Newsletter vom 24.06.2015

Aktuelle Meldungen vom 24.06.2015

Berufliche Grundbildung

24.06.2015

Bestandsaufnahme der Zwischenlösungen an der Nahtstelle I

Für den Übergang von der obligatorischen Schule zur beruflichen Grundbildung wurden in den letzten Jahren mehrere Brückenangebote bereitgestellt. Sie richten sich besonders an Jugendliche, die mit schulischen oder sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Das vielfältige Angebot an Übergangslösungen ist jedoch zu wenig bekannt. Deshalb hat das SBFI im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben.
Weitere Informationen

24.06.2015

IDES: Übersicht kantonale Brückenangebote 2015/2016

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK hat das Dossier "Brückenangebote in den Kantonen" für das Schuljahr 2015/2016 aktualisiert. Dieses enthält einen Überblick über schulische, kombinierte und integrative Brückenangebote in den Kantonen sowie weitere Informationen, zum Beispiel die Kosten der Angebote.

24.06.2015

SBFI News: Zweisprachigkeit und NQR

Die SBFI News vom Juni 2015 enthalten folgende Inhalte, die die Berufsbildung betreffen:
- Ergebnisse des Lehrstellenbarometers liegen vor
- Zweisprachiger Unterricht in der Berufsbildung
- Schweizer Berufsbildungsabschlüsse können nun europaweit verglichen werden
- Überblick über die Projekte der höheren Berufsbildung im Gesundheitsbereich

24.06.2015

SBFI-Newsletter Qualität: Sicherheit in der Berufsbildung

Der Newsletter Qualität 2015/2 des SBFI betrachtet das Thema "Sicherheit in der Berufsbildung" aus verschiedenen Blickwinkeln. Mit einem Fachbeitrag und Beispielen wird dargelegt, warum das Alter für gefährliche Arbeiten während der beruflichen Grundbildung gesenkt wurde und welches die Konsequenzen sind. Drei weitere Artikel informieren über die Sensibilisierung von Jugendlichen für Arbeitssicherheit, über die Patientensicherheit durch kompetenzorientierte Bildung und über die Ausbildung von Sicherheitsfachleuten.

24.06.2015
24.06.2015

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen im Juni 2015

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Je nach Stand (Einreichen des Vorstosses, Antwort oder Botschaft der Regierung, Kommissionsbericht usw.) kann ein Geschäft in mehreren Kapiteln erscheinen. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung/Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 6/2015

24.06.2015

Kennzahlen des Westschweizer Bildungsraums

Das Institut für pädagogische Forschung und Dokumentation IRDP (Institut de recherche et de documentation pédagogique) hat das Dossier 2014 mit Informationen und Kennzahlen zum Westschweizer Bildungsraum herausgegeben. Darin sind die von den Kantonen erhobenen Daten zum Bildungssystem von der Volksschule bis zur höheren Berufsbildung zusammengestellt. Die Informationen zur Sekundarstufe II beinhalten unter anderem den Anteil der sofortigen Übergänge von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II, den Anteil der unter 20-jährigen Studierenden im ersten Jahr einer zertifizierenden Ausbildung sowie die Maturitätsquote nach Maturitätstyp (gymnasiale, Berufs-, Fachmaturität).

24.06.2015

SG: Hohe Übertrittsquote in die berufliche Grundbildung

Die Schulabgängerumfrage, die das Amt für Berufsbildung des Kantons St.Gallen durchgeführt hat, zeigt für die Jugendlichen wiederum eine ausgezeichnete Gesamtsituation. Über 94 Prozent der im Juli aus der Volksschule Austretenden hatten Ende Mai eine Anschlusslösung gefunden. Im Mehrjahresvergleich liegt dies ebenso nahe beim letztjährigen Höchstwert wie die 74,1 Prozent der Übertrittsquote in eine berufliche Grundbildung. Konstant ist auch die Nachfrage nach Brückenangeboten.
Medienmitteilung

