Newsletter vom 09.12.2015

Aktuelle Meldungen vom 09.12.2015

Berufliche Grundbildung

09.12.2015

Forschungsprojekte am EHB

Eine aktualisierte Liste umfasst 16 Forschungsprojekte des EHB. Die Informationen dazu sind in den drei Landesprachen zugänglich. Thematisch erstrecken sich die Projekte am EHB über ein breites Feld der Berufsbildung.

09.12.2015

Innendekoration: Berufslehre 2016 immer noch möglich

Im Rundschreiben vom 23. Februar 2015 hat das SBFI die Aufhebung des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung für den Beruf Innendekorateur/in auf den 1. Januar 2016 angekündigt. In der Zwischenzeit hat das SBFI intensive Gespräche mit den Branchenvertreter/innen aller Sprachregionen geführt. Es gewährt der Branche nun bis Ende 2016 Zeit, um stabile Strukturen zur Bildung einer neutralen Trägerschaft für die Berufsbildung im Bereich Innendekoration zu schaffen und die Reformarbeiten anzugehen. Somit wird das Ausbildungsreglement für Innendekorateur/innen auf den 1. Januar 2016 nicht aufgehoben. Für 2016 können weiterhin Lehrverträge abgeschlossen werden.
Rundschreiben des SBFI vom 30. November 2015

09.12.2015

Küchenangestellte/r EBA: Änderung des Bildungsplans

Das SBFI hat die Änderung des Bildungsplans in Absprache mit der SBBK genehmigt und auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Die Anpassung betrifft die Rundung der Erfahrungsnote der Berufskenntnisse in Teil C "Organisation der Schlussqualifikation". Der geänderte Bildungsplan wird demnächst auf der Internetseite von Hotel & Gastro formation aufgeschaltet.

09.12.2015

Logistik: Totalrevision der Bildungsverordnungen

Das SBFI hat die total revidierten Verordnungen über die berufliche Grundbildung und die Bildungspläne der Berufe Logistiker/in EFZ und Logistiker/in EBA sowie nach Zustimmung durch das SECO die begleitenden Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes erlassen. Sie treten auf den 1. Januar 2016, die Qualifikationsverfahren auf den 1. Januar 2019 resp. 1. Januar 2018 in Kraft. Die gedruckten Versionen sind in einigen Wochen beim BBL erhältlich und stehen im Berufsverzeichnis zur Verfügung. Die Bildungspläne werden im Dezember 2015 auf der Internetseite der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik aufgeschaltet.

09.12.2015

MEM-Berufe: erlassene Bildungsverordnungen

Das SBFI hat die revidierten Verordnungen über die berufliche Grundbildung der Berufe Automatiker/in EFZ, Elektroniker/in EFZ, Konstrukteur/in EFZ, Mechanikpraktiker/in EFZ, Polymechaniker/in EFZ und Produktionsmechaniker/in EFZ erlassen. Die Verordnungen treten am 1. Januar 2016 in Kraft. Die wichtigsten Änderungen sind in einer separaten Übersicht aufgeführt. Die gedruckten Versionen sind in einigen Wochen beim BBL erhältlich und stehen im Berufsverzeichnis zur Verfügung. Die Bildungspläne werden im Dezember 2015 auf den Internetseiten von Swissmem und Swissmechanic aufgeschaltet.

09.12.2015

FaGe mit Abschluss EFZ 2011 gesucht

Für den dritten Teil der nationalen Laufbahnstudie zu Fachfrauen und Fachmännern Gesundheit (FaGe) EFZ von OdASanté und EHB suchen die Forscher alle Lehrabgängerinnen 2011, die über ihre Berufswege und über ihre berufliche Zufriedenheit fünf Jahre nach Lehrabschluss berichten. Personen, die FaGe EFZ mit Abschluss 2011 kennen oder sich für die Resultate interessieren, erfahren mehr auf der zu diesem Zweck eingerichteten Website fage-career.ch.

