Newsletter vom 29.09.2010

Aktuelle Meldungen vom 29.09.2010

Berufliche Grundbildung

29.09.2010

BBT und Verbände planen zentrale Berufs-Schweizermeisterschaft

In über 60 Berufen werden regelmässig und an verschiedenen Veranstaltungen die jeweiligen Schweizermeister/ innen erkoren. Zum 10-jährigen Jubiläum des neuen Berufsbildungsgesetzes führen im Jahr 2014 das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, die Berufs- und Gewerbeverbände und die Stiftung Swiss Skills die bisher grössten Schweizer Berufsmeisterschaften durch. Unter dem Namen "Swiss Skills Bern 2014" werden sich im September 2014 rund 600 junge Berufsleute in Bern in ihrem beruflichen Können messen. Die Vielfältigkeit und der hohe Ausbildungsstandard in der Berufsbildungslandschaft Schweiz soll so einem breiten Publikum nähergebracht werden.

29.09.2010

Vernehmlassungen, Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat folgende Entwürfe von Bildungsverordnungen zur Stellungnahme unterbreitet:
- Fachfrau/Fachmann Leder und Textil EFZ
- Glaser/in EFZ
- Milchtechnologe/Milchtechnologin EFZ
Die Vernehmlassungsfrist läuft bis Mitte Dezember 2010. Die Unterlagen können hier eingesehen resp. heruntergeladen werden.

Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Drogist/in EFZ und Holzbearbeiter/in EBA treten am 1. Januar 2011 in Kraft. Entsprechende Unterlagen werden später auf der Webseite des BBT bereit gestellt. Die Bildungspläne werden im Laufe der Monate Oktober und November auf den Websites des Schweizerischen Drogistenverbands und von "Holzbau Schweiz" zur Verfügung stehen.

29.09.2010

JU: Viele neue Lehrbetriebe

Im Kanton Jura ist die Zahl der bewilligten Lehrbetriebe zwischen 2006 und 2010 um 214 gestiegen. Der Kanton hatte sich in seinem Legislaturprogramm eine Erhöhung der Lehrbetriebe um 5% zum Ziel gesetzt und hat sein Ziel hiermit mit einer Steigerung um rund 22% mehr als erreicht. Parallel dazu ist die Zahl der Lehrverträge von 616 im Jahr 2006 auf 796 im Jahr 2009 angewachsen.
Die Förderungs- und Unterstützungsmassnahmen für die Berufsbildung und der enge Dialog mit den Unternehmen haben sich als effektiv erwiesen. Zu den eingesetzten Instrumenten gehört der 2008 in Kraft getretene kantonale Berufsbildungsfonds.
Medienmitteilung (französisch)

29.09.2010

LU: Vereinbarung für Zusammenarbeit mit Stiftung Speranza

Die Stiftung Speranza und die Dienststelle Berufsund Weiterbildung des Kantons Luzern haben eine Rahmenvereinbarung für eine Zusammenarbeit im Bereich berufliche Integration erarbeitet. Es geht darin um das gemeinsame Umsetzen und Weiterentwickeln von bedarfs- und zielgruppengerechten Bildungsangeboten und Projekten der Stiftung Speranza), um gegenseitigen Know-how-Transfer, gezieltes Schliessen von Lücken im bestehenden Angebot und um die Nutzung der Netzwerke beider Seiten zur Bereitstellung von niederschwelligen Ausbildungsplätzen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

29.09.2010

Prüfungsordnungen, Reglemente

Die zuständigen Berufsverbände und Träger haben folgende Projekte beim BBT eingereicht:
- Projektleiter/in Sicherheitssysteme mit eidg. Fachausweis;
- Sicherheitsspezialist/in in Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens mit eidg. Fachausweis
Weitere Informationen zu diesen beiden Berufen
- Diplomierte/r Kunsttherapeut/in in den Fachrichtungen Bewegungs- und Tanztherapie, Drama- und Sprachtherapie, Gestaltungs- und Maltherapie, intermediale Therapie sowie Musiktherapie.
Weitere Informationen
- Archäologischer Grabungstechniker/in mit eidg. Fachausweis
weitere Informationen
Allfällige Einsprachen sind innert 30 Tagen ab Publikationsdatum zu unterbreiten.

