Newsletter vom 13.05.2015

Aktuelle Meldungen vom 13.05.2015

Berufliche Grundbildung

13.05.2015

Erste nationale Tagung zum Thema "zweisprachiger Unterricht in der Berufsbildung"

An der ersten nationalen Bili-Tagung vom 7. Mai 2015 in Luzern nahmen rund 130 Interessierte teil. Expertinnen und Experten unterstrichen die Bedeutung des zweisprachigen Unterrichts und zeigten die Rollen der verschiedenen Akteure sowie Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung auf. In Workshops wurden Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht. Die Tagung wurde organisiert vom EHB in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen Luzern und Zürich und vom SBFI unterstützt.
Tagungsdokumentation
Siehe auch Schweiz. Gewerbezeitung vom 8. Mai 2015 (Seite 8)

13.05.2015

Aktualisierung Leitfaden zur Qualifikation der BM-Lehrpersonen

Mit dem "Leitfaden Qualifikation von Lehrpersonen für Fächer der Berufsmaturität" des SBFI wird eine einheitliche Umsetzung der Anforderungen an die Qualifikation von Lehrpersonen bei der Anerkennung von Bildungsgängen von Anbietern einer eidgenössischen Berufsmaturität sichergestellt. Er dient zudem den Kantonen bei der Anstellung von Lehrkräften. Die unter 2.2 neu hinzugefügte Tabelle bietet eine Hilfestellung bei der inhaltlichen Prüfung der fachlichen Qualifikation der Lehrpersonen für die einzelnen Fächer gemäss der Berufsmaturitätsverordnung vom 24. Juni 2009.
Leitfaden

13.05.2015

Das SBFI auf einen Blick

Eine neue zwölfseitige Broschüre über das SBFI vermittelt eine Übersicht über die Struktur, die Tätigkeiten und die Aufgaben des Staatssekretariats und enthält die wichtigsten Fakten und Zahlen.

13.05.2015

Elektroberufe: erlassene Verordnungen nach der Revision

Das SBFI hat die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Elektroinstallateur/in EFZ, Montage-Elektriker/in EFZ, Elektroplaner/in EFZ sowie Telematiker/in EFZ erlassen. Die revidierten Verordnungen treten am 1. Juni 2015 in Kraft, die Qualifikationsverfahren am 1. Januar 2018 bzw. 2019. Die gedruckten Unterlagen sind in einigen Wochen beim BBL erhältlich und werden im Berufsverzeichnis zur Verfügung stehen.

13.05.2015

Öffentlicher Verkehr: Teilrevision des Bildungsplans

Der am 1. Januar 2015 in Kraft gesetzte Bildungsplan zum Beruf Fachfrau/Fachmann öffentlicher Verkehr EFZ wurde in Bezug auf die Zuordnung der Leistungsziele zu den Handlungskompetenzen geringfügig angepasst, um die Umsetzung an den Berufsfachschulen zu erleichtern. Die Änderungen sind am 1. Mai 2015 in Kraft getreten. Der revidierte Bildungsplan wird im Berufsverzeichnis und auf der Internetseite des Verbands öffentlicher Verkehr aufgeschaltet.

13.05.2015

BFS: Statistik 2014 der beruflichen Grundbildung

Gemäss Angaben des BFS besuchten im Jahr 2014 290'000 Jugendliche eine in der Schweiz anerkannte berufliche Grundbildung. Von diesen Personen haben 80'000 eine Berufslehre begonnen, 68'000 haben sie abgeschlossen. Die Basistabellen des BFS geben auch einen Gesamtüberblick über die Berufsmaturität (14'100 abgegebene Zeugnisse), die Fachmaturität (2300 abgegebene Zeugnisse) sowie über die gymnasiale Maturität (18'400 abgegebene Zeugnisse).

13.05.2015

Leitfaden für Praktische Ausbildungen PrA

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat Empfehlungen zur Verbesserung der erstmaligen beruflichen Ausbildung erarbeitet. Eine Arbeitsgruppe entwickelte einen Optimierungsvorschlag in Form einer Orientierungshilfe für die Durchführung niederschwelliger beruflicher Ausbildungen. Der Leitfaden für die Beratung und Begleitung von Jugendlichen in Praktischen Ausbildungen PrA steht insbesondere IV-Stellen und den INSOS-Institutionen zur Verfügung. Siehe auch die Antwort des Bundesrates auf die Petition Berufsbildung für alle.

