Newsletter vom 27.03.2019

Aktuelle Meldungen vom 27.03.2019

Berufliche Grundbildung

27.03.2019

SBFI News: Weiterentwicklung der Berufsbildung

In der Ausgabe 1/2019 der SBFI News hat die neue Staatsekretärin Martina Hirayama das Editiorial verfasst. Ihr Thema ist die Weiterentwicklung der Berufsbildung. Im Rahmen von "Berufsbildung 2030" werden die ersten Projekte umgesetzt, insbesondere die Förderinitiative digitalinform.swiss. Ausserdem wird der neue Leitfaden für die Anrechnung von Bildungsleistungen vorgestellt, der sich an Fachleute der Berufsbildung richtet.

27.03.2019

IDES: Geschäfte zur Bildung: Bund und Kantone / März 2019

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK hat eine Liste "Parlamentarische Dokumentation" publiziert, in der es die politischen Vorstösse und Geschäfte aufführt, die im Bundesparlament und in den Kantonsparlamenten derzeit im Bereich Bildung behandelt werden. Die Liste enthält Geschäfte der Berufsbildung/Sekundarstufe II, der Weiterbildung, der Hochschulen und der obligatorischen Schule.
Ausgabe 3/2019
Archiv

27.03.2019

Kaufmännische Grundbildung: Befragung von im Jahr 2018 Diplomierten

Laut den Resultaten einer jährlich durchgeführten Befragung des Kaufmännischen Verbands ist die Beschäftigungsrate der jungen Berufsleute im Anstieg. Die Lehrbetriebe fördern immer mehr ihren eigenen Nachwuchs und stellen Lernende nach Abschluss ihrer Lehre ein. Bei der Befragung von rund 3300 Absolventen und Absolventinnen wurde erstmals auch die Gesundheit am Arbeitsplatz thematisiert.

27.03.2019

Careum Stiftung: Digitale Transformation im Gesundheitswesen

Wie verändert die Digitalisierung die Bildung der Berufe im Gesundheitswesen? Die Careum Stiftung publizierte ein Arbeitsdokument, das zu dieser Frage Stellung nimmt. Es enthält elf Postulate und siebzehn Empfehlungen, die auch die Gesundheitspolitik betreffen. Diese muss strategische Programme erarbeiten und soll alle Akteure in die Reflexionen zu den Entwicklungen durch die Digitalisierung einbeziehen. Das Dokument ist das Resultat eines Kolloquiums von 70 Spezialistinnen und Spezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Weitere Informationen

27.03.2019

Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik: Arbeitsmarktfähigkeit und berufliche Integration

Das in der französischen Ausgabe 1/2019 der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik publizierte Dossier ist der Thematik "Arbeitsmarktfähigkeit und berufliche Integration" gewidmet. Unter anderem werden folgende Themen behandelt:  
- Beschäftigung für Personen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS): Eine Herausforderung?;
- Berufliche Integration autistischer Menschen: Vermittlung eines Arbeitsplatzes und professionelles Coaching;
- Berufslehre für Erwachsene: Ein Träger beruflicher Eingliederung.

27.03.2019

ZG: Berufsbildung international – erste Informatik-Abschlüsse

In diesem Sommer schliessen im Kanton Zug die ersten Informatiker/innen ab, die eine Berufslehre im Rahmen von "Berufsbildung International" absolvierten. Während der Lehrzeit konnten sie namentlich im Betrieb vertieft Englisch sprechen. Weiterhin bietet das Kaufmännische Bildungszentrum Zug (KBZ) für den Lehrstart 2019 die Möglichkeit an, den bilingualen Berufsfachschulunterricht zu besuchen.
Weitere Informationen: www.efz-international.ch

27.03.2019

ZH: An der TBZ lernen 80 Lernende mit einer ASS-Diagnose

An der Technischen Berufsschule Zürich TBZ werden derzeit rund 80 Lernende mit einer ASS-Diagnose unterrichtet, das sind gut acht Prozent der Informatiklernenden. Informatik ist für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) besonders geeignet. Sie verfügen in der Regel über eine ausgeprägte Begabung für analytisches und kreatives Denken sowie über eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Kinder mit Beeinträchtigungen werden heute in der Volksschule integriert. In der Folge nimmt auch die Zahl der Lernenden in der Berufsbildung mit Unterstützungsbedarf zu. Die Kooperation unter den Lernorten ist in diesen Fällen besonders intensiv.
Schulblatt 2/2019 des Kantons Zürich (Seiten 38–39).
Siehe auch den Bericht "Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung in der Berufsbildung"

