Newsletter vom 15.04.2015

Aktuelle Meldungen vom 15.04.2015

Berufliche Grundbildung

15.04.2015

Commitment der Verbundpartner

Am nationalen Spitzentreffen der Berufsbildung 2015 haben Bund, Kantone und Sozialpartner unter der Leitung von Bundesrat Schneider-Ammann beschlossen, das gemeinsame Engagement im Bereich der Berufsbildung zu verstärken. Dabei stehen die im Vorjahr definierten Handlungsschwerpunkte im Vordergrund, nicht zuletzt zur besseren Ausschöpfung des inländischen Fachkräftepotenzials. Mit dem verabschiedeten Commitment wollen die Teilnehmenden dem Ziel, dass 95% der Jugendlichen einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen, noch näher kommen.
Medienmitteilung

15.04.2015

Verbundpartnertagung 2015: Dokumentation

Im Fokus der Verbundpartnertagung des SBFI am 26. und 27. März 2015 in Bern stand die Frage: Wie fit ist die Berufsbildung? Diskutiert wurde über aktuelle Herausforderungen, die verbundpartnerschaftliche Zusammenarbeit und darüber, wie gut die duale Berufsbildung der Schweiz aufgestellt ist. Neben Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Kantonen und OdA nahmen erstmals auch Gäste der Volksschule, Gymnasien und Hochschulen teil. Dadurch bot sich die Gelegenheit, übergreifende Themen sowie Schnittstellenfragen gemeinsam zu erörtern.
Tagungsdokumentation (verfügbar ab 17. April)

15.04.2015

SBFI-Newsletter Qualität: ICT in der Berufsbildung

Themenschwerpunkt des Newsletters Qualität 2015/1 des SBFI ist "ICT in der Berufsbildung". Beleuchtet werden die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) in der Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen in der Berufsbildung. Ein Fachbeitrag und Beispiele zeigen auf, wie ICT Praxis und Theorie verknüpft, Bildung lernortsunabhängiger macht und es erlaubt, den Unterricht zu individualisieren. Damit werden die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz von ICT illustriert.

15.04.2015

Broschüre "Berufsbildung in der Schweiz – Fakten und Zahlen 2015"

Die Broschüre des SBFI "Berufsbildung in der Schweiz – Fakten und Zahlen 2015“ ist online und gedruckt kostenlos verfügbar. Sie enthält Informationen zu Statistiken, zu Eintritten in die Berufsbildung, zu Abschlussquoten, zur Berufsmaturität und Finanzierung sowie generell zum Berufsbildungssystem und zur Aufgabenteilung zwischen den Verbundpartnern. Weitere Inhalte betreffen die Lernorte, den Lehrstellenmarkt und die internationalen Entwicklungen. Die Broschüre ist in sechs Sprachen verfügbar: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch und ab Mai auf Portugiesisch. Das SDBB hat zudem Grafiken und Folien zur Broschüre für Präsentationen in den drei Landessprachen aufbereitet.

15.04.2015

Prüfungsexperten fairer entschädigen

Zurzeit gibt es signifikante kantonale Unterschiede bei der Entschädigung von Prüfungsexperten. Wegen der Kantonshoheit existieren auf Bundesebene keine einheitlichen Tarife für die Expertenentschädigungen. Der Bundesrat anerkennt das anspruchsvolle Engagement der Expertinnen und Experten und erachtet eine den Anforderungen angemessene Entlohnung als wichtig. Er ist bereit, das Anliegen des Interpellanten bezüglich Harmonisierung bei den Aussprachen der Berufsbildungspartner zu thematisieren.
Antwort des Bundesrats