24.06.2015

ZH: Projekt zur Erhöhung der Erfolgschancen auf Sekundarstufe II

Der Kanton Zürich will die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II deutlich erhöhen. Einerseits werden Lernende während der beruflichen Grundbildung unterstützt, andererseits sollen auch Repetenten der Qualifikationsverfahren begleitet und Erwachsenen der Zugang zur Nachholbildung erleichtert werden. Mit dem Projekt "Erhöhung der Erfolgschancen für einen Abschluss auf Sekundarstufe II" wurden zwischen 2013 und 2015 die entsprechenden Grundlagen und Konzepte erarbeitet.

24.06.2015

OECD-Studie: Berufsbildung als Massnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit

Im OECD-Raum sind heute mehr als 35 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Der "OECD Skills Outlook 2015" untersucht, wie junge Menschen in Ausbildung Kompetenzen erwerben, wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen und welchen Hindernissen sie beim Berufseinstieg begegnen. Der Bericht gibt auch Empfehlungen für politische Massnahmen, mit denen die Länder die Beschäftigungssituation junger Erwachsenen verbessern können. Eine Möglichkeit ist die Berufsbildung.

24.06.2015

Deutschland: Entwicklung bei Gesundheits- und Sozialberufen

Eine BIBB-Studie zeigt aktuelle Entwicklungen bei den vollzeitschulischen Ausbildungsgängen auf und liefert eine Systematisierung des vielfältigen Gesundheitsbereichs. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs im Gesundheitssektor ist die Schülerzahl gestiegen. Jede/r achte Beschäftigte in Deutschland ist im Gesundheitswesen tätig, wo die Zahl der Arbeitsplätze gegenüber der Gesamtwirtschaft deutlich stärker wuchs.

24.06.2015

Deutschland: Befragung Lernender zur betrieblichen Ausbildung

Lernende wollen in reale Arbeitsprozesse, also in "echte Arbeit" eingebunden werden. Sie nehmen eine Erhöhung des Stressfaktors in Kauf. Ebenso deutlich wird ein Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung. Eine BIBB-Untersuchung bei 500 Mechatronikern zeigt jedoch auch, dass nach Auffassung der Jugendlichen die Rückmeldeprozesse in der Ausbildung häufig zu kurz kommen. Wie die Lernenden die Qualität ihrer betrieblichen Ausbildung beurteilen, hängt stark mit der Art des Bildungsabschlusses zusammen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

24.06.2015

EHB: CAS Anerkennung und Validierung von Bildungsleistungen

Das EHB bietet ab Januar 2016 in Lausanne einen französischsprachigen CAS-Lehrgang für die Anerkennung und Validierung von Bildungsleistungen an. Der Kurs umfasst vier Module und richtet sich an Verantwortliche aus den Bereichen Berufsfachschule, Berufsberatung, Organisationen der Arbeitswelt und HR. Mit dieser Zusatzausbildung verfolgen das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement, das Eidgenössische Departement des Innern und die EDK ein gemeinsames Ziel: Es sollen Validierungsverfahren für alle anerkannten Berufsabschlüsse erarbeitet und etabliert werden.
Medienmitteilung

24.06.2015

LU: Projekt "Positionierung HBB"

Ein Flyer zeigt potentiellen Studierenden auf, was die Höhere Berufsbildung HBB ist, welche Vorteile sie aufweist und welche Angebote im Kanton Luzern zur Verfügung stehen. Einsatzgebiete des Flyers sind die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen, Sekundarstufe II, die Lehrerausbildung an der PH Luzern und der Übertritt der 5./6.Klassen. Der Flyer steht in digitaler Form zur Verfügung und ergänzt einen 2013 realisierten Film.