27.03.2019

ZH: Datenschutzlexikon jetzt auch für Berufsfach- und Mittelschulen

Das Datenschutzlexikon wurde mit einer Version für Mittelschulen und Berufsfachschulen erweitert. Die kurzen und verständlichen Antworten auf konkrete Fragen sind alphabetisch nach Schlagwörtern sortiert. Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich stellt die Reihe, zu der auch Lexika für die Volksschule, die Hochschulen und die Einwohnerkontrolle gehören, in der Datenschutz.ch-App oder als PDF auf www.datenschutz.ch zur Verfügung. Die Lexika werden ständig aktualisiert und erweitert.

27.03.2019

Deutschland: Kaufleute E-Commerce nachgefragt

Für den 2018 in Deutschland eingeführten Ausbildungsberuf "Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce" sind auf Anhieb 1300 Lehrverträge abgeschlossen worden. Davon entfielen 62% auf Männer und 38% auf Frauen. In der Rangliste landete der neue Beruf auf Platz 78 von 326 dualen Ausbildungen. Spitzenreiter ist auch 2018 mit knapp 28'000 Verträgen "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement", gefolgt von den Kaufleuten im Einzelhandel und den Kfz-Mechatronikern und -Mechatronikerinnen mit jeweils über 23'000 Neuabschlüssen.
Medienmitteilung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

27.03.2019

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI den Entwurf der Änderung der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Spezialist/in Bewegungs- und Gesundheitsförderung mit eidgenössischem Fachausweis (Fachrichtungen Fitness- und Gesundheitstraining sowie Körper- und Bewegungsschulung) eingereicht.
Bundesblatt vom 19. März 2019

27.03.2019

ODEC: Sonder-Newsletter zur Stärkung der höheren Fachschulen

Die beiden Motionen, die im National- und Ständerat zur Stärkung der höheren Fachschulen eingereicht wurden, sind angenommen worden. In einem Newsletter beleuchtet der Verband der Absolventinnen und Absolventen der höheren Fachschulen ODEC die aktuellen Entwicklungen. Zum Projektstart zur besseren Positionierung der höheren Fachschulen gibt die Leiterin des Ressorts höhere Berufsbildung beim SBFI, Ramona Nobs, Auskunft.

27.03.2019

LU: HBB Newsletter – Aufsicht über höhere Fachschulen

2018 haben fünf Kantone (BE, LU, SG, VD, ZH) die interkantonale Zusammenarbeit für die kantonale Aufsicht höhere Fachschule aufgenommen. Die interkantonale Arbeitsgruppe "AG höhere Fachschule" hat die Aufsicht in den einzelnen Kantonen und die Problemfelder analysiert. In der Folge hat die SBBK ein Mandat für die Aufsichtsaufgabe erteilt. Ziel ist es, die kantonale Aufsicht soweit wie möglich zu harmonisieren und die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und dem SBFI zu stärken. Weitere Themen im HBB Newsletter sind u.a. die Zusammenführung des Netzwerks höhere Fachschule HF-Zentralschweiz mit der IG HBB und Neues aus den Fachschulen.
HBB Newsletter 1/2019

Mittelschulen und Hochschulen

27.03.2019

FHNW: Neue Studienrichtung Economic Psychology

An der Hochschule für Wirtschaft FHNW können Studierende des BSc in Betriebsökonomie und des BSc in Business Administration (International Management) eine neue Studienrichtung wählen: Economic Psychology. Sie wird in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW angeboten. Die Vertiefung erweitert die Management-Ausbildung um psychologische Aspekte, die sowohl bei Studierenden als auch im Arbeitsmarkt gefragt sind. Sie vermittelt Wissen über die Entscheidungsfindung von Konsumentinnen und Konsumenten, die Wirkung von Werbung sowie das Verhalten von Finanzmärkten.

