Newsletter vom 02.06.2010

Aktuelle Meldungen vom 02.06.2010

Berufliche Grundbildung

02.06.2010

Vernehmlassungen, Änderungsanträge, Erlasse

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT unterbreitet die folgenden Verordnungen resp. Bildungspläne über die berufliche Grundbildung zur Vernehmlassung:
- Logistiker/in EBA und Logistiker/in EFZ, Totalrevision der Bildungspläne, ohne Auswirkung auf die Bildungsverordnungen (Frist: 30. Juni 2010),
- Industriekeramiker/in EFZ, Verordnung und Bildungsplan (Frist: 20. August 2010).
Weitere Informationen

Das BBT hat Änderungen in folgenden Bildungsplänen resp. Verordnungen der beruflichen Grundbildung genehmigt:
- Coiffeur/Coiffeuse EFZ (Änderung Bildungsplan, in Kraft seit 1. April 2010)
- Metallbaupraktiker/in EBA (Änderung Bildungsplan, in Kraft seit 1. Juni 2010)
- Pferdewart/in EBA und Pferdefachmann/-frau EFZ (Änderung Bildungspläne, in Kraft seit 1. Juni 2010)
- Produktionsmechaniker/in EFZ (Änderung Verordnung und Bildungsplan, in Kraft ab 1. Juli 2010)
- Büroassistent/in EBA (Änderung Verordnung und Bildungsplan, in Kraft seit 15. Mai 2010).

Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Augenoptiker/ in EFZ tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Die Unterlagen werden später auf der Webseite des BBT bereitstehen. Die neuen Bildungspläne werden im Laufe des Monats Juni 2010 auf der Internetseite des Optikerverbandes SOV zur Verfügung stehen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

02.06.2010

Vernehmlassung: Mehr Freizügigkeit bei Höheren Fachschulen

Ein neues Konkordat zwischen den Kantonen soll im Bereich der Höheren Fachschulen die Freizügigkeit für die Studierenden verbessern, mehr Kostentransparenz bringen und den Vereinbarungskantonen ermöglichen, gewisse Vorgaben für die Anbieter zu machen. Die rund 200 Höhere Fachschulen (HF) bieten zusammen 400 Bildungsgänge an. Im Studienjahr 2007/2008 besuchten rund 19000 Personen einen Bildungsgang an einer Höheren Fachschule. Jährlich erwerben mehr als 4000 Personen ein eidgenössisch anerkanntes Diplom an einer Höheren Fachschule. Zusammen mit den Diplomen für neue HF-Ausbildungen im Bereich Gesundheit, Soziales und Erwachsenenbildung sowie Künste und Gestaltung wird diese Zahl in den nächsten Jahren auf 7000 ansteigen.
Medienmitteilung
Vernehmlassungsunterlagen

02.06.2010

Neue Reglemente in Vernehmlassung

Folgende Entwürfe zu Prüfungsordnungen über Berufsprüfungen wurden beim BBT eingereicht:
- Projektleiter/in mit eidg. Fachausweis
- Chefmonteur/in Heizung mit eidg. Fachausweis
- Chefmonteur/in Sanitär mit eidg. Fachausweis
- Spenglerpolier/in mit eidg. Fachausweis
- Gleisbaupolier/in mit eidg. Fachausweis
- Grundbaupolier/in mit eidg. Fachausweis
- Industrie- und Grundlagsbodenbau-Polier/in mit eidg. Fachausweis
- Pflästerer-Polier/in mit eidg. Fachausweis
- Strassenpolier/in mit eidg. Fachausweis
Höhere Fachprüfung:
- Diplomierte/r Führungsexperte/-expertin.
Mehr

02.06.2010

Mittelschulen und Hochschulen

02.06.2010

Neue und geänderte Angebote an Hochschulen

Folgende und weitere Meldungen finden Sie in der aktuellen Zusammenstellung über neue und geänderte Angebote an Hochschulen.
- Universität Bern: Online-Check für das Studium Sportwissenschaft
- Universität Bern: Sozialwissenschaften, Verzicht auf Minor Kommunikations- und Medienwissenschaft; Voraussetzungen für Masterstudiengänge mit Bachelor Major
- Universität Bern: Filme zu Medizin- und BWL-Studium
- Universität Luzern: Einblick in die Rechtspraxis
- Hochschule St. Gallen: Neuausrichtung der Master- Programme für VWL
- Universität Zürich: Korrekturen an der Bologna-Reform
- Pädagogische Hochschulen: Markant steigende Anmeldezahlen

