Newsletter vom 08.12.2010

Aktuelle Meldungen vom 08.12.2010

Berufliche Grundbildung

08.12.2010

Lehraufsicht: Herbsttagung 2010

Die kantonalen Lehraufsichtsverantwortlichen haben an ihrer Herbsttagung vom 4./5. November 2010 in Winterthur Themen wie Bildungsbewilligung bei risikoreichen Berufen, erste Resultate und Optimierung der statistischen Erfassung von Lehrvertragsauflösungen, Umgang mit Lehrbetrieben bei wiederholten Pflichtverletzungen und weitere diskutiert.
Tagungsunterlagen

08.12.2010

ZH: 4-Punkte-Programm für die Berufsbildung im Gesundheitswesen

Im Fokus der diesjährigen Konferenz Berufsbildung Zürich stand eine leistungsfähige Berufsbildung im Gesundheitswesen. Eine erste Bilanz zeigt, dass sich das neue differenzierte Bildungsangebot an den Anforderungen der Praxis orientiert. Es gibt aber weiterhin nicht genügend Ausbildungsplätze für die Berufe Fachperson Gesundheit (FaGe) und Betreuung (FaBe).
Um den Nachwuchs verstärkt zu fördern, beschlossen Bildungsdirektorin Regine Aeppli, Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger und der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Organisationen der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit ein 4-Punkte- Programm. Die Empfehlungen betreffen die Bereiche Nachwuchsförderung, Marketing, Verbesserung der Datenbasis und die Rolle der Arbeitgeber.

08.12.2010

Graveur/in EFZ: Bildungsverordnung erlassen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat am 22. November 2010 die Verordnung über die berufliche Grundbildung Graveur/in EFZ erlassen. Die BiVo tritt ab 1. Februar 2011 in Kraft. Die Unterlagen werden in wenigen Wochen auf der Website des BBT bereitgestellt. Der Bildungsplan wird im Laufe des Januars auf der Website des Schweizerischen Verbands der Graveure zur Verfügung stehen.

08.12.2010

Aufhebung von Reglementen: Anhörung

Die Trägerorganisation der Arbeitswelt für den Beruf Kuvertmaschinenführer/in beantragt dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Aufhebung des Ausbildungsreglements vom 14. November 1980. Grund dafür ist der technische Wandel, der diese spezialisierte Ausbildung obsolet macht. Für zwei weitere Berufe, Cheminist/in und Laborist/in, besteht ebenfalls kein Interesse mehr. Deshalb wurde die Aufhebung der entsprechenden Reglemente vom 30. März 1982 bzw. vom 27. Dezember 1990 beantragt. Die Anhörungsfrist endet am 19. Dezember 2010.
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Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

08.12.2010

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Trägerorganisationen habenden Entwurf der Änderung der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Experte/Expertin in Organisationsmanagement mit eidg. Diplom beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) eingereicht.
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08.12.2010

Info-Veranstaltungen zum EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci

Ab 1. Januar 2011 nimmt die Schweiz offiziell am EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen teil. Das Teilprogramm Leonardo da Vinci bietet Aktivitäten in Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung an. Dabei wird insbesondere der Austausch von Berufsschülern, Praktikantinnen und Lehrkräften unterstützt. Berufsfachschulen können zudem als Institution im Rahmen mehrjähriger Projekte im europäischen Ausland Partnerschaften aufbauen, sich an Netzwerken beteiligen, neue Lehrgänge entwickeln und implementieren. Interessierte haben die Gelegenheit, sich am 15. Dezember 2010 in Solothurn und am 11. Januar 2011 in Lausanne über Mobilitätsaktivitäten und am 13. Januar 2011 in Solothurn über Projekte und Partnerschaften zu informieren. Der Einsendeschluss für Anträge zur Teilnahme im Jahr 2011 ist wie folgt: Praktika und Weiterbildungen (4. Februar 2011), Partnerschaften (21. Februar) und Innovationstransferprojekte (28. Februar).
Zusätzliche Informationen und Anmeldung unter: www.ch-go.ch

08.12.2010

BBT, EBGB und FRB bieten Projektmanagement-Kurs an

Konzipierung, Eingabe, Durchführung und Abschluss von Projekten kann eine grosse Herausforderung darstellen. Die drei Bundesstellen BBT (Bundesamt für Berufsbildung und Technologie), EBGB (Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen) und FRB (Fachstelle für Rassismusbekämpfung) bieten modulare Kurse an, um potenzielle und aktuelle Projektpartnerinnen und Partner zu unterstützen. Gleichzeitig soll der Austausch und die Vernetzung unter den Projekteingebenden und Projektleitenden gefördert werden.
Detailprogramm Projektmanagementkurs 2011 und Anmeldeformular.
Senden Sie Anmeldung bis zum 3. Januar 2011 an anlina.kurt@socialdesign.ch oder Social Design AG, Kornhausplatz 12, 3011 Bern.