15.04.2015

SG: Berufsaufträge für Lehrer/innen der Sekundarstufe II

Im Kanton St. Gallen orientieren sich alle Berufsaufträge für Lehrer/innen der Sekundarstufe II zukünftig an einer Jahresarbeitszeit (1906 Stunden bei einem 100%-Pensum) und unterteilen die Tätigkeiten der Lehrpersonen in Arbeitsbereiche. Umgesetzt werden sie an den Berufsfachschulen auf das Schuljahr 2016/2017, an den Mittelschulen bereits auf das Schuljahr 2015/2016. Die Anstellung erfolgt nicht mehr in Lektionen, sondern in Stellenprozenten.
Medienmitteilung

15.04.2015

Europa: Drei Berichte der Cedefop

Die Cedefop ist die Agentur der Europäischen Union, die die europäische Berufsbildungspolitik mitgestaltet und die Zusammenarbeit der Länder unterstützt. Soeben sind – in zahlreichen Sprachen – drei Publikationen erschienen:
- "Neue Wege, bewährter Grund": Kurzbericht anlässlich des 40. Geburtstags der Cedefop
- "Bessere Berufsbildung für ein besseres Leben": Kurzbericht zu den gemeinsamen Prioritäten für die Umsetzung der Berufsbildung in Europa
- "Qualifikationsrahmen gewinnen an Einfluss, doch die Hindernisse bleiben bestehen": Kurzbericht zur Implementierung der NQR

15.04.2015

Österreich: 18 neue und modernisierte Lehrberufe

In Vernehmlassung sind aktuell sechs neue Lehrberufe:
- Hotelkaufmann/-frau: Office- und Werbungsbereich sowie an der Rezeption
- Medizinproduktekaufmann/frau: Beratungs- und Servicequalität bei der Vielfalt an Medizinprodukten
- Die Ofenbau- und Verlegetechnik: Kombination von Hafner und Platten-, Fliesenleger
- Zimmereitechnik: Anpassung im höherwertigen Lehrberufssegment (mehrgeschossiger Bau)
- Labortechnik: Lack- und Anstrichmittel, (Bio-) Chemie und Labor-Automatisation
- Mechatronik: Automatisierungstechnik, Elektromaschinentechnik und Büro- und EDV-Systemtechnik sowie Antriebs- und Fertigungs- und Medizingerätetechnik
Zwölf weitere Lehrberufe werden modernisiert.
Medienmitteilung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

15.04.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI folgende Entwürfe für Prüfungsordnungen eingereicht: Berufsprüfung Sozialversicherungs-Fachmann/-frau, Sportlehrer/in in den Fachrichtungen Bootsfahrlehrer/in, Judolehrer/in, Ju-Jitsulehrer/in, Karatelehrer/in, Kletterlehrer/in, Segellehrer/in, Tennislehrer/in, Golflehrer/in, Windsurflehrer/in, Schwimmsportlehrer/in, Kanulehrer/in, Paartanzlehrer/in und Eislauflehrer/in mit eidgenössischem Fachausweis, höhere Fachprüfung für Brandschutzexperte/-expertin und Schreinermeister/in mit eidgenössischem Diplom.
Bundesblatt vom 31. März und 14. April 2015

15.04.2015

Studie zu Kompetenzen und Zufriedenheit des Weiterbildungspersonals

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung ist erstmals gesamtverantwortlich für die "Bildungsstudie 2014/2015". Der thematische Schwerpunkt der Publikation liegt beim Personal und befasst sich mit den Kompetenzen und der Arbeitszufriedenheit des Weiterbildungspersonals. 76 Prozent der Ausbilder/innen sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden, nur gerade 3 Prozent sind mit ihrer Arbeitssituation unglücklich. Weiter stehen Kennzahlen der Anbieter zu Belegungen, Angeboten oder Finanzen im Fokus.