02.06.2010

Von der FH an die Uni: Hoher Suchaufwand

Personen mit einem FH-Bachelor können das Masterstudium auch an einer Universität absolvieren. 2008 haben 179 Personen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. So eindeutig dieser Grundsatz zwar ist, so vielfältig sind die Abweichungen: An der Universität St.Gallen etwa wird ein Notendurchschnitt von 5,0 vorausgesetzt, andere Unis erwarten Ergänzungsleistungen im Rahmen des Masterstudiums. Dies zeigt eine Bachelor-Arbeit, die in einem Artikel in der Zeitschrift "Inline" zusammengefasst wurde. Als grösste Schwierigkeit wird die mangelnde Transparenz kritisiert.

Arbeitsmarkt

02.06.2010

Konjunktur hat wenig Einfluss auf Lehrstellenangebot

Das Modell der dualen Berufsbildung ist den Marktkräften ausgesetzt, konjunkturelle Schwankungen gehen nicht spurlos am Lehrstellenangebot vorbei. Bisher gab es allerdings kaum Informationen zur Grösse dieses Einflusses. Eine Studie der Universität Bern macht nun erstmals Angaben zu derartigen Effekten. Die Analyse einer schweizweiten Panelerhebung für den Untersuchungszeitraum 1988–2004 führt zum Schluss, dass der Einfluss der Konjunkturzyklen auf das Lehrstellenangebot recht schwach ist. So scheint eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit um einen Prozentpunkt zu einer Reduktion der Lehrverhältnisse um 0,6 Prozent zu führen. Demographische Bedingungen sind gemäss der Studie von weitaus grösserer Bedeutung für das Lehrstellenangebot.

02.06.2010

Personenfreizügigkeit taugt auch in der Krise

Die Zuwanderung von Arbeitskräften ermöglichte der Schweiz ein starkes Wirtschaftswachstum in den letzten acht Jahren. Dadurch wurde die Schweiz weniger stark von der Krise betroffen als andere Länder. Zu diesem Schluss kommt der Observatoriums-Bericht zur Personenfreizügigkeit des Seco vom 27. Mai 2010. Um den negativen Effekten der Personenfreizügigkeit vorzubeugen, wurde der Arbeitnehmerschutz erhöht. Die Kontrollen wurden im Rahmen der flankierenden Massnahmen 2009 nochmals ausgebaut. Damit konnte einem Druck auf die Lohn- und Arbeitsbedingungen wirksam begegnet werden.
Medienmitteilung
Bericht zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU
Bericht zur Umsetzung der Flankierenden Massnahmen

02.06.2010

Freizügigkeitsabkommen: Ventilklausel bleibt unangetastet

Der Bundesrat verzichtet auch im kommenden Juni auf die Anrufung der "Ventilklausel" des Freizügigkeitsabkommens zwischen der Schweiz und der EU. Von Juni 2009 bis Ende April 2010 sind die erteilten Kurzaufenthalts- und Aufenthaltsbewilligungen um 9,4 bzw. 21,4 Prozent zurückgegangen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Monaten entspannt. Für die Staatsangehörigen der alten EU-Staaten gilt seit dem 1. Juni 2007 die volle Personenfreizügigkeit. Die Schutzklausel ist ein Instrument, um für einen befristeten Zeitraum wieder einseitig Bewilligungskontingente für diese Länder einzuführen.
Medienmitteilung

02.06.2010

Höhere Beiträge für Arbeitslose in der beruflichen Vorsorge

Arbeitslose müssen ab 1. Juni 2010 höhere Beiträge für ihre berufliche Vorsorge (BVG) leisten. Der Beitrag wird von 0,8 auf 2,5 Prozent des koordinierten Tageslohnes erhöht. Dieser Beitrag wird je zur Hälfte von den arbeitslosen Personen und dem Arbeitslosenversicherungsfonds getragen. Gemäss der BVG-Verordnung sind Arbeitslose obligatorisch gegen die Risiken Invalidität und Tod versichert. Die vom Bundesrat beschlossene Beitragserhöhung ist nötig, um den Deckungsgrad des BVG für Arbeitslose weiterhin über 100 Prozent zu halten und damit die künftigen Renten zu garantieren.
Medienmitteilung

