Newsletter vom 28.10.2015

Aktuelle Meldungen vom 28.10.2015

Berufliche Grundbildung

28.10.2015

Lehrstellenmarkt: weiterhin stabil

Wie bereits die April-Erhebung vermuten liess, hat das Lehrstellenangebot bis Ende August 2015 weiter zugenommen (+14'000). Am Stichtag 31. August 2015 boten die Unternehmen hochgerechnet 94'000 Lehrstellen an. Davon wurden 85'500 vergeben und 8500 konnten nicht besetzt werden. Das zeigen die Hochrechnungen des Lehrstellenbarometers, das im Auftrag des SBFI erstellt wurde.

28.10.2015
28.10.2015

Kosten-Nutzen-Erhebung 2017

Ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis der Lehrlingsausbildung ist ein wichtiger Faktor für die Bereitschaft der Betriebe, Lehrstellen für Lernende anzubieten. EHB und M.I.S. Trend SA erhielten vom SBFI den Auftrag für eine Kosten-Nutzen-Erhebung, die für die Akteure der Berufsbildung von Nutzen sein soll. Im Frühjahr 2017 wird eine repräsentative Befragung bei Schweizer Betrieben durchgeführt, die Auswertung wird vor der Publikation mit Fachleuten der Berufsbildung beurteilt und gewichtet.

28.10.2015

SBFI News: Qualität im dualen Berufsbildungssystem

Die SBFI News vom Oktober 2015 enthalten einen Rückblick auf die Herbsttagung und einen Beitrag des Hauptreferenten, Prof. S. Mühlemann mit dem Titel: "Qualität und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze in der Ausbildung von Lernenden". Ein weiterer Beitrag liefert eine Bestandesaufnahme der Zwischenlösungen an der Nahtstelle I, indem er eine Übersicht über die verschiedenen Angebote gibt und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigt. Siehe auch: Bundesrat Schneider-Ammann besucht ein Integrationsprogramm in Lausanne.

28.10.2015

Parlamentarische Vorstösse aus der Herbstsession 2015

Während der Herbstsession des Bundesparlaments im September 2015 wurden folgende Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
- Nationales Sorgentelefon für Lehrlinge (Interpellation 15.3837)
- Fachkräftemangel an der Wurzel anpacken und die Berufsbildung stärken (Interpellation 15.4037)
- Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs mit Bildungsgutscheinen (Motion 15.4076)
- Solidaritätsabgabe zugunsten der älteren Arbeitnehmenden (Motion 15.3998)
- Politische Bildung ist im öffentlichen Interesse (Postulat 15.4023)
- Praxistauglichkeit der Fachhochschul-Bildung sicherstellen (Postulat 15.4026)

28.10.2015

Feinwerkoptiker/in: Änderung des Bildungsplans

Das SBFI hat die Änderungen des Bildungsplans Feinwerkoptiker/in EFZ mit Wirkung ab 1. Januar 2016 genehmigt. Die Positionen der Individuellen Praktischen Arbeit (IPA) sind angepasst worden, damit sie den allgemeinen Anforderungen einer IPA gerecht werden. Der geänderte Bildungsplan wird im Laufe des Monats Oktober 2015 auf der Internetseite des Berufsverbands Feinwerkoptiker/Glasbearbeiter aufgeschaltet.

28.10.2015
28.10.2015

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im Oktober 2015

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 10/2015

28.10.2015

SKBF: Forschungsprojekte im Bereich Berusfbildung

Der Newsletter "Information Bildungsforschung 4/2015" der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF informiert über die Publikationen zu den aktuellen Forschungsprojekten. Im aktuellen Newsletter finden sich vier Projekte, welche die Berufsbildung oder die Weiterbildung thematisieren:
- Projekt "Auf der Suche nach meiner Zukunft: Berufslaufbahnen nach der Vorlehre im Kanton Tessin"
- Projekt "Lehrbetriebsverbünde in der Praxis. Multiple Fallstudie zu einer neuen Organisationsform der betrieblichen Lehre"
- Projekt "Bildungspfade und Varianz im Einkommen: Die Bedeutung von Ausbildungstyp und Bildungspfad"
- Projekt "Grenzüberschreitende Mobilität in der beruflichen Erstausbildung"

