Newsletter vom 25.03.2015

Aktuelle Meldungen vom 25.03.2015

Berufliche Grundbildung

25.03.2015

Anforderungsprofile für die berufliche Grundbildung sind erschienen

In einem durch den Schweizerischen Gewerbeverband und die EDK getragenen Projekt wurden Profile mit den schulischen Anforderungen für die berufliche Grundbildung (Anforderungsprofile) entwickelt. Die Profile zeigen, wie wichtig bestimmte schulische Kenntnisse aus Sicht der Berufswelt sind, wenn jemand eine Lehre in einem bestimmten Beruf aufnehmen möchte. Gemäss Medienmitteilung helfen die Profile den Jugendlichen, Eltern, der Schule und den Berufsberatenden, die angehenden Lernenden und die für sie richtigen Berufe zusammen zu bringen. Momentan sind unter www.anforderungsprofile.ch 153 Profile aufgeschaltet, am Schluss werden es 190 sein.
Medienmitteilung

25.03.2015

SBFI News: Fachkräfteinitiative – Massnahmen im Bildungsbereich

Mit seiner Initiative will der Bund schrittweise dem Fachkräftemangel entgegenwirken, zum Beispiel mit der Erhöhung der Abschlüsse im Gesundheitswesen oder der Stärkung der höheren Berufsbildung. In den SBFI News vom März werden die Fachkräfteinitiative und insbesondere die Massnahmen im Bildungsbereich und das gemeinsame Vorgehen mit Kantonen und Wirtschaft ausführlich vorgestellt. Ein weiterer Artikel befasst sich mit der Schweizerischen Hochschulkonferenz.

25.03.2015

Parlamentarische Vorstösse aus der Frühlingssession 2015

Während der Frühlingssession des Bundesparlaments im März 2015 wurden folgende Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
- Laufbahnbilanz und -beratung (Interpellation 15.3332)
- Erasmus+ und Horizon 2020. Schweiz als Drittland (Interpellation 15.3212)
- Civisme et apprentissages: encourager la culture générale ne signifie pas éduquer à la citoyenneté (Interpellation 15.3235)
- Einspracherecht bei der Einstufung von Berufsabschlüssen in der Berufsbildung gemäss nationalen Qualifikationsrahmen (Motion 15.3157)
- Maturitätsreform. Wie hat die Einführung des Wahlfachmodells Bildungserfolg und Kosten beeinflusst? (Interpellation 15.3041)

25.03.2015

Weniger Berufsmaturandinnen und -maturanden

Die Zahl der Lernenden, die sich während der beruflichen Grundbildung auf die Berufsmaturität vorbereiten (BM1), nimmt kontinuierlich ab. Immer mehr Lernende entscheiden sich stattdessen für eine Berufsmaturität nach abgeschlossener Grundbildung (BM2). Gründe dafür sind das regionale Angebot, aber auch die Doppelbelastung während der beruflichen Grundbildung. Laut einer Antwort des Bundesrates auf eine parlamentarische Anfrage wollen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt bis Ende 2015 Massnahmen definieren, um die Berufsmaturitätsquote – insbesondere bei der BM1 – zu erhöhen.
Antwort des Bundesrates

25.03.2015

Gefährdet die Frankenstärke Lehrstellen?

Wenn die Industrie aufgrund des starken Frankens Arbeitsplätze ins Ausland verlagert, könnten auch Lehrstellen verloren gehen. Deshalb müssten alle Verbundpartner in der Berufsbildung ihr Möglichstes tun, um das Lehrstellenangebot zu sichern. Dies verlangt der Bundesrat in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Zudem sei von den Jugendlichen Flexibilität bei der Lehrstellensuche gefordert.
Antwort des Bundesrates

