Newsletter vom 27.10.2010

Aktuelle Meldungen vom 27.10.2010

Berufliche Grundbildung

27.10.2010

Lehrstellenbarometer: Lehrstellenangebot hat zugenommen

Die am 25. Oktober an der Lehrstellenkonferenz veröffentlichten Zahlen des Lehrstellenbarometers zeigen, dass das gemeinsame Engagement von Bund, Kantonen und Wirtschaft zur Lehrstellenförderung Früchte getragen hat. Die Zahl der angebotenen Lehrstellen hat sich positiv entwickelt. Per August 2010 vergaben die Unternehmen 83000 Lehrstellen (2009: 82000). Weitere 7000 Ausbildungsplätze waren am Stichtag 31. August 2010 noch offen. Die Betriebe hoffen, davon 2500 noch besetzen zu können. Das gesamte Angebot hat mit 90000 Lehrstellen im Vergleich zum Vorjahr um 3000 Stellen zugenommen. Damit ist es noch vor dem Höchstangebot von 88 000 Ausbildungsplätzen im Jahr 2008 das umfangreichste seit dem Jahr 2000 (79500). Die "Warteschlange" der Jugendlichen, die für 2011 eine Lehrstelle suchen, ist im Vergleich zum Vorjahr von 14 auf 13 Prozent gesunken. Hochgerechnet sind dies 20500 Jugendliche (2009: 21000; 2008: 21500).
Bericht zum Lehrstellenbarometer

27.10.2010

Stand "Validation des acquis" in 4 Ländern

Das deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat ein wissenschaftliches Diskussionspapier mit dem Titel "Anerkennung von nicht formal und informell erworbenen Kompetenzen" publiziert. Der Bericht zielt hauptsächlich darauf ab, ein Verständnis und eine begriffliche Klärung über die Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens herzustellen und dabei den Stand der internationalen und nationalen Diskussion in Deutschland und der unterschiedlichen Verfahren wiederzugeben. Dazu wird das Vorgehen in Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie der jeweilige nationale bildungspolitische Kontext erläutert. Das Vorgehen der Schweiz wird (im Gegensatz zu Frankreich) als eine Kombination von Top-Down-Verfahren mit Bottom-up- Ansätzen beschrieben.

27.10.2010

Neue Berufsbilder in der Carrosseriebranche

Anlässlich des Informations- und Aktionstages vom 7. Oktober in Langenthal hat der Schweizerische Carrosserieverband (VSCI) die neuen Berufsbilder der Branche vorgestellt. Anhand von drei Praxisbeispielen vermittelten Lernende aus verschiedenen Berufen der Carrosseriebranche einen Einblick in ihren Berufsalltag. Ergänzt wurde die Tagung durch verschiedene Referenten, die sich in ihren Beiträgen mit Fragen der Berufswahl und der Zukunft der Berufsbildung auseinandersetzten.
Berufsbildung VSCI
Medienmitteilung

27.10.2010

Vernehmlassungen, Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgenden Entwurf einer Bildungsverordnung zur Stellungnahme unterbreitet:
- Bewegungs- und Gesundheitsfachfrau/-mann EFZ
Die Vernehmlassungsfrist läuft bis Mitte Januar 2011.
Die Unterlagen können hier eingesehen resp. heruntergeladen werden.

Folgende Verordnungen über die berufliche Grundbildung treten am 1. Januar 2011 in Kraft:
- Schuhmacher/in EFZ
- Schuhreparateur/in EBA
- Orthopädieschuhmacher/in EFZ
Entsprechende Unterlagen werden später auf der Webseite des BBT bereit gestellt. Die Bildungspläne werden im Lauf des Monats Oktober auf den Websites des Verband FUSS & SCHUH und des Schweiz. Fachverbands Schuhservice & Orthopädie-Schuhtechnik SSOMV zur Verfügung stehen.

Mittelschulen und Hochschulen

27.10.2010

Neue und geänderte Angebote an Hochschulen

Die Universität Bern startet ihren neuen Master "Business and Law", die Universitäten Freiburg, Bern und Neuenburg bieten erstmals gemeinsam einen Master in Computerwissenschaften an, die Universität Freiburg und die Eidgenössische Hochschule für Sport EHSM haben einen neuen Master of Sciences in Sport mit der Vertiefungsrichtung Fachlehrperson Sport entwickelt. Diese und weitere Aktualitäten aus den Hochschulen sind hier zusammengestellt.