28.10.2015

Willy Obrist gestorben

Willy Obrist war Berufsschullehrer, Leiter der Abteilung Gewerbe-, Dienstleistungs- und Laborberufe an der GIB Bern und aktiv in vielen Gremien, Projekten und Institutionen. Er war unter anderem Praxisberater am EHB, Dozent an der PH Zürich, Mitautor verschiedener Publikationen zur Didaktik und Präsident der Prüfungskommission für Dienstleistungs- und gestalterische Berufe des Kantons Bern. Sein grosses Bildungsanliegen war die Förderung der Lesekompetenz von Jugendlichen.
Im Gedenken an Willy Obrist

28.10.2015

Sammelband zur Berufsbildungs- und Transitionsforschung

Der Sammelband "Berufliche Passagen im Lebenslauf" gibt einen breiten Überblick über Projekte der Berufsbildungs- und Transitionsforschung. In mehreren Beiträgen gehen die Autoren der Frage nach, wie Jugendliche und junge Erwachsene ihren Weg von der Schule über die Berufsbildung in den Beruf erleben und gestalten. Dies beinhaltet auch die Schwierigkeiten, die bei Bildungsübergängen auftreten können. Die Publikation kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

28.10.2015
28.10.2015

SH: Neuer Leiter Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung

Der Regierungsrat hat Lukas Hauser, Schaffhausen, als neuen Leiter der Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung beim Erziehungsdepartement ernannt. Der 39-jährige Lukas Hauser ist dipl. Umweltnaturwissenschafter ETH. Zurzeit arbeitet er zu 50% als Hauptlehrer am Berufsbildungszentrum Schaffhausen. Daneben ist er als GIS-Verantwortlicher bei einer privaten Firma und beim Regionalen Naturpark Schaffhausen tätig. Lukas Hauser tritt sein neues Amt am 1. Februar 2016 an. Er ersetzt den vorzeitig in Pension gehenden Manfred Bolli.

28.10.2015

OECD: Vorteile eines Diploms der Sekundarstufe II

Den Schlussfolgerungen eines Berichts der OECD zufolge stellt der Abschluss auf der Sekundarstufe II eine zu erreichende Mindestschwelle dar, um sich im Arbeitsmarkt einzugliedern und eine Stelle zu erhalten. Ein Abschluss auf dieser Stufe ist die beste Versicherung gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit. Diese Feststellung gilt insbesondere für Länder, die über ein gut entwickeltes Berufsbildungssystem verfügen.

28.10.2015

Algerien: Starke Berufsbildung

Der algerische "ministre de la formation et de l’enseignement professionnel" (Berufsbildungsminister) hat die aktuellen Zahlen seines Landes bekannt gegeben: 410'000 Personen (bei 40 Mio. Einwohnern) haben eine Berufsausbildung begonnen, was im Verhältnis den Werten in der Schweiz entspricht.
Blog von Emil Wettstein

28.10.2015

Österreich: Ausbildungsmappe für Lehrbetriebe

Die Ausbildungsmappe für Lehrbetriebe vermittelt die rechtlichen Grundlagen und bietet Informationen und Servicematerialien rund um die Berufslehre. Das von den Wirtschaftskammern Österreichs herausgegebene Instrument für die betriebliche Ausbildungspraxis wurde vom ibw aktualisiert. Themenauswahl: Lehrlingsausbilder/in werden, Lehrlingsaufnahme, Probezeit, Schutzbestimmungen, Beschäftigung ausländischer Lehrlinge, Lehrabschluss und LAP, Verlängerbare Lehre und Teilqualifikation, Berufsmatura / Lehre mit Reifeprüfung, Coaching und Beratung für Lehrbetriebe, Lehrlingscoaching.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

28.10.2015

Präsidium der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung

An der Generalversammlung im September hat die Interkantonale Konferenz für Weiterbildung (IKW) Benedikt Feldges zum neuen Präsidenten gewählt. Benedikt Feldges, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachstelle Erwachsenenbildung im Bereich Mittelschulen und Berufsbildung des Kantons Basel-Stadt, folgt auf Jean-Pierre Brügger (NE). Er teilt sein Mandat mit Maja Huber, Abteilungsleiterin Weiterbildung des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons Bern. Sie ist für die beiden letzten Jahre des vierjährigen Mandats zuständig.

