2020. Die Dokumente können hier heruntergeladen werden.

11.12.2019

Steinmetz/in EFZ: Anhörung

Das SBFI unterbreitet die Entwürfe der Verordnung über die berufliche Grundbildung und den Bildungsplan für den Beruf Steinmetz/in EFZ zur Stellungnahme. Anhörungsfrist: 19. März 2020. Die Dokumente können hier heruntergeladen werden.

11.12.2019

BFS: Publikation "Personen in Ausbildung"

In der Schweiz besuchten 2017/2018 von den Personen in Ausbildung 58% die obligatorische Schule, 23% die Sekundarstufe II und 19% die Tertiärstufe. Mit rund 224'500 Lernenden verzeichnete die berufliche Grundbildung im Vergleich zum Vorjahr einen stabilen Bestand (-0,7%). Die Mehrheit Lernenden absolvierten eine EFZ-Grundbildung (94%). Der Anteil an EBA-Lernenden lag bei 6%. Die Zahlen stammen aus der Publikation "Personen in Ausbildung" des BFS.

11.12.2019

ODEC: Governance der Berufsbildung Schweiz

Das ODEC-Bulletin 4/2019 enthält einen Beitrag von Ursula Renold von der KOF/ETH Zürich zur Governance der Berufsbildung in der Schweiz. Die Untersuchung wurde im Auftrag des SBFI realisiert. Untersucht wurden die Kooperationsintensität und Zufriedenheit der Akteure bei zwölf Steuerungsdimensionen. Generell ist die Zusammenarbeit gut – mit Luft nach oben jedoch (S. 11–13). Ab dieser Ausgabe erscheint das ODEC-Bulletin in einem neuen Design.

11.12.2019

IKT in der Pädagogik: Organisation und Kolloquium

Die international tätige Organisation für die pädagogische Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (AUPTIC) richtet sich an interessierte Personen, die IKT in Pädagogik und Bildung unterstützen möchten. Um den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, organisiert sie vor allem Kolloquien. Das letzte fand im November in Freiburg statt. Die Beiträge haben alle Bildungsstufen berücksichtigt, die Berufslehre eingeschlossen. Die Tagungsunterlagen sollen demnächst auf der Webseite von AUPTIC veröffentlicht werden.

11.12.2019

Folio: Berufe im Wandel

Thema der Ausgabe 6/2019 der Zeitschrift Folio sind Berufe im Wandel:
- Die Entwicklung der Pferdeberufe von der Prägung durch das Militär bis zur Prägung durch die Freizeit
- Wie mit dem/der Gebäudeinformatiker/in ein neuer Beruf entsteht
- Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die kaufmännischen Berufe
- Wie die Optiker/innen nach einer verkürzten Ausbildungszeit mehr beraten und weniger Technik selber anwenden.
Schliesslich gewährt Folio einen Blick in das Restaurant der Zukunft und der Leiter des Ressorts Berufliche Grundbildung am SBFI, Toni Messner, beschreibt die Rolle der Fachlehrer/innen bei der Berufsentwicklung.

11.12.2019

VS: Erhöhung der Anzahl Praktikums- und Ausbildungsplätze im Bereich Gesundheit

Derzeit deckt die Zahl der im Wallis ausgebildeten Personen den Bedarf an Fachkräften nicht, insbesondere im Bereich der Pflegeberufe. Zudem wird das Ausbildungspotenzial der Walliser Gesundheitseinrichtungen nicht voll ausgeschöpft. Um Abhilfe zu schaffen, hat der Staatsrat einen Gesetzesentwurf über die Bereitstellung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen für nichtuniversitäre Gesundheitsberufe angenommen. Zunächst gelten die Bestimmungen für Berufe in den Bereichen Pflege und Betreuung.
Medienmitteilung

11.12.2019

Deutschland: Tagungsdokumentation zur Pflegeausbildung der Zukunft

Im Hinblick auf die bevorstehenden Veränderungen in der Pflegeausbildung in Deutschland ab 2020 war das Interesse an der Fachtagung "Die Pflegeausbildung der Zukunft gestalten – Die neuen Rahmenpläne" mit 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausserordentlich gross. Das BIBB hat die Präsentationen und Tagungsdokumente online gestellt. Diese illustrieren u.a. Konstruktionsprinzipien und Struktur der Rahmenpläne und geben praktische Beispiele für ihre Auslegung.