Mittelschulen und Hochschulen

08.12.2010

Neue und geänderte Angebote an Hochschulen

Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist eine Kooperation von 29 universitären und anderen Hochschulen und bietet u.a. internationale Bildungsgänge an. In Bern kooperieren die Universität und die Fachhochschule: Es gibt einzelne gemeinsame Master- Studiengänge, und Masterabsolventen der Berner Fachhochschule sollen die Möglichkeit erhalten, an der Universität unter gewissen Auflagen zu promovieren (Doktorat). Mehr dazu und weitere Aktualitäten aus dem Studienbereich: Neue und geänderte Angebote an Hochschulen.

08.12.2010

BFS-Studie: Studieren unter Bologna

Haben sich die Studien- und Lebensbedingungen an den Schweizer Hochschulen aufgrund der Einführung des Bologna-Systems verändert? Der Bericht zur Erhebung 2009 des Bundesamts für Statistik zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden zeichnet ein Bild der aktuellen Lage und ermöglicht den Vergleich mit der ersten Erhebung. Die folgenden Themen stehen im Blickfeld: soziale Zusammensetzung der Studierenden, Übergang vom Bachelor zum Master aus Sicht der Studierenden, Kosten und Finanzierung des Studiums inklusive Ausbildungsbeihilfen und Erwerbstätigkeit neben dem Studium, Wohnsituation und Zeitbudget. Der Bericht kann als PDF im Internet heruntergeladen werden. Ab Mitte Dezember liegt die Druckversion vor.

08.12.2010

Ingenieurnachwuchs: Anstieg der Studieneintritte

Die von "IngCH Engineers Shape our Future" seit 1999 jährlich veröffentlichte Studie zur Entwicklung des Ingenieurnachwuchses zeigt 2010 einen Anstieg der Studieneintritte in den Ingenieurwissenschaften. Bei den universitären Hochschulen betrug die Zunahme 15%, bei den Fachhochschulen 10%. Generell haben die Studieneintritte an universitären Hochschulen um 6% zugenommen, bei den Fachhochschulen um 9%. Die Ingenieurwissenschaften liegen mit ihrer Zunahme also bei den universitären Hochschulen deutlich über dem Durchschnitt, bei den Fachhochschulen gerade im Durchschnitt. Die Studie enthält auch Aussagen zu den einzelnen Fachrichtungen.

Arbeitsmarkt

08.12.2010

BFS: vierteljährliche Indikatoren zum Arbeitsangebot

Die Schweiz verfügt neu über vierteljährliche Indikatoren zum Arbeitsangebot, die international vergleichbar sind. Datenbasis sind die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung und die daraus abgeleiteten Statistiken. Im 2. Quartal 2010 zählte die Schweiz 4,585 Millionen Erwerbstätige, das sind 0,4% mehr als im 2. Quartal 2009. In der EU nahm die Zahl der Erwerbstätigen in diesem Zeitraum um 0,7% ab. Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes erhöhte sich in der Schweiz im gleichen Zeitraum von 4,1 auf 4,3%, dies nach einem zwischenzeitlichen Höchststand von 5,2% im 1. Quartal 2010.
Medienmitteilung BFS

08.12.2010

Hohes Beschäftigungswachstum im Gesundheitswesen

Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitsbereich ist von 2001 bis 2008 um durchschnittlich 2,6% pro Jahr gestiegen. Diese Zunahme liegt über dem gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungswachstum von durchschnittlich 1,2%. Der Gesundheitssektor gewann im Laufe dieser sieben Jahre 90'000 Beschäftigte hinzu und zählte 2008 rund 542'000 Erwerbstätige, was einem Anteil von 13,5% an der Gesamtbeschäftigung entspricht. Dies geht aus den Analysen der Statistiken zum Personal im Gesundheitswesen hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) durchführt.
Medienmitteilung