28.10.2015
28.10.2015

EHB-Masterarbeiten abgeschlossen

Am EHB haben vier Personen ihre Masterarbeiten zu den folgenden Themen abgeschlossen:
- Belastungsfaktoren im Arbeitskontext von Hebammen (Andrea Barbara Eissler)
- Einflussfaktoren für den Berufswunsch ICT (Michael Raaflaub)
- Registered Apprenticeship Programs in South Carolina (Markus Flück)
- Die zweijährige Grundbildung mit Berufsattest (EBA) an zehn Deutschschweizer Berufsfachschulen (Corinne Zürcher)
Die Handouts zu diesen Arbeiten und die Vorstellung aller Absolventinnen und Absolventen des Master of Science in Berufsbildung sind auf der Website des EHB aufgeschaltet.

28.10.2015

VS: "Sprach-Berufs-Ausbildung Post-EFZ"

Zur Förderung der Zweisprachigkeit hat die Dienststelle für Bildung und Sicherheit des Kantons Wallis eine "Sprach-Berufs-Ausbildung Post-EFZ" geschaffen" (PRO L2). Diese ermöglicht Jugendlichen nach Abschluss ihrer Berufsausbildung ein zusätzliches Praktikumsjahr in einer anderen kantonalen Sprachregion. Das Pilotprojekt startet 2016 für die Berufe Detailhandelsfachfrau/mann und Kauffrau/mann.
Mediendossier

28.10.2015

Österreich: Digitale Technologien für die Erwachsenenbildung

In den kommenden Monaten berichtet das österreichische Portal erwachsenbildung.at mit einer Serie über Informations- und Kommunikationstechnologien sowie über digitale und offene Ressourcen für die Erwachsenenbildung. Digitale Technologien stehen u.a. für Ideen wie die Bildung zu öffnen, grössere Zielgruppen über kostenlose Zugänge zu erreichen, den Austausch über Distanzen zu ermöglichen. Siehe auch vertiefende Beiträge zum revidierten Berufs-Ausbildungsgesetz.

Mittelschulen und Hochschulen

28.10.2015

Neue Medizin-Studiengänge geplant

Nach Zürich (ETH), St. Gallen, Tessin und Luzern kündigen nun auch die Universität Freiburg und die EPF Lausanne neue Studiengänge in Medizin an. Die Universität Freiburg möchte ab 2019 einen Master mit Vertiefung in Hausarztmedizin anbieten. Gemäss einem Bericht der Zeitung Le Temps will zudem die EPF Lausanne in Zusammenarbeit mit den Universitäten Genf und Lausanne einen prämedizinischen Bachelor-Studiengang anbieten. Die Aussicht auf Bundesgelder beschleunigt diese Vorhaben: Mit dem Sonderprogramm Medizin sollen 100 Millionen Franken für zusätzliche Ausbildungsplätze für Medizinstudierende ausgegeben werden. Welche Schweizer Hochschule wie viel Geld erhält, wird vom Parlament frühestens 2016 entschieden.

28.10.2015

BE: Newsletter zur Studienwahl

Entscheiden mit Kopf und Bauch, Informationen zu Studienort und Zwischenlösungen... der Newsletter aus dem BIZ Bern-Mittelland führt viel Wissenswertes zur Studienwahl zusammen. Die Fakten werden durch Interviews und Links ergänzt.

28.10.2015

SG: Kanti-Navigator

Der Kanti-Navigator des Kantons St. Gallen ist eine Website, welche die Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler beim Entscheid unterstützt, ob ein Ausbildungsgang an der Mittelschule das Richtige für sie sei. Der Kanti-Navigator stellt die Angebote der einzelnen Kantonsschulen vor und zeigt auf, welche Berufsbereiche sich mit dieser Ausbildung eröffnen. Interessentinnen und Interessenten erhalten verschiedene Perspektiven der Ausbildung an einem Gymnasium, auch aus Sicht von Schülerinnen und Schülern, die aktuell eine st.gallische Kantonsschule besuchen.