11.12.2019

Österreich: Strukturdaten, Trends und Perspektiven der Berufsbildung

Sowohl die Zahl der Lehrlinge als auch die Zahl der Lehrbetriebe in Österreich ist 2018 erstmals seit 10 Jahren wieder gestiegen. Der Anteil der Lehrlinge an allen Beschäftigten ist jedoch auf einem historischen Tiefststand, der Bedarf an Lehrabgängerinnen und -abgängern als Fachkräfte unverändert hoch. Demgegenüber ist die demografische Entwicklung ungünstig. Die jährlich erscheinende ibw-Publikation "Lehrlingsausbildung im Überblick" enthält alle relevanten statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich.
Studie
Kurzfassung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

11.12.2019

OdASanté: Erste Modulangebote für eidg. Prüfungen im Pflegebereich verfügbar

Im Rahmen des Projekts "Eidgenössische Prüfungen im Pflegebereich" wurden sieben höhere Fachprüfungen und eine Berufsprüfung im Bereich Pflege entwickelt. Sechs davon sind inzwischen in Kraft. Erste Angebote für vorbereitende Kurse können gebucht werden. Ausserdem haben 16 Personen im Jahr 2019 die Höhere Fachprüfung Fachexperte/-in Infektionsprävention im Gesundheitswesen bestanden, und 23 Personen haben 2019 als erste überhaupt den Fachausweis Spezialist-in für angewandte Kinästhetik erhalten.

11.12.2019

Gegenvorschlag des Bundesrats zur Pflegeinitiative

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner fordert mit seiner Volksinitiative "Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)" mehr Pflegepersonal und die Sicherung der Qualität in der Pflege. Der Bundesrat unterstützt die Initiative weitgehend. In seinem indirekten Gegenvorschlag nimmt er wichtige Forderungen auf. Ziel ist es, mit einer Ausbildungsoffensive dem Mangel an Pflegefachpersonen zu begegnen und die Kompetenzen des Pflegepersonals zu erhöhen.
Medienmitteilung

11.12.2019

NE: Schliessung des CEFNA

In einer Medienmitteilung hat der Neuenburger Staatsrat seinen Entscheid bekannt gegeben, Ende 2020 seine Angebote im Bereich Grundkompetenzen einzustellen und die kantonalen Berufsfachschulen mit der Erwachsenenbildung zu betrauen, die bisher vom Neuenburger Erwachsenenbildungszentrum (CEFNA) erbracht wurde. Als Reaktion auf diesen Entscheid bedauert der SVEB den Verlust eines wichtigen Partners und eines kompetenten Akteurs im Bereich der Erwachsenenbildung.

Mittelschulen und Hochschulen

11.12.2019

EDK: Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität

Die Plenarversammlung der EDK hat die Weiterführung des Projekts zur Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität beschlossen. Sie hat das Generalsekretariat beauftragt, bis im Januar 2020 eine Projektorganisation zur Bearbeitung der folgenden Ziele vorzuschlagen: Aktualisierung des EDK-Rahmenlehrplans für die Maturitätsschulen von 1994, Prüfung einer Revision von Art. 6 des MAR/MAV (Harmonisierung der Mindestdauer der gymnasialen Ausbildung) sowie allfälliger weiterer Bestimmungen, Klärung der Zuständigkeiten und Kompetenzen der Akteure, die sich mit Fragen der Qualitätsentwicklung der gymnasialen Ausbildung beschäftigen. Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem SBFI durchgeführt.

11.12.2019

BFS: Frauen in Wissenschaft und Forschung

Ein neuer Indikator des BFS beschreibt die Situation der Frauen in Wissenschaft und Forschung in der Schweiz. Aufgezeigt wird die Diskrepanz zwischen dem Anteil von Frauen und Männern in allen Phasen der wissenschaftlichen Laufbahn. Der Indikator hebt die geschlechterspezifischen Berufsorientierungsunterschiede in puncto Forschungsbereiche, Sektoren und Funktionen hervor. Er ermöglicht, die Fortschritte auf dem Weg zur Gleichstellung zu verfolgen und die Schweiz mit anderen OECD-Ländern zu vergleichen.

11.12.2019

BS: Karriereprogramm für Forscherinnen

Das Programm Antelope unterstützt hochqualifizierte Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Universität Basel und der Basler universitären Kliniken darin, die eigene Laufbahn voranzutreiben. In Workshops und Einzelcoachings bereiten Fachpersonen die Teilnehmerinnen auf ihre zukünftigen Führungs- und Managementaufgaben vor. Ihr wissenschaftliches Profil wird geschärft und sie erhalten Unterstützung bei Bewerbungsverfahren.

