Newsletter vom 11.11.2015

Aktuelle Meldungen vom 11.11.2015

Berufliche Grundbildung

11.11.2015

SwissSkills: neuer Präsident

Der Stiftungsrat SwissSkills hat den Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Hans Ulrich Stöckling an, der nach 20 Jahren das Amt abgibt. Reto Wyss ist u.a. Vorstandsmitglied der EDK, Präsident der Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz und Präsident des SDBB-Aufsichtsrates.
Medienmitteilung

11.11.2015

Hauswirtschaft: erlassene Verordnungen

Das SBFI hat die revidierten Bildungsverordnungen für die Berufe Fachfrau/mann Hauswirtschaft EFZ und Hauswirtschaftspraktiker/in EBA erlassen. Sie treten auf den 1. Januar 2016 in Kraft, die Qualifikationsverfahren auf den 1. Januar 2019 und 1. Januar 2018. Die gedruckten Versionen sind in einigen Wochen beim BBL erhältlich und stehen im Berufsverzeichnis zur Verfügung. Die Bildungspläne werden im Oktober 2015 auf der Internetseite der OdA Hauswirtschaft Schweiz aufgeschaltet.

11.11.2015
11.11.2015

Gartenbau: Änderung des Bildungsplans

Das SBFI unterbreitet die Änderungsvorschläge zum Bildungsplan des Berufs Gärtner/in EFZ zur Stellungnahme. Frist: 27. November 2015. Eine der Änderungen betrifft die Dauer der überbetrieblichen Kurse Fachrichtung Baumschule. Eine weitere betrifft die Reduktion der Prüfungsdauer im Qualifikationsbereich "praktische Arbeit" in den Fachrichtungen Garten und Landschaftsbau, Baumschule, Stauden und Zierpflanzen. Der revidierte Bildungsplan soll für alle Lernenden gelten. An der Verordnung über die berufliche Grundbildung sind keine Anpassungen notwendig.

11.11.2015

Studie zur Berufsbildung in der Schweiz und in Europa

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat zusammen mit weiteren Institutionen Stärken und Schwächen der Berufsausbildung in Europa untersucht. Dafür wurden die Berufsausbildungssysteme in sieben Ländern (Schweiz, Deutschland, Italien, Polen, Portugal, Schweden, Vereinigtes Königreich) analysiert. Die Auswertung zeigt, dass der Erfolg der Berufsausbildung stark mit ihrer Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt zusammenhängt. In vielen Ländern müssen Unternehmen erst noch motiviert werden, sich stärker an der Ausbildung zu beteiligen. Auch hat die Berufsausbildung in einigen Ländern ein Imageproblem.
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11.11.2015

Vergleichssimulation Spanien - Schweiz

Die Schweizer Professoren Wolter (Bern) und Mühlemann (München) haben im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine Kosten-Nutzen-Simulation der Lehrlingsausbildung abgeschlossen. Es wurde simuliert, welches die Nettokosten oder der Nettonutzen für spanische Betriebe wären, wenn sie ähnlich wie Schweizer Betriebe Lernende ausbilden würden. Die Ergebnisse der Studie wurden im Rahmen des ersten Forums der Allianz für die duale Berufsbildung in Spanien vorgestellt.
Studie (englisch)
Forum (spanisch)

11.11.2015

NE: Zusätzliche Förderung der Berufslehre

Am 4. November 2015 hat der Neuenburger Staatsrat mit 93 gegen 3 Stimmen den Bericht zur Reform des Berufsbildungsfonds und der beruflichen Aus- und Weiterbildung genehmigt. Der Kanton wird einen Beitrag von 6,5 Millionen Franken ausschütten, um die Zahl der Lehrstellen in den Betrieben zwischen 2016 und 2020 zu erhöhen. Das Massnahmenpaket soll den Anreiz für die Unternehmen stärken, die duale Ausbildung zu fördern und mindestens 200 zusätzliche Lehrstellen zu schaffen.

11.11.2015

OW: Zeitschrift zur Berufsbildung geht in alle Haushalte

Zum fünften Mal ist die Zeitschrift "Berufsbildung Obwalden" erschienen und in alle Haushalte des Kantons Obwalden verschickt worden. Die Ausgabe steht unter dem Motto "Karriere machen mit einer Lehre". Anhand von neun ausgewählten Portraits wird illustriert, wie mit einer abgeschlossenen Berufslehre Karriere gemacht werden kann.