Im weiteren hat die Trägerschaft VSHB beschlossen, das Reglement über die Berufsprüfung für Holzbeizer mit eidg. Fachausweis vom 28. Oktober 1987 per 31. Dezember 2010 aufzuheben.
Weitere Informationen

29.09.2010

Kanton Tessin mit Bildungspreis ausgezeichnet

Der bildungspolitische Preis des Schweizerischen Verbands für Weiterbildung (SVEB) geht dieses Jahr an den Kanton Tessin. Der Kanton setzt sich besonders stark für die Weiterbildung ein: die intensive Kooperation, das Engagement für politische Rahmenbedingungen, ein innovativer Geist und vorbildliche "Best Practice" haben die Jury überzeugt. Die Ehrung fand am 6. September anlässlich der Eröffnung des nationalen Lernfestivals in St. Gallen statt.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

29.09.2010

Gemeinsamer Facharzttitel für die Grundversorgung

Auf den 1. Januar 2011 tritt das neue Weiterbildungsprogramm "Allgemeine Innere Medizin" in Kraft. Es löst die beiden bisherigen Facharzttitel "Allgemeinmedizin" und "Innere Medizin" ab. Da es sowohl Aspekte der Hausarztmedizin (Curriculum Hausarzt) als auch der Spitaltätigkeit (Curriculum Spitalinternist) einschliessen wird, können Absolventinnen und Absolventen wahlweise in einem oder gleichzeitig in beiden Bereichen tätig werden. Wer in einer Praxis tätig wird, darf sich als "Hausarzt" bezeichnen. Auch die Anerkennung in Europa ist gewährleistet: Wer den neuen Facharzttitel erwirbt, kann ohne zusätzlichen Aufwand gleichzeitig den Weiterbildungstitel "Praktischer Arzt/Praktische Ärztin" beantragen.
Weitere Informationen

29.09.2010

Die Universität Lausanne lanciert den Teilzeit-Master

Die Universität Lausanne ermöglicht ab Semesterbeginn 2010 den Studierenden, ihre Masterausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Dies gilt für alle angebotenen Masterabschlüsse. Dadurch erhalten Studierende, die aus familiären, beruflichen, persönlichen oder gesundheitlichen Gründen kein Vollzeitstudium aufnehmen können, Zugang zur Universität.
Medienmitteilung (französisch)

29.09.2010

FR: Vorbereitungskurse für Ausländer werden aufgehoben

Die Vorbereitungskurse auf das Hochschulstudium in der Schweiz (VKHS) werden nicht weitergeführt, wenn die Stiftung VKHS im Herbst 2011 ihre Aktivitäten einstellt. Die Ankündigung basiert auf dem Entscheid des Bundes, die Hilfe für das entsprechende Bildungsprogramm zu streichen. Die VKHS-Schule bereitete jedes Jahr rund 500 Studierende aus aller Welt, die über keinen anerkannten Schulabschluss verfügen, auf ein Eintrittsexamen an einer Schweizer Universität vor. Die Schule bot auch Studienvorbereitungs- und Sprachkurse an.
Weitere Informationen

Beratung

29.09.2010

Junge Frauen schränken sich bei Berufswahl ein

Das Neuenburger "Office de la politique familiale et de l'égalité (OPFE)" hat eine Studie zur Berufwahl veröffentlicht. Die Umfrage wurde bei 500 Jugendlichen im Kanton durchgeführt. Der Bericht "L'Horizon limité des filles ...: comment les jeunes neuchâtelois choisissent leur voi professionnelle" zeigt auf, dass sich die Berufswahl der jungen Frauen meist auf "weibliche" Berufe beschränkt: Gesundheit, Soziales, Kaufmännisches, Erziehung. Junge Männer hingegen haben ihre Palette weniger eingeschränkt, sie scheinen offener zu sein, auch für die Wahl von sogenannt weiblichen Berufen. Die Studie beleuchtet auch die Rolle der Eltern auf die Berufswahl und den künftigen Lebensentwurf ihrer Kinder.
Medienmitteilung (französisch)
Studie (französisch)

