Newsletter vom 14.01.2015

Aktuelle Meldungen vom 14.01.2015

Berufliche Grundbildung

14.01.2015

Gefährliche Arbeiten: neue Altersgrenze und begleitende Massnahmen

Im Juni 2014 hat der Bundesrat die Senkung des Mindestalters für gefährliche Arbeiten in der beruflichen Grundbildung von 16 auf 15 Jahre beschlossen. Diese Änderung ist am 1. August 2014 in Kraft getreten. In der Zwischenzeit haben Pilotgruppen Dokumente vorbereitet und freigegeben, die für die Erarbeitung der begleitenden Massnahmen erforderlich sind. Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz definiert gegenwärtig ein koordiniertes Vorgehen zur Umsetzung dieser Änderungen.

14.01.2015

Rahmenlehrplan für Sportunterricht: Umsetzungshilfen

Der "Rahmenlehrplan für Sportunterricht in der beruflichen Grundbildung" liegt gedruckt vor und kann online auf der Internetseite des SBFI zusammen mit den rechtlichen Grundlagen und Erläuterungen bezogen werden. Ein Link verweist auf die Umsetzungshilfen des Bundesamtes für Sport. Bis zum 30. September 2016 bleibt den Berufsfachschulen Zeit, ihre Schullehrpläne für den Sportunterricht auf der Basis des neuen Rahmenlehrplans zu erarbeiten.

14.01.2015

SBFI News: Internationale Berufsbildungszusammenarbeit

Der Bundesrat hat einen strategischen Grundlagenbericht des SBFI zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit (IBBZ) zur Kenntnis genommen. Die IBBZ gewinnt in zahlreichen Politikfeldern des Bundes an Bedeutung, wie einem Beitrag in den SBFI News vom Dezember 14 / Januar 15 zu entnehmen ist. Weitere Beiträge sind:
- Grenzüberschreitende Bildungszusammenarbeit; Aufbau von Netzwerken zur Förderung des wissenschaftlichen Dialogs
- Bericht zur Entwicklung des Lehrstellenmarktes
- Match-Prof; Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Lehrstellenmarkt
- Projekt Gesundheitsberufegesetz
- Die Bildung auf dem Weg der Digitalisierung: Ein Überblick über die weltweiten Tendenzen

14.01.2015

Parlamentarische Vorstösse aus der Wintersession 2014

Während der Wintersession des Bundesparlaments im November und Dezember 2014 wurden folgende Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
- Einen Sprachkenntnisvermerk in eidgenössische Fähigkeitszeugnisse aufnehmen (Postulat 14.4258)
- Landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung auf Nachhaltigkeit ausrichten (Postulat 14.4231)
- Duale Bildung stärken. Prüfungsexperten fairer entschädigen (Interpellation 14.4063)
- Integration der Thematik häusliche Gewalt in die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonen (Motion 14.4205)
- Digitale Schultasche: Bildungszugang für alle (Interpellation 14.4131)
- Stärkung der Politischen Bildung (Postulat 14.4267)
- Kommt die Politische Bildung im Lehrplan 21 zu kurz? (Interpellation 14.4264)

14.01.2015

Förderung der Nachholbildung Erwachsener

Mit Hinweis auf den vom SBFI 2014 publizierten Grundlagenbericht "Berufsabschluss und Berufswechsel für Erwachsene" beantwortete der Bundesrat die Interpellation "Mit Nachholbildung für Erwachsene den Fachkräftemangel entschärfen". Der Bericht gibt einen Überblick über bestehende Angebote für die Berufsbildung Erwachsener und Empfehlungen für künftige Entwicklungen. Erwachsene, die einen Berufsabschluss über eine Nachholbildung erworben oder sich beruflich umorientiert haben, tragen zur Milderung des Fachkräftemangels bei.
Antwort des Bundesrats