Mittelschulen und Hochschulen

15.04.2015

BFS: Zunahme der Studierenden an Hochschulen

Im Herbstsemester 2014/2015 waren 233'617 Studierende an den Hochschulen immatrikuliert, davon 62% an den universitären Hochschulen (UH), 30% an den Fachhochschulen (FH) und 8% an den pädagogischen Hochschulen (PH). Gegenüber dem Vorjahr hat die Anzahl der Studierenden um 1,3% an den UH, um 2,7% an den FH und um 5,3% an den PH zugenommen. Die aktualisierten Daten des BFS sind im Internet abrufbar.

15.04.2015

Italienisch am Gymnasium stärken

Die EDK hat die Empfehlungen zur Förderung der Landessprache Italienisch an den Schweizer Gymnasien verabschiedet. Sie empfiehlt den Kantonen, allen Schülerinnen und Schülern, die Italienisch als Maturitätsfach belegen möchten, ein Angebot zur Verfügung zu stellen. Ausserdem soll Italienisch als Immersionssprache oder der Sprachaustausch mit italienischsprachigen Regionen gefördert werden.
Medienmitteilung

15.04.2015

Austauschaufenthalte mit dem "Swiss-European Mobility Programme"

Die Schweiz hat als Ersatz für die zur Zeit sistierte Mitgliedschaft im "Erasmus"-Programm die Übergangslösung "Swiss-European Mobility Programme" (SEMP) aufgebaut. Fördergelder können Studierende beantragen, die einen Austauschaufenthalt an einer Hochschule oder ein Praktikum im europäischen Ausland absolvieren. Ansprechpartner für die Studierenden sind die Mobilitätsstellen der Schweizer Hochschulen.

15.04.2015

BE: Begegnungstag Gymnasium-Hochschulen

Ende März 2015 fand mit 300 Teilnehmenden der erste Berner "Begegnungstag Gymnasium-Hochschulen" statt. Schwerpunkte der Tagung waren Diskussionen zum Übergang vom Gymnasium an die Hochschule und eine Untersuchung von Stefan Wolter zum Studieneinstieg. Diese kam zu folgendem Ergebnis: Eine positive Erwartungshaltung von Studierenden wird von drei Faktoren bestimmt, nämlich der Vorbereitung durch das Gymnasium, der sozialen und akademischen Integration im Studium und der Persönlichkeit von Studierenden.
Medienmitteilung

15.04.2015

BE: Promotionsprogramm Kunst

Nach einer Pilotphase können im gemeinsamen Programm von Universität und Fachhochschule Bern Absolvierende der Fachhochschule in Kunst doktorieren. 26 Doktorierende aus Design, Tanz, Konservierung oder Musik sind aktuell am Berner Promotionsprogramm eingeschrieben. Sie erhielten nach einem vorgelagerten speziellen Masterstudiengang den Zugang zum dreijährigen Doktorandenprogramm an der Universität.
Medienmitteilung

15.04.2015
15.04.2015

ZH: Mittelschulbericht 2006-2014

Ein Bericht der Bildungsdirektion Zürich zeigt auf, welche Entwicklungen die gymnasialen Mittelschulen des Kantons Zürich in den letzten acht Jahren durchliefen und wo sie heute stehen. Der Bericht enthält unter anderem Interviews mit Personen aus dem Schulumfeld und dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Dokumentenanalysen und bildungsstatistische Auswertungen.

15.04.2015

Internationaler Gipfel zur Stärkung des Vertrauens in Lehrpersonen

Der internationale Gipfel über den Lehrerberuf fand Ende März in Banff, Kanada, statt. Der Erfahrungsaustausch galt hauptsächlich der Rolle der Lehrpersonen und stützte sich auf den Grundlagenbericht der OECD "Des écoles pour les apprenants du XXIe siècle: des chefs d’établissement énergiques, des enseignants confiants et des méthodes novatrices". Die Schweizer Delegation an diesem Gipfel bestand aus Christian Amsler, Präsident der Deutschschweizer Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (D-EDK) sowie Schulleitenden und Vertretungen der Lehrerschaft.