11.11.2015

Deutschland: Ausgezeichnete Berufsbildungsforschung

Mit der Verleihung des Friedrich-Edding-Preises für Berufsbildungsforschung wurden vier herausragende Dissertationen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen ausgezeichnet, die sich mit Fragen der Berufsbildung beschäftigen. Die Preisträger stellen einen Bezug zu praktischen Anwendungen her und integrieren unterschiedliche Disziplinen.

11.11.2015

Frankreich: Studie über das Berufsbildungssystem in Deutschland und Österreich

Dank der Effizienz der Berufslehre gelingt die Eingliederung Jugendlicher ins Arbeitsleben in Deutschland und Österreich besser als in Frankreich. Allerdings geht die Zahl der Lernenden in den beiden deutschsprachigen Ländern konstant zurück. Offenbar stösst dieses System an seine Grenzen. Zudem ist der hohe Anteil der Lehrabbrüche ein Indiz für die Schwierigkeit, Angebot und Nachfrage an Lehrstellen abzugleichen. Dies sind Feststellungen einer Studie im Auftrag des französischen Senats, um ihn in seiner Arbeit an den Berufsbildungsreformen zu unterstützen.

11.11.2015

Österreich: Strukturdaten und Perspektiven

Der vor allem demographisch bedingte starke Rückgang an Lehrlingen und Lehrbetrieben gibt Anlass zur Sorge betreffend die Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in Österreich. Die ibw-Publikation "Lehrlingsausbildung im Überblick 2015" gibt einen Querschnitt über die verfügbaren statistischen Daten. Darin enthalten sind neben den unmittelbaren Lehrlingsstatistiken auch neueste Daten zu Jugendarbeitslosigkeit, Arbeitsmarkterfolg und Einstiegseinkommen nach Bildungsabschluss, Lehr- und Schulabbrüchen oder öffentliche Kosten von Ausbildungen der Sekundarstufe II.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

11.11.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe zur Änderung der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung Betriebsleiter/in Fleischwirtschaft mit eidgenössischem Fachausweis und die höhere Fachprüfung für KomplementärTherapeut/in mit eidgenössischem Diplom eingereicht.
Bundesblatt vom 3. November und 10. November 2015

11.11.2015

Förderung von geringqualifizierten Erwachsenen

Ein SVEB-Buch stellt die wichtigsten Projekte für die Förderung von Geringqualifizierten vor. Ziel ist die Umsetzung von effektiven und qualitativ hochstehenden Bildungsmassnahmen. Nebst den Ergebnissen und Erfahrungen aus der Projektarbeit werden in den Beiträgen die Ausbildungen für Kursleitende, Fragen der Qualitätssicherung und Möglichkeiten der Teilnehmergewinnung erläutert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von geringqualifizierten Angestellten am Arbeitsplatz.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

11.11.2015

Lange Nacht der Karriere an Schweizer Hochschulen

Am 12. November findet an 12 Schweizer Hochschulen die zweite "lange Nacht der Karriere" statt: Organisiert wird sie durch die Career Services der entsprechenden Hochschulen. Auf dem Programm stehen CV-Checks, Einblicke in Karrierewege, Workshops und Career Speed Datings. Die Veranstaltung richtet sich an Doktorierende, Studierende und Ehemalige, die sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen wollen.

11.11.2015

FR: neuer Direktor der HES-SO

Ab dem 1. Januar 2016 wird Jacques Genoud die HES-SO, die Fachhochschule Westschweiz Freiburg leiten. Diese vereinigt die Hochschulen für Gesundheit, Soziale Arbeit, Wirtschaft sowie Technik und Architektur. Als ausgebildeter Ingenieur und Ökonom verfügt der neue Direktor über 20 Jahre Direktionserfahrung im öffentlichen und privaten Bereich. Er folgt auf Jean-Etienne Berset, der in Pension geht.
Medienmitteilung

