Newsletter vom 13.10.2010

Aktuelle Meldungen vom 13.10.2010

Berufliche Grundbildung

13.10.2010

Vernehmlassungen, Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Entwürfe von Bildungsverordnungen zur Stellungnahme unterbreitet:
- Printmedienpraktiker/in EBA
- Gärtner/in EBA und Gärtner/in EFZ
Die Vernehmlassungsfrist läuft bis Ende Dezember 2010, resp. Mitte Januar 2011. Die Unterlagen können hier eingesehen resp. heruntergeladen werden.

Folgende Verordnungen über die berufliche Grundbildung treten am 1. Januar 2011 in Kraft:
- Gebäudereiniger/in EFZ
- Fachfrau/Fachmann Kundendialog EFZ
- Maurer/in EFZ und Baupraktiker/in EBA
- Plattenleger/in EFZ und Plattenlegerpraktiker/in EBA
- Ofenbauer/in EFZ
- Kaminfeger/in EFZ
- Informatikpraktiker/in EBA
Entsprechende Unterlagen werden später auf der Webseite des BBT bereit gestellt. Die Bildungspläne werden im Lauf des Monats Oktober auf den Websites der Berufsverbände zur Verfügung stehen: Allpura; Callnet; Schweiz. Baumeisterverband SBV; Schweiz. Plattenverband SPV; Verband schweiz. Hafner- und Plattengeschäfte VHP; Schweiz. Kaminfgegermeister-Verband SKMV; ICT

13.10.2010

Detailhandel: Keine Branche "Automobil-Verkauf"

Die Rückmeldungen zu der im Sommer vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) durchgeführten Anhörung zeigen, dass die Mehrheit der Kantone die Schaffung einer neuen Branche für Ausbildungen und Examen im "Automobil-Verkauf" für Detailhandelsfachleute ablehnt. Angesichts dieses Resultats anerkennt das BBT diese neue Branche nicht. Der Autogewerbe- Verband der Schweiz (AGVS) wollte sie einführen, um alle notwendigen operationellen Kompetenzen abzudecken, die für die Beratung und den Verkauf von neuen Autos und Occasionen erforderlich sind.

13.10.2010

Table Ronde Berufsbildender Schulen

Am 16./17. September hat im Berner Westside die Tagung der "Table Ronde Berufsbildender Schulen" stattgefunden. Sie setzt sich für die Berufsbildung im dualen System und in der Vollzeitschule ein. Dabei steht die Qualität der Ausbildung im Vordergrund. Die Unterlagen zur gemeinsamen Herbsttagung der Table Ronde und der SBBK sind online zugänglich.

13.10.2010

UR: Urner Forum Berufsbildung

Am 29. September 2010 fand zum vierten Mal das Urner Forum Berufsbildung statt. Vertreter/innen der Lehrbetriebe besuchten die von der Bildungs- und Kulturdirektion Uri organisierte Veranstaltung. Als zentraler Schwerpunkt stand das Thema "Meine Rolle als Berufsbildner/in" und der Fahrplan der Urner Berufsbildung im Vordergrund. Ziel des Forums sind eine vertiefte Information der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie ein Austausch zwischen den Lehrbetrieben und der Bildungs- und Kulturdirektion.
Referate

13.10.2010

Hamburg: Fachkräfte für die Zukunft

Das Hamburger Projekt "Xenos – Chancen schaffen – Fachkräfte der Zukunft" setzt sich für bessere Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ein, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu treten. Das Projekt verfolgt das Ziel, Jugendliche und Unternehmen zusammen zu bringen, indem beide Seiten gezielt unterstützt werden. So besuchen Projektmitarbeiter einerseits Schulen, um die Jugendlichen für die frühzeitige Suche nach einem Ausbildungsplatz zu gewinnen, und bieten Unterstützung, diesen Schritt kompetent anzugehen. Andererseits werden die Betriebe auf das Potenzial von Jugendlichen mit Migrationshintergrund als zukünftige Fachkräfte sensibilisiert und während dem Einstellungsprozess beraten.
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Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.10.2010