Beratung

15.04.2015

Relaunch von Berufsberatung.ch verzögert sich

Die neue Version von Berufsberatung.ch wird voraussichtlich gegen Ende 2015 aufgeschaltet. Für das SDBB sei entscheidend, dass die Informationsdienstleistungen ständig gewährleistet sind, heisst es in einer Mitteilung. Die Aufschaltung der neuen Site wird daher nicht parallel mit der Veröffentlichung der Lehrstellen im Sommer/Herbst 2015 erfolgen, um diesbezügliche technische Störungen durch den Relaunch auszuschliessen. Über den aktuellen Stand der Arbeiten an der neuen Version von Berufsberatung.ch berichtet das SDBB laufend auf seiner Website. Mindestens einen Monat vor Aufschaltung der neuen Version wird es zudem einen Testzugang für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatungen geben.

15.04.2015

Multicheck: Neue Analysen zur Rekrutierung

Multicheck hat zusammen mit der Interessengemeinschaft Mediamatik von ICT Berufsbildung Schweiz und Vertretenden der grafischen Berufe eine Eignungsanalyse "Media und Design" erarbeitet sowie für Praktikumsstelllen bei Finanzdienstleistern und Grossbetrieben eine Kompetenzanalyse "Wirtschaft" entwickelt. Ausserden hat die Firma ihre Bewerbungsplattform Gateway unter anderem mit Berufsbeschreibungen und dem Blog einer Jugendlichen angereichert.

15.04.2015

AGAB-Präsident Othmar Kürsteiner ist gestorben

Am 29. März 2015 ist Othmar Kürsteiner nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren gestorben. Othmar Kürsteiner war während seines ganzen Berufslebens ein engagierter Studien- und Laufbahnberater, der die Studienberatung auch national mitprägte. Bis im November 2014 war er Präsident der AGAB und Mitglied der AGAB-Beratungskommission. Er war Mitentwickler des Arbeitsmittels "sic!" und Gründer der Hertensteiner Beratungstage. Othmar Kürsteiner wird durch sein stets wohlwollendes und positives Engagement allen in Erinnerung bleiben, die mit ihm zusammenarbeiten durften.

15.04.2015

ZH: Befragung von Privatkunden im Zürcher Laufbahnzentrum

Auf die Kundenbefragung 2014 zur Qualitätssicherung und -entwicklung des Laufbahnzentrums Zürich antworteten 505 Personen, was einem Rücklauf von 28% entspricht. 98% von ihnen waren mit dem Anmeldeprozess zufrieden, das Beratungsgespräch wird mit einem Wert von 80% positiv beurteilt, 90% beurteilten die Fachperson als freundlich und kompetent. Besonders unterstützend waren dabei die erhaltenen Informationen, die Einschätzung der persönlichen Situation und die Erarbeitung geeigneter Ideen für die berufliche Zukunft.

15.04.2015

Europa: Laufbahnberatung in unsicheren Zeiten

Wirtschaftliche Instabilität, hohe Arbeitslosenquote, Fachkräftemangel in MINT-Berufen und das immer höhere Durchschnittsalter der europäischen Arbeitskräfte bewegen die Länder der Europäischen Union zur Ausarbeitung bildungs-, berufs- und beschäftigungspolitischer Strategien. In diesen spielt die lebensbegleitende Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung als Verbindung zwischen den Plänen einzelner Menschen und den wirtschaftlichen und sozialen Zielen der Unternehmen und Regierungen eine wichtige Rolle. Das geht aus einem Bericht des Europäischen Zentrums für die Föderung der Berufsbildung "Cedefop" hervor.

Arbeitsmarkt

15.04.2015

Lohnbuch und Lohnstrukturerhebung

Das "Lohnbuch 2015" des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich gibt einen Überblick zu orts-, berufs- und branchenüblichen Löhnen sowie Mindestlöhnen in der Schweiz. Die 9300 Angaben stammen aus Gesamtarbeitsverträgen sowie Empfehlungen und Statistiken schweizerischer Arbeitgeberverbände. Es kostet 65 Franken. Kostenlos via Internet zu beziehen ist die "Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2012" des BFS; sie enthält auf Branchen oder den Arbeitsplatz bezogene Analysen.