11.11.2015

LU: Neuer Rektor der Universität

Bruno Staffelbach wurde zum neuen Rektor der Universität Luzern gewählt. Bruno Staffelbach ist seit 1992 Professor für Betriebswirtschaftslehre und Inhaber des Lehrstuhls für Human Resource Management an der Universität Zürich. Er war während zwölf Jahren Mitglied des Universitätsrats der Universität Luzern. Der 58-jährige Luzerner wurde per 1. August 2016 für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt.
Medienmitteilung

11.11.2015

Deutschland: Dokumentarfilm-Serie zum Studienbeginn

Sich am ersten Tag auf dem Uni-Campus verlaufen, parallel zum Studium den kleinen Sohn aufziehen oder eine Bar eröffnen: Der Dokumentarfilmer Alexander Riedel begleitete fünf Studierende während ihrem ersten Studienjahr. Seine Doku-Serie zeigt Hürden und Herausforderungen zu Studienbeginn. Die Serie wird im TV und online veröffentlicht.

Beratung

11.11.2015

SDBB-Weiterbildungsprogramm 2016 erschienen

Das Weiterbildungsprogramm 2016 für die Fachleute der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist auf www.weiterbildung.sdbb.ch veröffentlicht worden. Es umfasst rund 50 Angebote, unter anderem zu Neuem aus der Berufswahl- und Laufbahnforschung, zum Potenzial und zu den Grenzen von Social Media oder zum Portal berufsberatung.ch nach dem Redesign. Anmeldeschluss für alle Angebote ist der 31. Dezember 2015, Nachmeldungen sind im Falle von freien Plätzen möglich.

11.11.2015

BIZ-App der Zentralschweiz erhältlich

Ursprünglich im Kanton Schaffhausen entwickelt und danach im Kanton Zug adaptiert, ist nun eine Zentralschweizer BIZ-App erhältlich. Zusätzlich zu den bisherigen Funktionen können Lehrstellen kantonsübergreifend gesucht werden. Mit einem Regler lässt sich einstellen, in welchem Umkreis man auf Lehrstellensuche gehen will. Die App greift auf die offenen Lehrstellen von berufsberatung.ch zurück und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone LU, NW, OW, SZ, UR und ZG.
Medienmitteilung LU
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11.11.2015

Evaluation des "nationalen Zukunftstags"

18 Kantone nehmen dieses Jahr am "Nationalen Zukunftstag – Seitenwechsel für Mädchen und Jungs" vom 12. November teil. Gemäss einer vom SBFI in Auftrag gegebenen Evaluation hat dieses Projekt – das seit fünfzehn Jahren besteht – mit bescheidenen Mitteln eine beachtliche Auswirkung: Schüler/innen vom 7. bis 9. Schuljahr haben die Gelegenheit, ihren Elternteil des andern Geschlechts an diesem Tag an ihrem Arbeitsplatz zu begleiten, oder an unterschiedlichen, von der Schule organisierten Aktivitäten teilzunehmen. Der Bericht zeigt allerdings, dass dieser Tag oft zur grundlegenden Erkundung von Berufen genutzt wird. Es wird empfohlen, die Kommunikation wieder auf den Genderaspekt zu konzentrieren und das ursprüngliche Ziel, eine geschlechtsuntypische Berufswahl, zu fördern.

11.11.2015

Berufseintritt für Jugendliche mit Behinderungen

Die Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik veröffentlicht in ihrer Ausgabe 11-12/2015 die gesammelten Beiträge des Schweizer Heilpädagogik-Kongresses 2015. Ein Artikel befasst sich mit den Risiko- und Schutzfaktoren beim Übergang von der Schule in den Beruf bei Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Der Artikel ist auf der Website der Zeitschrift frei zugänglich.

11.11.2015

Online-Bibliothek für Lernende mit Dyslexie

Für Schülerinnen und Schüler, die von einer Lesestörung (Dyslexie/Legasthenie) betroffen sind, gibt es die Online-Bibliothek Buchknacker. Hier können sie bis zum Alter von 18 Jahren kostenlos Hörbücher und E-Books ausleihen. Für die Vorbereitung der Matura gibt es eine spezifische Zusammenstellung von Hörbüchern. Wer sich anmelden will, muss in der Schweiz wohnen und die Bestätigung der Dyslexie durch eine offizielle Abklärungsstelle vorweisen können.