08.12.2010

Das Stellenangebot im Internet steigt weiter

Der Anteil der Stellenangebote im Internet hat im Herbstquartal 2010 deutlich zugenommen. Der "Monster-Index-Schweiz" zeigt zum 5. Mal in Folge einen Zuwachs der Online-Stellenangebote sowohl auf den Schweizer Stellenmärkten als auch auf den Firmen-Websites, so etwa in den Bereichen Marketing/ Werbung/Medien, Management und Kaderpositionen, Büro- und Verwaltungsberufe, bei gewerblich/industriellen sowie bei technisch/naturwissenschaftlichen Berufen. Der über 30-prozentige Zuwachs gegenüber dem Herbstquartal 2009 unterstreicht die wachsende Bedeutung des Internetstellenmarkts für Jobangebote und Stellensuchende.
Medienmitteilung

08.12.2010

Überdurchschnittliches Sozialhilferisiko bei Alleinerziehenden

2008 bezogen gesamtschweizerisch gut 221000 Personen rund 130000 Unterstützungseinheiten (bzw. Fällen) Sozialhilfe. Dies entspricht einem Durchschnitt von 1,7 Personen pro Fall. 88% der unterstützten Fälle betrafen Privathaushalte. Das bedeutet anteilmässig, dass 36 von 1000 Haushalten in der Schweiz Sozialhilfeleistungen beziehen. Mit einer Unterstützungsquote von 16,4% weisen Alleinerziehende ein viereinhalbmal höheres Sozialhilferisiko haben als der Durchschnitt aller Privathaushalte.
Publikation BFS

08.12.2010

Gewerkschaften mit Lohnforderungen zufrieden

Die bisherigen Lohnabschlüsse liegen grösstenteils in der Bandbreite von zwei bis drei Prozent, beispielsweise im Detailhandel, in der Kommunikationsbranche, in der Industrie oder im Bausektor. Diese Höhe entspricht den Forderungen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB). Etwas bescheidener sind die Lohnerhöhungen im öffentlichen Sektor. Sie bewegen sich dort zwischen 1,5 und 2,3%. Gemäss SGB gibt es aber auch bei Bund, Kantonen und Gemeinden Spielraum für stärkere Lohnsteigerungen.
Medienmitteilung

08.12.2010

Bundesverwaltung unterstützt Mitarbeitende mit kleinen Kindern

Die Bundesverwaltung ergreift Massnahmen, um ihre Attraktivität als Arbeitgeberin zu erhöhen. Einerseits ist die finanzielle Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung neu für alle Mitarbeitenden der Bundesverwaltung einheitlich geregelt. Abhängig vom Haushaltseinkommen beträgt die Kostenbeteiligung 50 bis 100%. Damit sollen künftig vermehrt gut qualifizierte berufstätige Eltern als Mitarbeitende gewonnen werden. Andererseits sollen ältere Mitarbeitende den Übertritt in die Pensionierung durch einen flexibleren Übergang individueller gestalten können.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

08.12.2010

"Umbauverordnung" wird verlängert

Aufgrund der positiven Erfahrungen hat der Bundesrat entschieden, die Verordnung über die Stellen- und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsprogrammen und Reorganisationen - kurz "Umbauverordnung" – um vier Jahre bis 2014 zu verlängern. Die Personaldienste helfen betroffenen Mitarbeitenden bei Stellenabbau oder bei Reorganisationen in der Bundesverwaltung. Entlassungen sollen wenn möglich durch die Vermittlung neuer Stellen im internen Arbeitsmarkt verhindert werden. Betroffene werden zudem durch Personalentwicklungsmassnahmen bei der Stellensuche unterstützt.
Medienmitteilung

08.12.2010

Frauen häufiger behindert

Je nach Definition sind 5 bis 27% der Bevölkerung behindert, wobei leichte Beeinträchtigungen stark überwiegen. Wegen gesundheitlicher Probleme können 3,7% keiner Erwerbsarbeit nachgehen. In allen Altersklassen leben Frauen häufiger mit Behinderungen als Männer. Dies obwohl auch die unbezahlte Tätigkeit als Hausfrau zum Leistungsbezug berechtigt.
Themenseite BFS

08.12.2010

6. IV-Revision: Themendossier der ARTIAS

Die Association romande et tessinoise des institutions d'action sociale (ARTIAS) behandelt in ihrem Dossier vom Dezember 2010 die 6. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Sie stellt Inhalte und Zielsetzungen der Rentenrevision vor, die auf die Wiedereingliederung und die Hilfeleistungen ausgerichtet sind. Der Bericht nimmt auch Kritik aus der Vernehmlassung auf, etwa hinsichtlich eines linearen Rentensystems, der Grenzen der Bereitschaft des Bundes zur Verstärkung der Wiedereingliederung und der Unterstützung auf dem Arbeitsmarkt, oder der Illusion einer frühzeitigen Entdeckung von pathologischen Fällen.