25.03.2015

Mehrsprachigkeit bei den Musikinstrumentenbauern

Die OdA Interessengemeinschaft Musikinstrumentenbauer IGMIB vereinigt praktisch alle Berufe und führt im Thurgauer Bildungszentrum Arenenberg Blockkurse für den schulischen Unterricht durch. Soeben wurde die Pilotphase des vom Bund unterstützten Projekts "Mehrsprachigkeit im Beruf" abgeschlossen. Die Berufsfachschule wird von allen Lernenden der Schweiz besucht, die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Französisch.
Dokumentation der Tagung vom 19. März 2015

25.03.2015

KV: Vergleich zwischen betrieblicher und schulischer Grundbildung

Eine Befragung des Kaufmännischen Verbands von fast 3000 Abgänger/innen der beruflichen Grundbildung, die im Jahr 2014 mit dem EFZ abschlossen haben, beleuchtet den Übergang in den Arbeitsmarkt. Zum ersten Mal wurden neben den Abgänger/innen der betrieblich organisierten Grundbildung, der Handels- und Wirtschaftsmittelschulen auch jene von privaten Handelsschulen miteinbezogen. Mit der Umfage kann zwischen betrieblich organisierter Grundbildung (BOG) und schulisch organisierter Grundbildung (SOG) verglichen werden.

25.03.2015

KOF: Wirkung der Berufslehre auf die Persönlichkeitsentwicklung

Betriebliche Ausbildung wirkt sozialisierend und hat einen signifikant positiven Einfluss auf Persönlichkeitsmerkmale wie Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Charakterlabilität. Gemäss einer von der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich veröffentlichen Studie sind nicht-kognitive Fähigkeiten wie Selbstkontrolle und soziale Kompetenzen entscheidend für den Schul- und Arbeitsmarkterfolg.

25.03.2015

IDES: Geschäfte zur Bildung in den Kantonen

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK publiziert die umfassende Liste "Parlamentarische Dokumentation", auf der sie die aktuellen Geschäfte im Bereich Bildung aufführt. Je nach Stand (Einreichen des Vorstosses, Antwort oder Botschaft der Regierung, Kommissionsbericht usw.) kann ein Geschäft in mehreren Kapiteln erscheinen. Die Liste enthält neben Geschäften der Berufsbildung / Sekundarstufe II, Weiterbildung und Hochschulen auch solche der obligatorischen Schule.
Parlamentarische Dokumentation zur Bildungspolitik 3/2015

25.03.2015

BS: Auszeichnung für Innovation gegen den Pflegenotstand

Das Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt ist vom Deutschen Pflegerat mit einem IT-Innovationspreis für eine Massnahme gegen den drohenden Pflegenotstand ausgezeichnet worden. Die neuartige Teilzeitausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF kann zu rund einem Drittel via eLearning und Selbststudium zu Hause absolviert werden. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (EFZ) oder einem anderen Abschluss nach 12 Schuljahren.
Medienmitteilung

25.03.2015

NE: Berufsporträts auf neuer Plattform

Seit 2012 produziert und sendet das Westschweizer Regionalfernsehen Canal Alpha in Zusammenarbeit mit dem Amt für nachobligatorische Bildung und Berufsberatung (SFPO) des Kantons Neuenburg die Sendung "Mon job & moi" (Mein Job und ich). In jeder Folge steht eine Lernende oder ein Lernender im Zentrum und vermittelt einen Einblick in einen Beruf sowie in die Faszination und das Können, die dahinterstecken. Die Videos sind ab sofort auch auf der Webseite des SFPO verfügbar. 86 Berufe und 32 Themenbereiche werden darin vorgestellt.