09.12.2015

BFS: Gesamtübersicht der Personen in Ausbildung

Im Schuljahr 2013/14 waren auf der Sekundarstufe II 361'737 Personen in Ausbildung, das sind 23% aller Lernenden und Studierenden in der Schweiz (total 1,5 Millionen). Davon besuchten 64% eine berufliche Grundbildung und 26% eine allgemeinbildende Ausbildung, die mit einer gymnasialen Maturität, einem Fachmittelschulausweis oder einer Fachmaturität abgeschlossen werden. Die übrigen 10% absolvierten eine Berufsmaturität BM2, eine Übergangsausbildung oder eine Zusatzausbildung. Die Zahlen stammen aus der Publikation des BFS "Personen in Ausbildung" (Ausgabe 2015).

09.12.2015
09.12.2015

ZH: Konferenz Berufsbildung für Stärkung des qualifizierten Nachwuchses

An der siebten Konferenz Berufsbildung wurde diskutiert, wie die Durchlässigkeit des Bildungssystems besser genutzt werden kann, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Die Konferenz verabschiedete ein Massnahmenpapier mit drei Handlungsfeldern:
- Förderung von Übertritten und Vernetzung in Berufsbildung, Allgemeinbildung und akademischer Bildung
- Ausschöpfen der Begabungsreserven in der Berufsbildung
- Etablierung und Förderung der Angebote für die Nach- und Höherqualifizierung
​Medienmitteilung

09.12.2015

Deutschland: Zweiteilige Prüfung und "Durchstieg" breit akzeptiert

Seit 2009 wird in der Ausbildung zum/zur "Kaufmann/-frau im Einzelhandel" die Gestreckte Abschlussprüfung (GAP) erprobt. Der erste Teil der Prüfung wird etwa nach der Hälfte der Ausbildung durchgeführt und fliesst anteilsmässig in die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung ein. Eine Evaluation zeigt, dass die GAP in der Branche breit akzeptiert ist. Weitere Ergebnisse: Ein Konzept mit Pflicht- und Wahlqualifikationen hat sich bewährt. Gut angenommen wird von den Jugendlichen der "Durchstieg" von einer abgeschlossenen zweijährigen Verkäuferausbildung in das 3. Jahr der Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel.
Weitere Informationen

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

09.12.2015

SBFI News: Englische Titelbezeichnungen

Die SBFI News vom November 2015 enthalten einen Beitrag über neue englische Titelbezeichnungen, die für die Anerkennung der Berufsbildung im Ausland und im Inland von zentraler Bedeutung sind. Im Rahmen des Strategieprojekts höhere Berufsbildung hat das SBFI zusammen mit den Verbundpartnern aussagekräftige Bezeichnungen für die höhere Berufsbildung (Diplom HF; Eidg. Diplom, Eidg. Fachausweis) und die berufliche Grundbildung erarbeitet. Weitere Themen im Newsletter: Evaluation des nationalen Zukunftstages, Studie zur Stärkung der Berufsmaturität.

09.12.2015

Mittelschulen und Hochschulen

09.12.2015

BFS: berufliche Situation in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Anteilsmässig stellen die Geistes- und Sozialwissenschafter/innen im Jahr 2012 mit 30% die wichtigste Gruppe aller Hochschulabsolventen dar. Um das Potential des Arbeitsmarkts zur Aufnahme dieser Diplomierten zu messen, wird im neuen Bericht des BFS die Situation der Absolvent/innen in Geistes- und Sozialwissenschaften mit jenen in den Wirtschaftswissenschaften verglichen. Analysiert werden ihre berufliche Integration, ihre Schwierigkeiten bei der Stellensuche, ihre wichtigsten Arbeitsbereiche, ihr Einkommen, ihre berufliche Situation und ihre Arbeitsbedingungen.