Mittelschulen und Hochschulen

24.06.2015

Ablehnung der Stipendieninitiative

Die Stipendieninitiative wurde am 14. Juni 2015 deutlich abgelehnt. Das Kernanliegen des Verbands der Schweizer Studierendenschaften, die Harmonisierung des Stipendienwesens, soll durch das Stipendienkonkordat trotzdem umgesetzt werden. Diesem sind allerdings noch nicht alle Kantone beigetreten.
Medienkonferenz des Bundes

24.06.2015

Universum-Studie: Die Karrierevorstellungen von Studierenden

Studierende legen grossen Wert auf das Ansehen und den Erfolg ihres künftigen Arbeitgebers. Sie wünschen sich aber auch ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld und eine gute Work-Life-Balance. An der internationalen Universum-Studie 2015 haben auch 12'000 Schweizer Studierende teilgenommen. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Magazin "Universum Top 100" vorgestellt und kommentiert. Zahlreiche Interviews mit Schweizer Arbeitgebern ergänzen die Publikation.

24.06.2015

CIIP-Bulletin zu den Maturitätstypen

Das aktuelle Bulletin der Interkantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz der französischen Schweiz und des Tessins (CIIP) bietet einen Gesamtüberblick über die drei Maturitätstypen Berufs-, Fach- und gymnasiale Maturität. Es enthält detaillierte Informationen zu allen drei Abschlüssen und den dazugehörigen Bildungswegen, zur bisherigen Entwicklung, zu den aktuellen Herausforderungen und laufenden Projekten. Neben Texten und Interviews sind auch statistische Angaben zur Anzahl der Maturitätsabschlüsse in den einzelnen Kantonen der lateinischen Schweiz enthalten. Das Bulletin (auf Französisch) kann auf der CIIP-Website heruntergeladen werden.

24.06.2015

ZH: Erfolgreiche Start-up-Unternehmen

Der Start-up-Wettbewerb "venture" feierte am 15. Juni 2015 sein zehnjähriges Jubiläum. Seit seiner ersten Durchführung nahmen über 2500 Teams daran teil, es gingen 650 Firmen mit über 6000 Mitarbeitenden daraus hervor. Gefeiert wurde das Jubiläum mit der Publikation eines Buches mit zehn Erfolgsgeschichten, die "venture"-Gründer Thomas Knecht zusammengetragen hat. Zu den porträtierten Unternehmen gehört beispielsweise Glycart Biotechnology, ein im Jahr 2000 an der ETH gegründetes Start-up, das fünf Jahre später für 235 Millionen Franken von Roche übernommen wurde.

Beratung

24.06.2015

Pro Juventute übernimmt ein Angebot der Stiftung Speranza

Pro Juventute übernimmt ab Juli 2015 das Angebot "Berufliche Neuorientierung" der Stiftung Speranza und tritt zugleich dem Dachverein "Check Your Chance" bei. Der Dachverein gegen Jugendarbeitslosigkeit wurde anfangs 2015 unter anderem mit Unterstützung des Staatssekretariats SECO gegründet. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre, die nach Abschluss ihrer Erstausbildung keine Weiterbeschäftigung finden oder ihren gelernten Beruf aus körperlichen oder psychischen Gründen nicht weiter ausüben können. Sie erhalten kostenlos eine umfassende Betreuung und Unterstützung in ihrer Neuorientierungsphase.

24.06.2015

Radiosendung über Bankpraktika für Maturanden

Am 16. Juni 2015 widmete sich das Radiomagazin "InterCité" den Praktika, die Jugendliche direkt nach der gymnasialen Maturität bei Banken und Versicherungen absolvieren können. Sind diese 18-monatigen Praktika, die häufig in eine Anstellung münden, eine Konkurrenz für die Berufslehre? Die Sendung (auf Französisch) kann auf der RTS-Website angehört werden. Gast: Marc Chassot, Leiter des Amtes für Berufsberatung und Erwachsenenbildung des Kantons Freiburg.