27.03.2019

EPFL/ETHZ: Master in Cyber Security

Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen bilden gemeinsam IT-Sicherheitsspezialisten in Cyber Sicherheit aus und decken damit den im Rahmen der "Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken 2018–2022" festgestellten Bedarf ab. Ab Studienjahr 2019 führen die EPFL und ETHZ gemeinsam einen Master in Cyber Security. Der in Englisch gehaltene Studiengang umfasst Kryptografie, Hardware-, Software- und Netzwerksicherheit sowie Methoden zur Gewährleistung von Systemsicherheit und Nutzervertrauen. Er richtet sich hauptsächlich an Studierende mit einem Bachelor-Abschluss in Informatik, Informationstechnologie oder Kommunikationssystemen. Das Studium kann an der EPFL oder der ETHZ erfolgen; ein Semester muss obligatorisch an der jeweils anderen Hochschule absolviert werden.
Medienmitteilung

27.03.2019
27.03.2019

ETHZ: Massnahmen für den Umgang mit Doktorierenden

Die ETH Zürich hat ein Massnahmenpaket zur Verbesserung der Führungs- und Betreuungssituation beschlossen und passt ihre Strukturen und Prozesse an. Damit reagiert sie auf mehrere Mobbing-Fälle, die im letzten Jahr publik geworden sind. Gegen eine Professorin hat die ETH bereits im Oktober 2018, gestützt auf die Empfehlung aus einer Administrativuntersuchung, ein Entlassungsverfahren eingeleitet.

27.03.2019

Rückgang der Einschreibungen bei den Geisteswissenschaften

In den USA sinkt das Interesse an Studienfächern wie Geschichte, Philosophie und Literatur dramatisch. Institute schliessen, Professoren werden entlassen. Auch in der Schweiz sei der Trend weg von den textbasierten hin zu den datenbasierten Wissenschaften besorgniserregend, sagt Caspar Hirschi (Professor für Allgemeine Geschichte an der Universität St. Gallen) in der NZZ am Sonntag vom 17. März 2019. So sei die Zahl der Geschichtsstudierenden in der Schweiz in den letzten 15 Jahren um 40% zurückgegangen, während sie sich in der Psychologie oder der Politologie verdoppelt habe.

27.03.2019

Forschungsprojekt: Neu eingewanderte Personen bevorzugen Hochschulstudien

Forscher/innen der Universitäten Bern und Konstanz und die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) haben die Vorlieben untersucht, die in die Schweiz immigrierte Erwachsene für die berufliche oder akademische Ausbildung haben. Die Resultate zeigen deutlich, dass Ausländer/innen der ersten Generation eine universitäre Ausbildung bevorzugen, während sich die Präferenzen der Ausländer/innen der zweiten Generation von denen der Schweizer/innen nicht wesentlich unterscheiden. Das Forschungsprojekt wird in der Ausgabe 1/2019 des Magazins der SKBF (S. 4) vorgestellt.

27.03.2019

Geschlechterdiskriminierung in der Forschung

Im Schweizer Wissenschaftsbetrieb sind die Frauen nicht nur untervertreten, sondern auch bei der Vergabe von Forschungsgeldern durch den Schweizerischen Nationalfonds benachteiligt. Eine Auswertung der Gesuche um Projektförderung zwischen 2005 und 2018 durch die NZZ am Sonntag vom 17. März 2019 zeigt, dass die Vergabequote bei den Männern 55,4% beträgt, bei den Frauen 46,5%. Dieser Unterschied ist auch dem Nationalfonds bekannt. Dieser hat deshalb ein Gender-Monitoring eingeführt.

27.03.2019

BFS: In Europa bleibt die Forschung weitgehend eine Männerdomäne

Die Gleichstellung von Frau und Mann in der Forschung ist in Europa noch nicht erreicht, selbst wenn der Frauenanteil in der Wissenschaft regelmässig steigt. Obwohl in der Schweiz der Zugang zu den Hochschulen gleichberechtigt ist, nimmt der Frauenanteil schrittweise ab, je höher die wissenschaftliche Karrierestufe steigt (Phänomen der "Leaky Pipeline"). Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz oft unterhalb des europäischen Durchschnitts. Laut den im Bericht der Europäischen Kommission "She Figures 2018" veröffentlichten Daten des BFS verbessert sich die Situation allmählich. Der Bericht zum Thema Frauen in der Wissenschaft sowie Informationen und Zusatzdokumente sind online in Englisch verfügbar.
Medienmitteilung

27.03.2019

FR: Staatsrat verteidigt das Programm "Sport-Kunst-Ausbildung"

Aufgrund zweier Postulate, die das Programm "Sport-Kunst-Ausbildung" (Förderung junger Talente in den Bereichen Kunst und Sport) kritisieren, hat der Freiburger Staatsrat einen Bericht publiziert. Er enthält die Resultate einer umfassenden Umfrage bei den anderen Kantonen. In Anbetracht des interkantonalen Vergleichs verteidigt der Staatsrat das beanstandete Programm und beurteilt es als wirkungsvoll.

