Newsletter vom 09.09.2015

Aktuelle Meldungen vom 09.09.2015

Berufliche Grundbildung

09.09.2015

Gefährliche Arbeiten in der Lehre: Dokumente der SBBK

Zur Umsetzung der revidierten Jugendarbeitsschutzverordnung haben die Organisationen der Arbeitswelt bei Berufen mit gefährlichen Arbeiten in ihren Bildungsplänen begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes erarbeitet. In der Folge müssen die Bildungsbewilligungen überprüft werden. Dazu hat die SBBK ein Verfahren definiert und Instrumente als Vorlagen für die Kantone erarbeitet.

09.09.2015

Evaluation der EBA unterwegs

Für die Evaluation der Arbeitsmarktsituation und der Weiterbildungsperspektiven von Absolventinnen und -absolventen mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) wurden Telefoninterviews mit rund 3500 Personen aus drei Sprachregionen in Angriff genommen. Ziel dieser vom SBFI in Auftrag gegebenen Umfrage ist es, die beruflichen Perspektiven, die Weiterbildungen und die Arbeitsbedingungen von Inhaberinnen und Inhabern eines EBA im Vergleich zu jenen mit einer Anlehre oder einem EFZ besser kennenzulernen. Neben den allgemeinen Informationen über die EBA-Ausbildung sollen mit der Evaluation die spezifischen Aussichten für 11 EBA-Berufe und die entsprechenden EFZ-Berufe untersucht werden. Der ursprünglich für diesen Herbst geplante Schlussbericht wurde auf April 2016 verschoben, um eine bessere Auswertung der statistischen Daten zu ermöglichen.

09.09.2015

Berufspädagogischer Kombi-Lehrgang ABU und Sport

Das SBFI gab eine Studie zu Umsetzungsmöglichkeiten eines kombinierten berufspädagogischen Studiengangs für Lehrpersonen in Berufsfachschulen in den Fächern allgemeinbildender Unterricht (ABU) und Sport in Auftrag. Das EHB erhielt den Zuschlag. Ziel der Studie ist die Identifikation möglicher Varianten zur Umsetzung eines entsprechenden Bildungsgangs und zur Formulierung eines Rahmenlehrplans ABU-Sport. Die Studie wurde im August 2015 lanciert und dauert voraussichtlich bis Ende 2016.

09.09.2015

Internationaler Berufsbildungskongress 2016

Vom 20. bis 22. Juni 2016 findet der zweite Internationale Berufsbildungskongress in Winterthur statt. Unter dem Titel "From Skills to Prosperity – Sharing Elements of Success" liegt der Fokus auf dem Austausch von erfolgreichen Instrumenten und Praktiken in verschiedenen Berufsbildungssystemen und dem Einblick in internationale Kooperationsprojekte. Das langfristige Ziel dieser Kongressreihe ist die Förderung des Dialogs und des Fachaustauschs zwischen internationalen und nationalen Akteuren im Bereich der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit. Zudem bietet der Anlass die Gelegenheit, das duale Berufsbildungssystem der Schweiz vor Ort kennenzulernen.
Informationen und Anmeldungen

09.09.2015

Kooperation USA-Schweiz

Der US-Arbeitsminister Perez und Bundesrat Schneider-Ammann haben eine Absichtserklärung zur vertieften Zusammenarbeit in der Berufsbildung unterzeichnet. Die Schweiz pflegt mit den USA seit mehreren Jahren einen Dialog über die Berufsbildung. Ein Arbeitsprogramm mit konkreten Massnahmen wird derzeit ausgearbeitet.