25.03.2015

Österreich: Anerkennung von nicht-formaler Bildung

Die österreichische Strategie zur Umsetzung von ECVET, dem Europäischen Leistungspunktesystem, sieht als eines der Ziele eine gleichwertige Behandlung von formal, nicht-formal und informell erworbenen Lernergebnissen vor. Durchlässigkeit ist ein zentrales bildungspolitisches Anliegen. Die Voraussetzungen für eine stärkere Verzahnung von formaler und nicht-formaler Bildung sollen jetzt geschaffen werden.
Weitere Informationen

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

25.03.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Berufsverbände haben Entwürfe der Prüfungsordnungen folgender Berufsprüfungen beim SBFI eingereicht:
- Bauführer/in Gebäudehülle mit eidg. Fachausweis, Fachrichtungen Abdichten, Dachdecken, Fassadenbau, Gerüstbau und Administration,
- Geomatiktechniker/in mit eidg. Fachausweis,
- Kaminfeger-Vorarbeiter/in mit eidg. Fachausweis,
- Projektleiter/in Glas mit eidg. Fachausweis,
- Reifenfachmann/Reifenfachfrau mit eidg. Fachausweis,
- Spezialist/in für Printmedienverarbeitung mit eidg. Fachausweis,
- Werkstatt- und Montageleiter/in Glas mit eidg. Fachausweis,
- Chefmonteur/in Sanitär mit eidg. Fachausweis,
- Spenglerpolier/in mit eidg. Fachausweis. 
Ausserdem wurden die Entwürfe der Prüfungsordnungen folgender Fachprüfungen eingereicht:
- Glasermeister/in,
- Betriebswirtschafter/in KMU mit eidg. Diplom,
- Spitalexperte/in mit eidg. Diplom.
Bundesblatt vom 17. März und 24. März 2015

25.03.2015

GE: Kanton wirbt für eidgenössische Fachausweise und Diplome

Inhaber eines eidgenössischen Fachausweises oder Diploms haben grosse Vorteile auf dem Arbeitsmarkt. Das geht aus einem Artikel des Amtes für Berufsbildung, Berufs- und Weiterbildung (OFPC) des Kantons Genf hervor. Das OFPC setzt sich damit für diese Abschlüsse der höheren Berufsbildung (Tertiärstufe B) ein.

Mittelschulen und Hochschulen

25.03.2015
25.03.2015

Universitätsranking

Auf dem Reputationsranking der "Times Higher Education" findet sich die ETH Zürich auf Rang 15, damit ist sie die erste kontinentaleuropäische Hochschule im Ranking. Auf dem ersten Rang platziert ist die Harvard University, ihr folgen die University of Cambridge und die University of Oxford. Für das Reputationsranking wurden 10'000 Wissenschaftler aus allen Fachgebieten ausgewählt und mit der Frage konfrontiert, welche zehn Universitäten in ihrem Gebiet Spitzenklasse sind.

25.03.2015

BE: Studienverhalten vor und nach Bologna

Sowohl vor als auch nach der Bologna-Reform wenden Berner Uni-Studierende pro Woche 27 Stunden für den Besuch von Veranstaltungen und 13 Stunden für Erwerbsarbeit auf. Auch der Zeitdruck zeigt sich 2001 und 2012 bei der Online-Erhebung genau gleich hoch. Allerdings ist die Leistungsmotivation der Bologna-Ära höher, auch das Ziel, eine gute soziale Position und ein höheres Einkommen zu erreichen. Dies lässt sich laut den Forschenden Axel Franzen und Sonja Pointner auch auf eine Reflexion der gesamtwirtschaftlichen Lage zurückführen.

25.03.2015

NE: neue Universitätskommission

Die Universität Neuenburg hat eine neue Kommission eingesetzt. Diese hat die Aufgabe, die Hochschulpädagogik auszubauen und eine Strategie für die bessere Integration der Studierenden in die Arbeitswelt auszuarbeiten. Die Kommission "Cursus" untersucht die Übereinstimmung der Studiengänge mit dem Arbeitsmarkt, die erforderlichen Sprachkenntnisse und die Unterrichtssprachen, die Qualitätskontrolle der Kurse, die Bewertung der Doktorate usw. In der Kommission haben Mitglieder des Rektorats und der Dekanate sowie Studienberater Einsitz.