29.09.2010

BE: Bericht zur Umfrage Lehrabschluss FaGe

Nach ihrem Lehrabschluss wollen neun von zehn Fachfrauen/Fachmänner Gesundheit (FaGe) weiter im Gesundheitswesen arbeiten, allerdings nur eine oder einer auf dem gelernten Beruf. Dies zeigt eine Befragung von 300 bernischen FaGe-Lernenden. Es sei als grosser Erfolg zu werten, dass neun von zehn FaGe- Lernenden im Gesundheitswesen bleiben wollen. Unbefriedigend ist der geringe Anteil derjenigen, die als FaGe weiterarbeiten wollen. Einer der Gründe dürfte sein, dass die Aufgaben der ausgelernten Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit in den Betrieben noch nicht genügend klar definiert sind, schreibt die Berner Erziehungsdirektion.
Medienmitteilung

29.09.2010

Beratung im 21. Jahrhundert: Das Modell "Life Designing"

Im Gegensatz zu früher wird der berufliche Werdegang nicht mehr einzig durch die Berufswahl vorbestimmt. Er orientiert sich vermehrt an Arbeitseinsätzen an zeitlich befristeten Projekten und an der Aneignung von spezifischem Know-how. Die Karriere ist heute die Summe der Bedeutungen, die wir diesen Stationen beimessen. Berufsberater/innen müssen diese multiplen Identitäten des Menschen und dessen komplexer Werdegang mit berücksichtigen, damit ihre Beratungstätigkeit wirksam bleibt. Ein neues Modell nimmt diese Forderung auf. Lesen Sie mehr dazu in der Zeitschrift PANORAMA 04/2010 vom 27. August.

Arbeitsmarkt

29.09.2010

Fachkräfte bleiben knapp

Weltweit bekunden rund ein Drittel (31%) der Unternehmen Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung, die der Personaldienstleister Manpower kürzlich bei 35000 Unternehmen in 36 Ländern durchgeführt hat. In der Schweiz sind es gar 35% der befragten 750 Unternehmen, die anspruchsvolle Stellen nur mit Mühe besetzen können. Am schwierigsten ist die Rekrutierung (in dieser Reihenfolge) von "Facharbeitenden", "Buchhaltern/ Finanzpersonal" und "Ärzten/Gesundheitspersonal".
Medienmitteilung Manpower

29.09.2010

Gebremstes Wachstum für 2011

Im Jahr 2011 soll das Wirtschaftswachstum noch 1,8% betragen, gegenüber 2,7% im laufenden Jahr. Das langsamere Wachstum ist vor allem auf den starken Schweizer Franken zurückzuführen, der die Exporte beeinträchtigt. Dies sind die Kernaussagen der neusten Prognose der Konjunkturforschungsstelle KOF an der ETH Zürich. Trotzdem rechnet die KOF für 2011 mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 3,2% und mit einem Konsumanstieg um 1,6%. Bescheiden dürften hingegen die Lohnerhöhungen sein, partiell seien sogar Reallohnverluste zu befürchten.
Weniger optimistisch bezüglich Arbeitslosigkeit sind die Prognosen des Staatssekretariats für Wirtschaft. Für 2011 wird ein Jahresdurchschnitt von 3,7% erwartet.
Herbstprognose 2010 der KOF
Medienmitteilung Seco

29.09.2010

Ein Drittel der KV-Lehrabgänger ist ohne Stelle

Trotz besserer wirtschaftlicher Lage stehen ein Drittel aller KV-Lehrabgänger/innen ohne Job da. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage des Kaufmännischen Verbandes Schweiz. Der Anteil der Absolventen mit einer Stelle hat sich gegenüber dem Vorjahr nur um 4% erhöht. Befragt wurden rund 2000 KV-Lernende zum Zeitpunkt des Qualifikationsverfahrens (früher Lehrabschlussprüfung) im Juli 2010. Auffallend sind die Unterschiede nach Branchen. Während bei Banken und Versicherungen 90% der Lehrabgänger eine feste Anstellung haben, sind dies im Handel nur etwas mehr als die Hälfte.
Medienmitteilung des KV Schweiz.