14.01.2015

EBA: neue Evaluation des Bildungsangebots

Aufgrund eines Postulats hat der Bundesrat einer weiteren Evaluation der zweijährigen beruflichen Grundbildung mit EBA zugestimmt. Die erste Evaluation, die vom November 2009 bis November 2010 durchgeführt wurde, galt dem Übertritt von der obligatorischen Schule zur EBA-Grundbildung in den Lehrbetrieben, den Berufsfachschulen und den überbetrieblichen Kursen. Die zweite Evaluation, 2013 vom Bundesrat empfohlen, ist bereits in die Wege geleitet.
Antrag des Bundesrats zur Annahme des Postulats

14.01.2015

Entwicklungszusammenarbeit durch Berufsbildung

Die Berufsbildung nimmt einen wichtigen Platz in der Entwicklungszusammenarbeit ein. Dank dem Engagement diverser Bundesstellen (SECO, SBFI, EHB, etc.) in internationalen Berufsbildungsprojekten vermittelt die Schweiz ein kohärentes Bild dieses Bildungswegs. Andere Aktivitäten ermöglichen den Austausch zwischen Berufsbildungsakteuren weltweit: Organisation des internationalen Berufsbildungskongresses, Aufbau und Bewirtschaftung eines Portals für Anfragen aus dem In- und Ausland, Einführung eines Qualitätslabels "Swiss VET".
Antwort des Bundesrats auf eine Interpellation

14.01.2015

Erlass einer Bildungsverordnung nach der Reform

Das SBFI hat die Verordnung über die berufliche Grundbildung Mikrozeichner/in EFZ erlassen. Die reformierten Vorschriften treten am 1. Februar 2015 in Kraft, das Qualifikationsverfahren am 1. Januar 2019. Die gedruckten Versionen werden in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) erhältlich und im Berufsverzeichnis aufgeschaltet sein. Die Bildungspläne werden auf der Internetseite der Convention Patronale de l'industrie horlogère suisse (CP) zur Verfügung stehen.

14.01.2015

Kaufmännische Grundbildung: Teilrevisionen

Das SBFI hat mehrere Teilrevisionen auf den 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt: Bildungsverordnung über die berufliche Grundbildung, Bildungsplan Kauffrau/Kaufmann EFZ für die schulisch organisierte Grundbildung, Leistungszielkataloge des schulischen Teils, Leistungszielkatalog der Ausbildungs- und Prüfungsbranche "Dienstleistung und Administration". Die gedruckten Versionen werden in einigen Wochen beim Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) erhältlich und im Berufsverzeichnis aufgeschaltet sein. Die Bildungspläne und Leistungszielkataloge werden auf der Internetseite der Schweizerischen Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen zur Verfügung stehen.

14.01.2015

Bildungsverordnung: Anhörung

Das SBFI hat die Anhörung zu den Entwürfen der Verordnung über die berufliche Grundbildung und den Bildungsplan für Hörsystem-Akustiker/in EFZ eröffnet. Frist für die Stellungnahme: 7. April 2015. Die Dokumente sind auf der Internetseite des SBFI abrufbar.

14.01.2015

Änderung des Bildungsplans: Fachfrau/mann Kundendialog EFZ

Das SBFI hat den Bildungsplan vom 1. Juli 2010 ergänzt, um den Bedürfnissen des Berufs im Bereich Berufskenntnisse, und Qualifikationsverfahren besser zu entsprechen. Die Änderung ist am 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Der angepasste Bildungsplan wird auf der Internetseite von CallNet.ch aufgeschaltet.

14.01.2015

Laborist/in: Aufhebung des Ausbildungsreglements

Der von Sciencesindustries 2009 gestellte Antrag zur Aufhebung des Ausbildungsreglements Laborist/in hatte in der Westschweiz Bedenken hervorgerufen. Das ehemalige BBT entschied deshalb im Juni 2011, den Abschluss von Lehrverträgen bis 2014 zu bewilligen, das Reglement jedoch auf Ausbildungsbeginn 2015 aufzuheben, falls bis dahin keine Trägerschaft die Berufsreform durchgeführt habe. Da die Reform nicht zu Stande gekommen ist, wird das Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Laborist/in auf den 1. Februar 2015 aufgehoben.