09.09.2015

Parlamentarische Inverventionen: Antworten des Bundesrates

Am 26. August 2015 hat der Bundesrat folgende parlamentarische Interventionen beantwortet:
- Landessprachen an der Berufsfachschule. Stand der Dinge (Interpellation 15.3529)
- Berufsbildung. Massnahmen zur Förderung des Zugangs zum Qualifikationsverfahren auch für Teilzeitangestellte (Motion 15.3554)
- Jugendarbeitslosigkeit reduzieren und Fachkräfte fördern. Schnelle und tatkräftige Bundeshilfe zur Förderung von Brückenangeboten (Interpellation 15.3594)
- Berufsbildungsfonds. Klarheit schaffen (Motion 15.3721)

09.09.2015

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im August 2015

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 8/2015

09.09.2015

Fachzeitschrift Education Permanente zum Thema "Abschlüsse ermöglichen"

Die bestehenden Qualifizierungsmöglichkeiten für Erwachsene sind vielfältig, aber oft zu wenig bekannt: Validierung, verkürzte oder modulare Bildung, direkter Zugang zu Qualifikationsverfahren etc. In einer Welt, in welcher der Berufswechsel immer mehr zur Regel wird, müssen informell erworbene Kompetenzen am Arbeitsplatz in Qualifikationen überführt werden können. Die Ausgabe 2015-3 der Fachzeitschrift Education Permanente zieht eine Bilanz und schlägt Überlegungsansätze zum Qualifikationszugang für Erwachsene vor.

09.09.2015

LU/TI: Gemeinsames Austauschprojekt

Ausgehend von einer Bedürfnisanalyse haben die Kantone Luzern und Tessin drei Mobilitätsmodelle entwickelt, die ab kommendem Jahr getestet werden. Erste Auswertungen zeigen ein grosses Interesse sowohl bei Lehrbetrieben als auch bei Lernenden: Insgesamt beteiligten sich 1238 Betriebe und 2030 Lernende an einer im Frühjahr 2015 durchgeführten Datenerhebung zur Mobilitätsbereitschaft. Das SBFI unterstützt mit gut CHF 200'000 die von den beiden Kantonen gemeinsam realisierte Austauschinitiative "Swiss Mobility".
Projektinformation Luzern und Tessin

09.09.2015

SG: Vernehmlassung zur Behördenstruktur der Berufsfachschulen

Die Regierung des Kantons St. Gallen gibt eine Auslegeordnung zu einer neuen Behördenstruktur für die kantonalen Berufsfachschulen bis Ende November 2015 in Vernehmlassung. Ziel ist eine Neuordnung mit klaren Führungslinien, ungeteilten Zuständigkeiten und klaren Systemebenen. Die Schulen würden bei dieser Sichtweise ihre Autonomie behalten, aber neu ausschliesslich durch das Bildungsdepartement beaufsichtigt. Über die kantonalen Fachkommissionen würde die Vernetzung mit der Berufswelt sichergestellt.
Medienmitteilung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

09.09.2015

Revision BBG: Unterstützung der Absolventen von eidg. Prüfungen

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zum Entwurf der Teilrevision des Bundesgesetzes BBG über die Berufsbildung zur Kenntnis genommen. Beabsichtigt wird eine Stärkung der höheren Berufsbildung. Die geplante Einführung einer Bundesfinanzierung zugunsten von Absolvierenden vorbereitender Kurse auf eidgenössische Prüfungen wurde in der Vernehmlassung mehrheitlich begrüsst. Die Teilrevision des Gesetzes und die notwendigen Kredite werden dem Parlament 2016 mit der BFI-Botschaft 2017-2020 unterbreitet.
Medienmitteilung Bund und EDK

09.09.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI den Entwurf der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung für Fachexpertin/Fachexperte Operationsbereich mit eidgenössischem Diplom eingereicht.
Bundesblatt vom 8. September 2015

09.09.2015

Wer benützt HF-Titel in Englisch?

Das Bulletin vom September 2015 des Schweizerischen Verbands der diplomierten HF (ODEC) geht auf diese Frage ein. Über englische Titel zu verfügen hat nicht für alle HF-Diplomierten die gleiche Bedeutung. Die Titel werden häufig in der Maschinenindustrie, die stark auf den Export ausgerichtet ist, sowie in der Hotellerie und im Tourismus verwendet. Der ODEC kündigt ausserdem auf Ende September die Herausgabe der Resultate seiner Salärstudie 2015/2016 an. Die Broschüre kann online bestellt werden.