11.11.2015

Materialien zur Hochsensibilität

Hochbegabt, hochsensibel oder AD(H)S? An einem Kongress zum Thema Hochsensibilität wurde von Fachleuten und Betroffenen viel Wissenswertes zusammengetragen. Der Kongress wurde von Susan Marletta-Hart und Martin Bertsch im Oktober 2015 in Münsingen organisiert, einige der Unterlagen und Filme können auf der Website eingesehen werden.

11.11.2015

Alternativen zum Studium: Beispiele und Möglichkeiten

Einige Absolvierende einer Maturität entscheiden sich für eine Alternative zum Hochschulstudium, zum Beispiel für ein Einstiegsprogramm bei einer Bank/Versicherung oder für den verkürzten Weg zu einem EFZ in einem technischen Beruf. Ein Artikel in der Zeitschrift Context (10/2015, Seite 16) beschreibt Beispiele und Möglichkeiten.

11.11.2015

FR: Vorsteher des Amts für Berufsberatung geht in Pension

Marc Chassot, Vorsteher des Amts für Berufsberatung und Erwachsenenbildung, tritt per Ende Juli 2016 in den Ruhestand. Zurzeit präsidiert er die Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB). Während seiner Karriere war er ein wichtiger Akteur bei der Entwicklung der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung im Kanton Freiburg. Er beteiligte sich auch am Aufbau des SDBB.
Medienmitteilung

11.11.2015

VS: App für Beratungspersonen

Für die Beratenden der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Oberwallis wurde eine eigene Applikation für die Arbeit unterwegs, beispielsweise in den Schulhäusern, entwickelt. Die Beratenden können Statistiken einsehen, Präsentationen für Elternabende starten, Einträge in Falldossiers vornehmen oder die Online-Test-Plattform nutzen. Die technische Umsetzung der App realisierte der Lernende Mediamatiker während dem 3. und 4. Lehrjahr.

Arbeitsmarkt

11.11.2015

Angst vor Stellenverlust belastet ältere Angestellte

40 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden fühlen sich durch ihre Arbeit oft gestresst und rund ein Drittel nimmt die Arbeit als psychische Belastung wahr. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Barometer Gute Arbeit" von Travail.Suisse, dem Dachverband der Schweizer Arbeitnehmer. Es wurden 1500 Personen befragt. Die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, beschäftigt ältere Arbeitnehmende am meisten: Zwei Drittel der 46- bis 64-Jährigen glauben nicht daran, bei Arbeitsplatzverlust wieder eine vergleichbare Stelle mit vergleichbarem Lohn zu finden.

11.11.2015

KOF-Jugendarbeitsmarktindex: Spitzenreiterin Schweiz

Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich hat vor einem Jahr den Jugendarbeitsmarktindex vorgestellt, mit dem die Arbeitsmarktsituation von Jugendlichen besser als bisher gemessen werden kann. Er setzt sich aus den vier Dimensionen Beschäftigungsstatus, Arbeitsqualität, Bildungssystem und Leichtigkeit des Arbeitsmarkteintrittes zusammen, denen zwölf Indikatoren zugeordnet sind. Die Schweiz erreichte in der aktuellen Auswertung für 2013 auf einer Skala von 1 bis 7 einen hohen Indexwert von 5.66 – das ist weltweit Spitze. Während die relative Jugendarbeitslosigkeit sank, zeigten sich allerdings erhöhte Tendenzen zu "Teilzeitarbeit", "atypische Arbeitszeiten" und "armutsgefährdete Beschäftigte".

11.11.2015

BFS: Weiterer Anstieg der Anzahl Erwerbspersonen

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Erwerbspersonen in der Schweiz von 5,081 Millionen auf 5,198 Millionen gewachsen; das entspricht einer Zunahme von 2,3%. Die Zunahme war bei den Frauen deutlich ausgeprägter als bei den Männern. Dies zeigt die Arbeitsmarktgesamtrechnung des BFS; sie zeigt die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt auf, indem sie die individuellen Übergänge zwischen Erwerbstätigkeit, Erwerbslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit erfasst. Der Wanderungssaldo der Erwerbspersonen belief sich 2014 auf 56'000 Personen. Dies entspricht 47% der totalen Zunahme der Erwerbsbevölkerung.