14.01.2015

Zinngiesser/in: Aufhebung des Ausbildungsreglements

Nach Ablauf des Anhörungsverfahrens, auf das keine abschlägigen Stellungnahmen eingegangen sind, hat das SBFI die Aufhebung des Reglements über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung Zinngiesser/in erlassen und auf den 1. März 2015 in Kraft gesetzt.

14.01.2015

BFS: Bildungsperspektiven

Die Publikation des BFS "Szenarien 2014-2023 für das Bildungssystem" erörtert die erwarteten Entwicklungen im ganzen Bildungssystem und skizziert drei Szenarien für jede Bildungsstufe. Für die Lernenden und die Abschlüsse auf der Sekundarstufe II zeichnen sich für das nächste Jahrzehnt wenige Veränderungen ab. In der beruflichen Grundbildung dürfte die Entwicklung je nach Berufsfeld unterschiedlich ausfallen: Die Zahl der EFZ im Sozial- und Gesundheitswesen und in der Informatik dürfte ansteigen. Die komplette Publikation der Szenarien 2014-2023 ist seit letztem September online.

14.01.2015

BFS: Bildungsabschlüsse der Sekundarstufe II und Tertiärstufe

Die Publikation des BFS "Bildungsabschlüsse. Ausgabe 2014" gibt einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Bildungsabschlüsse der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe. Sie liefert Informationen über die Merkmale der Titelinhaber, indem sie sie nach Alter, Geschlecht und Nationalität in den verschiedenen Bildungsstufen gliedert. Im Jahr 2013 haben 60'779 Personen ein EFZ erhalten (45,8% Frauen), 4978 ein EBA (44,9% Frauen). In der gleichen Periode haben 7627 Personen ein Diplom einer höheren Fachschule erlangt (48,6% Frauen), 2786 ein eidgenössisches Diplom (24,9% Frauen) und 14'042 einen eidgenössischen Fachausweis (38% Frauen).

14.01.2015

SKBF: Forschungsprojekte im Bereich Berufsbildung

Der Newsletter "Information Bildungsforschung 5/2014" der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF informiert über die Publikationen zu den aktuellen Forschungsprojekten. Die folgenden Projekte thematisieren die Berufsbildung:
- Projekt "Die Ausbildungswege der Jugendlichen mit Schulschwierigkeiten am Ende der Orientierungsstufe in Genf";
- Projekt "Die Situation der Jugendlichen 18 Monate nach Abschluss der Sekundarstufe II: ein Vergleich zwischen der Waadt und Genf";
- Projekt "Evaluation der Studierfähigkeit von Absolvierenden der Berufsmaturität an den Fachhochschulen – Befragung der FH-Kohorte 2012";
- Projekt "Umweltbildung in der beruflichen Grundbildung an Berufsfachschulen";
- Projekt "Die Entwertung ausländischer Bildungsabschlüsse auf dem Schweizer Arbeitsmarkt".

14.01.2015

SBBK-Tagung berufliche Grundbildung 2014

Über 80 Teilnehmende aus allen Kantonen der Schweiz trafen sich am 4./5. Dezember 2014 zur "Tagung berufliche Grundbildung" der SBBK in Emmetten NW. Mit dem Tagungsthema Talentmanagement wurde neben der Lehraufsicht auch die Schulaufsicht angesprochen. Nach Grundsatzreferaten aus der Wissenschaft (Uni Fribourg) und der Politik (SBFI-Bericht des Bundesrates) wurde das Thema in Workshops konkretisiert.
Tagungsdokumentation mit Präsentationen und den Resultaten aus den Workshops

14.01.2015

BE: Amtliches Schulblatt mit Dossier Berufsbildung

Das amtliche Schulblatt des Kantons Bern widmet die ganze Dezember-Ausgabe der Berufsbildung. Das 54-seitige Dossier erläutert die vielfältigen Aspekte der Berufsbildung. Unter anderen findet sich ein Artikel zum Projekt "Bildung und Technik", das die Beziehung zwischen der obligatorischen Schule und den Unternehmen stärken will.

