Newsletter vom 23.09.2015

Aktuelle Meldungen vom 23.09.2015

Berufliche Grundbildung

23.09.2015
23.09.2015

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im September 2015

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 9/2015 (beachten Sie insbesondere die umfassende Antwort des Regierungsrats SO auf die Interpellation Auflösung von Lehrverhältnissen)

23.09.2015

Merkblätter auf berufsbildung.ch aktualisiert

Alle Merkblätter wurden in den drei Sprachen D, F und I aktualisiert, folgende Blätter wurden inhaltlich umfangreicher angepasst:
- Arbeitsrechtliche Grundlagen für Lernende in der beruflichen Grundbildung: Ergänzt wurden Berufe, die neu von der Bewilligungspflicht für Nacht- und Sonntagsarbeit befreit wurden.
- Berufsmaturität: Auf Grund der Umsetzung der Berufsmaturitätsverordnung waren Anpassungen notwendig, v.a. in Bezug auf den Aufbau der Berufsmaturität und die Prüfungsfächer.
- Zweijährige berufliche Grundbildung mit eidg. Berufsattest: Die Anlehre wurde aus dem Text gestrichen, Prüfungserleichterungen durch den neuen Begriff "Nachteilsausgleich" ersetzt.
- Legasthenie und Dyskalkulie: Umfangreiche Anpassungen bezüglich des neuen Begriffs "Nachteilsausgleich".
- Migration: Der Text wurde ergänzt mit Informationen zu Berufsbildungsmöglichkeiten oder Aufenthaltsmöglichkeiten von Sans- Papiers und Stagiaires. Aktualisiert wurden die neuen Regelungen bezüglich der verschiedenen EU-Staaten.

23.09.2015

Industrielackierer/in EFZ: erlassene Bildungsverordnung

Das SBFI hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung Industrielackierer/in EFZ erlassen. Diese ersetzt die Verordnung vom 1. Dezember 2005; sie tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Die gedruckte Version wird in einigen Wochen beim BBL erhältlich sein und im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Der Bildungsplan wird im Laufe des Monats November auf der Internetseite der Schweizerischen Vereinigung der Industrielackiermeister aufgeschaltet.

23.09.2015

Hörsystemakustiker/in EFZ: erlassene Bildungsverordnung

Das SBFI hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung erlassen, welche die Ausbildung und das Qualifikationsverfahren für den neuen Beruf Hörsystemakustiker/in EFZ regelt. Sie tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Eine Ausnahme vom Verbot der gefährlichen Arbeiten für Jugendliche ist in Artikel 5 festgelegt. Die begleitenden Massnahmen dazu befinden sich im Bildungsplan. Die gedruckte Version wird in einigen Wochen beim BBL erhältlich sein und im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen. Der Bildungsplan wird im Laufe des Monats September auf der Internetseite der beiden Trägerverbände Hörakustik Schweiz (VHS) und Schweizerischer Fachverband für Hörgeräteakustik (Akustika) aufgeschaltet.

23.09.2015
23.09.2015

LU: Umfangreiche Broschüre zur Berufsbildung

Im September wurde die 64-seitige Ausgabe von "Berufsbildung 2015" publiziert. Die jährlich erscheinende Publikation der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Luzern berichtet über aktuelle Themen der Berufs- und Weiterbildung und wird in alle Luzerner Briefkästen verteilt. Die Ausgabe kann auch auf der Website abgerufen werden.

23.09.2015

Deutschland: Literatur zu den Lehrvertragsauflösungen

Die Literaturzusammenstellung "Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen" – mit einer Reihe von Nachweisen auch aus der Schweiz – ist eine von über 30 Zusammenstellungen zu Themen der Berufsbildung. Die soeben aktualisierte Liste versammelt ein breites Spektrum an Literatur zu den Themenfeldern "vorzeitige Vertragslösungen" und "Ausbildungsabbrüche". Die Bandbreite reicht von statistischen Untersuchungen zur Auflösungsquote im Zeitverlauf über qualitative Studien zu den Ursachen und möglichen Präventionsansätzen bis hin zu spezifischen Analysen wie den betrieblichen Kosten von Vertragsauflösungen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