02.06.2010

Die ILO will "ausgewogene Globalisierung" konkretisieren

Vom 2. bis 18. Juni findet in Genf die jährliche Konferenz der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) statt. Aus diesem Anlass bereitet die ILO (International Labour Organization) eine Erklärung über soziale Gerechtigkeit und ausgewogene Globalisierung vor, in deren Mittelpunkt das strategische Ziel der Beschäftigung steht.
Weiter werden an der Konferenz Normen bezüglich Aids in der Arbeitswelt und angemessene Hausarbeit sowie die Anwendung der IAO-Beschlüsse und -Empfehlungen behandelt. Die Schweiz wird vertreten sein durch eine tripartite Delegation bestehend aus Serge Gaillard, Direktor für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft, Michel Barde vom Schweizer Arbeitgeberverband und Vasco Pedrina von der Gewerkschaft Unia.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

02.06.2010

TI: Förderung der Selbstständigkeit

Das Projekt fondounaimpresa.ch ("Ich gründe eine Firma") unterstützt mit Beratung, Coaching und Schulung Personen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Alle Absolventen einer beruflichen Grundbildung im Kanton Tessin erhalten dazu eine Informationsbroschüre, mit der sie für die Möglichkeiten der Selbständigkeit sensibilisiert werden. Das Projekt ist aus einer Zusammenarbeit der Scuola Professionale Artigianale e Industriale SPAI Lugano-Trevano mit der Stiftung ECAP entstanden.

02.06.2010

Arbeitslosenversicherung international gut positioniert

Im internationalen Vergleich schneidet die schweizerische Arbeitslosenversicherung gut ab. Sie findet das richtige Gleichgewicht zwischen Absicherung und Anreiz zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Dies zeigt ein Artikel von Mira Schwab und Bernhard Weber, wissenschaftliche Mitarbeiter beim Seco, in "Die Volkswirtschaft". Bezüglich der Bezugsdauer befindet sich die Schweiz im oberen Mittelfeld. Bei den Leistungen reicht die Spanne von 55% des letzten Einkommens in Österreich und 60% in Deutschland bis 90% in Dänemark. In der Schweiz sind es 70% bzw. 80% für Personen mit Unterstützungspflicht. Zudem betreibt unser Land eine aktive Arbeitsmarktpolitik, dank der die Stellensuchenden vergleichsweise rasch vermittelt werden.
Artikel Volkswirtschaft

02.06.2010

FR: Revision des Arbeitsmarktgesetzes

Der Freiburger Staatsrat hat den Gesetzesentwurf über die Beschäftigung und den Arbeitsmarkt (BAMG) angenommen und an den Grossen Rat weitergeleitet. Die vom Kanton eingesetzten Mittel zur Regulierung des Arbeitsmarkts sollen gefestigt und verfeinert werden. Die praktische Umsetzung soll erleichtert werden, indem die bisherigen Bestimmungen durch einen einzigen Gesetzestext ersetzt werden. Dazu werden zwingende Vorschriften in den Bereichen der Arbeitssicherheit und Gesundheit, der Entsendung und der Schwarzarbeit erlassen. Bemerkenswert ist auch, dass Jugendliche in Schwierigkeiten und Stellensuchende, die Sozialleistungen beziehen, besser betreut werden sollen. Zu diesem Zweck soll die Koordination zwischen Arbeitsamt und Sozialarbeit weiter entwickelt werden.
Mehr Informationen

02.06.2010

Kürzer arbeitslos durch mehr Vermittler

Mehr Vermittler verkürzen die Dauer der Arbeitslosigkeit: Das ist das Ergebnis eines Modellprojekts der Bundesagentur für Arbeit, das vom deutschen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wissenschaftlich begleitet wird. In 14 Arbeitsagenturen wurden die Vermittlerteams personell verstärkt. Die intensivere Betreuung vor Ort verringerte die Arbeitslosigkeitsdauer pro Arbeitslosen im Schnitt um rund 10 Tage.
IAB-Kurzbericht