09.09.2015

Österreich: Leitlinien zur Migration

Die "Leitlinien für die Erwachsenenbildung in der Migrationsgesellschaft" gehen von der Grundannahme aus, dass Fragen der Migration, Heterogenität und sozialen Inklusion aktiv strukturiert werden müssen. Die Leitlinien richten ihr Augenmerk speziell auf die Chancen von in Österreich lebenden Menschen mit Migrationsbiografien. Es werden Massnahmen zu folgenden institutionellen Bereichen vorgeschlagen: Selbstverständnis/Leitbild, Personal, Angebote, Kommunikation innerhalb der Organisationen und nach aussen, sowie auf der strukturell-organisationalen Ebene.

Mittelschulen und Hochschulen

09.09.2015

Hochqualifizierte Flüchtlinge an Schweizer Hochschulen?

Können syrische Studierende ihre Ausbildung in der Schweiz beenden? Das UNO-Hochkommissariat wurde gemäss einem Bericht der Zeitung Der Bund bei Swissuniversities vorstellig. Dort wird über die Ausgangslage diskutiert und möglicherweise ein gemeinsames Vorgehen entwickelt. Die Entscheidungskompetenz liegt aber bei den Hochschulen. In Deutschland wurden spezielle Programme für akademische Flüchtlinge lanciert, zum Beispiel die Online-Universität Wings University, oder die Möglichkeit, als Gasthörer an Vorlesungen teilzunehmen und dafür Zertifikate zu erhalten.

09.09.2015

Antwort auf eine Motion: kein Praktikum anstelle des Eignungstest für das Medizinstudium

Der Bundesrat erachtet ein Praktikum anstelle eines Eignungstests als keine effiziente Lösung zur Selektion der Medizinstudierenden. Es müssten 3500 adäquate Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Organisation und die Validierung der Praktika wären viel komplexer und teurer als das aktuelle System. Der Bundesrat beantragt daher die Ablehnung der Motion, die im Juni von Ruth Humbel eingereicht worden ist.

09.09.2015

Umfrage zur Maturandenquote

"Was denken Sie über die Anzahl der Schulabsolventen, die in Ihrem Kanton eine gymnasiale Maturität ablegen?" Das war eine der Schlüsselfragen einer Studie bei 6000 Personen in der Schweiz. Werden die Befragten darüber informiert, wie hoch die Quote ist, finden 44,8 Prozent, die Quote sei zu hoch; 44,9 Prozent finden sie genau richtig. Und nur zehn Prozent wünschen sich mehr Maturanden und Maturandinnen. Anders als die Schweizerische Mittelschulämterkonferenz spricht sich Studienautor Stefan Wolter in der NZZ zudem für eine schweizweit einheitliche Abschlussprüfung an Gymnasien aus.

09.09.2015

VD: neue Rektorin der UNIL ernannt

Nouria Hernandez wird neue Rektorin der Universität Lausanne (UNIL). Die Professorin ist eine anerkannte Wissenschaftlerin, namentlich für ihre Arbeiten in der Genforschung, und eine Expertin im Bereich der Evaluation von Lehre und Forschung. Sie tritt ihr Amt am 1. August 2016 als Nachfolgerin von Dominique Arlettaz an, die ihr Mandat nach zehnjähriger Direktionstätigkeit nicht erneuern möchte.
Medienmitteilung

09.09.2015

ZH: Islamische Theologie an der Universität

Ab sofort wird an der Universität Zürich der Theologe und Islamwissenschafter Abbas Poya für drei Jahre Islamische Theologie und Bildung erforschen und unterrichten. Der Afghane und deutsche Staatsbürger bietet drei Lehrveranstaltungen pro Woche an. Die Gastprofessur wird durch die private Paul Schiller Stiftung finanziert.
Medienmitteilung

09.09.2015

Frankreich: Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen

Die Welt der Unternehmen und der Universitäten, traditionell kaum verbunden, nähern sich in Frankreich an. Zwischen dem französischen Arbeitgeberverband (MEDEF) und den Exponenten der Hochschulen wurde ein Abkommen unterzeichnet, das den Eintritt der Studierenden in die Arbeitswelt erleichtern soll. Die Vereinbarung sieht gemeinsame Aktionen und gegenseitige Förderung vor.