Beratung

27.03.2019

Stärkung der BSLB durch das Parlament

Das am 27. September 2018 eingereichte Postulat von Christian Wasserfallen (FDP) zur Stärkung der Berufs-, Studien und Laufbahnberatung wurde vom Bundesrat unterstützt und vom Nationalrat am 21. März 2019 angenommen. Der Bund habe ein systemisches Interesse, dass die BSLB auch künftig ihre Rolle als Bindeglied zwischen Individuen, Arbeitswelt und Bildungsangeboten wahrnehmen könne. Die Strategie für die BSLB soll im Zusammenspiel von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt erarbeitet und umgesetzt werden. Eine Umverteilung von Aufgaben ist nach Meinung des Bundesrats nicht notwendig, auch eine Änderung der Finanzierung der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung steht nicht zur Diskussion.

27.03.2019

Interessentest für ICT-Berufe

Die ICT-Berufswahlanalyse wurde von gateway.one für ICT-Berufsbildung Schweiz weiterentwickelt. Die Analyse hilft Interessierten, mehr über ihre Interessen für die verschiedenen ICT-Berufe zu erfahren. Dazu werden zehn Eigenschaften erfasst, die für die Ausübung dieser Berufe wichtig sind. In der Auswertung werden Empfehlungen für die ICT-Berufe ausgegeben, für die ein eher starkes Interesse beziehungsweise eine hohe Passung erwartet werden kann. Die ICT-Berufswahlanalyse macht nur geringe Aussagen zur effektiven Eignung für die verschiedenen ICT-Berufe. Sie steht in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.
Medienmitteilung

27.03.2019

Studie zum Generationenmanagement

Eine Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug der Hochschule Luzern zeigt: Ein professionell umgesetztes Generationenmanagement wird wichtiger denn je, um die Arbeitsmarktfähigkeit länger zu erhalten, die Diskriminierung von älteren Mitarbeitenden und Vorurteile abzubauen und den Wissenstransfer zwischen den Generationen sicherzustellen.

27.03.2019

MINT-Berufe: Fake-Kampagne, um Geschlechterstereotypen anzuprangern

"Der neue Service, bei dem Mädels für Geld den Jungs die Mathe-Aufgaben lösen: math-dealer.ch": Solche Plakate in den Bahnhöfen Lausanne, Bern, Zürich und Lugano kündeten die baldige Lancierung einer Website an, die Empörung und Unglauben auslöste (in Lausanne wurde gar eine Anklage wegen Sexismus eingereicht). Tatsächlich ist Math-Dealer ein PR-Gag der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen (usic). Das Ziel ist es, eine Debatte über stereotype Vorstellungen auszulösen und die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass es in Zukunft mehr Ingenieurinnen braucht. Diese Informationen wurden auf dem Portal Watson publiziert und von usic auf der Website math-dealer.ch bestätigt.
Weitere Informationen: Blick

27.03.2019

NW: Neue Leiterin der Berufs- und Studienberatung

Sandra Portmann Odermatt wird neue Leiterin der Berufs- und Studienberatung Nidwalden. Sie verfügt über ein Diplom als Lehrerin Hauswirtschaft und Handarbeit und ein Diplom in Angewandter Psychologie mit Vertiefung in Berufs- und Laufbahnberatung. Seit 2013 ist sie beim Amt für Berufsbildung Obwalden als Berufsintegrationsberaterin tätig. Sandra Portmann Odermatt tritt die Stelle am 1. September 2019 an und folgt auf Werner Mehr-Stutz, der in Pension geht.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

27.03.2019

Beschäftigungsbarometer: Erneut mehr offene Stellen

Die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung haben im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen. Jede dritte Firma (33,4%) sagt, dass qualifizierte Arbeitskräfte (mind. abgeschlossene Berufslehre) schwer oder nicht gefunden werden können (Gewichtung nach Anzahl Beschäftigten, Vorjahr: 30,1%). Markant sind die Schwierigkeiten im sekundären Sektor (44,0%) mit den höchsten Werten im Maschinenbau (59,3%) und der Uhrenindustrie (61,0%). Diese Zahlen sind dem Beschäftigungsbarometer des BFS im 4. Quartal 2018 entnommen. Dieses zeigt zudem, dass die Gesamtbeschäftigung (Anzahl besetzte Stellen) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3% gestiegen ist. In der gesamten Wirtschaft wurden 12'200 offene Stellen mehr gezählt als im entsprechenden Vorjahresquartal (+19,6%) – ein neuer Höchststand seit der globalen Finanzkrise.