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Trägerorganisationen haben folgende Entwürfe der Prüfungsordnungen beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT eingereicht:
- Berufsprüfung Polier Stuckateur-Trockenbauer / Polierin Stuckateurin-Trockenbauerin mit eidg. Fachausweis
- Berufsprüfung Projekt- und Werkstattleiter/in im Schaltanlagenbau mit eidg. Fachausweis
- Höhere Fachprüfung Stuckateurmeister/Stuckateurmeisterin
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Arbeitsmarkt

13.10.2010

Revidiertes AVIG tritt am 1. April 2011 in Kraft

Das Volk hat am 26. September 2010 die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) angenommen. Um den kantonalen Vollzugsbehörden und den Arbeitslosenkassen genügend Zeit für die Anpassungen an das neue AVIG einzuräumen, hat der Bundesrat beschlossen, das revidierte AVIG auf den 1. April 2011 in Kraft zu setzen. Die ALV-Beiträge werden aber bereits Anfang 2011 auf 2,2 Prozent erhöht. Gleichzeitig wird ein Solidaritätsprozent eingeführt. Am 1. Oktober 2010 wurde zudem das Vernehmlassungsverfahren zur Revision der Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) eröffnet.
Medienmitteilung

13.10.2010

Besserer Schutz vor missbräuchlichen Kündigungen

Die maximale Entschädigung für missbräuchliche oder ungerechtfertigte Kündigungen soll zum besseren Schutz der Arbeitnehmenden von sechs auf zwölf Monatslöhne erhöht werden. Im Rahmen der Teilrevision des Obligationenrechts wurden die vorgesehenen Sanktionen für alle Fälle missbräuchlicher oder ungerechtfertigter Kündigungen überprüft. Diese Überprüfung ergab, dass sich der seit 1989 geltende Kündigungsschutz grundsätzlich bewährt hat. Allerdings erweist sich die Sanktion von maximal sechs Monatslöhnen in schweren Fällen missbräuchlicher Kündigungen als zu schwach.
Medienmitteilung

13.10.2010

"Interreg": 20 Jahre grenzübergreifende Zusammenarbeit

Im Rahmen einer europäischen Konferenz wurde in Brüssel am 30. September und 1. Oktober 2010 das zwanzigjährige Bestehen von "Interreg" gefeiert. Mit diesem Instrument der Europäischen Kommission werden grenzübergreifende Projekte gefördert und umgesetzt wie etwa die Vermittlung von Stellensuchenden über Landesgrenzen hinweg. Schweizer Partner beteiligen sich seit Beginn aktiv an den verschiedenen Programmen. Seit 1995 stellt der Bund Mittel zur Verfügung, heute im Rahmen der Schweizer Regionalpolitik des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Insgesamt wurden bereits über 800, vor allem wirtschaftlich ausgerichtete "Interreg"-Projekte unterstützt.
Medienmitteilung

13.10.2010

Speranza startet mit Assessments für Jugendliche

Die Stiftung Speranza bietet in der Schweiz ein kostenloses Assessment für die berufliche Neuorientierung an. Dieses richtet sich an arbeitslose Jugendliche sowie an junge Erwachsene, die mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden sind. Laut Speranza wird der Wechsel aus dem angestammten Beruf in einen weiterführenden Bereich oder eine andere Branche mehr und mehr zur Normalität. Zwischen September und Dezember 2010 sind im Raum Aarau rund 500 Assessments vorgesehen. Ab 2011 sollen an verschiedenen Standorten in der Schweiz jährlich 1000 Assessments stattfinden.
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13.10.2010