09.12.2015

FH Gesundheit: Zulassungsbeschränkungen und Übungsversionen

Die Berner Fachhochschule Gesundheit bietet für die Studiengänge Physiotherapie, Pflege, Ernährung und Diätetik sowie Hebamme kostenlose Downloads von Übungsheften zur Eignungsabklärung an. Für den neuen Bachelorstudiengang Gesundheitsförderung und Prävention im Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat der Regierungsrat ebenfalls eine Zulassungsbeschränkung festgelegt.

09.12.2015

Veranstaltung zur Studieneingangsphase

Self-Assessments, Zulassungsverfahren und Sozialisierung für das Studium – die Studieneingangsphase steht bei immer breiteren Kreisen im Fokus der Aufmerksamkeit. Fachleute der Hochschulen präsentieren und diskutieren am 9. Februar 2016 an einer Tagung verschiedene Studien, Projekte und Mentoring-Programme der Hochschulen. Die Tagung wird organisiert durch die Fachhochschule Nordwestschweiz und die Universität Zürich.

09.12.2015

FR: neuer CAS in psychologischer Beratung und Gesundheit

Die Universität Freiburg bietet ein neues Weiterbildungsangebot für Psychologen/Psychologinnen und Gesundheitsfachleute an. Es erlaubt, sich spezialisierte Kenntnisse in der psychologischen Einzel-, Paar- und Familienberatung anzueignen und soll insbesondere die Begleitung kranker Menschen verbessern. Die Weiterbildung (in Französisch) startet im Februar 2016 und führt zum CAS Psychologische Beratung, Gesundheit, Familie, Krankheit.

09.12.2015

ZH: neuer Studiengang für aktuelle Musik

Das WIAM (Winterthurer Institut für aktuelle Musik) bietet neu einen "Bachelor of Arts (Hons) Music" mit anschliessendem Diplomstudium zur Berufsmusikerin, zum Berufsmusiker an. Das Musikstudium kann wahlweise in den Bereich Rock/Pop oder Jazz absolviert werden. Der Studiengang wurde durch die staatlich anerkannte Middlesex University London validiert. Das abschliessende Diplom ist vom Verband Zürcher Musikschulen anerkannt.

09.12.2015

Deutschland: Schnelltest zur Vorhersage des Studienerfolgs

Können Studiennoten in den MINT-Studienfächern durch die Lernorientierung der Studierenden erklärt werden? Forschende der Universität Bonn fanden in ihrer Studie heraus, dass die Lernorientierung die Studiennoten vorhersagen kann. Zur Lernorientierung zählen die Lust am Lesen, das Bemühen um einen grossen Wortschatz, eine gute Auffassungsgabe, eine hohe Lesegeschwindigkeit und die Kompetenz, viele Informationen zu verarbeiten. Die Tests zur Lernorientierung beanspruchen nicht mehr als fünf Minuten. Noch bessere Ergebnisse erzielt man, wenn Mitstudierende ungeschönt die Stärken und Schwächen des anderen einschätzen.

09.12.2015

OECD: Reduzierung von Ungleichheiten und Bildungsfinanzierung bleiben die grössten Herausforderungen

In den OECD-Ländern haben ungefähr 41% der jungen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren eine Ausbildung auf Universitätsstufe. Die Hochschulabsolventen/-innen haben mehr Chancen auf lukrative Arbeitsstellen. Die Publikation "Regards sur l’éducation 2015" hebt die im Verlauf der letzten 25 Jahre erreichten Fortschritte hervor, aber auch die noch vorhandenen Ungleichheiten und Finanzierungsprobleme in der Bildung. Zwischen 2010 und 2012 sind die öffentlichen Ausgaben für alle Bildungsstufen in mehr als einem von drei Ländern zurückgegangen.

Beratung

09.12.2015

Arbeitsbuch "Mit einer neuen Stelle zum Erfolg"

Ein neues Arbeitsbuch von Regula Zellweger und ask! Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau begleitet die Phasen einer beruflichen Neupositionierung von der Standortbestimmung über die Bewerbung bis zum Ende der Probezeit. Viele der sehr breit zusammengestellten aktuellen Informationen können über Links oder Downloads vertieft werden. Das Arbeitsbuch ist im Shop des SDBB Verlags erhältlich.