23.09.2015

Schulung für Konsistenzprüfungen eidg. Berufs- und höhere Fachprüfungen

Das SBFI hat die beiden Fachinstitute EHB und Ectaveo AG beauftragt, eine Konsistenzprüfung für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen zu entwickeln. Die Instrumente und die dazugehörigen Wegleitungen sind in Kraft, so dass Konsistenzprüfungen von weiteren Fachinstituten und -personen durchgeführt werden können. Bedingung ist die Teilnahme an der hierfür vom SBFI organisierten Schulung am 12. November 2015.

23.09.2015

Anerkennung für besondere Bildungsbiografien

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung hat zum achten Mal Anerkennungspreise für aussergewöhnliche Bildungsbiografien verliehen und drei Personen mit dem Prix alice ausgezeichnet. Die Auszeichnungen gingen an drei engagierte Menschen, die das Lernen für das Vorwärtskommen erst im Erwachsenenalter entdeckt haben. Sie schlugen dank Weiterbildung neue Wege ein und lernen, weil das Lernen Freude bereitet und neue Horizonte öffnet.

Mittelschulen und Hochschulen

23.09.2015

ETHZ plant Bachelor in Medizin

Die ETHZ planen, ab 2017 einen Bachelorstudiengang für 100 Medizinstudierende anzubieten. Nach dem Bachelorabschluss kann an den Partneruniversitäten Tessin, Basel und Zürich der Masterstudiengang in Medizin absolviert werden. Dies passt zu den Plänen der Università della Svizzera italiana, die ab 2019 einen Masterstudiengang in Medizin anbieten will. Schwerpunkte des neuen Studiengangs an der ETHZ sind biomedizinische Bildgebung und Engineering, Medizin-Informatik, personalisierte Medizin, molekulare Gesundheitswissenschaften und Genetik. Auch für diesen Medizin-Bachelor wird der Numerus Clausus angewandt.
Medienmitteilung ETHZ
Ticino News

23.09.2015

FH: Neue Studiengänge Photonics und Digital Business Management

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur (HTW Chur) werden zwei neue Bachelorstudiengänge angeboten: In der Studienrichtung Digital Business Management vertiefen sich die Studierenden in E-Commerce und CMS, Datensicherheit, Mobile Computing und Business Model Generation E-Business. Viele Inhalte sollen zeitlich und örtlich unabhängig erarbeitet werden können. Unter der Bedingung der Genehmigung durch den Fachhochschulrat der Fachhochschule Ostschweiz bietet die HTW Chur auf das Schuljahr 2016/17 auch einen Bachelorstudiengang in Photonics an. Die Interstaatliche Schule für Technik Buchs plant eine Vertiefung Photonics innerhalb des Systemtechik-Bachelors.

23.09.2015

Zehn Millionen Franken für die MINT-Begabtenförderung

Die Schweizerische Studienstiftung (SST) erhält von der Werner Siemens-Stiftung eine Donation von 10 Millionen Franken. Mit den auf zehn Jahre verteilten Mitteln wird die SST neu jedes Jahr rund 1000 hochbegabte Studierende fördern können. Der grösste Teil der Mittel kommt Studentinnen und Studenten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie (MINT) zugute.
Medienmitteilung

23.09.2015

Swissuniversities: Neuer Präsident der Hochschulrektorenkonferenz

Der Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, ist zum Präsidenten von Swissuniversities gewählt worden. Er löst per Anfang 2016 Martine Rahier ab, die Rektorin der Universität Neuenburg. Michael Hengartner formuliert folgende Prioritäten: Gewährleistung der Teilnahme von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Schweiz am EU Forschungsförderungsprogramm "Horizon 2020", die Finanzierung der Schweizer Hochschulen und die Klärung der Frage nach dem Promotionsrecht, das auch Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen einfordern.