11.12.2019

GR: Bachelor in Photonics mit dem Major Mobile Robotics

Die FH Graubünden bietet ab Herbst 2020 im Rahmen des Bachelor of Science in Photonics den neuen Major Mobile Robotics als Vollzeit- oder Teilzeitstudium an. Mobile Roboter sind fliegende, schwimmende oder fahrende Systeme, die autonom bestimmte Aufgaben erfüllen. Die Studierenden konstruieren während des Studiums Roboter und deren Antriebe, versehen sie mit einer elektronischen Steuerung und programmieren die passende Software dazu. Die Studienrichtung vermittelt u.a. Wissen zu Robotik, Sensorik, Elektronik, Embedded Software, Künstlicher Intelligenz, Mobiler Kommunikation und Bildverarbeitung.

11.12.2019

VS: Neues Ausbildungskonzept an der Hochschule für Gesundheit

Ab Studienbeginn 2020 wird die Hochschule für Gesundheit der HES-SO Wallis eine neue Studienform für ihren Bachelor in Pflege anbieten: die Nursing Team Academy. Dieser Studiengang will den gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklungen Rechnung tragen, aber auch Clinical Leadership entwickeln. Das Ausbildungskonzept stellt das traditionelle Lehrmodell auf den Kopf: Es setzt auf Autonomie, den gemeinsamen Aufbau der Ausbildung, das Umfeld, die Zusammenarbeit und die Verbindung zwischen den verschiedenen Akteuren, wobei Coaching im Mittelpunkt steht. Die Nursing Team Academy beruht auf einem finnischen pädagogischen Modell, das auch der Walliser Hochschule für Wirtschaft und Tourismus für den Bachelor in Betriebsökonomie als Inspiration diente (siehe Ausgabe 5/2017 des Newsletters PANORAMA).

11.12.2019

ZH: Umfassende Reformierung des Jus-Studiums

Für Studierende der Rechtswissenschaften der Universität Zürich wird sich ab dem Herbstsemester 2021 einiges ändern: Der Bachelorstudiengang wird mit mehr Methodenkompetenz ausgestattet, und das wissenschaftliche Schreiben wird stärker gefördert. Der Masterstudiengang wird einheitlicher gestaltet und umfasst praxisrelevante Kernfächer als Pflichtstoff. Die spezialisierten Master werden abgeschafft, neu gibt es nur noch den Studiengang "Master of Law". Zudem wird der englischsprachige Masterstudiengang "International and Comparative Law" eingeführt.

11.12.2019

ZH: Mehr Studienplätze in Gesundheit und Kunst

Der Zürcher Regierungsrat hat die Anzahl Studienplätze in mehreren Studiengängen der Zürcher Fachhochschule erhöht. Im Bachelorstudiengang für Ergotherapie (bisher 78) und für Hebammen (bisher 66) stehen ab dem Herbstsemester 2020/2021 neu je 90 Studienplätze zur Verfügung. Im Bachelor Pflege und Physiotherapie (beide bisher 126) sind es künftig je 150 Studienplätz. Die Studienplatzzahl im Departement Darstellende Künste und Film wird von 106 auf 114 angehoben.

Beratung

11.12.2019

Movetia: Mobilität für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Euroguidance ist ein Programm für Personen, die in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung tätig sind. Das Programm fördert einerseits Einzelmobilitäten der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/innen für Jobshadowings, themenspezifische Konferenzen und Referate. Andererseits fördert es innovative, zukunftsorientierte Projekte. Weitere Informationen erteilt Movetia.

11.12.2019

AGAB-Fachtagung "Lernen und Lehren"

Wie lerne ich intelligent, was gilt es beim Übergang Gymnasium–Hochschule zu lehren/lernen, was bewegt Quereinsteigende beim Umsatteln in den Lehrberuf und wie beeinflusst die Digitalisierung das zukünftige Lernen? Diese Fragen werden an der zweitägigen AGAB-Fachtagung vom 23. und 24. Januar 2020 in Zürich behandelt. Die AGAB ist die Schweizerische Vereinigung der Fachleute für Beratung und Information im Mittel- und Hochschulbereich. Die Tagung wird zweisprachig (D/F) durchgeführt.