27.10.2010

Italien: Hochschulreform vertagt

Die Konferenz der italienischen Universitätsrektoren (CRUI) bekundete ihre Unmut und erklärte sich höchst alarmiert von der weiteren Vertagung der Hochschulreform. Am 14. Oktober hätte im Abgeordnetenhaus die Debatte über die vom Senat bereits Ende Juli verabschiedete Hochschulreform der Regierung Berlusconi beginnen sollen. Die Diskussion wurde jedoch abgesagt und der Session zur Behandlung des Budgets nachgeordnet. Der Oppositionsführer Bersani machte geltend, dass das Hauptproblem der Hochschulen, nämlich ihr akuter Geldmangel, von der Regierung nicht gelöst, sondern verschlimmert werde. Dies schreibt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) in der Ausgabe vom 15. Oktober.
Medienmitteilung der CRUI

Arbeitsmarkt

27.10.2010

JU, GE: Verlängerung der Erhöhung maximaler Taggelder

Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit (über 5%) in den Kantonen Jura und Genf beschliesst der Bundesrat, die bereits gewährte Erhöhung der maximalen Anzahl Taggelder von 400 auf 520 bis zum 31. März 2011 weiterzuführen. Am 1. April 2011 tritt das revidierte Arbeitslosenversicherungsgesetz in Kraft, das diese Sonderregelung nicht mehr vorsieht. Die Erhöhung kommt über 30-jährigen Arbeitslosen zu Gute, weil diese ein grösseres Langzeitarbeitslosigkeitsrisiko aufweisen.
Medienmitteilung

27.10.2010

Mehrfacherwerbstätigkeit nimmt zu

Im Jahr 2009 gingen 7,4 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz mehr als einer Arbeit nach. Dieser Anteil ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen. Vor allem Frauen, Erwerbstätige im mittleren Alter, solche mit hohem Bildungsstand und Selbstständigerwerbende sind häufig mehrfach erwerbstätig. Mehrfacherwerbstätigkeit ist in der Schweiz fast doppelt so stark verbreitet wie in der Europäischen Union. Dies zeigt eine Untersuchung aufgrund der Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) von 1991 bis 2009.
Publikation BFS

27.10.2010
27.10.2010

JU: Umweltschutz schafft Arbeitsplätze

Die von der deutschen Unternehmensgruppe Busch neu gegründete Firma Busch Clean Air SA will in Pruntrut bis 2012 vierzig und bis in fünf Jahren insgesamt hundert Arbeitsplätze schaffen, worunter fünfzehn für Universitäts- und Fachhochschulabsolventen. Die Busch-Gruppe ist im Jura bereits mit 415 Arbeitsplätzen vertreten. Die Busch Clean Air SA wird eine neue Generation von Verdichtern für die Abgassysteme von bestimmten Dieselmotoren herstellen (Baumaschinen, Schiffsmotoren). Die Verdichter entsprechen den ab 2011 gültigen europäischen und amerikanischen Gesetzgebungen und sollen einen wichtigen Beitrag zur Abgasreduktion leisten.
Weitere Informationen (nur französisch)

27.10.2010

Mindestlohn für Hausangestellte

In der Hauswirtschaft erlässt der Bundesrat einen Normalarbeitsvertrag mit zwingenden Mindestlöhnen (NAV Hauswirtschaft). Diese betragen zwischen 18.50 und 22.– Franken pro Stunde, je nach Qualifikation und Berufserfahrung der Arbeitnehmenden. Die Regelung soll verhindern, dass infolge der Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Mitgliedstaaten Personen zu Löhnen in Schweizer Haushalten beschäftigt werden, die weit unter dem branchenüblichen Niveau liegen. Erstmals seit der Einführung der Flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr im Jahr 2004 wird für eine Branche ein Mindestlohn festgelegt.
Medienmitteilung

27.10.2010

Frauen: 39 Prozent werden beim Lohn diskriminiert

Die weiblichen Erwerbstätigen haben 2008 in allen Alterskategorien weniger verdient als die Männer. Die Unterschiede zeigen sich durchwegs bei allen Anforderungsniveaus des Arbeitsplatzes. In der Privatwirtschaft lassen sich 61,1 Prozent der Lohndifferenz durch objektive Merkmale wie Qualifikation oder hierarchische Position erklären, während 38,9 Prozent als eigentliche Diskriminierung bezeichnet werden müssen. Die Lohnunterschiede sind im öffentlichen Sektor des Bundes wesentlich geringer als in der Privatwirtschaft. Diese Zahlen hat das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG im Auftrag des Bundeamts für Statistik (BfS) erhoben.
Vollständiger Bericht