09.12.2015

BFS: Längsschnittanalysen zu Übergängen und Verläufen

Dank neuer Analysewerkzeuge kann das BFS detaillierte Informationen über Neuorientierungen und Wiederaufnahmen der Ausbildung von 530'000 Jugendlichen auf allen Bildungsstufen zur Verfügung stellen. Die Daten sind in zwei Publikationen mit dem Titel "Längsschnittanalysen im Bildungsbereich" aufgeteilt, die eine zur Tertiärstufe, die andere zur Sekundarstufe II. Letztere enthält die Promotionsquoten nach dem ersten Jahr, die Wiederholungen und eine Analyse der Umorientierungen. Der Bericht zeigt auch, dass die soziale Herkunft auf allen Stufen Einfluss auf die absolvierte Bildung hat.

09.12.2015

Bundesgerichtsentscheid: Primarlehrberuf ist ein typischer Frauenberuf

Der Anteil von Frauen im Primarlehrberuf liegt bei über 80 Prozent. Das Bundesgericht hat deshalb entschieden, dass es sich um einen geschlechterspezifischen Beruf handelt. Durch diesen Entscheid könnte gemäss dem Gleichstellungsgesetz und dem Gleichstellungsgrundsatz eine indirekte Diskriminierung festgestellt werden: Die Einreihung als Primarlehrerin in eine bestimmte Lohnklasse könnte zukünftig im Vergleich zu anderen Staatsangestellten mit gleicher tertiärer Ausbildung als geschlechter- und lohndiskriminierend eingeschätzt werden.

09.12.2015

TI: Bericht zur Nahtstelle I

An der von den Abteilungen Berufsbildung und Schule organisierten Matinee zum Thema Schul- und Berufsbildungslaufbahn nach der Sekundarstufe I (Percorsi scolastici e professionali dopo la Scuola media) vom 24. November wurden die Ergebnisse der SNODO-Studie vorgestellt. Diese analysiert die Nahtstellensituation I im Tessin und schlägt rund 30 Unterstützungsmassnahmen vor. 13% der am Gymnasium Eingeschriebenen wechseln im Verlauf der vier Jahre in die berufliche Grundbildung. 36% derjenigen, die eine schulisch organisierte Grundbildung begonnen haben, wechseln zum dualen System. Diese und andere Ergebnisse finden sich im Schlussbericht.

09.12.2015

Österreich: Berufswahlprozesse und Zukunftsvorstellungen bei Kindern

Wie kann die Sozialisation der Kinder zwischen vier und zehn Jahren in Familie und Schule so gestaltet werden, dass das Spektrum ihrer zukünftigen Berufswahl breiter und vielfältiger wird? Eine Studie greift die gendersensible berufliche Orientierung zur Schaffung von Chancengleichheit auf. Sie widmet sich den Berufsinteressen und -vorstellungen von Kindern im Kindergarten- und Vorschulalter. Die Schlussfolgerungen betonen die Bedeutung einer frühen Bewusstseinsbildung und die Vorbildwirkung der Pädagoginnen und Pädagogen.

Arbeitsmarkt

09.12.2015

Neues Jobportal will alle anderen überflügeln

Das von swissstaffing und jobchannel im August 2015 angekündigte Jobportal ist lanciert. 100000jobs.ch will mit einem vollautomatischen Stellenposting und günstigen Preisen eine Alternative zu den etablierten Jobbörsen bieten. Das Konzept: Die Inserate werden direkt von den Webseiten der Unternehmen übernommen und auf dem neuen Jobportal publiziert. 100000jobs.ch will gemäss eigenen Angaben mehr als drei Mal so viel an Vakanzen bieten wie Branchenleader jobs.ch. Es sei zudem Teil eines bestehenden Netzwerks von über 50 Spezialisten-Jobplattformen, wie etwa java-jobs.ch oder bauingenieur-jobs.ch.