14.01.2015

NE: stärkere Zusammenarbeit zwischen Kanton und Industrie

Dank des Aktionsplans zugunsten der dualen Berufsbildung ist der Anteil an Lernenden in einem Lehrbetrieb gegenüber der schulisch organisierten Grundbildung in fünf Jahren von 57 auf 65% angestiegen. Der Kanton Neuenburg beabsichtigt, sich dem schweizerischen Standard anzunähern (durchschnittliche Quote 88%). Dazu setzt er ein Projekt zur Förderung des Engagements der Unternehmen und zur Schaffung 430 neuer Lehrstellen in den nächsten Jahren um. Die Realisierung dieses Projekts wird eine Reduktion der Anzahl Klassen an beruflichen Vollzeitschulen nach sich ziehen. Die technischen Berufsfachschulen werden weiterhin Jugendliche mit Berufsmaturitätslehrgängen ausbilden.
Medienmitteilung

14.01.2015

Deutschland: Arbeitsinstrumente für die Berufsbildungspraxis

Das Internet-Portal "Forum für Ausbilder/innen" (foraus.de) des BIBB stellt praxisnahe Informations- und Arbeitsmaterialien zur Planung und Umsetzung der Berufsausbildung zur Verfügung. "Planmässig ausbilden im Kleinbetrieb" enthält vier Module:
- Lehr- und Lernmethoden in der Ausbildung
- Sozialkompetenz / Konflikte und Kommunikation
- Auswahl von Auszubildenden / Ausbildungsmarketing
- Digitale Medien in der Berufsausbildung

14.01.2015

Österreich: 6. Konferenz zur Qualität in der Berufsbildung

Die 6. Qualitätsnetzwerk-Konferenz mit dem Titel "Wer macht Qualität?" bot am 1. Dezember 2014 ein breites Programm und war mit 171 Teilnehmenden ausgebucht. Drei Hauptvorträge befassten sich mit drei Ebenen der Qualitätsarbeit (System, Organisation, Einzelperson). Die Konferenz-Dokumentation enthält auch einen Rückblick auf zehn Jahre österreichische Qualitätsinitiative Berufsbildung. Die ibw-Studie "Lehrlingsausbildung im Überblick 2014" beschreibt ausserdem Strukturdaten, Trends, Perspektiven und Herausforderungen der Berufsbildung in Österreich.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

14.01.2015

Neue Subventionspraxis für die höhere Berufsbildung

Gemäss Berufsbildungsgesetz unterstützt der Bund die Neuerarbeitung, Total- oder Teilrevision von eidgenössischen Prüfungen sowie von Rahmenlehrplänen der Bildungsgänge an höheren Fachschulen. Bisher mussten Trägerschaften ein ausführliches Gesuch einreichen. Per 1. Januar 2015 hat der Bund eine erleichterte Subventionspraxis mit Pauschalbeiträgen eingeführt. Weitere Informationen finden sich in der aktualisierten Richtlinie über die Gewährung von Bundesbeiträgen.