25.03.2015

Deutschland: Studienabbrechende in die duale Berufsausbildung

Vorzeitig Exmatrikulierte interessieren sich als Alternative zu einem Hochschulstudium meist für Ausbildungen in grösseren Betrieben aus Industrie und Handel oder für Berufe in Bank- und Versicherungsdienstleistung, Organisation und Verwaltung. Empfohlen wird im Expertenmonitor "Berufliche Bildung 2014" des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung eine Kontaktvermittlung zwischen beiden beteiligten Seiten durch Hochschulen und Berufsverbände.

Beratung

25.03.2015

Online-Test-Plattform für die Berufsberatung

Im Auftrag der Kantone hat das SDBB eine Online-Test-Plattform (OTP) für die kantonalen BSLB-Stellen entwickelt. Mit dieser wird Berufs-, Studien- und Laufbahnberatenden webbasiertes psychodiagnostisches Testen ermöglicht. In einer ersten Projektphase wurde ein Verwaltungsmodul und die Anbindung verschiedener Tests realisiert. Die Pilotphase ist am 16. März 2015 mit sechs Kantonen aus den drei grossen Sprachregionen gestartet: BL, SH, GE, NE, TI, VS. Voraussichtlich anfangs August 2015 wird die OTP allen Kantonen zur Verfügung gestellt.

25.03.2015

Berufsorientierung: Erfahrungen in der Arbeitswelt fördern

Wie kann man praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt während der Berufsorientierung fördern? Ein Sammelband des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt mit dieser Zusammenstellung von Projekten auf, wie vielfältig die Ansätze sind. Die Herausgeberinnen Carolin Kundert und Angelika Puhlmann unterteilen die Möglichkeiten, Einblick in die Praxis zu gewinnen, in sechs Aspekte: Programmatische Organisation, Betriebspraktika, Regionale Berufsorientierung, Betriebsprojekte zur Berufsorientierung, persönliche Begleitung und Elternunterstützung.

25.03.2015

Nützliche Unterstützung der Eltern

Zentral ist die Unterstützung im Berufsorientierungsprozess durch die Eltern, Lehrpersonen sind die zweitwichtigste Ressource und das Internet das wichtigste Informationsmedium. Gemäss einer Langzeitstudie der PH St. Gallen wird die Berufsberatung vor allem wichtig, wenn die familiäre Unterstützung fehlt und die persönlichen Schwierigkeiten hoch sind.

25.03.2015

SG: Berufsvorbereitungsjahr bleibt vollschulisch

Aufgrund von Projektarbeiten unter Leitung des Bildungsdepartements war vorgesehen, das Berufsvorbereitungsjahr im Kanton St. Gallen ab dem kommenden Schuljahr statt vollschulisch neu mit einem Praxisteil zu führen. Nun hat der Kantonsrat die Regierung beauftragt, das Gesetz so zu ändern, dass das Berufsvorbereitungsjahr an mindestens zwei Standorten zwingend als vollschulisches Angebot geführt wird. Das Bildungsdepartement hat daher entschieden, das bisherige Angebot vorläufig an allen drei Standorten fortzuführen.
Medienmitteilung
PANORAMA-Meldung zu den Projektarbeiten

25.03.2015

Deutschland und Österreich: Bewerbungshilfen

Auf dieser Homepage der deutschen Bundesagentur für Arbeit finden sich viele Tipps für Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen rund um Bewerbung. Die aktuelle Sonderausgabe des Berufswahlmagazins planet-beruf.de widmet sich der gendersensiblen Berufswahl und kann als pdf heruntergeladen werden. Ein neues Angebot ist eine App zum Thema "Bewerben: Fit fürs Vorstellungsgespräch". Das österreichische Video-Portal whatchado.com unterstützt mit Videos von Berufstätigen die Berufsorientierung.

Arbeitsmarkt

25.03.2015

Strengere Regeln für ausländische Personen auf Stellensuche

Der Bundesrat hat am 13. März 2015 eine Änderung der Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs verabschiedet. Diese besagt, dass ausländische Personen, die in der Schweiz eine Stelle suchen, nur noch dann eine Kurzaufenthaltsbewilligung erhalten, wenn sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dieser Beschluss, der am 1. April in Kraft tritt, soll die Praxis auf gesamtschweizerischer Ebene vereinheitlichen und die Rechtssicherheit verbessern.