24.06.2015

VD: Neue Direktorin der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Der Waadtländer Staatsrat hat Eugénie Sayad zur neuen Direktorin des Amts für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Waadt ernannt. Sie ist die Nachfolgerin von Maria Isabel Taher-Sellés, die am 1. Oktober 2015 in Pension geht. Eugénie Sayad ist Psychologin und seit zehn Jahren Direktorin des schulpsychologischen Dienstes. Sie verfügt über langjährige Erfahrung und gute Kenntnisse im Tätigkeitsfeld und im kantonalen Dienst. Sie tritt ihr neues Amt am 1. August 2015 an.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

24.06.2015

Wie der Bund dem Fachkräftemangel begegnet

Der Bundesrat hat am 19. Juni 2015 den ersten Monitoring-Bericht zur Fachkräfteinitiative gutgeheissen. Dieser nennt vier prioritäre Handlungsfelder: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ältere Arbeitnehmer, Höherqualifizierung und Innovation. Zudem haben Bund und Kantone eine Vereinbarung zur besseren Mobilisierung von inländischen Fachkräften abgeschlossen. Schliesslich ist ein Bericht zur unterschiedlichen steuerlichen Behandlung von Ehe- und Konkubinatspaaren erschienen. Der Bericht kommt zum Schluss, dass diesbezügliche Änderungen dem Arbeitsmarkt mehr Fachkräfte zuführen könnten.
Medienmitteilung Fachkräfteinitiative
Medienmitteilung steuerliche Massnahmen

24.06.2015

BFS: 8,2 Prozent arbeiten bei Kantonen oder Gemeinden

Das BFS legt ein Branchenporträt des öffentlichen Sektors vor. Es kommt darin zum Schluss, dass für die (nicht vergleichbaren) Zeiträume 2001-2008 und 2011-2012 der Anteil des öffentlichen Sektors an der Gesamtbeschäftigung stabil geblieben sei. 2012 betrugt der Anteil der öffentlichen Verwaltungen an der Gesamtbeschäftigung in der Schweiz 8,2% (ohne Bundesverwaltung). Die meisten Westschweizer Kantone liegen über diesem Schnitt, die meisten Deutschschweizer Kantone darunter, wie die Studie zeigt.

Berufliche Integration

24.06.2015

SECO publiziert Wirkungszahlen 2014

Das SECO hat die jüngsten Wirkungszahlen den kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren zugestellt. Über dem nationalen Durchschnitt lag 2014 die Performanz in den Kantonen ZH, LU, SZ, OW/NW, SO, BS, BL, SH, AR, SG, GR, AG, TG VS und JU (Werte aufgrund exogener Faktoren korrigiert). Am besten arbeiteten VS und SH. Die öffentliche Arbeitsvermittlung ist grundsätzlich dem Ziel einer raschen und nachhaltigen Wiedereingliederung verpflichtet. Dieses Ziel wird jedes Jahr anhand von vier Wirkungsindikatoren überprüft. Revidierte Indizes werden erst für 2015 angewendet.

24.06.2015

Jetzt auf Bundesebene: Stipendien statt Sozialhilfe?

In der Schweiz beziehen 5,5% der Minderjährigen und 4% der jungen Erwachsenen Sozialhilfe. Sie haben von allen Altersgruppen das grösste Risiko, sozialhilfeabhängig zu bleiben. Das Parlament will dies ändern. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat den Bundesrat dazu aufgefordert, einen Masterplan mit möglichen Massnahmen aufzustellen. Dabei wurde insbesondere auf ein Modell aus dem Kanton Waadt verwiesen, wo seit rund fünf Jahren 16- bis 25-Jährige Stipendien statt Sozialhilfe erhalten. Bedingung ist, dass sie sich verpflichten, eine Berufslehre zu absolvieren. Der Staat ist dafür verantwortlich, eine passende Lehrstelle zu finden.
Bericht in 20minuten

24.06.2015

Integration psychisch belasteter Personen

Arbeitgeber zögern, Personen anzustellen, die psychisch bedingte Arbeitsprobleme haben oder hatten. Die Zeitschrift Medinfo des Versicherungsverbandes geht auf das Thema ein. Eine Übersichtsarbeit schildert die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche berufliche Wiedereingliederung. Die Volkswirtschaft nähert sich im Beitrag "Politik muss bei psychischen Erkrankungen handeln" dem Thema. Schliesslich ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass das Bundesgericht seine Rechtsprechung zu den Leiden ohne erklärbare Ursache gelockert hat. Es verlangt, dass die medizinischen Fachgesellschaften neue Leitlinien zur Feststellung von Arbeitsunfähigkeit erarbeiten (Artikel im Tagesanzeiger).

