Newsletter vom 07.04.2010

Aktuelle Meldungen vom 07.04.2010

Berufliche Grundbildung

07.04.2010

LU: Lernort-Kooperation findet Anklang

Das Zentralschweizer Projekt Lernortkooperation schreitet weiter voran. Zurzeit sind folgende Berufsverbände daran, das Zusammenarbeits-Tool SEPHIR einzuführen: Suissetec (Haustechnikberufe), Swissmem (neue technische Berufe), ZIGG (Gesundheitsberufe), ZODAS (Sozialberufe) und Autogewerbeverband (Automobilberufe). Weitere Verbände haben ihr Interesse signalisiert. Der Kanton Luzern fördert das Projekt aktiv. 2010/11 wird am BBZ Wirtschaft, Informatik, Technik in Emmen sowie am BBZ Gesundheit, Soziales in Luzern ein Pilotversuch mit dem Modul der Berufsfachschule gestartet. Es ist bei positivem Verlauf vorgesehen, die übrigen Berufsfachschulen per Schuljahr 2011/12 mit dem Tool auszurüsten.
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07.04.2010

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

07.04.2010

Reglement aufgehoben: aus Masseur/in (BP) wird Medizinische/r Masseur/in (BP)

Der Verband der medizinischen Masseure der Schweiz VDMS hat entschieden, das Reglement über die Berufsprüfung für Masseur/in mit eidgenössischem Fachausweis vom 21. November 1989 per 31. Mai 2010 aufzuheben.
Neu gibt es bereits seit 19. Juni 2009 die Berufsprüfung Medizinische/r Masseur/in mit eidgenössischem Fachausweis. Der VDMS ist Mitglied der neuen Trägerorganisation "Organisation der Arbeitswelt Medizinischer Masseure".

07.04.2010

Weitere Hotelfachschule im Wallis

Die französische Vatel-Gruppe, spezialisiert in der Managementausbildung im Hotellerie- und Tourismusbereich, eröffnet in Martigny im September 2010 ihren 84. Campus. Damit lässt sie sich mitten in einer Region nieder, in der bereits namhafte Hotelfachschulen angesiedelt sind. Sie rechnet mit rund 350 Studierenden pro Jahr.

07.04.2010

Weiterbildungspolitik: Die Position des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst Verbesserungen in der Weiterbildung, widersetzt sich aber einem "Regulierungsschub". Er anerkennt die Wichtigkeit der beruflichen Weiterbildung für die Arbeitgeber und unterstreicht das Engagement der Unternehmen hauptsächlich für die höhere Berufsbildung. Der Verband unterscheidet zwischen formaler und non-formaler Bildung sowie informellem Lernen. Die zehn Postulate zur beruflichen Weiterbildung finden sich im Anhang des Positionspapiers) des SAV zur Weiterbildungspolitik des Bundes.

Mittelschulen und Hochschulen

07.04.2010

Mangel an Sekundarlehrpersonen: Neues Ausbildungskonzept

Die EDK und die pädagogischen Hochschulen planen einen neuen Studiengang, um Primarlehrer/ innen in einem beschleunigten Verfahren zu Sekundarlehrer/ innen auszubilden. Bis Ende Jahr sollte das Konzept vorliegen, ab 2011 könnte der Studiengang angeboten werden. Voraussetzung für das viersemestrige Vollzeitstudium ist ein Bachelor-Abschluss als Primarlehrer/ in. Das neue Studienangebot soll helfen, die Personalnot auf Oberstufe entschärfen.

07.04.2010

Bildungsbericht Schweiz 2010: Hochschulen von hohem Niveau

Zwei ausgewählte Resultate: Infolge der grossen Zahl von Schweizer Universitäten unter den Top 200 des Shanghai-Rankings liegt in der Schweiz der Prozentsatz von Studierenden, die eine Hochschule von hohem Niveau besuchen, bei 70 Prozent (Deutschland: 20%). Dies könnte damit zusammenhängen, dass es in der Schweiz punkto Finanzierung keine Institutionen erster und zweiter Klasse gibt, wie es in Frankreich oder den USA der Fall ist.
Im internationalen Vergleich sind an Schweizer Universitäten vor allem Studierende zu finden, deren Eltern eine Ausbildung auf Tertiärstufe absolviert haben. An den Fachhochschulen haben Personen eine grössere Chance, deren Eltern ein niedrigeres Bildungsniveau haben.
Bildungsbericht