28.10.2015

ZG: Reform der PH-Studiengänge

Die PH Zug reformiert ihre Studiengänge der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung. Neu können sich die Absolvierenden des Studiengangs Primarstufe in allen Unterrichtsfächern ausbilden lassen. Der Studiengang Kindergarten/Unterstufe führt neu zu einem Lehrdiplom vom Kindergarten bis zur 3. Primarklasse und ermöglicht eine stärkere Fokussierung auf den Kindergarten oder die Unterstufe.
Medienmitteilung

Beratung

28.10.2015

Talent-Scouts in Grosskonzernen

Gemäss einem Bericht der NZZ suchen Talentspäher von Grosskonzernen nach passenden Kandidatinnen und Kandidaten an Fachkonferenzen, in wissenschaftlichen Publikationen und über LinkedIn/Xing. Sie erhalten auch Tipps von unternehmensinternen Informanten und nehmen per Telefon oder E-Mail mit ihren Zielpersonen Kontakt auf. Anders als Headhunter sind die Talent-Scouts von den Unternehmen wie beispielsweise Roche oder J&J angestellt und geben sich als Mitarbeitende ihrer Unternehmen zu erkennen.

28.10.2015

Wanderausstellung zu Handyfilmen Jugendlicher

"Schaut, ich war dabei!" – ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste zeigt die Bedeutung von Handyfilmen für Jugendliche auf. Von Konzertmitschnitten über Parodien, einfachen Momentaufnahmen bis zu experimentellen Inszenierungen, die Palette ist breit. Parallel zur Ausstellung, die bis 2016 an mehreren Standorten der Deutschschweiz gezeigt wird, werden Weiterbildungskurse für Fachleute und Handyfilm-Workshops für Jugendliche angeboten.

28.10.2015

AG: Hochqualifizierte sind gesucht

Der Bedarf an hochqualifizierten Fachleuten im Kanton Aargau steigt an, dies zeigt eine Studie der Neuen Aargauer Bank. Zwischen 2007 und 2013 sind rund 30'000 Erwerbstätige zwischen 25 und 65 Jahren in den Kanton Aargau eingewandert. 35% von ihnen haben einen Hochschulabschluss, bei den gleichaltrigen Aargauern beträgt die Quote 16%.

Arbeitsmarkt

28.10.2015
28.10.2015

Weltweite Jugendarbeitslosenrate bei 13% stabilisiert

Der von der Internationalen Arbeitsorganisation publizierte Bericht "Weltweite Tendenzen der Beschäftigung junger Menschen 2015" basiert auf den Untersuchungsergebnissen von 30 Umfragen zum Übergang Jugendlicher ins Erwerbsleben. Der Bericht zeigt auf, dass die weltweite Jugendarbeitslosenrate sich 2014 bei 13% stabilisiert hat (73,3 Millionen Personen, das sind 3,3 Millionen weniger als 2009). Zudem wurde festgestellt, dass sich 43% der Jugenderwerbsbevölkerung weltweit aus Arbeitslosen oder armen Erwerbstätigen zusammensetzen.
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28.10.2015

Rekrutierung durch Kooptation, eine neue Tendenz?

Oft auf Vetternwirtschaft reduziert, ist Kooptation kein Unwort der Ära 2.0 mehr. Mehrere soziale Netze setzen auf eine Rekrutierung durch Zuwahl oder Empfehlung. keycoopt.com, 2012 gegründet, ist eine französische Plattform zur Rekrutierung von Führungskräften durch Kooptation. Sie ist auch in der Schweiz und den Niederlanden tätig und zählt 400 Unternehmen, darunter Europcar und L’Oréal, sowie über 25'000 "Koopteure". Im Falle einer Anstellung erhält der Koopteur, der einen gewählten Kandidaten empfohlen hat, eine Prämie von 500 bis 1000 Euro, die an eine Vereinigung übertragen werden kann. Auf dem französischen Markt sind auch andere Plattformen tätig, wie beispielsweise myjobcompany.co oder coop-time.fr.
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28.10.2015

GE: Lage im Bankensektor und dessen Angestellten

Die "Tribune de Genève" berichtete über die Jahreskonferenz der "Fondation Genève Place Financière". Der Bankensektor durchläuft schwierige Zeiten mit der Aufhebung von 560 Arbeitsplätzen im 1. Semester 2015. Es gibt Anzeichen für eine Reduktion der Vermögensverwaltungsprofile zugunsten von Spezialisten in IT-Sicherheit, Compliance und Steuern. Der Artikel enthält zudem ein Interview mit dem Direktor des "Institut supérieur de formation bancaire", eines vom kantonalen Arbeitsamt mandatierten Instituts zur Durchführung der Kompetenzenbilanzen des entlassenen Bankpersonals.