Verstärkte Mitarbeit an europäischen Jugendprogrammen

Im März 2010 hat das Parlament die Assoziierung von Schweizer Jugendprogrammen mit europäischen Programmen beschlossen. Nun ist die CH-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit der Kantone als nationale Agentur für die Umsetzung der Programme mit einem entsprechenden Mandat betraut worden. Die Programme sehen den innereuropäischen Austausch für universitäre Ausbildungen, Berufspraktika und interkulturelle Erfahrungen vor. In erster Linie sind Jugendliche angesprochen. Mit dem Schritt von der indirekten Zusammenarbeit zur Assoziierung hat die Schweiz ihr Engagement gegenüber Bildungs-, Berufsbildungsund Jugendprogrammen der EU verstärkt.
Medienmitteilung

13.10.2010

3800 Jobs für junge Akademiker

Über 100 Unternehmen suchen am Absolventenkongress vom 9. Dezember 2010 in Zürich akademischen Nachwuchs für 3800 freie Stellen. Beim Anlass handelt es sich um die grösste Jobmesse der Schweiz. Firmen wie ABB, Bosch, Swisscom oder Unilever suchen an ihren Ständen geeignete Fach- und Führungskräfte. Die Besucher können sich im persönlichen Gespräch präsentieren und ihrem Dossier ein Gesicht verleihen. Teilnehmen können Studierende aller Fakultäten ab dem dritten Semester sowie Hoch- und Fachhochschulabsolventen.

13.10.2010

Älteren den Verbleib im Arbeitsmarkt erleichtern

Der Bundesrat hat die erste Etappe der Strukturreform in der beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Demnach profitieren Arbeitnehmende, die mit zunehmendem Alter weniger arbeiten oder nach der Pensionierung noch beruflich aktiv bleiben wollen, ab 2011 von zwei wichtigen Neuerungen. Einerseits können Versicherte, die ihr Arbeitspensum ab dem 58. Altersjahr reduzieren (Lohnkürzung um höchstens die Hälfte), ihren bisherigen versicherten Verdienst weiterführen. Anderseits können Versicherte, die auch nach dem ordentlichen Rentenalter erwerbstätig bleiben möchten, bis zur Vollendung des 70. Altersjahres weiter Beiträge an ihre Vorsorgeeinrichtung einzahlen.
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13.10.2010

Zunahme von atypisch-prekären Arbeitsverhältnissen

Im Jahr 2008 waren 3,3 Prozent aller Stellen atypisch-prekär. Der Anteil ist gemäss einer Studie im Auftrag der Aufsichtskommission der Arbeitslosenversicherung trotz guter Konjunkturlage seit 2002 um rund 0,4 Prozent gestiegen. Zugenommen haben vor allem die befristeten Arbeitsverhältnisse und die Arbeit auf Abruf. Unsicherheit ist ein zentrales Merkmal von atypisch-prekären Arbeitsverhältnissen. Arbeitnehmer akzeptieren solche Arbeitsverhältnisse, wenn sie ausser Erwerbslosigkeit keine Alternativen haben. Betroffen sind vor allem Frauen, Jugendliche, Ausländerinnen und Ausländer sowie niedrig qualifizierte Personen.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

13.10.2010

Wiedereingliederung: Wichtige Rolle der Arbeitgeber

Die Zunahme der Bedeutung des beruflichen Wiedereinstiegs in unserem Versicherungs- und Sozialsystem erfordert mehr denn je, dass Personen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit eine einträgliche Beschäftigung finden. Die Förderung der Rückkehr in den Arbeitsmarkt setzt ein grosses Engagements des Sozialstaats voraus, um die Teilnahmebereitschaft der Arbeitgeber im Hinblick auf die Wiedereingliederung zu aktivieren. Die "Association romande et tessinoise des institutions sociales" (Artias) widmet die Oktober-Ausgabe ihres "Dossier du mois" diesem Ziel: Sie analysiert die Haltungen und Erwartungen der Arbeitgeber und entwickelt daraus ein Aktionsprogramm mit Empfehlungen für Arbeitgeber, öffentliche und gemeinnützige Institutionen.
Weitere Informationen (nur französisch)

Verschiedenes

13.10.2010

Leitfaden "Valdierung von Bildungsleistungen" verabschiedet

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat den Leitfaden "Validierung von Bildungsleistungen" verabschiedet. Er dient dazu, die Modalitäten des Gesuchverfahrens und des Vollzugs zu konkretisieren, um eine einheitliche Praxis bei der Anerkennung der Validierungsverfahren sicherzustellen. Der Leitfaden kann bei service@gewa.ch in gedruckter Form bezogen werden. Weitere Informationen zur Validierung, der elektronische Leitfaden und Zusatzdokumente stehen auf der Webseite des BBT zur Verfügung.