07.04.2010

Universitäten Basel und Zürich: Abgeschaffte oder veränderte Angebote

An der Uni Basel wurde mangels Nachfrage das Angebot des Masterstudienfachs Kulturwissenschaft der Antike aufgehoben. Ab sofort sind keine Anmeldungen dafür mehr möglich.
Die Universität Zürich hat die Ausbildung für Gymnasiallehrer mit dem Ziel "Master of Advanced Studies in Secondary and Higher Education" (MAS SHE) per 1. Februar 2010 abgeschafft. Statt des Master-Titels sollen die Absolventen neu das von der EDK anerkannte "Lehrdiplom für Maturitätsschulen" erhalten.

07.04.2010

Numerus Clausus: Bern und Genf verschärfen die Bestimmungen

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat eine Ausweitung des Numerus Clausus auf den Studiengang Sportwissenschaft beschlossen. Weiter sagte der Grosse Rat Ja zu einer Zulassung von Studierenden ohne Matura (analog dem Modell der französisch-sprachigen Universitäten).
In Genf wurde beschlossen, den an Deutschschweizer Universitäten praktizierten Eignungstest erstmals auch durchzuführen, jedoch ohne die Ergebnisse als Selektionsinstrument zu verwenden. Auch an den Universitäten Lausanne (548 Anmeldungen auf 197 Plätze) und Neuenburg (88 Anmeldungen auf 47 Plätze) werden die Kapazitäten in Humanmedizin deutlich überschritten. Diese Universitäten verzichten weiterhin auf die Durchführung eines Eignungstests, führen aber die intra-universitäre Selektion weiter.

07.04.2010

Hilfsmittel für Studierende mit besonderen Bedürfnissen

An der Universität Lausanne können Hörbehinderte in Zukunft über einen Sender Vorlesungen direkt auf ihrem Hörapparat empfangen.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Website der "European Agency for Development in Special Needs Education", die Studierenden mit besonderen Bedürfnissen einen Führer mit Informationen zur Zugänglichkeit von Hochschulstudien bereit stellt (Higher Education Accessiblity Guide HEAG). Die Datenbank bietet verschiedene Abfragemöglichkeiten: Generelle Informationen, Zugänglichkeit, Unterstützung für den Lern- und Lehrbereich etc.
Suche Schweiz

07.04.2010

Tourismus: Vom Bachelor zum Doktorat

Der Kanton Wallis erweitert sein Ausbildungsangebot im Bereich Tourismus: Künftig haben Inhaber eines Bachelors FH in Tourismus der Fachhochschule Wallis (HES-SO VS) Zugang zum universitären Master-Studiengang des Universitätsinstituts Kurt Bösch (IUKB). Dies war bisher Inhabern eines universitären Bachlor- Abschlusses vorbehalten. Zudem wurde eine Vereinbarung zwischen der IUKB und der Universität Lausanne (UNIL) getroffen, die die Schaffung eines Studiengangs zur Erlangung eines Doktorats in Tourismus ermöglicht. Der Studiengang wird gemeinsam mit einer der drei Lausanner Fakultäten Science sociales et politiques SSP, Hautes études commerciales HEC oder Géosciences et environnement GSE organisiert. Der Titel wird von der UNIL verliehen.
Zur Weiterentwicklung der Angebote wird ferner eine Studie das Potenzial eines Fernstudiums im Tourismusbereich analysieren. In Frage käme eine Zusammenarbeit des IUKB und der universitären Fernstudien Schweiz (Fernuni) in Brig und Siders.
Pressemitteilung

Beratung

07.04.2010

Universität Lausanne: Neues Laboratorium am Psychologische Institut

Ende März 2010 hat das Psychologische Institut der Universität Lausanne ein "Laboratoire de Psychologie du Développement, du Conseil et de l'Intervention", das "LabDCI", eröffnet. Dieses Laboratorium erlaubt, die Lehr- und Forschungstätigkeiten sowie das Leistungsangebot im Beratungsbereich zusammenzuführen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Forschenden zu optimieren und Synergien zu entwickeln.
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Arbeitsmarkt