25.03.2015

Temporärbranche: Auch eine Brücke in den Arbeitsmarkt

Die Temporärbranche boomt. Gemäss einer Aktualisierungsstudie des Branchenverbandes swissstaffing wurden 2014 rund 6,5 Milliarden Franken umgesetzt – 1,3 Milliarden mehr als 2010. Es waren 300'000 Temporäre im Einsatz, 69% sind gut qualifiziert. Der Anteil der Mitarbeitenden mit Berufsqualifikation, die eine unqualifizierte Tätigkeit ausüben, ist seit 2010 von 24% auf 14% gesunken. Ein Drittel verdient mehr als 30 Franken; 71% finden den Lohn angemessen. Die Temporärarbeit ist auch eine Brücke in den Arbeitsmarkt. Standen 57% vor ihrer Temporärarbeitsphase im Erwerbsleben, sind es danach 74%. Die Temporärarbeitsphase dauert bei 82% maximal zwei Jahre.

25.03.2015

Staff Finder: Bereits einer der Grossen

2011 wurde das Unternehmen gegründet, 2014 erhielt es den Preis "Entrepreneur des Jahres": Die Jobplattform staff-finder.jobs. Die Firma vermittelt in erster Linie kurzfristig Einsatzkräfte (Ferienjobs, Nebenjobs, Temporärjobs) in den Bereichen Gastro, Detailhandel/Logistik, Promotion/Event und kaufmännische Berufe. Der Grossteil der Löhne bewegt sich zwischen 25 und 35 Franken pro Stunde. Heute verwaltet das Unternehmen einen Pool von über 50'000 temporären Arbeitnehmenden, inklusive dem "vermutlich grössten Pool an Gastro-Personal schweizweit".

25.03.2015

Geringe Zunahme des Frauenanteils in Schweizer Geschäftsleitungen

Der auf die Besetzung von Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungspositionen spezialisierte Schweizer Headhunter Guido Schilling hat Ergebnisse aus dem "Schillingreport 2015" veröffentlicht. Der Bericht, der die 120 grössten Unternehmen der Schweiz umfasst, stellt eine ermutigende Zunahme des Frauenanteils in den Verwaltungsräten fest (von 10% im Jahr 2010 auf 15% im Jahr 2015). Der Anteil der Frauen in Schweizer Geschäftsleitungen stagniert jedoch nach wie vor (aktuell 6% gegenüber 4% vor zehn Jahren).
Medienmitteilung

25.03.2015

Veranstaltungen: Chancen ab 50 und HR-Insights

Ab 50 wartet eine zweite Lebenshälfte mit entsprechenden Fragen: Lohnt sich eine Neuorientierung im Job oder privat? Welchen Stellenwert hat Erfahrungswissen? Und was versprechen sich Arbeitgeber von dieser Gruppe? Antworten gibt das Aare-Forum am 24. April 2015 in Olten mit prominenten Gästen.
Das HR-Insights der ZHAW geht dieses Jahr insbesondere der Frage nach: Lohnt sich ein Seitenwechsel? HR-Profis berichten, wie Linienerfahrung ihren Blick auf das HR verändert hat. 1. Juni 2015, 14.00 bis 19.30 Uhr, Zürich.

25.03.2015

Frankreich: Berufe mit offenen Stellen im Fernsehen

Französische Unternehmen brauchen Datenanalysten, Pharmavertreter, Schreiner, Buchhaltungsassistenten usw. In Zusammenarbeit mit France Télévisions stellt der Arbeitgeberverband "Mouvement des entreprises de France" (MEDEF) im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jeden Tag eine Berufslaufbahn in einem Bereich vor, in dem Arbeitskräfte gesucht werden. Es gilt, über 400'000 freie Stellen zu besetzen. Die ausgestrahlten Filme werden zudem auf einer Webseite bereitgestellt, auf der auch pädagogische Materialien und Zusatzinformationen zu finden sind.

