Newsletter vom 10.03.2010

Aktuelle Meldungen vom 10.03.2010

Berufliche Grundbildung

10.03.2010

BBT: Lehrstellensituation im Februar 2010

Ein halbes Jahr vor Lehrbeginn 2010 präsentiert sich der Lehrstellenmarkt stabil. Trotz angespannter Wirtschaftslage investieren die Betriebe konsequent in die Ausbildung von Lernenden und streichen keine Lehrstellen aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen. Alle Kantone stützen das Lehrstellenangebot weiterhin mit Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Die kantonalen Trendmeldungen spiegeln folgende Tendenzen:
* Das Lehrstellenangebot im Februar 2010 ist mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Besonders in der deutschsprachigen Schweiz wurden viele Lehrstellen bereits vergeben. Die Romandie und das Tessin beginnen traditionell erst später mit der Rekrutierung.
* Nach 15 Wachstumsjahren ist die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger erstmals rückläufig. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) dürfte diese Abnahme bis 2018 anhalten.
* Für Anbieter von Ausbildungsplätzen in beruflichen Grundbildungen mit hohen Anforderungsprofilen gestaltet sich die Rekrutierung von geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zunehmend schwieriger.
* Jugendliche mit Bildungsdefiziten haben nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden. Auch entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage.
Communiqué

10.03.2010

Zentralschweiz: Pilotprojekt für Berufsattest Gesundheit und Soziales

In Spitälern, Alters- und Pflegeheimen muss in den kommenden Jahren mit akutem Mangel an Fachpersonal gerechnet werden. Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt (ZODAS und ZIGG) und die Zentralschweizer Berufsbildungsämterkonferenz wollen deshalb im Rahmen eines Pilotprojekts schon im Jahr 2011 mit der Attestausbildung Gesundheit und Soziales starten. Das Pilotprojekt erstreckt sich über alle sechs zentralschweizer Kantone, wobei der Kanton Luzern im Zentrum steht. Die zuständige Reformkommission hat das Projekt gutgeheissen und empfiehlt dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Aufnahme in die nationale Pilotphase 2011.

10.03.2010

Vernehmlassungen, Änderungsanträge, Erlasse

Das BBT unterbreitet die folgende Verordnung über die berufliche Grundbildung zur Vernehmlassung: Drogist/in EFZ (Frist 17. Mai 2010).
In der Verordnung über die berufliche Grundbildung Produktionsmechaniker/in EFZ wird die Ergänzungsund Schwerpunktausbildung um vier Handlungskompetenzen erweitert. Die Anhörungsfrist für den Aenderungsantrag läuft bis 19. März 2010.
Weiterführende Informationen

10.03.2010

BS: Jungen Müttern eine Grundausbildung ermöglichen

Junge Frauen, die noch vor Abschluss einer beruflichen Grundbildung Mutter werden, haben es oft schwer, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. Das schweizweite Projekt AMIE ermöglicht jungen, allein erziehenden Frauen den Einstieg in eine Erstausbildung. Zurzeit läuft der dritte Durchgang mit 19 Teilnehmerinnen. Das Projekt basiert auf einer Zusammenarbeit des Gewerbeverbands Basel-Stadt, der Sozialhilfe Basel-Stadt und des Basler Frauenvereins. In der Stadt Basel gibt es rund 130 Mütter zwischen 16 und 25 Jahren, die von der Sozialhilfe leben und keine berufliche Erstausbildung haben.

10.03.2010

NE: Teiltransfer der technischen Berufsbildung von Neuenburg nach Le Locle

Der Neuenburger Grosse Rat hat entschieden, einen Teil der Ecole technique vom Neuenburger Centre de formation professionnelle du Littoral CPLN (Berufsbildungszentrum) ans Centre interrégionale de formation des Montagnes neuchâteloises (Cifom) in Le Locle zu transferieren. Diese Massnahme, die ca. 250 Lernende betrifft, soll 2012 umgesetzt werden. Eine Arbeitsgruppe ist beauftragt, die Auswahl der betroffenen Lehrgänge zu differenzieren und bis Ende April einen Zeitplan für den Transfer zu erstellen.
Pressemitteilung (französisch)

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

10.03.2010

Prüfungsordnungen in der Vernehmlassung

Folgende neue oder geänderte Prüfungsordnungen wurden beim BBT eingereicht:
- PR-Fachmann / PR-Fachfrau mit eidg. Fachausweis (BP)
- Blindeführhundeinstruktor / Blindeführhundeinstruktorin mit eidg. Diplom (HFP)
- Diplomierter Manager / Diplomierte Managerin öffentlicher Verkehr (HFP)
- Diplomierter Marketingleiter / Diplomierte Marketingleiterin (HFP)
- PR-Berater / PR-Beraterin mit eidg. Diplom (HFP)
Detailinformation