15.04.2015

KMU-Portal: Online-Dienste der Kantone

Das KMU-Portal des SECO hat sein Angebot um die Rubrik "Online Dienste Kantone" ergänzt. Diese soll den kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz Zeitersparnis und administrative Entlastung bringen. Die Rubrik enthält unter anderem eine Reihe von Themen, die auf den Arbeitsmarkt oder die Sozialversicherungen bezogen sind. Sie ist nach Kantonen strukturiert und bietet eine Stichwortsuche.

15.04.2015

Gerontologe empfiehlt, länger und flexibler zu arbeiten

Der Gerontologe Mike Martin erforscht, was es braucht, damit wir gesund und produktiv altern. In einem Interview mit der Zeitschrift "Magazin" (1/15, S. 52) der Universität Zürich präsentiert er Erkenntnisse. Er schlägt vor, länger und flexibler zu arbeiten. Dies setze allerdings voraus, dass man alle Arbeitsplätze so gestalte, dass eine Person, wenn sie denn möchte, bis ins Alter von 70 oder 75 arbeiten könne. Martin schlägt auch vor, einen Community-Dollar einzuführen – eine Währung, die Menschen entlöhnt, die etwas tun, das für die Gesellschaft wichtig ist.

15.04.2015

HR-Today: Neuer Blog

HR Today, nach eigenen Angaben das führende Schweizer Fachmagazin für Human Resources Management, hat einen eigenen Blog. Hier äussern sich elf Blogger, darunter Matthias Mölleney (Ex-HR-Leiter der Swissair) oder Jörg Buckmann (Personalleiter der Verkehrsbetriebe Zürich) zu Themen wie HR-Praxis, Recruiting, Employer Branding, Gesundheitsmanagement oder Digitalisierung.

15.04.2015

Deutschland: Es braucht mehr Einwanderung aus Nicht-EU-Staaten

Deutschland ist in den kommenden Jahrzehnten stärker denn je auf Zuwanderung angewiesen. Ohne Einwanderer würde das Arbeitskräftepotenzial bis 2050 von heute rund 45 auf unter 29 Millionen sinken. Diese Lücke ist ohne Einwanderer ausserhalb der EU nicht zu schliessen, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt. Zu beachten sei allerdings die Fairness: Deutschland dürfe qualifizierte Zuwanderer aus Entwicklungsländern nur dann anwerben, wenn diese Länder dadurch nicht in ihrer Entwicklung behindert würden, finden viele Deutsche.

Berufliche Integration

15.04.2015

Insos fordert Chancen für Jugendliche mit Beeinträchtigung

Im Rahmen der Weiterentwicklung der IV will der Bundesrat auch die Integration von Jugendlichen mit Beeinträchtigung fördern. Insos Schweiz begrüsst dieses Umdenken des Bundes und befürwortet eine flexiblere Ausgestaltung der Eingliederungsmassnahmen. Gleichzeitig bekräftigt der Branchenverband seine Forderung, auch leistungsschwachen Jugendlichen den Zugang zur beruflichen Grundbildung zu gewährleisten (IV-Anlehre oder Praktische Ausbildung PrA nach Insos). Zentral sei zudem, dass der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt kontinuierlich und langfristig begleitet wird.