23.09.2015

GE: Programm für vorgezogene Universitätsstudien

Schüler/innen der beiden letzten Gymnasialjahre können an der Universität Genf vorgezogene Studien in Physik und Mathematik absolvieren. Die Jugendlichen, die zum Programm "Athéna" zugelassen sind, besuchen wöchentlich zwei Kursstunden und haben die Möglichkeit, sich für Prüfungen am Semesterende einzuschreiben. Dieses neue Programm  bietet eine Einführung ins Hochschulstudium und soll den Übertritt von der Sekundarstufe II an die Universität erleichtern.

23.09.2015

ZH: Neuausrichtung des Bachelors an der Universität

Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der Bachelor an der Universität Zürich zur breiten wissenschaftlichen Grundausbildung umgestaltet werden. Assessments, Tutorate und Mentoring sollen die Orientierung verbessern und den Studienbeginn erleichtern. Die fachliche Spezialisierung mit verstärktem wissenschaftlichen Forschungsbezug erfolgt erst im Master, dies nach dem Vorbild des neu geschaffenen multidisziplinären Masters in Biomedizin. Zukünftig soll nur noch ein Major- sowie ein Minor-Studienprogramm belegt werden können.
Medienmitteilung

23.09.2015

Europa: Universitäten tragen zur Wirtschaft bei

Im Jahr 2014 belief sich der Beitrag der Hochschulen an die europäische Wirtschaft auf 71,2 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und auf 900'065 Beschäftigungen. Diese Resultate stammen aus einer Studie (in Englisch), die von der Liga Europäischer Forschungsuniversitäten in Auftrag gegeben wurde, um die wirtschaftliche Auswirkung ihrer 21 Universitätsmitglieder (darunter Genf und Zürich) zu erheben.

Beratung

23.09.2015

ProLehrstelle AG ist konkurs

Über die ProLehrstelle AG, ein Unternehmen, das im Kanton Bern und in der Zentralschweiz Lehrstellensuchende und Lehrbetriebe zusammenführte, ist gemäss Handelsregisterauszug am 10. Juni 2015 der Konkurs eröffnet worden. Das Unternehmen wurde 2011 von Lucas Landolt gegründet und hat 2013 eine Zweigstelle in Luzern eröffnet. Es arbeitete unter anderem für das Projekt MatchProf BE des Kantons Bern.
PANORAMA-Meldung vom 26. Juni 2013
PANORAMA-Artikel vom April 2015

23.09.2015

Jeder fünfte Arzt wechselt den Beruf

Jährlich schliessen etwa 700 Studierende ihr Medizinstudium ab. Ein Fünftel davon steigt nach Studienabschluss vorübergehend oder definitiv aus dem Arztberuf aus. Zehn Jahre nach Studienabschluss haben 16 Prozent der Mediziner/innen keine Facharztausbildung abgeschlossen, darunter deutlich mehr Frauen als Männer. Dabei dürfen seit 2002 bei fehlendem Facharzt-Ausweis nur noch unter Aufsicht Patienten und Patientinnen behandelt werden. Thematisiert wird von Verbänden der zunehmend höhere Frauenanteil in diesem Studiengang und die schwierige Vereinbarkeit des Arztberufs mit der Familie. Dies berichtet die NZZ am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 13. September 2015.

23.09.2015

USA: Studienwahl und Konjunktur

Gemäss einer Studie der University of Colorado (USA) hat die Arbeitsmarktlage nur einen kleinen Einfluss auf die Studienwahl. Frauen reagieren anders als Männer auf stockende Konjunktur. Bei steigender Arbeitslosenquote erhielten bei den Männern die Ingenieurwissenschaften den höchsten Zuwachs, gefolgt von Buchhaltung, Computer- und Naturwissenschaften. Frauen entschieden sich bei steigender Arbeitslosigkeit eher für Wirtschaft, Buchhaltung oder den Pflegebereich.