07.04.2010

Schweiz hat Krise gut gemeistert

Die Schweiz hat im internationalen Vergleich die Krise gut gemeistert. Der solide Zustand der öffentlichen Finanzen habe Stabilisierungsmassnahmen ermöglicht. Zu diesem Ergebnis gelangt der Internationale Währungsfonds (IWF). Für das laufende Jahr rechnet der IWF mit einem Wachstum. Mittelfristig sind die Wachstumsaussichten mit Unsicherheiten behaftet. Diese liegen vor allem im Finanzsektor begründet.
Medienmitteilung
Die Schweiz hat die Rezession rascher hinter sich gelassen als lange anzunehmen war, meldet die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF). Sie erwartet bereits für das laufende Jahr ein Wachstum des BIP in der Höhe von 1,7 Prozent, getragen vom Aussenhandel und dem Konsum. Auch die Arbeitslosenquote hat gemäss KOF ihren Höchststand erreicht. Für 2010 rechnet die KOF mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent.
KOF-Frühjahrsprognose 2010

07.04.2010

Zurückhaltung bei Neueinstellungen

Gemäss dem Manpower Arbeitsmarktbarometer Schweiz rechnen 9 Prozent der 750 befragten Firmen für das 2. Quartal 2010 mit einem Anstieg ihrer Beschäftigtenzahlen, 4 Prozent erwarten einen Rückgang und 86 Prozent keine Veränderung. In einem Beitrag des "Schweizer Arbeitgeber" 6/2010 erklärt Charles Bélaz, VR-Mitglied von Manpower Schweiz: "Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage bleiben die Arbeitgeber vorsichtig, was Neueinstellungen betrifft." Temporäreinsätze seien in der Regel auf maximal drei Monate befristet. Der Fachkräftemangel werde sich jedoch wieder verschärfen, wenn die Wirtschaft anziehe.
Broschüre Arbeitsmarktbarometer

Berufliche Integration

07.04.2010

Bern: Brückenangebote alleine reichen nicht

Die bestehenden Brückenangebote im Kanton Bern sollen mit einer niederschwelligen Massnahme mit sozialpädagogischer Ausrichtung ergänzt werden. Dies ist eine der Schlussfolgerungen der Auswertung des Vorprojekts "Koordination Brückenangebote Kanton Bern" (KoBra). Handlungsbedarf bezüglich Abstimmung der Zielgruppen, Inhalte und Organisation bestehen vor allem bei den Motivationssemestern, der Vorlehre für Erwachsene und "Aufstarten".
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07.04.2010

Revision Arbeitslosenversicherungsgesetz verabschiedet

Die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) wurde in den Schlussabstimmungen des Nationalrates mit 91 zu 64 Stimmen bei 37 Enthaltungen und des Ständerates mit 32 zu 12 Stimmen angenommen. Die Revision bringt Beitragserhöhungen und Leistungskorrekturen, mit denen das strukturelle Defizit der Versicherung abgebaut werden soll. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SPS) haben gegen die 4. AVIG-Revision das Referendum angekündigt.
Text des Erlasses

07.04.2010

Frankreich: Innovative Rekrutierungsmethode

Das Internetportal Pôle emploi ("Beschäftigungspol") hat in Frankreich die Methode der Scheinrekrutierung ("Recrutement par Simulation, MRS") entwickelt. Kernpunkt dieser Methode: Die für die Besetzung einer Stelle notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse werden geprüft, ohne auf Erfahrungen und Diplome Rücksicht zu nehmen. Die Methode stützt sich auf messbare Kriterien, die für alle gleich sind. Sie will Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren, die keine Berufserfahrung aufweisen, den Zugang zu Stellen erleichtern und gegen die Diskriminierung ankämpfen.
Die Jugendlichen besuchen eine Informationsveranstaltung über das Unternehmen und die Stelle. Nachher werden sie von Pôle emploi durch gezielte Übungen gestestet. Sie können das Testverfahren für drei verschiedene Berufe durchlaufen. Ist der Test erfolgreich, werden sie bei der rekrutierenden Firma zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Mehr Informationen (französisch)