09.12.2015

BFS: Die Lohnschere scheint wieder zuzugehen

2014 betrug der Medianlohn (mittlerer Wert) einer Vollzeitstelle in der Schweizer Privatwirtschaft 6189 Franken brutto pro Monat (Frauen 5548, Männer 6536). Zwischen 2012 und 2014 sind die Löhne um 1,2 Prozent gestiegen. Die allgemeine Lohnschere geht wieder zu, d.h. der Gesamtabstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen wurde geringer (von Faktor 2,8 auf 2,6). Die Löhne bei den zehn am tiefsten entlöhnten Prozent der Arbeitnehmenden stiegen um 9,1 Prozent. Dies sind erste Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung des BFS. Wie weit die Fortschritte allerdings mit dem Wegfall von Tieflohnstellen begründet werden muss, die die Menschen arbeitslos machen, ist offen, wie die NZZ kommentiert.

09.12.2015

Uhrenindustrie: Zunahme der Arbeitsuchenden

In der bis jetzt von der Krise verschonten Uhrenindustrie wird es enger: "Bezüglich der Arbeitslosigkeit beobachten wir effektiv eine Zunahme der Arbeitsuchenden im Sektor der Uhrenindustrie im Kanton Neuenburg, hauptsächlich seit Ende 2014", berichtet Sandra Zumsteg, Chefin des Arbeitsamts, in einem Interview mit der Tageszeitung Le Matin. Die Unternehmen haben noch keine kollektiven Entlassungen vorgenommen und das Phänomen scheint vor dem Entscheid der Nationalbank zur Aufhebung des Mindestkurses entstanden zu sein.

09.12.2015

Prognose: Fast jede zweite Stelle wird automatisiert

In den nächsten Jahrzehnten könnten fast 50 Prozent der Beschäftigten durch Automatisierung ersetzt werden. Dies ist die Kernthese einer Analyse des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte auf Basis einer Studie der Englischen Universität Oxford für den US-Arbeitsmarkt sowie Daten des BFS. Auftraggeber war SRF. Die Studie sieht die Entwicklung allerdings eher als Chance; so seien in den letzten 25 Jahren mehr Stellen geschaffen als verdrängt worden.

Berufliche Integration

09.12.2015

SKOS will Flüchtlinge rasch integrieren

Angesichts der steigenden Zahl von Asylsuchenden hat die SKOS Vorschläge für eine rasche und nachhaltige Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen veröffentlicht. Das Diskussionspapier empfiehlt Massnahmen in den Bereichen berufliche Qualifizierung, aktive Beteiligung der Wirtschaft und Abbau von administrativen Hürden. Die wichtigste Massnahme ist die Einführung von Berufseinstiegskursen nach dem Vorbild der "Riesco-Lehrgänge" der Gastro-, Gebäude- oder Automobilbranche. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Diskussionspapiers macht die SKOS ein neues Themendossier zugänglich, das Grundlagenpapiere, Studien und Links rund um das Thema Migration bündelt. Das Dossier wird laufend aktualisiert und erweitert.

09.12.2015

SECO schreitet gegen Genfer Beschäftigungsprogramme ein

Im Kanton Genf haben private Unternehmen, die normalweise nicht in der Arbeitsintegration tätig sind, eigene Programme zur vorübergehenden Beschäftigung (PvB) angeboten. Diese Praxis des kantonalen Arbeitsamtes ist für die klassischen Anbieter von PvB problematisch: So müssen die privaten Unternehmen das geltende Konkurrenzverbot nicht einhalten. Das SECO hat nun auf Intervention von Arbeitsintegration Schweiz entschieden, dass diese Programme keine PvB sind, sondern Ausbildungspraktika. Ab Ende 2015 werden somit M-Defi und Manor Envol in Genf keinen PvB-Platz mehr anbieten können.

Verschiedenes

09.12.2015