14.01.2015

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung Fachmann/Fachfrau Betreibung und Konkurs mit eidgenössischem Fachausweis, Fachrichtung Betreibung bzw. Fachrichtung Konkurs sowie HR-Fachmann/HR-Fachfrau mit eidgenössischem Fachausweis, Fachrichtung Betriebliches Human Resource Management resp. Private Personalvermittlung und -verleih eingereicht.
Bundesblatt vom 16. Dezember 2014

14.01.2015

Deutschland: Servicetelefon zur Weiterbildung gestartet

Das Deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung erprobt seit Anfang 2015 einen Telefonservice zur Weiterbildungsberatung. Dort wird man gemäss Webseite dabei unterstützt, den individuellen Bedarf zu ermitteln, Weiterbildungsabsichten zu konkretisieren, passende Angebote zu finden und erhält Kontaktadressen. Die Weiterbildungsberaterinnen und -berater sind werktags zwischen 10 und 17 Uhr aus ganz Deutschland unter der gleichen Telefonnummer erreichbar.

Mittelschulen und Hochschulen

14.01.2015

Bilanz 2014 der Übergangslösung "Erasmus+"

Die ch-Stiftung hat die Ergebnisse der Übergangslösung "Erasmus+" publiziert, die 2014 eingesetzt wurde. Dank dieser Lösung konnten 5700 Personen aus der Schweiz einen Teil ihrer Aus- oder Weiterbildung im europäischen Ausland absolvieren oder an einem Projekt mit europäischen Partnern teilnehmen. Das Budget belief sich auf 22,7 Millionen Franken. Für die Tertiärstufe wurden 16,7 Millionen bereitgestellt. Aus diesen Fördergeldern resultierten 2992 Studien- und 566 Praktikumsmobilitäten von Studierenden aus der Schweiz in andere europäische Länder und 12'649 Studien- sowie 239 Praktikumsmobilitäten ausländischer Studierender in die Schweiz. Die Übergangslösung ist für 2015 und 2016 sichergestellt. Anträge für schweizerische Projektvorschläge 2015 können ab sofort eingereicht werden.

14.01.2015

SHK: Das neue hochschulpolitische Organ

Das Hochschulförderungs- und koordinationsgesetz des Bundes und die interkantonale Vereinbarung über den Schweizerischen Hochschulbereich wurden am 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt. Mit diesem Konkordat wird die Koordination des Hochschulbereichs durch Bund und Kantone realisiert. Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) wird zum obersten hochschulpolitischen Organ der Schweiz und tagt als Plenarversammlung oder Hochschulrat. Im Hochschulrat vertreten sind die zehn heutigen Universitätskantone sowie vier weitere Hochschulträgerkantone.
Medienmitteilung

14.01.2015

Berufseinstieg von Hochschulabsolventinnen und -absolventen

Absolvierende einer Pädagogischen Hochschule und Doktorierte finden am schnellsten eine adäquate Erwerbstätigkeit, und jede dritte Doktorierte nimmt ein Jahr nach Abschluss eine Führungsposition ein. Das sind ausgewählte Ergebnisse einer Publikation des BFS. Erfasst wurden die Erwerbsquote, die Erwerbslosenquote, die berufliche Stellung oder das Erwerbseinkommen ein Jahr nach Studienabschluss.

14.01.2015

VS: neue Dienststelle für Hochschulen

Im Kanton Wallis ist die Dienststelle für tertiäre Bildung umorganisiert worden. Sie heisst seit dem 1. Januar 2015 "Dienststelle für Hochschulwesen (DH)". Sie hat den Auftrag zur Unterstützung der höheren Bildung und Forschung sowie die Verhandlung und Überwachung der Leistungsaufträge mit den universitären Instituten und Hochschulen. Zu den neuen Aufgaben der DH gehören die Schaffung eines nationalen Kompetenzzentrums für Fernstudien in Brig, die Begleitung des Projekts ETHL Valais/Wallis und die Schaffung einer Zweigstelle der Universitäten von Lausanne und Genf in Sitten.
Medienmitteilung

14.01.2015

VD: neuer Master an der Hotelfachschule Lausanne

Ab September 2015 wird die "Ecole hôtelière de Lausanne (EHL)" einen neuen "Master of Science HES-SO en Global Hospitality Business" anbieten. Der dreisemestrige Studiengang ermöglicht den Studierenden eine berufliche Einbindung auf drei Kontinenten. Er vermittelt ihnen ein vertieftes Verständnis für die Weltmärkte und für die direkte Erfahrung lokaler Kulturen. Für diesen Master arbeitet die EHL mit der Universität Houston und der Polytechnischen Hochschule Hong Kong zusammen. Diese Institutionen bieten ebenfalls Bildungsgänge für die Hotellerie an.