28.10.2015

TI: Studie über italienische Grenzgänger

Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung der Universität der italienischen Schweiz zeigt, dass die Personenfreizügigkeit den Austausch der Tessiner Arbeitskräfte durch Arbeitende aus dem benachbarten Italien nicht begünstigt. Gemäss dieser Studie (in Italienisch, mit deutscher Zusammenfassung), die durch den Tessiner Staatsrat und das SECO in Auftrag gegeben wurde, ist es zum Teil der Mangel an verfügbaren Fachkompetenzen bei den einheimischen Arbeitnehmenden, der die Anstellung der Grenzgänger/innen erklärt. Die Einheimischen spüren die Konkurrenz vor allem in der Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem junge Erwachsene ohne Arbeitserfahrung haben Mühe, sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren.

Berufliche Integration

28.10.2015

Kurse für RAV: Illettrismus ansprechen und Hilfe vermitteln

Personen, die nicht richtig lesen können, tun sich schwer, sich für einen entsprechenden Kurs anzumelden; Drittpersonen spielen dabei eine wichtige Rolle. Der Verein Lesen und Schreiben bietet für Institutionen wie die RAV Sensibilisierungsveranstaltungen an. Hier erhalten Beratungsfachleute die Möglichkeit, sich mit dem Thema Illettrismus auseinanderzusetzen und konkrete Handlungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Die Veranstaltungen sind kostenlos.

28.10.2015

Wirkungsvollere Beschäftigungsmassnahmen sind möglich

Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK hat die Programme zur vorübergehenden Beschäftigung und die Berufspraktika evaluiert. Verbesserungspotential sieht die EFK bei der Konzeption und im Vollzug, bei der Arbeitsmarktnähe der Programme und der Aufsicht. Das SECO und die Kantone wollen die Empfehlungen umsetzen. Die Zeitschrift PANORAMA berichtet in ihrer Ausgabe vom 22. Oktober ausführlich über die Studienergebnisse.

28.10.2015

Anteil ausgesteuerter Jugendlicher wächst

Pro Monat werden in der Schweiz rund 400 Jugendliche ausgesteuert. Der Anteil der Jugendlichen an allen Ausgesteuerten beträgt heute über 13% (2008: unter 9%). Dies berichteten verschiedene Medien, darunter HR Today. Grund ist die Revision des ALVG 2011, die eine Verschärfung der Anspruchsberechtigungen für Jugendliche brachte. So wurde die Versicherungsdauer auf 200 Tage begrenzt für Jugendliche, die mindestens ein Jahr in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, aber unter 25-jährig sind und keine Unterhaltspflichten haben.

28.10.2015

Rundschau: Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Die Mehrheit der Flüchtlinge ist auch Jahre nach dem Asylentscheid noch arbeitslos. Über 80 Prozent beziehen Sozialhilfe. Experten sprechen von einer tickenden Zeitbombe: Ohne eine bessere Arbeitsintegration komme die Sozialhilfe an ihre Grenzen. Die TV-Sendung Rundschau zeigt, welche Hürden arbeitswilligen Flüchtlingen im Weg stehen und wie Arbeitsintegration trotzdem gelingen kann.

28.10.2015

SKOS fordert mehr Mittel für die Weiterbildung

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS hat die Verordnung zum neuen Weiterbildungsgesetz aus Sicht der Sozialhilfe kommentiert. Sie begrüsst insgesamt den Verordnungsentwurf, hält aber fest, dass mehr Mittel als vorgesehen in die Weiterbildung fliessen müssen. Insbesondere müsste mehr in die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen investiert werden, damit Menschen mit ungenügenden Grundkompetenzen ihre Chancen auf eine Integration in den Arbeitsmarkt verbessern können.
Medienmitteilung