Verschiedenes

08.12.2010

Bundesrat verabschiedet BFI-Botschaft

Der Bundesrat hat die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für das Jahr 2012 an die eidgenössischen Räte überwiesen. Darin werden Fördermittel im Umfang von 5,185 Milliarden Franken beantragt. Die bisherigen Ziele und Massnahmen werden im Wesentlichen fortgeschrieben. Eine Priorität wurde bei den grossen Forschungsinfrastrukturen gesetzt, insbesondere bei Swiss FEL, einem Zukunftsprojekt des ETH-Rates.
Medienmitteilung

08.12.2010

VD: Stiftung zahlt Beiträge an Kosten für Fachausweise und Diplome

Die Waadtländer Stiftung für Berufsbildung (Fonpro) finanziert Übergangskurse und kommt für Material- und Raumkosten bei der Prüfungsdurchführung auf. Sie hat sich entschieden, ihre Leistungen auszuweiten und die berufliche Weiterbildung zu unterstützten. Seit Herbst 2010 gewährt sie Personen, die sich auf einen Fachausweis oder ein eidgenössisches Diplom vorbereiten, 1000.– Franken an die Einschreibegebühr zu Kursbeginn und weitere 1000 Franken an die Prüfungsgebühren.
Website Fonpro

08.12.2010

Internationale Zusammenarbeit: Neue Angebote von cinfo

Die Fachstelle "cinfo" für Personen, die in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) arbeiten wollen, hat ein neues Angebot entwickelt: Fachpersonen in IZA können eine telefonische Beratung zu ihrem CV in Anspruch nehmen (CV-Check, Kosten: CHF 60.–). Für Personen, die sich für einen Neueinstieg in die IZA interessieren, sind die neu aufgeschalteten Erfahrungsberichte hilfreich.

08.12.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Der SDBB Verlag hat in seinem Jahresendspurt verschiedene Produktionen zum Abschluss gebracht und präsentiert in seiner Dezemberausschreibung nicht weniger als 26 deutschsprachige Medien. Darunter befinden sich die sehnlichst erwartete Aktualisierung des Verlagsklassikers "KV – was nun?", zwei aktualisierte Hefte der Reihe "Chancen in Beruf und Arbeit", sieben Berufsinformationsfaltblätter, zwei Berufswahlmagazine und ein Sonderheft, drei Infomappen der Studienberatung und fünf neue Berufsinformationsfilme. Interessant auch ein neues Fachbuch zum Thema "Berufswahlfreiheit" und die Neuauflage des Übersichtsund Nachschlagewerks "Psychologisch-therapeutisches Arbeiten".
Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online- Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen.
Liste der Medien aus dem Editionsprogramm 2010, die im ersten Viertel des Jahres 2011 erscheinen: Editionsprogramm.

08.12.2010

SDBB Verlag: Rezensionen und Hinweise

Sporadisch publiziert der SDBB Verlag an dieser Stelle Rezensionen und Informationen über Publikationen, die für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung interessant sein könnten. Diesmal geht es u.a. um das Buch "Beruf und Berufung", eine Sammlung von Interviews mit Berufsleuten, um eine Broschüre zum Beruf Steinwerker/in und einen Flyer über den Beruf Plattenlegerpraktiker/ in EBA, eine Studie über die Bedeutung der Persönlichkeit und des psychosozialen Herkunftsumfeldes für den beruflichen Erfolg und um einen Ratgeber zum Thema "Veränderung".
Rezensionen und Hinweise

08.12.2010

PANORAMA 6/2010 ist erschienen

Der Fokus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PANORAMA richtet sich auf gesetzlich verordnete Beratungen und zeigt, wie Beraterinnen und Berater damit umgehen, wenn zu beratende Personen unmotiviert oder verängstigt sind ("Beratung als Pflicht"). Weitere Fachartikel besprechen zwei aktuelle Studien zum Grundbildungsmodell EBA und die Seriosität diverser Diagnostik-Hilfsmittel. In Beiträgen zum Bereich Arbeitsmarkt fordern Fachautoren eine bessere Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und privater Arbeitsvermittlung und eine eigene Sozialversicherung für Langzeitarbeitslose.
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08.12.2010

BFS: Abschlüsse auf der Sekundarstufe II und Tertiärstufe 2009

Der Bericht "Bildungsabschlüsse 2009: Sekundarstufe II und Tertiärstufe" gibt einen Überblick über sämtliche vom Bundesamt für Statistik (BFS) in diesen Bereichen erhobenen nachobligatorischen Abschlüsse. Er beinhaltet statistische Details, unter anderem zu eidg. Berufsattests (EBA), Fähigkeitszeugnissen (EFZ), Diplomen und Fachausweisen, Maturitätszeugnissen, Lehrpatenten, Handelsmittelschuldiplomen, Diplomen der Höheren Fachschulen sowie Bachelor- und Masterabschlüssen.