Beratung

14.01.2015

Redesign berufsberatung.ch

Das Projekt "Redesign berufsberatung.ch" steht in der Realisierungsphase. Der Zeitpunkt der Freischaltung ist allerdings noch nicht bekannt. Fest steht, dass die Fachleute der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung vor der Freischaltung für das breite Publikum eine Testversion werden nutzen können. Genauere Angaben zum Zeitplan des Projekts sind für den März 2015 angekündigt.

14.01.2015

Gateway erhält Unternehmerpreis

Die Lehrstellenplattform Gateway hat einen Unternehmerpreis für Nachwuchsförderung des Bundesverbandes für mittelständische Wirtschaft (BVMW) erhalten. Der Webseite von Gateway ist zu entnehmen, dass das Unternehmen für seine intelligente Verknüpfung von Berufseinsteigern und Unternehmen ausgezeichnet wurde.

14.01.2015

Innerschweiz: Stiftungsbeiträge

Die Albert Koechlin Stiftung schreibt Werk- und Förderbeiträge aus. 2015 liegt der Schwerpunkt in den Bereichen Bildung und Soziales. Institutionen aus der Innerschweiz können für neue Projekte bei der Stiftung eine Anschubfinanzierung beantragen. Die Bewerbungsfrist dauert bis zum 31. März 2015.

14.01.2015

BE: Kurzgespräche in der Kornhausbibliothek

Das BIZ Bern-Mittelland bietet neu beraterische Kurzgespräche in der Kornhausbibliothek in der Innenstadt von Bern an. Diese finden jeweils am Samstag zwischen 12 und 14 Uhr statt. Gemäss Medienmitteilung hat das BIZ diese Kooperation gesucht, um mehr auf das Publikum zuzugehen. Mit der Kornhausbibliothek habe man den idealen Partner gefunden, da dort jeden Samstag rund 1000 Personen ein- und ausgehen.

14.01.2015

SO: Kostenpflicht für Laufbahnberatungen

Der Kanton Solothurn hat per 1. Januar 2015 die Kostenpflicht für Laufbahnberatungen eingeführt. Für Personen mit einem Berufsabschluss wird pro Sitzung eine Kostenbeteiligung von 130 Franken in Rechnung gestellt. Der Sozialtarif beträgt 65 Franken. Laufbahnberatungen für Personen ohne einen Abschluss auf der Sekundarstufe II bleiben kostenlos. Die Details sind in einem Merkblatt festgehalten.

Arbeitsmarkt

14.01.2015

Report: Welche Berufe haben gute Arbeitsmarktperspektiven?

Personen, die eine berufliche Grundbildung in einem technischen Beruf oder einem Bauberuf durchlaufen haben, haben überdurchschnittlich gute Beschäftigungsperspektiven. Demgegenüber sind Ausgebildete in den Dienstleistungs- und den Verkaufsberufen vermehrt von Arbeitslosigkeit, prekären Beschäftigungsformen und Tieflöhnen bedroht. Diese Feststellungen finden sich im Report "Arbeitsmarktperspektiven von Fachkräften aus unterschiedlichen Berufen 2013" im Auftrag des SBFI.