Verschiedenes

02.06.2010

Swissdoc: Integration der "Allgemeinen Themen"

Im Hinblick auf die elektronische Dokumentation (eDoc) und auf Wunsch von Swissdoc-Nutzenden wurde die Swissdoc-Systematik ausgebaut. Neben der Berufsund Schultypen-Systematik werden neu die "Allgemeinen Themen" in Swissdoc integriert. Die neue Klassifikation dient als Raster für die Zuordnung allgemeiner Themen wie Lohn, Arbeitsrecht, Erwerbslosigkeit usw. Aufgeführt sind Themen, die für die Berufs-, Studienund Laufbahnberatung von Bedeutung sind. Swissdoc finden Sie im Netz unter www.swissdoc.sdbb.ch. Die elektronischen Swissdoc- News orientieren regelmässig und kompakt über Neues und Änderungen in der Bildungslandschaft. Sie sind kostenlos und können abonniert werden unter: www.swissdoc.sdbb.ch > News > abonnieren.

02.06.2010

SDBB: Neue Subseiten auf www.berufsberatung.ch

Wie sieht der Arbeitsmarkt ein Jahr nach Abschluss eines Fachhochschulstudiums aus? Was fängt man mit einem Zwischenjahr nach der Maturität an? Welche Berufs-, Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es im Bereich Musik? Wie finde ich Informationen zu den Löhnen, die in meiner Branche üblich sind? Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden Sie neu auf www.berufsberatung.ch:
Zwischenlösungen für Maturand/innen
Musik
Arbeitsmarkt nach Fachhochschulstudium
Infos und Links zu Lohn- und Gehaltsfragen

02.06.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Zwei brandneue Berufsinformationsfaltblätter und ein aktualisiertes und erweitertes gibt der SDBB Verlag im Juni heraus. Alle drei Medien stellen Berufe vor, in denen jedes Jahr sehr viele Lehrstellen angeboten werden: Schreiner/in EFZ, Logistiker/in EFZ und EBA sowie Metallbauer/in EFZ. Vollständig aktualisiert wurde auch das Chancenheft "Verkehr" und das beliebte Berufsinformationsheft "Berufe mit Kindern und Jugendlichen".
Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online- Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

02.06.2010

BBT-Berufsverzeichnis mit mehr Komfort

Am BBT-Berufsverzeichnis wurden verschiedene Anpassungen respektive Erweiterungen vorgenommen:
- Suche nach Inkraftsetzungsjahr
- Suchen im Berufsverzeichnis
- Zusatzfelder in der Adresse der Trägerschaften
- Übergangsbestimmungen bisheriges Recht (berufliche Grundbildung)
- Berufe A-Z werden gendergerecht angezeigt
- Die Bildungsgänge und Nachdiplomstudien werden unter Berufe A-Z aufgeführt
- Die Ausbildungs- und Prüfungsbranchen werden angezeigt (KV und Detailhandel)

02.06.2010

SGB-Ratgeber für Lernende neu aufgelegt

Der Lehrlingsrecht-Ratgeber "Ich kenne meine Rechte - Lehrlings- und Jugendrecht von A bis Z" der SGB-Jugendkommission wurde überarbeitet. Die Neuauflage geht auch auf beunruhigende Tendenzen der aktuellen Arbeitswelt ein. Sie behandelt Fragen des Lohnes (Lohndumping, Mindestlohn), Fragen der Prekarität (Stage, Temporärarbeit, Arbeit auf Abruf), der Migration (flankierende Massnahmen, Aufenthaltsbewilligung) oder des Arbeitsmarktes (Arbeitslosenkasse, zumutbare Arbeit, Wechsel der Lehrstelle). Das Lexikon kostet 4 Franken. Ein Teil der Informationen lässt sich auch online abfragen.
bestellen

02.06.2010

Plattform über die Forschung zu Übergängen im Jugendalter

Das Deutsche Jugendinstitut DJI mit Sitz in München betreibt Forschung über Kinder, Jugendliche und Familien an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Ein Forschungsschwerpunkt bilden die Übergänge im Jugendalter. Untersucht werden die Lebensumstände und Lebensverläufe von Jugendlichen in Schulen, im Ausbildungssystem, in Betrieben, in Arbeitsmarktmassnahmen und während der Arbeitslosigkeit. Wissenschaftliche Texte und Auswertungen von laufenden Projekten an den Nahtstellen sind suchbar und können heruntergeladen werden.
Literaturrecherche