Arbeitsmarkt

23.09.2015

Nahezu 40% der Arbeitnehmenden durch ihre Arbeit gestresst

Travail.Suisse hat den "Barometer Gute Arbeit" veröffentlicht, der auf einer Befragung von 1500 Arbeitnehmer/innen beruht. Den Kriterien des Fragenkatalogs wurden drei zentrale Dimensionen zugeordnet: "Gesundheit" (Belastung und Entlastung), "Motivation" (Sinn, Entwicklungsmöglichkeiten) und "Sicherheit" (Vertrauen, Einkommen, Perspektiven). Laut dieser Studie fühlen sich nahezu 40% der Befragten oft oder sehr häufig durch ihre Arbeit gestresst, während 90% Überstunden leisten. Die Umfrage zeigt auch auf, dass sich 55% der Antwortenden Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, 14% sind in hohem oder sehr hohem Mass besorgt.

23.09.2015

Verhaltenes Wirtschaftswachstum auch im Jahr 2016

Die markante Frankenaufwertung von Mitte Januar hat die schweizerische Konjunktur im ersten Halbjahr 2015 stark abgebremst. Trotz einer leichten Entspannung der Wechselkurssituation in den letzten Wochen geht eine Expertengruppe des Bundes wie bisher davon aus, dass die Wirtschaftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte noch sehr verhalten bleiben sollte und sich erst im Verlauf von 2016 festigen dürfte. Insgesamt wird für 2015 ein BIP-Wachstum von 0,9% (Juni-Prognose: +0,8%) und für 2016 eine moderate Beschleunigung auf 1,5% (Juni-Prognose: +1,6%) erwartet. Angesichts dieser eher verhaltenen konjunkturellen Dynamik dürfte die Arbeitslosenquote von 3,3% im Jahresdurchschnitt 2015 auf 3,6% im 2016 ansteigen.
Medienmitteilung

23.09.2015

Landesmuseum: Ausstellung zum Thema Arbeit

Eine Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt die Entwicklung der Arbeit von 1860 bis heute. Kernstück ist eine Chronologie grossformatiger Bilder: von der alten Kohlegrube bis zum hypermodernen Googlebüro. Aspekte wie die Arbeitsmigration oder die Berufsbildung werden speziell beleuchtet. Die Ausstellung dauert bis zum 3. Januar 2016.

23.09.2015

GE: 9. Salon RH Suisse

Die 9. Fachmesse für Human Resource Management (Salon RH Suisse) findet vom 30. September bis 1. Oktober 2015 in der Palexpo in Genf statt. Drei Themen stehen dieses Jahr im Vordergrund: die Veränderungen der Beziehung zur Arbeit dank neuer Technologien (New Workspaces & Workplace Strategies), betriebliches Gesundheitsmanagement und Relocation Services (Dienstleistung für Mitarbeitende in Auslandeinsätzen).

Berufliche Integration

23.09.2015

Broschüre: Richtig bewerben über Social Media

Social Media berühren beinahe jeden Aspekt unseres Lebens – von der Ankündigung brandneuer Nachrichten über die Verwaltung von Party-Einladungen bis hin zu der Art, wie wir Arbeit suchen. Wie man sich richtig über Social Media bewirbt, zeigt eine Broschüre des Personaldienstleisters Kelly.

23.09.2015

Arbeit und psychische Krankheit: Leitfäden und eine Expertise

Schwer psychisch kranke Menschen sind überdurchschnittlich oft arbeitslos. Dabei würde sich eine regelmässige Berufstätigkeit positiv auf den Krankheitsverlauf und die Lebenszufriedenheit auswirken. Dies geht aus einer deutschen Expertise hervor. Für die Schweiz hat ivinfo zwei Leitfäden zum Thema vorgelegt. Arbeitgebende erhalten dabei Antworten auf Fragen wie: Woran erkenne ich eine psychische Erkrankung? Wann und wie soll ich Auffälligkeiten bei Mitarbeitenden ansprechen? Ein Leitfaden für Psychiater zeigt zudem, wie psychische Krankheiten in eine konkrete Arbeitsplatzanpassung übersetzt werden können.

23.09.2015

Postulat "Berufsabschluss von Erwachsenen" soll angenommen werden

Nach dem Ständerat hat nun auch der Bundesrat die Annahme eines Postulats der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur zur Förderung des Berufsabschlusses von Erwachsenen beantragt. Damit sollen Potenziale zur Deckung des Fachkräftebedarfs namentlich auch durch eine Förderung des Berufsabschlusses von Erwachsenen, die noch über keinen Abschluss auf Sekundarstufe II verfügen, ausgeschöpft werden. Erwähnt wird etwa der Aufbau erwachsenengerechter Berufsbildungsangebote via Artikel 54 und 55 des Berufsbildungsgesetzes.