11.12.2019
11.12.2019

PISA-Studie: Leistungsmessung, Mobbingerfahrungen

Die OECD hat die Ergebnisse der PISA-Erhebung von 2018 für 79 Länder publiziert. In der Schweiz beteiligten sich rund 6000 15-jährige Schülerinnen und Schüler an den Tests. Im internationalen Vergleich erreichen die Jugendlichen aus der Schweiz ein sehr gutes Ergebnis in Mathematik und liegen auch bei den Naturwissenschaften signifikant über dem OECD-Durchschnitt. Im Lesen entspricht der schweizerische Mittelwert dem OECD-Mittel. Eine Auswertung im Rahmen der PISA-Erhebung 2018 zeigt aber auch: Die Anzahl der wahrgenommenen Mobbing-Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern in der Schweiz hat im Vergleich zu 2015 zugenommen. Kein anderes europäisches Land weist ähnlich hohe Zahlen auf.

11.12.2019

Bildungsguide 2020

Die Sonderbeilage "Bildungsguide 2020" verschiedener deutschsprachiger Tamedia-Zeitungen thematisiert unter anderem die Laufbahnplanung, lebenslanges Lernen, den Lehrstellenmangel und die Vorteile von Fremdsprachenkenntnissen.

Arbeitsmarkt

11.12.2019

KOF Jugendarbeitsmarktindex: Die Schweiz wieder an der Spitze

Die Situation von Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt hat sich zwischen 2016 und 2017 verbessert. Beim jüngsten KOF Jugendarbeitsmarktindex (KOF YLMI) liegt die Schweiz europaweit auf dem ersten Platz. Der Index gibt mittels eines multidimensionalen Ansatzes die Situation von Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt wieder. Der Index umfasst zwölf Indikatoren, die in die folgenden vier Dimensionen eingeteilt werden: Arbeitsmarktstatus, Arbeitsqualität, Bildungssystem und Leichtigkeit des Arbeitsmarkteintritts. Die Indexwerte liegen zwischen eins und sieben; je höher der Wert, desto besser ist die Situation. Die Schweiz rangiert mit einem Wert von 5,70 knapp vor Dänemark, das mit einem Wert von 5,69 Platz zwei erreicht.

11.12.2019

BFS: Arbeitsplätze in multinationalen Unternehmensgruppen

Ende 2018 waren in der Schweiz 28'622 Unternehmen Teil einer multinationalen Unternehmensgruppe. Sie beschäftigten ungefähr 1,4 Millionen Personen, was etwas mehr als einem Viertel der Gesamtbeschäftigung entspricht. Inländisch kontrollierte Multinationale waren für den Arbeitsmarkt von wesentlich grösserer Bedeutung als ausländisch kontrollierte Gruppen. Letztere umfassten zuletzt 12'398 Unternehmen mit 489'593 Beschäftigten. Dies geht aus der neusten Statistik der Unternehmensgruppen (STAGRE) des BFS hervor.

11.12.2019

Rechtsgutachten zur Diskriminierung älterer Erwerbstätiger

Beim Schutz gegen Diskriminierung von Älteren liege die Schweiz im Vergleich zum Ausland zurück, sagte der Basler Rechtsprofessor Kurt Pärli bereits vor einigen Monaten in einem Beitrag des Magazins Uninova der Universität Basel. Ältere Arbeitnehmende seien vor allem dann benachteiligt, wenn Entlassungen drohen oder sie sich auf eine neue Stelle bewerben. Nun hat Pärli im Auftrag von Avenir50plus ein Rechtsgutachten zur Frage erstellt, wie Arbeitnehmende im Bewerbungsprozess, bei der Anstellung, während des Arbeitsverhältnisses und bei Entlassungen vor diskriminierender Ungleichbehandlung aufgrund ihres hohen Alters geschützt sind. Es macht auch Hinweise, wie die Situation verbessert werden könnte.

11.12.2019

Unia stellt die Legalität der Aktivitäten von Plattformunternehmen in Frage

Unia beschuldigt die Plattformunternehmen, die Schweizer Gesetze in Bezug auf den Arbeitnehmerstatus (Scheinselbständige vs. Angestellte), Arbeitsrecht und Sozialversicherung systematisch zu umgehen. Unia stützt sich auf eine Studie der Universität Basel zur Unterstellung der Sharing Economy unter das Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Die Gewerkschaft prangert auch den Schaden an, den einige Unternehmen wie Uber seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und den Behörden zufügen. Unia schätzt, dass das kalifornische Transportunternehmen seinen Chauffeuren in der Schweiz zwischen 63 und 99 Millionen Franken schuldet, und dass die Sozialversicherungen jährlich rund 20 Millionen Franken an Beiträgen verlieren. Die Gewerkschaft fordert Bund und Kantone auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die entsprechenden Gesetze umzusetzen.
Weitere Informationen