Berufliche Integration

27.10.2010

Kurzarbeit rettet Arbeitsplätze

Im Jahre 2009 waren pro Monat durchschnittlich 67200 Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen, 88 Prozent davon in der Industrie. Diese Zahlen finden sich in der neusten Nummer der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft". Die Autoren Sibylle Lutiger und Bernhard Weber weisen darauf hin, dass wegen des scharfen und vergleichweise kurzen Wirtschaftseinbruchs in dieser jüngsten Phase mit Kurzarbeit Arbeitsplätze gerettet werden konnten. In welchem Umfang hängt allerdings vom zukünftigen Verlauf der nach wie vor unsicheren Wirtschaftsentwicklung ab. Zudem konnte dank Kurzarbeit 2009 der Anstieg der Arbeitslosigkeit halbiert werden (von 2,6 auf 3,5 statt auf 4,3 Prozent).
Beitrag in "Die Volkswirtschaft"

27.10.2010

Gute Noten für Schweizer Arbeitsmarktpolitik

Die Schweizer Arbeitsmarktpolitik richtet den Fokus klar auf eine rasche und dauerhafte Eingliederung der Stellensuchenden in den Arbeitsmarkt. Zudem können die arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) dank dem föderalistischen System gezielter auf spezifische Eigenheiten und Entwicklungen eingehen. Dieser positive Befund geht aus dem Bericht der OECD "Aktivierungspolitik im Schweizer Arbeitsmarkt" hervor. Handlungsbedarf sieht der Bericht bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit. Mit einer besseren Zusammenarbeit zwischen Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe könnten Langzeitarbeitslose besser erfasst und schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Medienmitteilung

27.10.2010

Begrenzte Reichweite für IIZMAMAC

Im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) zwischen Arbeitslosenversicherung (ALV), Invalidenversicherung (IV) und Sozialhilfe (SH) startete Ende 2005 in 16 Kantonen das Projekt IIZ-MAMAC (Medizinisch arbeitsmarktliche Assessments mit Case Management). Aus der soeben vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) publizierten Evaluation geht hervor, dass während der ganzen Projektdauer insgesamt 1323 Personen teilgenommen haben. Diese Zahl liegt im Promillebereich der Neuzugänge bei den drei involvierten Institutionen. Nach Ansicht der Autoren kann IIZ-MAMAC bloss eine von mehreren Schienen im Rahmen von IIZ sein. Die Fachzeitschrift PANORMA berichtet in ihrer Ausgabe 5/2010 vom 22. Oktober über die Evaluation von IIZ-MAMAC.
Artikel in PANORAMA
Evaluation

Verschiedenes

27.10.2010

Lehrstellenkonferenz 2010: Massnahmen bekräftigt und erweitert

In Biel hat am 25. Oktober die von Bundespräsidentin Doris Leuthard einberufene 6. Lehrstellenkonferenz stattgefunden. Die Verbundpartner – Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt – bekräftigten, die bestehenden Massnahmen im Bereich Lehrstellenmarkt weiterzuführen. Mit vier konkreten Massnahmen wollen die Teilnehmer zudem die Abschlüsse der höheren Berufsbildung besser bekannt und international vergleichbar machen. Parallel zu den verabschiedeten Positionsmassnahmen verfolgen die Partner die Fragen der Finanzierung sowie der Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit der höheren Berufsbildung zu anderen Bildungsbereichen weiter.
Medienmitteilung BBT und weitere Informationen
Massnahmen zur besseren Positionierung der höheren Berufsbildung

27.10.2010

GE: Rückblick auf die Berufsbildungstage 2010

Die 2. Genfer Berufsbildungstage haben am 14. September 2010 unter der Schirmherrschaft des "Conseil interprofessionnel pour la formation" (CIF) stattgefunden. Mehr als 400 Personen nahmen an der Tagung teil. Sie konnten sich über den Stand der Implementierung der Genfer Gesetzgebung über die Berufsbildung und die Schul- und Laufbahnberatung sowie über laufende Projekte informieren.
Tagungsbericht (französisch)
Auskunft: Grégoire Evéquoz, directeur général de l'OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

27.10.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs, Studienund Laufbahnberatung