Beratung

09.09.2015

Lernfilme zur Berufswahl

Die Herausgeber des "Berufswahltagebuchs" haben die folgenden drei Lernfilme entwickelt: "Fünf Schritte der Berufsfindung", "Berufsinformationen finden" und "Der Weg zur Lehrstelle". Die Filme können im Berufswahlunterricht eingesetzt werden und sind öffentlich zugänglich. Zielgruppen sind Jugendliche, Erwachsene, Eltern und weitere interessierte Personen.

09.09.2015

"Juvenir"-Studie: Schweizer Jugendliche im Stress

Nahezu die Hälfte der Jugendlichen befindet sich im Alltagstress. Auslöser sind Schule, Universität, berufliche Grundbildung, Leistungsdruck und Überforderung, während Privatleben und Freizeit keine auslösenden Faktoren sind. Ängste um ihre berufliche Zukunft setzen die Jugendlichen unter Druck. Übermässiger Stress beeinträchtigt die Psyche, provoziert mangelndes Selbstvertrauen, Niedergeschlagenheit und Traurigkeit. Die jungen Frauen sind besonders betroffen. Die Resultate stammen aus der vierten Jugendstudie "Juvenir", die von der Jacobs Foundation bei über 1500 Personen zwischen 15 und 21 Jahren in der ganzen Schweiz durchgeführt wurde.

09.09.2015
09.09.2015

GE: zweite Studie zum Ausbildungsabbruch Jugendlicher

In Genf ist die Zahl der Jugendlichen, die ihre Ausbildung während des Schuljahres 2013/14 abgebrochen haben, im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Abbruchquote betrug nahezu 13% im Nahtstellen- und Eingliederungsbereich, mehr als 7% bei der Allgemeinbildung, 4% in der Berufsbildung und weniger als 3% bei den Gymnasien. Die vom Forschungsinstitut SRED (Service de la recherche en éducation) publizierte Studie zum vorzeitigen Bildungsabbruch in Genf analysiert die Anzahl, die Profile, die Motive, die Laufbahn und die Betreuung der Jugendlichen mit Lehrabbruch im Detail. Sie folgt auf einen ersten im letzten Jahr veröffentlichten Bericht.

09.09.2015

VD: Direktorin des OCOSP zieht Bilanz

Nach 17-jähriger Tätigkeit als Direktorin des Waadtländer Amts für Berufsberatung (OCOSP) geht Isabel Taher-Sellés Ende September 2015 in Pension. In einem Artikel der Tageszeitung 24 heures kommt sie auf wichtige Momente ihres Amtes zu sprechen. Sie erinnert vor allem daran, dass die Einführung des Case Managements im Kanton Waadt eine echte Zusammenarbeit aller Beteiligter in Berufsbildung, Sozialem, Arbeitsmarkt und Jugendschutz begründet und eine kohärente Begleitung jugendlicher Lehrabbrecher/innen begünstigt hat.

Arbeitsmarkt

09.09.2015

Lohnunterschiede zwischen Geschlechtern zu 41% diskriminierend

Gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2012 gehen im privaten Sektor die Lohnungleichheiten zwischen den Geschlechtern weiterhin schrittweise zurück. Betrugen sie im Jahr 2008 insgesamt 25,0 Prozent, waren es 2012 noch 21,3 Prozent. 40,9 Prozent der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern im privaten Sektor blieben unerklärt (678 Franken), im gesamten öffentlichen Sektor 38,8 Prozent. Die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern ist umso grösser, je höher die Kaderfunktion ist.