02.06.2010

Lohnstrukturerhebung 2008

In der Wirtschaftsregion Zürich betrug der Durchschnittslohn im Jahr 2008 6250 Franken, im Kanton Tessin 4983 Franken. Über vier von zehn Männern verdienen in der Schweiz monatlich mehr als 6000 Franken. Diese und viele weitere Informationen finden sich in der neusten Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik.
Lohnstrukturerhebung 2008

02.06.2010

eures.ch informiert über Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa

Die neue Website www.eures.ch des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco orientiert über die Art und Weise, wie in verschiedenen EU-Ländern Bewerbungsdossiers zusammengestellt werden. Sie gibt Tipps für die Stellensuche und die Diplomanerkennung. Weiter informiert sie über Lebens- und Arbeitsbedingungen in Europa sowie über Fragen der Entsendung und Rückkehr. Zudem können auf der Website kostenlos offene Stellen im In- und Ausland hochgeladen werden. EURES ist ein europaweites Koordinationsnetz, dem auch die Schweiz angeschlossen ist.

02.06.2010

UNESCO-Bericht über die Berufslehre und die Bildung Erwachsener

Das UNESCO-Institute for Lifelong Learning hat einen ersten umfassenden Bericht über die Berufslehre und die Bildung Erwachsener veröffentlicht. Zu den Inhalten gehört eine Bestandaufnahme (154 Länder), eine Analyse der weltweiten Situation und ein Bericht über Aspekte wie Angebot, Qualität, Finanzierung, Steuerung, Zulassungsbedingungen. Der Grund tenor des Berichts lautet: Bildung ist weder Luxus noch fakultative Ergänzung, sondern ein fundamentales Bedürfnis und ein Recht.

02.06.2010

Bruno Zuppiger neuer SGV-Präsident

Am Gewerbekongress vom 28. Mai 2010 in Lugano wurde Nationalrat Bruno Zuppiger (SVP) zum Nachfolger des abtretenden Verbandspräsidenten Edi Engelberger (FDP) gewählt. Gemeinsam mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband ist der Schweizerische Gewerbeverband SGV ein wichtiger Partner für die Ausgestaltung der Berufsbildung in der Schweiz. Der SGV vertritt rund 280 Vereinigungen und 300000 KMU.

02.06.2010

Weiterbildung: Furio Bednarz wird Präsident der CFC

Furio Bednarz ist neuer Präsident der "Conferenza della Svizzera italiana per la formazione continua degli adulti" (CFC), der Dachorganisation Weiterbildung italienische Schweiz. Er tritt die Nachfolge von Nationalrätin Chiara Simoneschi-Cortesi und Valerio Agustoni an, die die CFC während 12 Jahren im Ko-Präsidium geführt haben. Furio Bednarz ist auch Präsident der Stiftung ECAP.
Weitere Informationen (italienisch)

02.06.2010

Daniel Fleischmann verlässt PANORAMARedaktion

Mit diesem Newsletter verlässt Daniel Fleischmann den Newsletter PANORAMA.aktuell, den er als profunder Kenner der Schweizer Bildungsszene während rund zehn Jahren mitgeprägt hat. Er wird sich zukünftig stärker seinem anderen Standbein, der Herausgabe der Zeitschrift Folio, widmen. Wir danken Daniel Fleischmann für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute.
Seit dem 1. Juni ist nun Stefan Krucker, Leiter des Bereichs Berufs- und Laufbahnberatung im BIZ Bern- Mittelland, verantwortlicher Redaktor für den Fachbereich Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung. Sukzessive hat Peter Knutti, Leiter Medienbereich Berufsbildung im SDBB, bereits früher die redaktionelle Verantwortung für Berufsbildungsthemen innerhalb des PANORAMA-Redaktionsteams übernommen.
Der Fachbereich Arbeitsmarkt wird seit Anfang 2010 redaktionell von Philippe Frossard, dem ehemaligen RAV-Koordinator des Kantons Wallis, unterstützt.
Michael Fritschi
Chefredaktor PANORAMA