29.09.2010

Moutier: Erhöhung der maximalen Anzahl Taggelder

Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit (über 5%) in der Region Moutier beschliesst der Bundesrat, die maximale Anzahl Taggelder für die Zeitspanne vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2010 von 400 auf 520 zu erhöhen. Dies gilt nur für über 30-jährige Arbeitslose, da über 90% der jugendlichen Arbeitslosen nach neun Monaten eine Stelle finden. Die Massnahme gilt vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2010. Die Erhöhung der maximalen Anzahl Taggelder ist in dieser Region bereits seit dem 1. April 2010 in Kraft. Es handelt sich somit um eine Weiterführung der Massnahme.
Medienmitteilung Seco

29.09.2010

SAH unterstützt 600 Jugendliche bei Stellensuche

Mitte September 2010 hat das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) ein Coaching-Projekt für junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren lanciert. Angesprochen sind Personen, die eine reguläre Ausbildung abschliessen werden bzw. abgeschlossen haben und auf der Suche nach der ersten Arbeitsstelle sind. Unter dem Namen Förderprogramm CT2 sollen jährlich 600 junge Frauen und Männer unterstützt werden. Das SAH setzt sich zum Ziel, dass 85% der Programmteilnehmenden eine Feststelle finden. Finanziert wird das Projekt von Credit Suisse im Rahmen der Initiative "Gemeinsam gegen Jugendarbeitslosigkeit“.
Medienmitteilung

29.09.2010

Beschäftigungs-Check: Deutschschweiz im Verzug

Seit 2008 ist das Gesetz über Schwarzarbeit in Kraft. In der Folge hat die Anzahl der Personen, die dem System "Beschäftigungs-Checks" ("chèques-emploi") angegliedert sind, rapid zugenommen. Das System ermöglicht es, das angestellte Personal einfach und unbürokratisch bei den verschiedenen Sozialversicherungen anzumelden. In der Westschweiz war dies 2009 für fast 10000 Arbeitnehmende mit einer Lohnsumme von beinahe 42 Millionen Franken der Fall. Es handelt sich vor allem um Haushalthilfen sowie Betreuerinnen für Kinder und Kranke.
Das System "Beschäftigungs-Checks“ ist in der Deutschschweiz praktisch noch unbekannt. Hingegen ist es Anfang 2010 auch im Tessin eingeführt worden.
Mehr Informationen

Berufliche Integration

29.09.2010

Unterlagen zum BBT-Praxistag in Biel

Am 1. September 2010 fand in Biel der Praxistag des BBT unter dem Motto "Wie gelingt der Einstieg? Jugendliche mit Unterstützungsbedarf erfolgreich in die Berufsbildung integrieren" statt. Unterlagen zu den Referaten und Workshops sind auf der BBT-Website erhältlich. Ziel der Tagung war den Wissenstransfer aus den vom BBT unterstützten Projekten im Bereich der Massnahmen zur Berufsintegration Jugendlicher mit Unterstützungsbedarf zu pflegen.

29.09.2010

Kommt es zur Reform der "Erwerbsversicherung"?

Der sozialpolitische Diskurs beschäftigt sich immer stärker mit der Frage, ob eine generelle Strukturreform der sozialen Sicherheit notwendig sei. Nun führt das "Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit" am 24. November 2010 in Luzern eine Fachtagung zum Thema "Erwerbsversicherung: Grosse Reform oder Optimierung der bestehenden Sicherungssysteme?" durch. Unter den Mitwirkenden sind Yves Rossier (Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen), Serge Gaillard (Leiter der Direktion für Arbeit, Seco) sowie Walter Schmied, Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe Skos.
Programm und Anmeldung

Verschiedenes

29.09.2010

Der neue EVD-Chef kennt die Berufsbildung

Mit dem Volkswirtschaftdepartement hat der neue Bundesrat Johann Schneider-Ammann auch die Verantwortung für die Berufsbildung übernommen. Diese ist dem ehemaligen Präsidenten und Delegierten der Ammann Gruppe alles andere als fremd. Die Langenthaler Firma ist ein profilierter Lehrbetrieb für zehn technische Berufe und Kaufleute. Die rund 120 ständigen Lernenden entsprechen einem Anteil von deutlich über 10 Prozent der Belegschaft in der Schweiz. Schneider- Ammann ist zudem Initiant der Lehrlings-Initiative Langenthal, die die Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen zum Ziel hatte, indem kleine Unternehmen durch Übernahme der administrativen Arbeiten entlastet werden.
Ausbildungs- und Lernzentrum ALZ der Ammann Unternehmungen

29.09.2010

Berufsbildungsgesetz: Bundesrat zieht positive Bilanz

Das 2004 in Kraft gesetzte Berufsbildungsgesetz (BBG) hat sich als wichtiges Element der Modernisierung der schweizerischen Berufsbildung bewährt. Dies zeigt der Bericht "Sechs Jahre neues Berufsbildungsgesetz – eine Bilanz", den der Bundesrat in Beantwortung des Postulats von FDP-Nationalrat Laurent Favre verabschiedet hat. Die Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst wurden in das Berufsbildungssystem integriert und das neue, ergebnisorientierte Finanzierungssystem trage wesentlich zur Transparenz der Berufsbildungspolitik bei.