15.04.2015

Arbeitsintegration Schweiz: Jahresbericht 2014

Der Jahresbericht von Arbeitsintegration Schweiz (ehemals SVOAM) ist erschienen. Der Verein zählt 174 Mitglieder, hauptsächlich Organisationen, die Stellensuchenden helfen, in die Arbeitswelt einzusteigen oder zurückzukehren. 2014 wurde eine Regionalgruppe Ostschweiz gegründet; sie vereint Mitglieder aus den Kantonen TG, SG, SH, GL, GR sowie AI und AR. Unter dem Eindruck von "doppelten und dreifachen Prüfungen" lanciert Arbeitsintegration Schweiz eine Studie, die Kontrollkosten der Mitglieder aufzeigen soll. Zudem hat der Verein 2014 Grundzüge einer neuen Strategie für die Jahre 2014 bis 2018 festgelegt. 92 Mitglieder besitzen das Qualitätszertifikat "SVOAM:2010".

15.04.2015

Arbeitgeberähnliche Stellung bringt Nachteile

Personen in einer arbeitgeberähnlichen Stellung zahlen zwar in die Arbeitslosenversicherung ein, haben aber nur in gewissen Fällen Anspruch auf Leistungen. Unter welchen Bedingungen können diese Personen Arbeitslosengeld beziehen? Was passiert bei einem Konkurs? Ist für diese Personen auch Kurzarbeit möglich? Wer entscheidet, ob es sich um eine arbeitgeberähnliche Stellung handelt? Hans-Peter Egger, Jurist und Leiter des Ressorts Rechtsvollzug des SECO, liefert in einem Interview auf der SECO-Website Antworten auf solche Fragen.

15.04.2015

Personalselektion: Immer häufiger via Assessment

Vorstellungsgespräche – das war einmal. Heute durchleuchten Firmen Stellensuchende oft in ganztägigen Tests. Mehr als jede vierte Firma nutzt inzwischen dieses Auswahlprozedere, wie eine Studie der Universität Zürich 2010 ergeben hat. Die Zeitschrift "Beobachter" widmet dem Thema einen längere Beitrag und gibt Tipps, was die Bewerbenden bei einem Assessment erwartet.

Verschiedenes

15.04.2015

BFS: Bildungsfinanzen

Die Ausgabe 2015 der Broschüre des BFS "Bildungsfinanzen" enthält die Kennzahlen der öffentlichen Bildungsausgaben von den Vorschulen bis zu den Hochschulen. Im Jahr 2012 haben Bund, Kantone und Gemeinden 34,7 Milliarden Franken für Bildungszwecke ausgegeben. 5,9 Milliarden (17%) entfallen auf die Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung und Allgemeinbildung), 8 Milliarden (23%) auf die Tertiärstufe (höhere Berufsbildung und Hochschulen).

15.04.2015

Schriftdolmetschen für Menschen mit Hörhandicap

In letzter Zeit hat sich das Schriftdolmetschen als Alternative zum bekannten Gebärdendolmetschen entwickelt. Die Mitschrift wird während eines Gesprächs oder eines Vortrags mit einer speziellen Software auf Laptop oder Leinwand für Schwerhörige, Ertaubte oder Gehörlose mit guter Sprachkompetenz zugänglich gemacht. Informationen und Vermittlung:
Schriftdolemtschen – pro audito Schweiz
Gebärdendolmetschen – Procom
Beim Schweizerischen Gehörlosenbund sgb-fss.ch und der svehk.ch können Ratgeber, Merkblätter und Kommunikationshilfen wie Plakate bezogen werden.

15.04.2015
15.04.2015

FR: Wirtschaft und Bildung, Hauptthema des kantonalen Wirtschaftsmagazins

Die Ausgabe 2015 des Wirtschaftsmagazins "Fribourg Network Freiburg", das von der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg in Französisch, Deutsch und Englisch herausgegeben wird, ist dem Thema Wirtschaft und Bildung gewidmet. Die Bildung wird in ihren drei Dimensionen dargestellt: berufliche Bildung, akademische Bildung sowie Weiterbildung. Die Erfolgsgeschichten von Führungskräften, Lernenden und Studierenden, Professoren und politisch Verantwortlichen unterstreichen die Wichtigkeit von Bildung.