Berufliche Integration

25.03.2015

Stellenvermittlung für über 65-Jährige

Die Firma Visberg hat eine Stellenvermittlung für Arbeitskräfte ab 65 Jahren gegründet. Sie ist vorerst auf den Deutschschweizer Markt beschränkt, ein Ausbau für die Romandie sei geplant. Vermittelt werden Fach- und Hilfskräfte, Teilzeit, Vollzeit, auf Abruf oder projektbezogen. "Gerade im Dienstleistungsbereich wünschen sich ältere Kunden ältere Ansprechpartner", so Mitgründer Michael Büchel. Zudem werde das Arbeiten nach der Pensionierung zum gesellschaftlichen Megatrend. Das Bewerbungs-Assessment ist für Stellensuchende kostenlos.

25.03.2015

VSAA/VKM: Schlechte Arbeitsintegration von Flüchtlingen

Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen haben eine Reihe von Hürden bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu bewältigen. Ein Bericht einer Arbeitsgruppe VSAA/VKM (Verband Schweizerischer Arbeitsmarktbehören / Vereinigung der kantonalen Migrationsbehörden) liefert eine detaillierte Übersicht über die Probleme und macht Vorschläge. So werden klare Kriterien für den Einsatz von Praktika gewünscht. Die Zeitschrift PANORAMA wird in ihrer April-Ausgabe ausführlich auf das Thema eingehen.

25.03.2015

UNHCR-Bericht zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen UNHCR hat im Dezember einen Bericht zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen in der Schweiz publiziert. Darin werden die spezifischen Schwierigkeiten aus Sicht der Betroffenen geschildert. Nur einer Minderheit gelingt eine vollständige Arbeitsmarktintegration: Nach zehn Jahren sind nur ein Viertel der vorläufig Aufgenommenen und knapp die Hälfte der Flüchtlinge erwerbstätig. Der Bericht anerkennt jüngste Bemühungen in den Kantonen um Verbesserung der Situation und macht Empfehlungen.

25.03.2015

OECD: Essenz der Länderberichte psychische Gesundheit

Vor knapp einem Jahr publizerte die OECD den Länderbericht Schweiz psychische Gesundheit und Beschäftigung – die Zeitschrift PANORAMA berichtete darüber. Nun fasst die OECD die Ergebnisse aus neun thematischen Länderberichten im Dokument "Fit Mind, Fit Job" zusammen und erkundet, welche Wege Politik und Wirtschaft gehen können, um Menschen mit mentalen Störungen in den Arbeitsmarkt einzubinden oder dort zu halten. Er enthält etwa 60 Informationsblätter mit erfolgversprechenden Initiativen.

25.03.2015

Tagungsberichte SKOS: Chancen für Sozialhilfeempfänger/innen steigen

Die Arbeitsmarktchancen für Sozialhilfeempfänger/innen – auch für tiefer qualifizierte – werden sich in den nächsten Jahren markant verbessern. Diese These formulierte der Berner Wirtschaftsprofessor Aymo Brunetti an einer Tagung der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) am 11. März in Biel. Wichtig sei, diese Chance zu nutzen. Es müssten flexible und realistische Modelle der Arbeitsmarktintegration (weiter)entwickelt werden; zudem müsse das Wissen um das Potenzial der Sozialhilfeempfänger bei Arbeitgebern gestärkt werden. Die Referate der Tagung sind online zugänglich.

Verschiedenes

25.03.2015

OECD: Haben junge Erwachsene ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern?

Diese Frage beantwortet die OECD in ihrer Publikation "Education Indicators in Focus" (Nr. 28, Januar 2015). In den 24 Ländern und Landesregionen, die an der OECD-Vergleichsstudie zu den Kompetenzen Erwachsener (Survey of Adult Skills) teilnahmen, haben durchschnittlich 39% der Erwachsenen ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern. Die Schweiz nahm nicht an der Studie teil.