07.04.2010

Armutsbekämpfung: Die Strategie des Bundes

Der Bund legt das Schwergewicht seines Engagements bei der Armutsbekämpfung auf die Wiedereingliederung von armutsgefährdeten und von Armut betroffenen Menschen in den Arbeitsmarkt. Insbesondere soll die interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) von Arbeitslosen- und Invalidenversicherung sowie Sozialhilfe weiter verstärkt werden. Dies hält der Bundesrat in seinem Bericht "Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung" fest. Mit der Verabschiedung des Berichts erfüllt er eine Motion des Parlaments.
Medienmitteilung

07.04.2010

SUVA: Invalidität einheitlich bestimmen

Menschen, die ihre frühere Tätigkeit nach einem Unfall nicht mehr ausüben können, haben Anrecht auf einen angemessenen Invalidenlohn. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, muss ihre Erwerbsmöglichkeit beurteilt werden. Mit der so genannten "Dokumentation von Arbeitsplätzen" (DAP) kann die Suva Invalidenlöhne bestimmen und einheitliche Invaliditätsschätzungen vornehmen. Die DAP basiert auf einer von der Suva entwickelten Datenbank, in der sie vorhandene Arbeitsplätze ausführlich dokumentiert. Die Daten sind kürzlich neu überprüft worden.

07.04.2010

Psychisch Kranke: Barrieren abbauen

Die Integration psychisch behinderter Menschen stand im Zentrum der internationalen Konferenz "Mental Disability and Work: Breaking the Barriers", die vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) organisiert worden war. Die Tagung verfolgte zwei Ziele: den Teilnehmenden bestehende Barrieren für psychisch Kranke aufzuzeigen und gemeinsam Lösungen für die Integration psychisch Behinderter in den Arbeitsmarkt zu diskutieren. Die Konferenz wurde von rund 350 medizinischen Fachpersonen, Arbeitgebern und Integrationsfachleuten besucht.
Medienmitteilung

07.04.2010

Einen Schritt aufeinander zugehen

Das Hilfswerk HEKS hat Ende März 2010 unter dem Titel "Einen Schritt aufeinander zugehen" eine nationale Integrationswoche durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit hat das HEKS sein Hilfskonzept, seine Interventionsstrategie und seine Leistungen bei der beruflichen Integration von Jugendlichen und Erwachsenen, Schweizern und Ausländern dargestellt. Das Dossier "Soziale Integration" beschreibt die verschiedenen Vorgehensweisen.
Dossier "Soziale Integration"

Verschiedenes

07.04.2010

SDBB: Neue Newsletter für "Datenbank Lehrabschlussprüfung" und "Datenaustausch-Richtlinien"

Das SDBB bietet interessierten Kreisen zwei neue Newsletter an: Der "Newsletter DBLAP" informiert alle Beteiligten über den Stand, die Änderungen und Neuheiten rund um die Datenbank Lehrabschlussprüfung (DBLAP). Diese Datenbank für die kaufmännische Grundbildung und den Detailhandel ist zugleich eine Webplattform zur Verwaltung von Daten zum Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung. "Newsletter Datenaustausch-Richtlinien" informiert über Anpassungen an den SBBK-Richtlinien und den damit verbundenen Stammdaten. Diese werden von der SBBK-Subkommission Datenaustausch-Richtlinien initiiert, die zuständig ist für die Entwicklung und Aktualisierung der SBBK-Richtlinien für den elektronischen Datenaustausch in der Berufsbildung.
Beide Newsletter können auf der Website des SDBB abonniert werden.