Berufsinformationsfaltblätter, Berufswahlmagazine und Infomappen: In drei seiner klassischen und bewährten Produktegruppen kann der SDBB Verlag im November Neuerscheinungen präsentieren. Bei den Faltblättern sind die beiden Gesundheitstitel Dentalhygieniker/in und Ergotherapeut/in sowie das Porträt des Berufes Gestalter/in Werbetechnik neu erhältlich. Vollständig aktualisiert wurden zudem die beiden Berufswahlmagazine Metall, Maschinen sowie Gestaltung, Kunst, wobei letzteres ein Zusammenzug aus den beiden Heften Gestaltung 1 und 2 ist; damit ist die Aufhebung der Doppelhefte in dieser Magazinreihe abgeschlossen, und die Reihe beinhaltet nun nur noch ein Heft pro Berufsfeld. Schliesslich sind ab sofort die überarbeiteten Studien-Infomappen Zahnmedizin, Informatik und Maschineningenieurwissenschaften erhältlich.
Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online- Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

27.10.2010

Dommanns Rechtsgrundlagen erstmals auf Italienisch

Franz Dommanns Standardwerk "Rechtsgrundlagen für die Praxis der Berufsbildung" erscheint zum ersten Mal auf Italienisch. Die "Basi legali – aiuto alla pratica della formazione professionale" bieten eine übersichtliche und gut verständliche Darstellung der komplexen rechtlichen Verhältnisse im Bereich der Berufsbildung basierend auf dem aktuellen Berufsbildungsgesetz. Bestellungen "Basi legali – aiuto alla pratica della formazione professionale" beim SDBB Verlag.

27.10.2010

SDBB Verlag: Neuerscheinungen bis Ende 2010

Der SDBB Verlag produziert jedes Jahr um die hundert Medien aller Art für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, an denen jeweils fünf bis zu 20 Personen beteiligt sind. Manche Projekte haben eine Entstehungszeit von einigen Monaten bis zu einem Jahr. Aus unterschiedlichen Gründen kann es da Verzögerungen geben, manche Produktionen lappen ins nächste Jahr hinein. Um Ihnen eine Übersicht zu geben und Ihnen bei der Bestückung Ihres BIZ die Planung zu erleichtern, haben wir eine Liste der Medien erstellt, die für 2010 geplant waren und noch nicht erschienen sind, und die entweder noch dieses Jahr oder dann im ersten Viertel 2011 erscheinen. Sachdienliche Informationen finden Sie auch hier auf der SDBB-Homepage.

27.10.2010

Unterlagen der Tagung "Case Management" online

Vertreter/innen der Berufsbildung, der Sozialversicherungen und der Sozialhilfe diskutierten im Rahmen der Tagung "Case Management Berufsbildung" vom 22. September im Zentrum Paul Klee in Bern die Frage: Wie kann interinstitutionelle Zusammenarbeit im Berufsbildungsbereich aussehen und welchen Beitrag können die beteiligten Stellen leisten? Als Fazit der Beiträge gelingt interinstitutionelle Zusammenarbeit dann, wenn ein politischer Wille besteht, entsprechende Ressourcen vorhanden sind, die Abläufe der Zusammenarbeit verbindlich geregelt sind und wenn auch Volksschule und Wirtschaft in den Prozess einbezogen werden.
Tagungsunterlagen
Weitere Nationale und kantonale Dokumente über Case Management Berufsbildung sind hier einsehbar.

27.10.2010

IDES: Schweizer und liechtensteinische Schulstrukturen im Überblick

Das Informations- und Dokumentationszentrum IDES der EDK hat eine Zusammenstellung mit graphischen Abbildungen aller kantonalen Schulstrukturen erstellt. Die Darstellungen basieren auf den kantonalen gesetzlichen Grundlagen und wurden in Zusammenarbeit mit den kantonalen Erziehungs- bzw. Bildungsdepartementen für das Schuljahr 2010/2011 erstellt. Die kantonalen Darstellungen der Bildungsangebote und Schulstrukturen können auch einzeln auf einer Schweizerkarte angewählt werden. Im nachobligatorischen Bereich bestehen die kantonalen Unterschiede vorwiegend im Angebot (z.B. Fachmittelschulen, Fachmaturitätsschulen) – in der obligatorischen Schule auch in der Struktur (Primar- und Sekundarschule mit den Strukturen 6/3, 5/4 oder 4/5).