13.05.2015

Schweizer Schulen im Ausland können Berufsbildung anbieten

Das neue Bundesgesetz über die Vermittlung schweizerischer Bildung im Ausland gibt den Schweizer Schulen im Ausland die Möglichkeit, das von der Schweiz subventionierte Angebot auszudehnen. Es soll ein Lehrplan für Berufsausbildung geschaffen werden. Das duale Bildungssystem findet im Ausland immer stärkere Beachtung und hat beim Bund strategische Priorität für die internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich.
swissinfo.ch

13.05.2015

Folio zu Feedback und Qualität

Das Titelthema der April-Ausgabe von "Folio", dem Magazin des Dachverbands der Lehrer/innen an berufsbildenden Schulen BCH/FPS, ist "Qualität und Feedback". Die Autorinnen und Autoren gehen folgenden Fragen nach:
- Was bringen Qualitätslabels?
- Wie organisieren und werten Berufsfachschule und OdA das interne und externe Feedback?
- Was bedeutet für Lernende Qualität in der Lehre?

13.05.2015

PH Zürich: "Didaktische Hausapotheke"

Die Abteilung Sekundarstufe II/Berufsbildung der PH Zürich gibt zusammen mit dem hep-Verlag die Reihe "Didaktische Hausapotheke" heraus. Soeben ist "Sprache und Kommunikation an der Berufsfachschule" erschienen. Der erste Band "eLehrmittel im Unterricht an Berufsfachschulen" zeigt auf, was es heisst, mit digitalen Lehrmitteln und ihren vielfältigen Funktionalitäten zu lehren und zu lernen. Der Leitfaden befasst sich mit dem Einstieg, den didaktischen Vorteilen, den Problemen von Lehrenden und Lernenden und den Prüfungen in der digitalen Welt.

13.05.2015

Kampagne für die Rechte der Lernenden

Die JungsozialistInnen Schweiz (JUSO) haben eine nationale Kampagne für die Rechte Lernender lanciert. Die JUSO fordert vermehrten Schutz und bessere Arbeitsbedingungen für Personen in Ausbildung sowie deren Mitsprachemöglichkeit bei Entscheidungen.

13.05.2015

BE: Nachteilsausgleich an der GIBB

In der Zeitschrift Education 2.15 des Kantons Bern ist ein Artikel zum Nachteilsausgleich publiziert worden (vgl. Seiten 38-40). Die gewerblich-industrielle Berufsschule Bern (GIBB) bietet Jugendlichen mit Behinderungen seit Jahren gezielte Angebote an. Auf Grund ihrer Erfahrungen hat die GIBB kürzlich eine Strategie und neue Weisungen zum Nachteilsausgleich bei Behinderungen verabschiedet.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.05.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung Spezialist/in für angewandte Kinästhetik mit eidgenössischem Fachausweis und die höhere Fachprüfung Kaminfegermeister/in eingereicht.
Bundesblatt vom 12. Mai 2015

13.05.2015

Rolle der EU in der Weiterbildung: Schweizer Delegation in Brüssel

Eine Delegation mit Vertreter/innen des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung und der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung besuchte Brüssel, um ein besseres Verständnis für die europäische Weiterbildungspolitik und die verschiedenen Programme, Projekte und Akteure auf EU-Ebene zu erlangen. Florence Balthasar, europäische Beraterin von Swiss Core, bekräftigte in ihrer Präsentation die Notwendigkeit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Netzwerken.
Medienmitteilung

13.05.2015

Mittelschulen und Hochschulen

13.05.2015

Facts und Diskussionen zum Medizinstudium

Die Anmeldungen für das Studienjahr 2015/16 in Humanmedizin übersteigen die Kapazitäten der Universität Basel um 391 Prozent, der Regierungsrat hat die Anwendung des Numerus clausus daher genehmigt. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) will bis 2017 die Kosten für ein Medizinstudium in einem Bericht ermitteln. Die Erhebung ist komplex, weil sich Theorie, klinische Ausbildung im Spital und Forschung vermischen. Als Massnahme gegen den Ärztemangel überprüft der Kanton St.Gallen die Einführung eines Masterstudiengangs oder einer eigenen Fakultät in Humanmedizin.
Medienmitteilung SG