07.04.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Zwei Klassiker der Medienproduktion im SDBB Verlag werden jährlich aktualisiert herausgegeben: das Berufsfenster, die Übersicht über sämtliche Grundberufe, die in der Schweiz gelernt werden können, sowie sein Pendant für die Weiterbildungsberufe, das Heft Berufsfelder 2010. Beide Medien basieren auf dem 22er-Berufsfeldersystems von René Zihlmann. Weiter hat der Verlag verschiedene DVD zu Gesundheitsberufen (FaGe, MTRA, TOA, Pflege) neu vertont und auf den aktuellsten Stand gebracht. Zudem wurde das Chancenheft Handel und Verkauf sowie die Infomappe Italianistik und Hispanistik aktualisiert resp. überarbeitet. Schliesslich werden verschiedene informative Fachbücher in den Aprilausschreibungen des Verlags angeboten.
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07.04.2010

Forum für Lehrpersonen

Im Internet entsteht ein Forum für Lehrpersonen , auf dem sie sich anonym austauschen und Fachleute zu Rate ziehen können. Die Pädaggogische Hochschulen Bern PH Bern sucht interessierte Lehrpersonen, darunter auch solche der Sekundarstufe II, die an Umfragen teilnehmen, Testversionen evaluieren und das Forum mitzuentwickeln.

07.04.2010

Bildungsstatistik 2009 erschienen

Die neue Publikation Bildungsstatistik 2009 des Bundesamts für Statistik informiert über Schülerzahlen, Studierende, ausgewählte Abschlüsse auf allen Stufen, Lehrkräfte an öffentlichen Schulen, Hochschulpersonal, die Ausbildung von Zwanzigjährigen sowie über die Bildungsausgaben der öffentlichen Hand.
Im Bericht Schülerinnen, Schüler und Studierende 2008/09 hat das BFS zudem die Zahlen zu den verschiedenen Ausbildungen nach Geschlecht, Nationalität, Schultyp und Unterrichtsform publiziert.

07.04.2010
07.04.2010

Sprachaufenthalte suchen auf berufsberatung.ch

Der Bereich Fremdsprachen lernen auf berufsberatung. ch ist aktualisiert worden. Die neue Sprachaufenthalts- Suche im Ausland erweitert das Informationsangebot und ersetzt die bestehende Liste "Vermittlungsstellen für Sprachaufenthalte". Die zur Verfügung stehende Datenbank erleichtert den Ratsuchenden die Suche nach dem passenden Sprachaufenthalt. Die Angebote können nach Sprache und Land, Aufenthaltstyp und nach Abschlüssen durchstöbert werden. Zusätzlich findet man wie bisher allgemeine Informationen und Tipps zum Sprachaufenthalt und den verschiedenen Abschlüssen und Diplomen.

07.04.2010

Webportal für Gesundheitsberufe

Die OdASanté hat ein Webportal über die Gesundheitsberufe eingerichtet. Es gibt eine Übersicht über alle Berufe und enthält unter anderem einen Berufsnavigator zur Interessenabklärung sowie kantonal sortierte Listen über Info-Veranstaltungen. Die OdaSanté publizierte zudem eine nützliche Grafik, die einen raschen Überblick über die Schweizerische Bildungssystematik und die eidgenössisch anerkannten Ausbildungen im Gesundheitsbereich gibt.

07.04.2010
07.04.2010

IAO: Neue Liste von Berufskrankheiten

Der Verwaltungsrat der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) hat am 25. März 2010 eine neue, von den Mitgliedern anerkannte Liste von Berufskrankheiten (nur französisch, englisch oder spanisch) genehmigt. Die Erneuerung erfolgte wegen der konstant hohen Zahl von Risikofaktoren, der verbesserten Diagnostik-Techniken und der Zunahme von Berufskrankheiten, die in den Programmen zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz aufgeführt sind. Die Liste reicht von chemisch, physisch oder biologisch bedingten Erkrankungen der Atemwege, der Haut oder der Muskeln und des Knochenbaus über Berufskrebs bis hin zu psychischen und Verhaltenstörungen.

07.04.2010

Online-Börse für Praktika

Seit kurzem bietet das Portal lehrstellenboerse.ch auch eine Börse für Praktika an. Hier können Firmen kostenlos Praktika mit einer Option auf eine Lehrstelle ausschreiben. In Zukunft sollen aber auch andere Praktika wie zum Beispiel Trainee-Programme oder On-the-job-Ausbildungen für Quereinsteiger, Maturanden und Studenten angeboten werden. Ebenfalls geplant ist, dass Lehrstellensuchende ihr eigenes Profil mit Lebenslauf hinterlegen können, das dann von den Firmen eingesehen werden kann.