27.10.2010

Bericht zur kollektiven Anrechnung von Kompetenzen

Die Schweizerische Post hat gemeinsam mit Bund und Kantonen ein Verfahren für die kollektive Anrechnung von Kompetenzen zum Erlangen eines eidgenössisch anerkannten Abschlusses entwickelt. Dabei wurde erstmals ein so genanntes "anderes Qualifikationsverfahren" kantonsübergreifend angewendet. Wie das funktioniert und welche Schlüsse aus der externen Evaluation gezogen wurden, können Sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PANORAMA vom 22. Oktober nachlesen.
zum Artikel

27.10.2010

Kindergärtner und Primarschullehrer: Männer erwünscht

Der Männeranteil in der Lehrerschaft des Kindergartens und der Primarschule ist klein. Und auch an den meisten pädagogischen Hochschulen stagniert oder sinkt der Anteil männlicher Studierender. Das vom Eidgenössischen Büro für Gleichstellung unterstützte "Netzwerk schulische Bubenarbeit" hat eine DVD produziert, die fünf Lehrer auf der Unterstufe porträtiert. Sie kann kostenlos auf der Website Unterstufenlehrer.ch bezogen werden.

27.10.2010

GE: Berufsbildungsindikatoren 2008/2009

Die neuen Berufsbildungsindikatoren (französisch) für den Kanton Genf erlauben eine Standortbestimmung bezüglich der aktuellen Situation sowie der seit 2003 in Kraft gesetzten Reformen im Kanton. Grundsätzlich ergibt sich ein positives Bild. Der Anteil der Berufslehre konnte beibehalten werden, die Berufsmaturität und die Fachhochschulen haben sich erfreulich entwickelt, die Anzahl der Lehrabbrüche ist zurückgegangen und die Quote der erfolgreichen Qualifikationsverfahren ist gestiegen. Als wichtiges Steuerungselement des Bildungssystems geben die Berufsbildungsindikatoren auch Aufschluss über Schwächen und potenzielle und wünschbare Verbesserungen.

27.10.2010

Wie der Krise begegnen?

Die europäischen Länder sichern die Beschäftigung einerseits durch grössere interne Flexibilität (vor allem Kurzarbeit), anderseits durch ein zeitlich befristetes arbeitsfreies Einkommen. Die Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation führt dazu, dass zwischenzeitlich vergessene Themen wieder aufgegriffen werden. Aufteilen der Arbeit bis zum Minimallohn, Aktivierungs- und Anreizmassnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Suche nach dem Mittelweg zwischen Flexibilität und Sicherung der Laufbahn ("Flexicurity“). In einem Dokument mit dem Titel "Beschäftigungspolitik in Europa: Welche Reaktionen auf die Krise?“ untersucht das französische Studienzentrum für Beschäftigung die verschiedenen Vorgehensweisen innerhalb der EU.
Mehr Informationen (nur französisch)

27.10.2010

SVEB: Sensibilisierungsspots zum Thema Grundkompetenzen am Arbeitsplatz

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB hat im Rahmen des europäischen Projekts "GuideMe" vier Sensibilisierungspots zum Thema Grundkompetenzen am Arbeitsplatz produziert. An der Eröffnung des 7. nationalen Lenfestivals am 10./11. September in St. Gallen wurden die Spots der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun stehen sie auf einer neuen Website "Zeit für Weiterbildung" zum Herunterladen bereit.
Medienmitteilung
Kontakt: bernhard.graemiger@alice.ch

27.10.2010

Neue Direktorin des Eidg. Gleichstellungsbüros gewählt

Der Bundesrat hat Sylvie Durrer zur Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) ernannt. Sylvie Durrer leitet derzeit das Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Waadt. Sie wird ihre Arbeit am 1. März 2011 aufnehmen. Sylvie Durrer tritt die Nachfolge von Patricia Schulz an, die das EBG seit 1994 leitete. Sylvie Durrer, Jahrgang 1960, ist promovierte Sprachwissenschaftlerin. Sie verfügt über vertiefte Kenntnisse in gender- und gleichstellungspolitischen Fragen, besonders in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Familie. Zurzeit ist sie ausserdem Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten.
Medienmitteilung

27.10.2010

Tag der Berufsbildung 2010

Am bereits traditionellen Tag der Berufsbildung wurden am vergangenen Montag im Bieler Kino/Theater Palace über 140 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an die Gewinner/innen der Schweizer Berufsmeisterschaften 2010 verteilt. Die Gewinner/innen aus 43 Berufen wurden noch einmal gebührend gefeiert und für ihre herausragenden Leistungen geehrt.
Weitere Informationen

27.10.2010

PANORAMA-Studienreise ins Südtirol

Vom 17. bis 20. Mai 2011 führt PANORAMA in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) eine Studienreise ins Südtirol durch. Die Teilnehmenden werden über das innovative Bildungssystem, gezielte Angebote aus der Berufs- und Laufbahnberatung sowie über die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsmarktbehörden informiert. Ein Besuch in der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran rundet das attraktive Programm ab.
Weitere Informationen
Anmeldung: info@giezendannerberatung.ch