13.05.2015

Mehr Studierende an ETHZ und EPFL

Gemäss dem Geschäftsbericht des ETH-Rats waren 2014 28'537 Studierende und Doktorierende an den beiden ETH eingeschrieben (2013: 28'046). Dies entspricht einem neuen Höchstwert. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anzahl Studierender und Doktorierender um mehr als 50 Prozent erhöht. Mit 1,8 Prozent fiel der Anstieg 2014 indessen geringer aus als in den Jahren zuvor.
Medienmitteilung

13.05.2015
13.05.2015

ZH: Mehr Studierende an der Pädagogischen Hochschule

Im Herbst 2015 werden 769 Studierende in die Pädagogische Hochschule Zürich eintreten. Gross ist die Nachfrage vor allem auf der Stufe Kindergarten/Unterstufe (34% mehr Studierende als im letzten Jahr), auf der Sekundarstufe II beträgt die Zunahme 18%. Dazu kommen 40 Quereinsteigende, die ihr Studium bereits begonnen haben, 60 weitere werden im Herbst anfangen.
Medienmitteilung

Beratung

13.05.2015

Broschüre "Erfolgreich promovieren"

Informationen und Tipps zu wichtigen Phasen einer akademischen Laufbahn und den Übertritten vom Studium zum Doktorat, zum Postdoktorat und zur Professur finden sich in zwei aktualisierten Publikationen. Die Broschüren werden von der Organisation Mentoring Deutschschweiz herausgegeben, welche von den Universitäten der Kantone BE, BS, FR, LU, TI, SG und ZH getragen wird.

13.05.2015

SDBB Verlag: Leitfaden zur Anerkennung von Diplomen

Die Verfahren zur Anerkennung eines ausländischen Abschlusses in der Schweiz sind komplex und von der Art des Diploms, vom Ursprungsland und dem angestrebten Beruf abhängig. Der Leitfaden "Faire reconnaître son diplôme" erklärt das Anerkennungsverfahren und die dazu notwendigen Schritte. Diese werden anhand von Beispielen dreier Personen erläutert, die ihren beruflichen Werdegang beschreiben und erzählen, wie sie die Anerkennung erhalten haben. Die Broschüre für Migranten und Migrantinnen dient auch Berufs- und Eingliederungsberatern, die regelmässig mit solchen Fragen konfrontiert sind. Die neue Publikation ist in Französisch im Online-Shop des SDBB erhältlich.

13.05.2015

BE: Neue Struktur für die BSLB

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) des Kantons Bern hat sich eine neue Struktur, ein neues Erscheinungsbild und einen neuen Namen gegeben: BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren Kanton Bern. Diese arbeiten neu in einer Matrix-Organisation: Für den Betrieb der acht BIZ und deren Mitarbeitende sind weiterhin die Regionalleitenden zuständig. Zusätzlich gibt es unter anderem Leitungspersonen der Geschäftsbereiche Berufsberatung, Laufbahngestaltung und Infotheken, die für die inhaltliche Ausgestaltung der Produkte im ganzen Kanton zuständig sind. Die Regionalleitungen und die Leitenden der Geschäftsbereiche sind in der Geschäftsleitung vertreten.

13.05.2015

ZH: Projekt zum Beratungsverständnis und neue Fachstelle

Eine Projektgruppe des Laufbahnzentrums Zürich (LBZ) hat das Dokument "Beratungsverständnis und -gestaltung" erarbeitet, das sich mit rechtlichen Grundlagen, Standesregeln, dem Menschenbild, der Beratungshaltung und dem Beratungsprozess auseinandersetzt. In einer neuen internen Fachstelle "Beratung und Diagnostik" des LBZ werden Diagnostikinstrumente, Beratungsinstrumente und -fertigkeiten gepflegt und weiterentwickelt. Ziel ist die Sicherung und Erhöhung der Beratungsqualität.