14.01.2015

Ostschweiz: Klagen über Fachkräfteverlust

Ostschweizerinnen und Ostschweizer, die studieren, verlassen dafür meist die Region und kehren nach dem Studium oft nicht mehr zurück. Dies zeigt ein Bericht des St. Galler Tagblatts. Verschiedene Initiativen versuchen dies zu ändern; die Initiative der Ausserrhoder Wirtschaftsförderung "Brain Gain" ist allerdings nach zwei Jahren ergebnislos abgebrochen worden. Gefordert werden zudem neue Ausbildungsgänge an Ostschweizer Hochschulen. Denn diese hätten eine gewisse Verantwortung, die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zu berücksichtigen.

14.01.2015

Viele Stellensuchende wären bereit, im Ausland zu arbeiten

77 Prozent der Schweizer Stellensuchenden, die auf zwei bekannten Job-Plattformen eingetragen sind, wären bereit, eine Stelle im Ausland anzutreten. Dies ergab die international durchgeführte Studie "Decoding Global Talent". Damit liegt die Schweiz deutlich über dem Durchschnitt der Industrienationen. Die wichtigsten Beweggründe, eine Stelle im Ausland anzutreten, liegen nicht in Karrieregedanken begründet, sondern in der Erweiterung des persönlichen Horizonts und dem Kennenlernen neuer Kulturen.

14.01.2015

Deutschland: Sozialstaat profitiert von Zuwanderung

Die heute in Deutschland lebenden Ausländer/innen sorgen für ein erhebliches Plus in den Sozialkassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass sorgten 2012 für einen Überschuss von insgesamt 22 Milliarden Euro. Jeder Ausländer zahlt demnach pro Jahr durchschnittlich 3300 Euro mehr Steuern und Sozialabgaben als er an staatlichen Leistungen erhält. Für einen weiteren Anstieg seien eine bessere Bildungspolitik und gesteuerte Zuwanderung die wichtigsten Voraussetzungen.

Berufliche Integration

14.01.2015

Wie gut ist die wirkungsorientierte Steuerung?

Die wirkungsorientierte Steuerung der öffentlichen Arbeitsvermittlung erfährt für die soeben angelaufene Vereinbarungsperiode 2015 gewisse Anpassungen. So wird nicht nach vier, sondern erst nach zwölf Monaten geprüft, ob das Ziel der dauerhaften Wiedereingliederung der Taggeldbeziehenden erreicht wurde. Die Zeitschrift "Die Volkswirtschaft" hat in ihrer Dezemberausgabe eine Reihe von Beiträgen zum System publiziert, das von den Autoren als Erfolg beurteilt wird. Namentlich aus der Romandie wird aber moniert, dass regionale Eigenheiten zu wenig berücksichtig würden.

14.01.2015

Tipps für KMU: Deutsch lernen am Arbeitsplatz

Sieben kurze Tipps zeigen, wie KMU ihre ausländischen Mitarbeitenden dabei unterstützen können, Deutsch zu reden und zu verstehen. Die Tipps finden sich auf der Webseite "Dialog", die auch weitere interessante Hinweise zum Thema Integration enthält – darunter zum Beispiel einen Leitfaden zur Anerkennung von Abschlüssen, Bildungsleistungen und Berufspraxis.

14.01.2015

LU: RAV-Betreuung auch nach Stellenantritt

Im Kanton Luzern sollen Arbeitslose auch nach einem Job-Antritt am neuen Arbeitsplatz mehrere Monate durch einen Coach weiter betreut werden. Das einjährige Pilotprojekt "Training am Arbeitsplatz" (TAP) stelle einen Richtungswechsel in der bisherigen Praxis der Arbeitsintegration dar, so die Luzerner Behörden, und sei schweizweit einmalig. In bestehenden Programmen ende die Begleitung durch die RAV, wenn eine Stelle gefunden sei. Neu könne der Job-Coach bei Schwierigkeiten vermitteln und falls nötig eine Weiterbildung sicherstellen und finanzieren. TAP richtet sich namentlich an Personen mit fehlender Ausbildung, in schwierig vermittelbarem Alter oder mit Migrationshintergrund.