08.12.2010

Mark Gasche wird Bereichsleiter Berufsbildung in der EDK

Mark Gasche wird für die Fragen der Berufsbildung im Generalsekretariat der EDK zuständig sein und ist somit Nachfolger von Jean-Daniel Zufferey. Zu dieser Funktion gehört auch die Geschäftsführung der Schweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz (SBBK) und der Schweizerischen Konferenz der Leiter/innen der Berufs- und Studienberatung (KBSB). Mark Gasche ist 55 Jahre alt und ausgebildeter Sekundarlehrer und Organisations- und Arbeitspsychologe. Im Bereich der Berufsbildung hat er Erfahrungen als Berufsschullehrer, in der Berufsbildungsforschung, bei der Begleitung von Berufsverbänden in Berufsreformen und als Leiter Weiterbildung im EHB gesammelt. Zuletzt arbeitete er im Personalamt des Kantons Bern. Gasche wird am 3. Januar 2011 seine neue Stelle mit einem Pensum von 80% antreten.

08.12.2010

Olivier Maradan wird neuer Generalsekretär der CIIP

Die Conférence intercantonale de l'instruction publique de la Suisse romande et du Tessin (CIIP) hat am 25. November 2010 Olivier Maradan zu ihrem Generalsekretär ernannt. Maradan ist zurzeit stellvertretender Generalsekretär der EDK und wird seine Aufgabe als Nachfolger von Christian Berger im Verlauf des ersten Semesters 2011 übernehmen. Christian Berger hat auf die Erneuerung seines Mandats verzichtet.
Medienmitteilung

08.12.2010

GE: OFPC erhält Innovationspreis

Das Genfer Office pour l'orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC) wurde im Rahmen des Qualitätswettbewerbs "Excellence in der öffentlichen Verwaltung" prämiert, und zwar in der Kategorie "Effizienz und Qualitätssteigerung öffentlichen Leistungen" für die Gründung der Cité des métiers et de la formation. Die Preisverleihung durch das "Institut de hautes études en administration publique" und die Schweizerische Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften fand am 26. November 2010 in Bern statt. Die Preise würdigen innovative Projekte und Arbeitsweisen öffentlicher Organisationen und helfen, deren Bekanntheitsgrad zu steigern.
Medienmitteilung
Weitere Informationen

08.12.2010

Mediadaten PANORAMA.aktuell 2011

Die neuen Mediadaten von PANORAMA.aktuell informieren Sie über die Versanddaten und Inseratetarife im 2011. Wenn Sie Ihr eigenes Sach- oder Stelleninserat im Newsletter veröffentlichen möchten, erreichen Sie rund 7000 Fachpersonen in einem klar definierten Kundensegment: PANORAMA.aktuell wird nur an Personen verschickt, die den Newsletter selber abonniert haben und die an diesen Informationen interessiert sind.
Mediadaten PANORAMA.aktuell

NB: Sie können natürlich auch in der Fachzeitschrift PANORAMA inserieren.
Mediadaten Fachzeitschrift PANORAMA

08.12.2010
08.12.2010

SDBB-Weiterbildungsprogramm 2011

Das Weiterbildungsprogramm ist unter www.weiterbildung.sdbb.ch aufgeschaltet. Anmeldeschluss ist der 31.12.2010. Zur Periodizität der Angebote: Zyklen und Seminare, die im Vorjahr auf eine grosse Nachfrage gestossen sind oder die der allgemeinen Berufseinführung dienen, werden in der Regel im nächsten Jahr wieder angeboten. Die Tagungen hingegen sind einmalig. Sie aktualisieren die Kenntnisse über Ausbildungen und Berufe, informieren über Entwicklungen der Arbeitswelt und Gesellschaft – und unterstützen den interkantonalen Austausch und das Networking. Weitere Fragen zur SDBB-Weiterbildung werden in den neuen FAQs beantwortet.