Arbeitsmarkt

13.05.2015

SECO-Bericht zu den flankierenden Massnahmen

Laut dem jüngsten Bericht des SECO zu den flankierenden Massnahmen haben die tripartiten Kommissionen bei 10% der Betriebskontrollen und 7% der Personenkontrollen bei Schweizer Arbeitgebern Verstösse festgestellt. Damit funktioniere der Schutz der Lohn- und Arbeitsbedingungen, kommentieren die Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) und Arbeitsmarktbehörden (VSAA). Travail Suisse sieht im Bericht die Bestätigung, dass Lohndumping in der Schweiz eine Realität sei, der SGB spricht von "vielen Lohndumpingfällen". Insgesamt wurden die Lohn- und Arbeitsbedingungen in über 40'000 Betrieben und bei 159'000 Personen kontrolliert.

13.05.2015

Nationale Konferenz über ältere Arbeitnehmende: beschlossene Massnahmen

Die nationale Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende hat am 27. April 2015 mit den Sozialpartnern und den Kantonen stattgefunden. Während der Tagung hat das SECO daran erinnert, dass die Erwerbsquote der 55- bis 64-Jährigen im internationalen Vergleich zu den höchsten zählt (74%). Im Falle der Arbeitslosigkeit ist ihre Wiedereingliederung weitaus schwieriger als für Jüngere. Die an der Veranstaltung verabschiedeten Massnahmen betreffen namentlich die weitere Optimierung der RAV, gefolgt von der Weiterführung wirksamerer Eingliederungsprogramme und der Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Medienmitteilung

13.05.2015

Neuer GAV für Temporärbranche

In der Temporärbranche soll ab 2016 ein neuer Gesamtarbeitsvertrag GAV gelten. Dies teilt der Verband Swissstaffing mit. Die Sozialpartner haben sich geeinigt, in den kommenden drei Jahren die Mindestlöhne stufenweise zu erhöhen. Die Temporärfirmen und die Einsatzfirmen werden bei der Einsatzplanung künftig über mehr Flexibilität verfügen. Die Sozialpartner beantragen beim Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeitserklärung, so dass der GAV bei einer planmässigen Genehmigung am 1. April 2016 in Kraft treten kann.

Berufliche Integration

13.05.2015

Pensionskassen als Akteure der beruflichen Integration

Andreas Heimer, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Leistungen bei der "PK Rück", zeigt in einem Artikel der Zeitschrift "Schweizer Personalvorsorge" auf, weshalb auch Pensionskassen zentrale Akteure bei der beruflichen Integration von beeinträchtigten Menschen sind. Die Pensionskassen würden über viele Informationen verfügen und das Unternehmen kennen. Dies bringe insbesondere auch für KMU ohne eigenes Gesundheitsmanagement viele Vorteile.

13.05.2015

sozialinfo.ch führt Mediendienst "Hälfte/Moitié" weiter

Der Mediendienst "Hälfte/Moitié" wird neu durch die Geschäftsstelle sozialinfo.ch herausgegeben. Sozialinfo.ch übernimmt auch die Mitgliederverwaltung des Vereins für soziale Gerechtigkeit, die Pflege der Website haelfte.ch und die Sekretariatsaufgaben. Der Verein Sozialinfo.ch besteht seit 12 Jahren und unterhält ein Internetportal für das Sozialwesen Schweiz, welches Informationen und Fachwissen für Organisationen und Professionelle der Sozialen Arbeit abbildet. In den letzten Jahren wurde an der Programmierung eines Recherchetools und eines Stichwortverzeichnisses gearbeitet, welches heute den Mitgliedern die Suche in den umfangreichen Informationen nach Stichworten ermöglicht.

13.05.2015

Veranstaltungen: Jugendliche IV-Bezüger, Modell f, SKOS

Die IV gibt jährlich rund 1,2 Milliarden für Versicherte unter 20 Jahren aus. "Jugendliche: Ausbildung statt Rente" – so lautet der Titel der Plenarkonferenz der IV-Stellen-Konferenz, die am 22. Mai 2015 im Hotel NH in Fribourg stattfindet.
Eine weitere Veranstaltung zum Thema Fachkräftemangel thematisiert adressatengerechte Weiterbildungsformen gemäss "Modell f" und "Informa". Sie findet am 20. Mai 2015 von 14.15 bis 16.45 in Bern statt.
"Sozialhilfe – quo vadis?": Unter diesem Titel lädt die SKOS am zu ihrer Mitgliederversammlung, zu der auch Nicht-Mitglieder eingeladen sind. Die Versammlung findet am 28. Mai in Olten statt.