23.09.2015

Illetrismus wird immer noch unterschätzt

Die Stiftung für Alphabetisierung und Grundbildung plant auf 2016 eine telefonische Helpline zur Lese- und Schreibschwäche. Gemäss einer Umfrage unterschätzen zwei Drittel der Bevölkerung das Ausmass von Lese- und Schreibschwäche. Tatsächlich können rund 800'000 Menschen in der Schweiz einen ganz einfachen Text nicht richtig verstehen. Das ist ein Armutsrisiko, denn rund ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden hat Defizite bei den Grundkompetenzen. Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Sozialhilfe ZESO beleuchtet dieses Thema und diskutiert Lösungsansätze.

23.09.2015

Veranstaltung: ​Potenzial personenzentrierter Ansätze

Die 5. Luzerner Tagung zur Arbeitsintegration der Hochschule Luzern thematisiert am 11. November 2015 personenzentrierte Ansätze für die Arbeitsintegration und ihre strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen. Stellensuchende werden in dieser Optik nicht als Objekte von Interventionen, sondern als Subjekte mit individueller Geschichte und Perspektiven gesehen. Anmeldeschluss ist der 21. Oktober 2015.

23.09.2015

Wallis und Freiburg treten der Arbeitsintegration Schweiz bei

Arbeitsintegration Schweiz kündigt den Beitritt von zwei neuen kantonalen Vertretungen an, nämlich Wallis und Freiburg. Die erste Generalversammlung der kürzlich gegründeten Walliser Regionalkommission findet am 23. September 2015 statt. Der Freiburger Verband der Organisationen von Arbeitsmarktmassnahmen hat entschieden, eine Regionalgruppe von Arbeitsintegration Schweiz zu werden.
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23.09.2015

GE: Aktion zur Förderung der sozialen Verantwortung der Unternehmen

Das Label "1+ pour tous", 2012 vom Arbeitsdepartement des Kantons Genf eingeführt, hat bis jetzt annähernd 150 Unternehmen belohnt, die Langzeitarbeitslose eingestellt haben. Der Kanton wird die Bedingungen für die Erlangung des Labels erweitern, indem auch die Anstellung Jugendlicher, Senioren und Personen mit Behinderungen berücksichtigt wird. Parallel dazu hat Staatsrat Mauro Poggia einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Bestrafung von mangelndem sozialem Engagement der Unternehmen bei der Beschaffung öffentlicher Aufträge vorsieht.
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Verschiedenes

23.09.2015

BFS: Szenarien für das Bildungssystem 2015-2024

Das BFS stellt seine Szenarien 2015-2024 für das Bildungssystem von der obligatorischen Schule bis zu den Hochschulen online. Bei der beruflichen Grundbildung beispielsweise ist in den einzelnen Bildungsfeldern mit stark unterschiedlicher Entwicklung zu rechnen. So dürfte die Zahl der Lernenden EFZ im Sozialwesen und in der Informatik markant ansteigen, während sie in Landwirtschaft und Industrie deutlich sinkt.

23.09.2015

PANORAMA.event zu den Anforderungsprofilen

35 Fachleute aus Berufsbildung, Berufsberatung und Arbeitsmarkt sind am 3. September 2015 der Einladung der PANORAMA-Redaktion gefolgt und haben sich zum fachlichen Austausch und zum Lunch getroffen. In einem Podiumsgespräch diskutierten drei Gäste untereinander und zusammen mit dem Publikum die Vor- und Nachteile der Anforderungsprofile für die berufliche Grundbildung, die der Schweizerische Gewerbeverband und die EDK lanciert hatten. Die Rückmeldungen zur Veranstaltung waren mehrheitlich positiv, alle Antworten und ein paar Impressionen sind auf www.panorama.ch aufgeschaltet. PANORAMA wird auch zukünftig solche Events organisieren.