13.10.2010

Berufsbildungsfonds: Teilrevision der Berufsbildungsverordnung

Auf der Grundlage einer Wirkungsanalyse der Berufsbildungsfonds und unter Einbezug der interessierten Kreise hat das BBT verschiedene Verbesserungsvorschläge für die Umsetzung der allgemein verbindlich erklärten Berufsbildungsfonds erarbeitet. Diese wurden in die Themenkreise Abgrenzungsproblematik, Berichterstattung, Beitragsausgestaltung und Kommunikation zusammengefasst. Die Handlungsfelder und beschlossenen Massnahmen werden im Schlussbericht aufgezeigt.
Die Durchsetzung der Beitragsansprüche bei allgemein verbindlich erklärten Berufsbildungsfonds gemäss Art. 60 des Berufsbildungsgesetzes erfolgte bislang auf dem zivilen Gerichtsweg. Das Bundesgericht kommt zum Schluss, dass die Forderung einen öffentlich-rechtlichen Charakter aufweist. Der Entscheid hat direkte Konsequenzen für das Verfahren zur Beitragserhebung: Die Beurteilung der Anspruchsberechtigung und der Höhe der Forderung bzw. die Durchsetzung von Beitragsansprüchen hat inskünftig auf dem öffentlich-rechtlichen Weg zu erfolgen. Im Interesse der Rechtssicherheit kommt das BBT zum Schluss, dass die Verfügungsermächtigung der Trägerorganisationen von Berufsbildungsfonds in der Berufsbildungsverordnung aufgenommen werden muss. Ziel ist es, die angestrebte technische Anpassung der Berufsbildungsverordnung bereits auf den 1. Januar 2011 in Kraft zu setzen. Änderung der Berufsbildungsverordnung –
Erläutender Bericht

13.10.2010

Lehrgänge für Berufsfachschullehrpersonen an HF

Seit 2009 bietet die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz zusammen mit der Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz (aeB Schweiz) Ausbildungen für Berufsfachschullehrer/innen und Dozierende an höheren Fachschulen (HF) an. Die Diplomstudiengänge wurden vom BBT anerkannt. Durch die Zusammenarbeit mit der Zentralschweizer Berufsbildungsämter-Konferenz (ZBK) sowie mit Führungspersonen von Berufsfachschulen und höheren Fachschulen kann das Angebot praxisnah und bedarfsgerecht angeboten gestaltet werden. Die ersten Lehrgänge starteten im Herbst 2009 in Luzern und Zürich. 2010 werden sie auch in Bern angeboten. Nach Abschluss des BBT-anerkannten Lehrdiploms besteht die Option auf einen Quereinstieg in ein Master-Weiterbildungsstudium in Erwachsenenund Berufsbildung (MAS in Adult and Professional Education).
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Pressemitteilung

13.10.2010

Österreich: Mehr Berufsbildung, weniger Arbeitslosigkeit

Der "Bericht zur Situation der Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung in Österreich 2008–2009" stellt einerseits ein tiefere Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen im Nachbarland fest und stellt andererseits einen Zusammenhang mit der Berufsbildungssystem her. Als ein wesentlicher Grund für die vergleichsweise gute Integration der Jugendlichen in das Beschäftigungssystem wird das hoch entwickelte System der beruflichen Erstausbildung (Lehrlingsausbildung, berufsbildende mittlere und höhere Schulen) in Österreich betrachtet.