27.03.2019

BFS: Erwerbsquoten nach Kantonen, Bezirken und Städten

Die Nettoerwerbsquote der 15-64-Jährigen (Anteil verglichen mit der gleichaltrigen Bevölkerung) liegt in den Kantonen zwischen 73,9% im Tessin und 85,9% in Glarus (schweizerischer Durchschnitt 81,6%). 68,5% der Erwerbstätigen arbeiten Vollzeit, 31,5% Teilzeit. Der Anteil der Vollzeit-Erwerbstätigen bewegt sich von 63,9% im Kanton Basel-Stadt bis 73,6% im Kanton Appenzell Innerrhoden. Diese Zahlen sind der neusten Auswertung des BFS zu entnehmen. Sie lassen auch Auswertungen nach Bezirken und Städten zu.

27.03.2019

Lohnbuch Schweiz 2019

Das "Lohnbuch Schweiz 2019" des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich gibt auf 768 Seiten einen umfassenden Überblick über mehr als 9400 orts-, berufs- und branchenübliche Löhne und Mindestlöhne in der Schweiz. Es kann für 80 Franken beim Orell Füssli Verlag bestellt werden.

27.03.2019

Teilzeitarbeit und Diskriminierung von Müttern

Wenn Teilzeitarbeit Müttern ermöglicht, Arbeit und Familie in Einklang zu bringen, kann sie ihnen auch zur Falle werden. Zum internationalen Tag der Frau hat swissinfo.ch dieser Problematik einen Artikel (in Französisch) gewidmet. Dieser zitiert Betroffene und einen Bericht des Bundesrats über die Arbeitsunterbrüche von Müttern und ihren finanziellen und beruflichen Schwierigkeiten. Gemäss Bericht ist eine von zehn Frauen in der Schweiz nach einem Mutterschaftsurlaub Opfer einer Diskriminierung. Unter den gerichtlich behandelten Diskriminierungsfällen zwischen 2004 und 2015 betrifft ein Drittel die Schwangerschaft oder Mutterschaft, die meisten ziehen eine Kündigung nach dem Mutterschaftsurlaub nach sich. Mehr als 80% der Klagen sind abgewiesen worden. Fast 60% der Frauen in der Schweiz sind in Teilzeit angestellt, dies bringt das Land in die Spitzengruppe der OECD.
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27.03.2019

Förderung der Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben

In der März-Ausgabe 2019 des Newsletters Finanzhilfen informiert das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann über die Subventionierung von Projekten zur Förderung der Gleichstellung im Erwerbsleben:
- Projekt "Späte Karriereformen von Frauen": Karriereentwicklung von Frauen über 45 Jahre
- Projekt "Futurepreneurship": Praktika für Frauen in innovativen Startup-Unternehmen
- Projekt "TGNS Trans welcome": Arbeitssituation von Trans-Menschen in der Schweiz
- Liste subventionierter Projekte im Jahr 2018
- Budgetierungsvorgaben für Hochschulen

27.03.2019

IAO: Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei der Erwerbsarbeit

Die beruflichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind in den letzten 20 Jahren weltweit kaum zurückgegangen. Seit 1991 ist der Unterschied der Erwerbsquote zwischen ihnen nur um 1,9% gesunken, um sich 2018 bei 26% einzupendeln. Das Lohngefälle liegt im Durchschnitt bei etwa 20%. Diese Zahlen sind dem von der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) publizierten Bericht (in Englisch) zu entnehmen. Die Kinderbetreuung ist der entscheidende Faktor, der die Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz blockiert. Es besteht eine "Mutterschafts-Einkommens-Busse", welche die Erwerbsquote, die Entlöhnung und den Zugang zu oberen Hierarchiestufen beeinträchtigt. Laut IAO sind die Lösungen bekannt, sie verlangen jedoch einen entscheidenden Schritt vorwärts anstelle zaghafter Massnahmen.
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Berufliche Integration