11.12.2019

Verlängerung des Kontingents für Drittländer, EU und EFTA

Damit die Schweizer Wirtschaft weiterhin die benötigten qualifizierten Fachkräfte rekrutieren kann, hat der Bundesrat beschlossen, bis 2020 die Kontingente für Arbeitnehmer/innen aus Drittstaaten (8500 Fachkräfte) und Dienstleistungserbringer/innen aus der EU/EFTA beizubehalten (3500 Genehmigungen mit quartalsweiser Vergabe). Der Bundesrat hat auch die Höchstzahlen für britische Staatsangehörige im Falle eines Brexit ohne Abkommen festgelegt. Die Schweizer Wirtschaft könnte so insgesamt 3500 Arbeitnehmer/innen aus dem Vereinigten Königreich einstellen.
Medienmitteilung

11.12.2019

NE: Personalaustauschplattform zum Auffangen fluktuierender Aufträge

Viele Branchen und Unternehmen kennen Phasen momentaner Arbeitsüberlastung oder aber zeitweiser Abschwächung der Auftragslage. Das Neuenburger Start-up Hub Factory bietet eine neue Lösung für diese Schwankungen: Human Hub. Die Anfang Oktober 2019 lancierte Plattform erlaubt es Unternehmen, gegen Bezahlung vorübergehend kompetente Mitarbeiter/innen anderer Firmen anzuleihen oder zu verleihen. Damit lassen sich Entlassungen, Überstunden oder der Verlust von Aufträgen vermeiden. Die Teilnehmer/innen sind zur Wahrung der Vertraulichkeit verpflichtet. Derzeit sind rund 20 Unternehmen, insbesondere aus der Uhrenindustrie, auf Human Hub registriert. Die Plattform könnte sich auf grössere Gruppen oder auch Spitäler ausweiten.
Weitere Informationen (in Französisch): RTS

Berufliche Integration

11.12.2019

Stellenmeldepflicht: Bundesrat bestätigt die Liste der meldepflichtigen Berufsarten

Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Bundesrat Guy Parmelin, hat die Liste der meldepflichtigen Berufsarten für das Jahr 2020 bestätigt. Im Rahmen der Stellenmeldepflicht gilt diese Liste ab einer Arbeitslosenquote von 5% und mehr. Sie tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Die überarbeitete Liste stützt sich auf die neue Berufsnomenklatur des BFS. Neu werden beispielsweise offene Stellen für alle Hilfsarbeitskräfte – mit Ausnahme von Reinigungskräften – meldepflichtig sein.
Medienmitteilung

11.12.2019

Gesundheitliche Beeinträchtigung: Orientierungshilfe für Arbeitgeber

Der Verein Compasso engagiert sich für die Integration von Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt. Nun hat er eine Systemlandkarte geschaffen, die Arbeitgebern das Verständnis für das Zusammenspiel verschiedener Systeme in der beruflichen Eingliederung erleichtert. Insbesondere bei einer neu auftretenden Beeinträchtigung ist rasches und zielgerichtetes Handeln zentral für den weiteren Verlauf und die Erhaltung der Arbeitsmarktfähigkeit. Dabei stellen sich verschiedene Fragen: Wann soll der Arbeitgeber handeln? Welches sind die richtigen und wichtigen Schritte? An wen können sich Arbeitgeber wenden?

11.12.2019

Pünktlichkeit bei der Bewerbung

Auf Pünktlichkeit wird bei jeder Bewerbung grosser Wert gelegt. Zu spät zum Vorstellungsgespräch zu kommen, ist ein No-Go – und das wissen viele Bewerber/innen auch. Ist man aber deutlich zu früh dran, wirkt das auch nicht besonders professionell. Der Personaldienstleister Robert Half hat die wichtigsten Tipps zum Thema Pünktlichkeit zusammengestellt.

11.12.2019

Was bedeutet es eigentlich, "teamfähig" zu sein?

In fast jeder zweiten Stellenanzeige findet man unter den Anforderungen den Punkt "Teamfähigkeit". Aber was bedeutet es, teamfähig zu sein? Worauf muss bei einer Zusammenarbeit mit mehreren Personen geachtet werden? Ein Blog von Cornel Müller (x28 AG) gibt dafür gute Beispiele. Dort finden sich auch weitere Tipps zum Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch, zum Beispiel darüber, wie man mit seiner Nervosität im Vorstellungsgespräch umgehen kann.