13.05.2015

GE: Evaluation der Wiedereingliederung ausgesteuerter Arbeitsloser

Der Genfer Rechnungshof hat die Eingliederungspolitik ausgesteuerter Arbeitsloser evaluiert, deren Instrumentarium unlängst überarbeitet worden ist. Die Bilanz ist gemischt. Der Bericht zeigt auf, dass die Zunahme der Rückkehr in den Arbeitsmarkt mehr auf die Verbesserung des Profils der Arbeitslosen zurückzuführen ist als auf die Reformmassnahmen der Unternehmen. Der Rechnungshof weist auch darauf hin, dass zu wenige Langzeitarbeitslose (ein Fünftel) an Wiedereingliederungsmassnahmen teilnehmen, während sich die Gesuche um Sozialhilfe und die Personen mit gering entlohnter Arbeit verdoppelt haben.
Medienmitteilung

13.05.2015

ZH: Kanton hält an SKOS-Richtlinien fest

Der Kanton Zürich richtet die Sozialhilfe weiter nach den SKOS-Richtlinien aus. Der Kantonsrat hat eine Motion abgelehnt, die die Aufhebung der Rechtsverbindlichkeit der Richtlinien und die Schaffung eigener Bemessungen der Sozialhilfe gefordert hatte. Der Zürcher Regierungsrat hatte vor einem negativen Sozialhilfewettbewerb zwischen den Kantonen gewarnt. Im September 2015 wird die Konferenz der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren die teilrevidierten SKOS-Richtlinien verabschieden und den Kantonen zur Umsetzung auf den 1. Januar 2016 empfehlen.
Medienmitteilung der SKOS

Verschiedenes

13.05.2015

SWIR: Empfehlungen zur Tertiärstufe

Der Schweizerische Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) hat in seiner Publikation "Die Tertiärstufe des Schweizer Bildungssystems" Überlegungen und Empfehlungen zum Hochschulbereich (Tertiärstufe A) und zum Bereich der höheren Berufsbildung (Tertiärstufe B) formuliert. Ausgehend von der Feststellung, dass sich Aufgaben und Profile der verschiedenen Bildungseinrichtungen auf der Tertiärstufe immer mehr angleichen, betont der SWIR, dass es wichtig sei, die Differenzierungen zwischen Tertiärstufe A und B und zwischen den unterschiedlichen Hochschultypen beizubehalten.

13.05.2015

BFS: Ausgaben der Kantone für öffentliche und private Bildungangebote

Das BFS veröffentlicht ein Inventar der kantonalen Ausbildungen für das Jahr 2014. Das Handbuch ist ein Arbeitsinstrument für die Zuordnung der öffentlichen Bildungsausgaben von den Vorschulen bis zu den Hochschulen. Darin werden alle in einem Kanton angebotenen öffentlichen und privat subventionierten Ausbildungen klassiert, um die Vergleichbarkeit der Bildungsausgaben auf nationaler und internationaler Ebene zu gewährleisten.

13.05.2015

GE: Feststellungen und statistisches Zahlenmaterial zur Bildung

Zwei neue Publikationen ermöglichen es, die Entwicklung im Bildungsbereich des Kantons Genf zu messen. Das Berufsbildungsamt hat seine "Constats et données chiffrées 2015" veröffentlicht. Unter den Neuerungen dieser Ausgabe ist eine Tabelle zur Entwicklung der Lehrverträge seit 25 Jahren. Das "Mémento statistique de l’éducation à Genève" (Ausgabe 2014) gibt einen Überblick über die öffentliche Bildung: Schüler/innen, Entwicklung der Kennzahlen, Lehrpersonen, Strukturen, abgegebene Diplome, Kosten pro Schüler/in und Unterrichtsstufe.