29.09.2010

SZ: Ausbildungsoffensive gegen den Notstand im Pflegebereich

Der Kanton Schwyz lanciert eine Ausbildungsoffensive für Pflegeberufe. In der Broschüre, "Wer rechnen kann, bildet Lernende aus" wird aufgezeigt, weshalb es sich lohnt, Fachangestellte Gesundheit und Fachangestellte Betreuung auszubilden. Der Kanton Schwyz unterstützt die Schaffung von Ausbildungsplätze bei den Spitälern mit einer jährlichen Pauschale pro Ausbildungsplatz. Mit den Alters- und Pflegeheimen sowie der Spitex hingegen kann der Kanton keine solchen Leistungsvereinbarungen abschliessen, da die Trägerschaften anders organisiert sind. Das Argumentarium soll aber die Gemeinden, Bezirke und Stiftungen dazu animieren, zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. In den nächsten zehn Jahren wird rund 30% mehr Pflegepersonal benötigt.
Medienmitteilung
Begleitschreiben zur Broschüre

29.09.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Gleich vier neue Berufsinformations-Faltblätter gibt der SDBB Verlag im Oktober heraus. Nebst den zwei Gesundheitsberufen Rettungssanitäterin und Biomedizinischer Analytiker wird der Beruf Florist/in und der Berufsbereich Erwachsenenbildung in den handlichen Leporellos vorgestellt. In der Heftreihe "Chancen in Beruf und Arbeit" wurde das Heft "Logistik" vollständig überarbeitet und aktualisiert, während im Studienwahlbereich die beiden Infomappen "Geografie" und "Lebensmittelwissenschaften" bereit für den Einsatz in BIZ und Beratung sind. Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit:
www.sdbb.ch/neuerscheinungen

29.09.2010

Online-Studienführer neu mit Kurzportraits

Die Website berufsberatung.ch/studium enthält eine Datenbank zu allen Studiengängen der Universitäten und Eidgenössischen Technischen Hochschulen der Schweiz, Informationen über die Fachhochschulen und über die Pädagogischen Hochschulen. Neu sind Kurzportraits aufgeschaltet zur Studienwahl, zum Studienalltag und zu Berufskarrieren. Ausserdem können online Fragen gestellt werden, die durch ein Team von Fachleuten beantwortet werden und laufend unter berufsberatung. ch/faq publiziert werden.

29.09.2010

SDBB-Weiterbildung: Freie Plätze

In wenigen Weiterbildungsangeboten im letzten Quartal 2010 sind noch einige Plätze frei. Speziell sei auf den neuen Termin von "Case-Management: Best Practice" vom 17. November 2010 hingewiesen. Das Weiterbildungsjahr 2010 endet am 29. November mit dem zweiten Tag von "Schreibwerkstatt: die Lust am Schreiben neu entdecken".
Mitte November wird das Jahresprogramm 2011 ausgeliefert und aufgeschaltet. Weitere Informationen:
Freie Seminarplätze oder www.weiterbildung.sdbb.ch.

29.09.2010

Enterprize 2010: Die prämierten Projekte

Die Stiftung Enterprise und das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB haben am 21. September 2010 zum dritten Mal Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung prämiert. Gewinner des diesjährigen "Enterprize"-Wettbewerbs ist der Overall Lehrverbund aus Basel. Er bietet jungen Menschen trotz Schwierigkeiten die Chance auf eine Lehrstelle und unterstützt Unternehmen bei der Schaffung von neuen Ausbildungsplätzen.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden das Basler Gründungszentrum für Migrantinnen Crescenda, das Frauen bei ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt, und das Projekt "Förderung des interkulturellen Verständnisses" der Uzwiler Bühler AG, das ausgewählten Lehrlingen einen Auslandaufenthalt in ihrer Niederlassung in China und so das Kennenlernen einer neuen Kultur und Arbeitsweise ermöglicht.
Medienmitteilung