11.11.2015

BFS: Wie sich die Beschäftigung qualitativ entwickelt

Das BFS hat die qualitativen Veränderungen der Beschäftigung in den letzten zehn Jahren untersucht. Die Studie zeigt ein facettenreiches Bild: Der Tendenz zu höher qualifizierten Berufen und besser bezahlten Stellen steht eine Zunahme von befristeten Arbeitsverträgen und von Unterbeschäftigung gegenüber. Und die zunehmende Flexibilisierung der Arbeit kontrastiert mit dem Rückgang der Arbeit auf Abruf. Der Zeitbedarf für den Arbeitsweg hat sich erhöht, die wahrgenommene Arbeitsplatzsicherheit ist leicht zurückgegangen.

11.11.2015

Dank mamagenda.ch die Schwangerschaft am Arbeitsplatz organisieren

Travail.Suisse hat die digitale Agenda mamagenda.ch entwickelt, ein Arbeitsinstrument zur Unterstützung Vorgesetzter bei der Begleitung künftiger Mütter und ihrer Mitarbeitenden durch die Phasen der Schwangerschaft, des Mutterschaftsurlaubs und des Wiedereinstiegs ins Berufsleben. Damit will Travail.Suisse den Erhalt qualifizierter Mitarbeiterinnen nach der Mutterschaft im Betrieb fördern. Zurzeit sind nahezu 1000 Personen angemeldet und erhalten Online-Tools und Ratschläge. Die Website ist in Deutsch, Französisch und Italienisch vorhanden.
 

11.11.2015

GE: internationale Woche des Unternehmertums

Im Rahmen der internationalen Woche des Unternehmertums werden in Genf zahlreiche Veranstaltungen organisiert, um den Unternehmergeist zu würdigen und für Nachwuchs zu werben. Neben der "Nacht des Unternehmertums" vom 14. November werden vom 16. bis 22. November 2015 Workshops, Vorträge und Besichtigungen in der ganzen Stadt durchgeführt.
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Berufliche Integration

11.11.2015

Leitfaden für den Umgang mit psychisch belasteten Personen

Viele psychisch belastete Personen sind (teil)arbeitsfähig – vorausgesetzt, es wird genügend früh reagiert und Arbeitsplatz und Aufgaben werden an die veränderte Leistungsfähigkeit angepasst. Ein Leitfaden für Arbeitgeber zeigt Lösungsansätze dafür auf. Der Leitfaden macht etwa deutlich, wie der Arbeitgeber psychische Probleme bei Mitarbeitenden erkennen und ansprechen kann, wie die Zusammenarbeit mit Psychiatern funktioniert und welche wichtigen Punkte vor der Wiedereingliederung zu beachten sind.

11.11.2015

Zeitschrift Terra Cognita über das Potenzial von Migranten

Qualifizierte Migrantinnen und Migranten aus bestimmten Herkunftsregionen gehen in der Schweiz überproportional häufig einer Arbeit nach, die nichts mit ihrem erlernten Beruf zu tun hat und schlechter bezahlt ist. Die Zeitschrift Terra Cognita fragt in ihrer Ausgabe 27/2015, was das für die Schweiz bedeutet und wie das brach liegende Potenzial qualifizierter Zugezogener besser genutzt werden könnte.

Verschiedenes

11.11.2015

BFS: Daten zu Bildungsinstitutionen

Die obligatorische Schule zählt die meisten Bildungsinstitutionen (89%). Auf dieser Stufe befinden sich 58% aller Personen in Ausbildung und 66% der Lehrkräfte. Nur 7% der Schulen sind auf der Sekundarstufe II angesiedelt. Sie unterrichten 23% aller Personen in Bildungsinstitutionen und beschäftigen 19% der Lehrkräfte. Auf die Tertiärstufe entfallen 3% der Institutionen, 14% der Lehrkräfte und 18% der Personen in Ausbildung. Diese Angaben sind in der Ausgabe 2015 der Broschüre "Bildungsinstitutionen" des BFS enthalten.