13.10.2010

BFS: Lohnentwicklung 2009 – Kommentierte Ergebnisse

Im letzten Jahr wurde die grösste Lohnerhöhung seit 2002 registriert. Obschon die Löhne 2009 nominal bloss um 2,1 Prozent stiegen, wurde mit der negativen Inflation von -0,5 Prozent eine Reallohnverbesserung von 2,6 Prozent erreicht. Die Steigerung entspricht einer deutlichen Trendwende. Diese und viele weitere Detailinformationen finden sich in der Publikation "Lohnentwicklung 2009"

13.10.2010

Weitere neue Publikationen des BFS und der OECD

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat folgende Studien veröffentlicht:
- Kantonale Stipendien und Darlehen 2009 (mit aktualisierten Schlüsselzahlen): 2009 haben die Kantone Schülern und Studierenden 279 Mio. Franken in Form von Stipendien und 25 Mio. Franken in Form von Studiendarlehen zugesprochen.
- Bildungsperspektiven: Szenarien 2010–2019 für die Hochschulen: Diese zweisprachige Publikation greift zahlreiche Aspekte auf, zum Beispiel die Wahl der Studienrichtung nach der Ausbildung auf der Sekundarstufe II oder die zunehmende Internationalisierung der Schweizer Hochschulen.
Zudem ist erschienen:
"Regards sur l'éducation 2010" – Indikatoren der OECD (nur französisch): Die Ausgabe 2010 enthält die neuesten zur Verfügung stehenden internationalen Zahlen der verschiedenen Bildungssysteme. Ungefähr dreissig aktualisierte Indikatoren ermöglichen den Vergleich des Schweizer Bildungssystems mit demjenigen der andern OECD-Länder.

13.10.2010

LU: Kantonaler Bildungsbericht 2010

Das kantonale Amt für Statistik Luzern hat den Bericht "Bildung im Kanton Luzern" verfasst.
Am 29. September 2010 wurde die neue Publikation am "Lustat"-Meeting vor einem breiten Publikum präsentiert. Anton Lauber, Präsident des Fachhochschulrates HSLU, hat in seinem Referat den Standpunkt der Wirtschaft mit dem Fokus auf die berufliche Grundbildung vertreten. Im Kanton Luzern befinden sich 15000 Jugendliche in einer beruflichen Grundbildung.

13.10.2010

Frankreich: Nationale Bildung und Berufsbildung

Frankreich hat sein Bildungssystem und die Berufsabschlüsse im europäischen Zusammenhang evaluieren lassen. Die Berufsdiplome auf nationaler Ebene belegen die Kompetenzen und Kenntnisse, die auf drei Arten erworben werden können: dem Weg der beruflichen Grundbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Validierung von Bildungsleistungen in der Arbeitswelt. Die drei Bildungsmöglichkeiten sind in einer 16-seitigen Broschüre dargestellt (nur französisch).

13.10.2010

Sauerländer Verlag: Neuer Geschäftsführer, neuer (alter) Standort

Am 1. Oktober hat Frank Thalhofer die Leitung des Sauerländer Verlags übernommen. Zudem kehrt das Haus nach Aarau an seinen ursprünglichen Standort zurück. Der traditionelle Schweizer Bildungsverlag wurde 1807 gegründet und war lange Zeit der wichtigste Verlag für die Berufsbildung. Seit 2001 gehört er zur deutschen Cornelsen-Verlagsgruppe. Diese gibt zahlreiche Fachlehrmittel heraus, die auch bei uns im berufskundlichen Unterricht eingesetzt werden. Der bisherige Direktor Daniel Fasnacht verlässt Sauerländer nach drei Jahren, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen, wie es heisst.

13.10.2010

PANORAMA-Studienreise ins Südtirol

Vom 17. bis 20. Mai 2011 führt PANORAMA in Zusammenarbeit mit dem SDBB eine Studienreise ins Südtirol durch. Die Teilnehmenden werden über das innovative Bildungssystem, gezielte Angebote aus der Berufs- und Laufbahnberatung sowie über die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsmarktbehörden informiert. Ein Besuch in der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran rundet das attraktive Programm ab.
Weitere Informationen
Anmeldung: info@giezendannerberatung.ch