09.09.2015

Neue Stellenplattform: metapage.ch

Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden hauptsächlich über die eigene Website rekrutieren, können die publizierten Jobs über eine neue Plattform bekannt machen: metapage.ch. Bereits nutzen rund 400 Firmen diese Möglichkeit. Metapage erlaubt den Stellensuchenden die Suche nach Tätigkeitsprofil und die direkte Kontaktnahme mit den Stellenanbietern. Die Site existiert derzeit nur auf deutsch.

09.09.2015

johdi.ch, Plattform für Stellenangebote und Praktika

Die 2014 geschaffene Webseite johdi.ch versteht sich als Plattform für Schweizer Talente. Ihre Besonderheit? Die wöchentliche Online-Publikation "JobMag" stellt nach Unternehmen gegliederte offene Stellen und Praktika vor und ermöglicht auch Schulen oder Weiterbildungszentren, für ihre Bildungsangebote zu werben.

Berufliche Integration

09.09.2015

Wer lange Sozialhilfe bezieht, hat meist Gesundheitsprobleme

Knapp zwei Drittel der Langzeitbeziehenden in der Sozialhilfe leiden nachweisbar unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Sie sind oft zu krank, um im Arbeitsmarkt zu bestehen und haben dennoch meist keinen Anspruch auf eine IV-Rente. Dies zeigt eine Studie der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe und der Berner Fachhochschule. Im Durchschnitt der 13 untersuchten Städte verfügen 57 Prozent der Langzeitbeziehenden über keine berufliche Ausbildung. Die letzte Erwerbstätigkeit liegt fast vier Jahre zurück und war oft im Niedriglohnbereich mit prekären Arbeitsbedingungen.

09.09.2015

Informationsbroschüre für Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene

Eine neue Informationsbroschüre des Staatssekretariates für Migration informiert knapp und in einfacher Sprache unter anderem zu Themen wie Status, Ausländerausweis, Kantonswechsel, Familiennachzug, Integrationsförderung, Arbeit, Weiterbildung oder Sozialhilfe. Die Broschüre ist in zwölf Sprachen verfügbar und im Internet zugänglich.

09.09.2015
09.09.2015

GE: Eingliederung Jugendlicher dank Theaterarbeit

Die Vereinigung Accroche, hervorgegangen aus den kantonalen Sozialhilfe- und soziokulturellen Animationsinstitutionen, wird in Genf Ende September eine neue berufliche Eingliederungsmassnahme "Scène Active" für Jugendliche mit Lehrabbruch einführen. Anlehnend an ein bewährtes Waadtländer Experiment benutzt "Scène Active" Instrumente der Bühnenkunst, um mit rund 40 jugendlichen Sozialhilfebezügern aktiv an ihrer Wiedereingliederung zu arbeiten. Höhepunkt wird eine Theateraufführung nach Abschluss des zehnmonatigen Programms sein.

09.09.2015

VD: TriPôle, das Zentrum, das Recycling und Eingliederung vereint

TriPôle, ein neues Kompetenzzentrum in Yverdon, das der Abfallbewirtschaftung und Verwertung der Ressourcen gewidmet ist, wird Ende September 2015 eröffnet. TriPôle vereint verschiedene Organisationen, deren Tätigkeit auf die berufliche Eingliederung gerichtet ist. Im Rahmen der Eröffnungswoche ist der Nachmittag des 29. September 2015 für die Präsentation der Eingliederungsfirmen vorgesehen, die in der Verwertung von Materialien und Secondhand-Objekten aktiv sind.

Verschiedenes

09.09.2015
09.09.2015

BFS: Publikation zur Freiwilligenarbeit

665 Millionen Stunden arbeiteten 2013 in der Schweiz Freiwillige im informellen oder institutionalisierten Bereich. Zum Vergleich: Im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen wurden im gleichen Jahr 853 Millionen Stunden bezahlt gearbeitet. Sowohl Männer als auch Frauen leisten am meisten Freiwilligenarbeit für Sportvereine, an zweiter Stelle stehen die kulturellen Vereine. Das BFS hat einen Bericht "Freiwilliges Engagement in der Schweiz 2013/2014" veröffentlicht.