27.03.2019

AMOSA-Studie zur Beratungspraxis in den RAV

Die jüngste AMOSA-Studie untersucht die aktuellen Strategien und die Herausforderungen der Beratungspraxis in den RAV. Sie zeigt, dass angesichts einer wachsenenden Heterogenität der Stellensuchenden die Beratungsleistungen immer spezialisierter und individueller werden müssen. So stellen Personen mit Tertiärabschluss – sie bilden heute rund 25% der Stellensuchenden – häufig überhöhte Ansprüche an die RAV und bringen komplexe Ausbildungs- und Erwerbsbiografien mit. Die Zeitschrift PANORAMA wird in ihrer Ausgabe vom Juni 2019 ausführlich über die Studie berichten.

27.03.2019

RAV: Bewerbungsnachweis per E-Mail gilt nur unter Vorbehalt

Der Versand eines Bewerbungsnachweises via E-Mail hat Tücken, wie ein arbeitsloser Waadtländer erlebte. Er verschickte einen solchen Nachweis abends um neun Uhr, drei Stunden vor Fristende. Weil das E-Mail beim RAV aber nicht ankam, wurde seine Arbeitslosenentschädigung für 16 Tage gestrichen – eine Sanktion, gegen die der Betroffene klagte. Das Bundesgericht urteilte nun in letzter Instanz, dass der Nachweis via E-Mail zwar zulässig sei. Der Absender müsse im Streitfall aber beweisen, dass die Nachricht fristgerecht beim RAV eingetroffen ist. Dazu diene eine Empfangsbestätigung des Adressaten.
Bundesgericht (Urteil 8C_239/2018)

27.03.2019

Erneuter Anstieg der Arbeitsvermittlungen durch die IV-Stellen

Schweizweit konnten die IV-Stellen im vergangenen Jahr 21'156 Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung im Arbeitsmarkt eingliedern (+5% im Vergleich zum Vorjahr). Dies teilt die IV-Stellen-Konferenz mit. Der Hauptteil davon sind Personen, die dank der IV ihre Stelle behalten oder im gleichen Betrieb einen neuen Arbeitsplatz finden konnten (13'635). 7521 fanden eine neue Stelle, 634 von ihnen hatte eine laufende IV-Rente.

27.03.2019

Forschungsprojekt: Mismatch auf dem Arbeitsmarkt

Seit 2009 sind die Zahl der Arbeitslosen sowie der Stellenangebote in der Schweiz gestiegen. Weichen Profile der Arbeitssuchenden immer mehr von den angebotenen Stellen ab? Zwei Forscherinnen der Universität Zürich haben diese Frage im Rahmen einer Studie untersucht. Diese zeigt, dass der berufliche Mismatch tatsächlich um 8–12% schwankte, der regionale um 7–10%. Jedoch konnte keine Zunahme des Mismatch festgestellt werden. Der Anstieg der Zahl der Arbeitslosen und der vakanten Stellen muss also andere Gründe haben.
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27.03.2019

Motion: In der Schweiz ausgebildete Fachleute sollen hier bleiben

Eine dem Nationalrat eingereichte Motion fordert den Bundesrat auf, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit ausländische Masterabsolventen und Doktorandinnen einer Schweizer Hochschule einfacher in der Schweiz bleiben und arbeiten können, vorausgesetzt, sie besitzen einen Abschluss in einem Bereich mit ausgewiesenem Fachkräftemangel. Der Motionär möchte verhindern, dass die jungen, teuer ausgebildeten Spezialistinnen und Spezialisten das Land verlassen, weil sie aufgrund ausgeschöpfter Kontingente nicht angestellt werden können. Entgegen dem Willen des Bundesrats haben beide Kammern die Motion angenommen.
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27.03.2019

AG: RAV informieren junge Erwachsene im letzten Lehrjahr

Seit Ende Januar und noch bis Ende April 2019 führt der Kanton Aargau Informationsveranstaltungen für Lernende im letzten Lehrjahr durch. Das Ziel des Projekts "On the move": die Vorbereitung auf die Zeit nach der Lehre. Fachleute der RAV informieren über die Stellensuche, den Arbeitsmarkt und Weiterbildungen. Einzelberatungen und fiktive Bewerbungsgespräche sind weitere Angebote.