24.06.2015

Konferenz Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung

Der Ständerat hat am 9. Juni ein Postulat "Nationale Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderung" überwiesen. Der Vorstoss beauftragt den Bundesrat, einen runden Tisch zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt durchzuführen. Integration Handicap fordert mehr positive Anreize und weniger bürokratische Hürden. Der Anlass dürfte 2016 stattfinden.

24.06.2015

Letzte Ausgabe "Der Arbeitsmarkt" erschienen

Die Zeitschrift "Der Arbeitsmarkt" ist eines von 20 nationalen Arbeitsmarktprogrammen. In der siebenköpfigen Redaktion können jährlich 30 Journalistinnen, Fotografen und andere Medienschaffende während maximal sechs Monaten arbeiten; laut Chefredaktor Robert Hansen fanden vergangenes Jahr 81 Prozent wieder eine Anstellung im Medien- und Kommunikationsbereich. Nun orientiert sich die Redaktion neu und wird sich verstärkt auf Online-Medien mit multimedialen Inhalten ausrichten. Dahinter stehen keine Sparüberlegungen, sondern die Einsicht, dass Medienschaffende immer häufiger digitale Kanäle bedienen müssen. In Printform erscheinen künftig noch zwei Themenhefte pro Jahr.

24.06.2015
24.06.2015

VS: Neues Hotel schafft Arbeitsplätze für IV-Bezüger

Im Oktober öffnet im Wallis ein besonderes Hotel seine Türen. Der Betrieb soll die berufliche Integration von IV-Bezügerinnen und -Bezügern fördern. Initiiert wurde das Projekt von der Walliser Stiftung für Menschen mit geistiger Behinderung FOVHAM. 30 der 44 Stellen im Martigny Boutique-Hôtel werden an Menschen mit einer geistigen Behinderung vergeben. Das Hotel will zwar die Integration fördern, versteht sich aber nicht als Sozialprojekt und muss sich selber finanzieren.

Verschiedenes

24.06.2015

Abschluss des Projekts GO zur Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen

Am 23. Juni 2015 endete das Projekt GO zur Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen am Arbeitsplatz. Zum Abschluss hat der Schweizerische Verband für Weiterbildung eine zweisprachige Sonderbeilage zu seiner Zeitschrift Education Permanente Nr. 2015-2 herausgegeben. Das Heft stellt die verschiedenen Massnahmen und Werkzeuge vor, die im Rahmen des von 2009 bis 2015 laufenden Projekts entwickelt wurden.

24.06.2015
24.06.2015

SDBB-Verlag: Medienverzeichnis 15|16 erschienen

Das Medienverzeichnis 15|16 des SDBB-Verlags ist erschienen. Alle Artikel wurden auf ihre Aktualität hin überprüft und es wurde eine Liste der ausgemusterten Medien erstellt. Im Verzeichnis finden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Neuheiten und aktualisierte Medien. Alle Medien – inklusive Medienverzeichnis – sind im Webshop des SDBB erhältlich.

24.06.2015
24.06.2015

Deutschland: Bildung als Schutzfaktor

Eine Studie der Deutschen Suchthilfestatistik weist darauf hin, dass höhere Bildung ein protektiver Faktor für die Gesundheit sein könnte, ein niedriges Bildungsniveau eher mit gesundheitsriskantem Verhalten wie z.B. dem Konsum illegaler Substanzen einhergeht. Die Autoren fordern spezifische Aufklärungs- und Bildungsangebote für Klienten und Klientinnen mit niedrigem Bildungsstand.