10.03.2010
10.03.2010

BE: 200 Umschulungsplätze gegen den Pflegepersonalmangel

Der Kanton Bern reagiert auf den Mangel an Pflegepersonal. Unter dem Titel "HF Pflege als Zweitausbildung" bietet er jungen Erwachsenen in den nächsten zwei Jahren eine Umschulungsmöglichkeit an. Damit entstehe eine Win-Win-Situation, wie Regierungsrat Philippe Perrenoud gegenüber den Medien sagte: Die Betriebe des Gesundheitswesens erhielten dringend benötigtes Fachpersonal. Und junge Erwachsene, die sich wegen der derzeitigen Wirtschaftslage umorientieren möchten, könnten in einen vielseitigen und zukunftsträchtigen Beruf wechseln.
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10.03.2010

SDBB-Weiterbildung: Freie Plätze 2010 und Ideensammlung 2011

Dank Mehrfachführungen von Weiterbildungsangeboten, die auf grosses Interesse gestossen sind, können jetzt freie Plätze dem breiten Publikum der Fachpersonen aus der BSLB sowie der Berufs- und Karriere-Planung offeriert werden. Bitte beachten Sie die Zusammenstellung und buchen Sie direkt unter www.weiterbildung.sdbb.ch.
Hinweis: In Ergänzung zur Bedarfs- und Bedürfnisumfrage bei den kantonalen Zentralstellenleitenden und den Fachpersonen aus der BSLB sammelt das SDBB auch Weiterbildungsideen für 2011. Zum Formular.

Mittelschulen und Hochschulen

10.03.2010

Nach Matura: Direkter Berufseinstieg in die Versicherungsbranche

Im Herbst 2010 starten die ersten Kurse des neuen, 18-monatigen Lehrgangs zum/zur "Versicherungsassisten/ in VBV" (Branchenzertifikat). Der Lehrgang ist folgendermassen aufgebaut: Ausbildung on-the-job mit Arbeitseinsatz in zwei bis drei Bereichen (z.B. Schadenmanagement, Verkaufssupport Innendienst/Aussendienst), Off-the-job-Theorieteil (30 Präsenzschultage), total ca. 800 Lernstunden. Zugelassen sind Absolventinnen/ Absolventen mit gymnasialer Maturität, HMS oder EFZ mit Berufsmaturität.
Weitere Informationen

10.03.2010

Hörbehinderte: Matura in Gebärdensprache

Gehörlose haben in der Schweiz erstmals die Möglichkeit, eine Matura in Gebärdensprache zu erwerben. Vier Schülerinnen und Schüler starten an der Aargauischen Maturitätsschule für Erwachsene ihre gymnasiale Ausbildung. Sie werden im Unterricht von zwei Gebärdensprachdolmetschern unterstützt. Der Schweizerische Gehörlosenbund begrüsst die Entwicklung.

10.03.2010

Der Wohnort beeinflusst die Studienwahl

Die Distanz zur nächstgelegenen Hochschule beeinflusst die Fächer- und Institutionenwahl signifikant. So nimmt die Wahrscheinlichkeit, ein Fach zu studieren, das nur an einer Hochschule angeboten wird, mit der Distanz zu dieser Hochschule ab. Eine Untersuchung der SKBF zeigt weiter, dass bei Studierenden aus der obersten sozio-ökonomischen Schicht das Studierverhalten nicht durch die Distanz beeinflusst wird. Dies sei ein weiteres Indiz dafür, dass die Distanz zu einer Hochschule tatsächlich ein Ausdruck unterschiedlicher Kosten eines Studiums ist.

10.03.2010

Berufsnahe Studienwünsche werden eher Wirklichkeit

Im 2006 wurden Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Deutschschweiz zu ihren Studienwünschen befragt. Zwei Jahre später wurden ihre Aussagen auf die Umsetzung hin überprüft. Rund 53 Prozent der Befragten hatten ein Studium im ursprünglich gewünschten Fach begonnen. Dabei wurde der Wunsch nach Fächern, die in konkrete Berufsbilder führen, eher umgesetzt als jener nach den Geistes- und Sozialwissenschaften. Am seltensten werden jene Fächer studiert, bei denen eine Eignungsprüfung über die Aufnahme entscheidet (Pflege, Gesundheit und Bewegung bzw. künstlerische Ausbildungen). Dies zeigt eine Studie, über die die Zeitschrift "Gymnasium Helveticum" in der Ausgabe 1/2010 berichtet.

10.03.2010

Basel, Lausanne: Neue universitäre Angebote

An der Universität Basel wird die Ausbildung für das "Lehramt für Religion" auf der Stufe Sekundarlehramt I nicht mehr angeboten. Stattdessen gibt es ein Fach Gesellschaftswissenschaften (Geschichte, Politische Bildung, Ethik und Religionen).
Die Universität Lausanne bietet ab September 2010 die Möglichkeit an, unter bestimmten Voraussetzungen den Master in Teilzeit zu studieren. Das Angebot gilt für alle an der Universität Lausanne angebotenen Master-Programme.

10.03.2010

HES-SO und UniGE: Gemeinsame Validierung von Bildungsleistungen

Die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) und die Universität Genf (UniGE) bieten gemeinsam ein in der Schweiz einmaliges Verfahren zur Validierung von Bildungsleistungen im Hinblick auf die berufliche Weiterbildung an (VAE). Es richtet sich an Personen, die über eine qualifizierte Berufserfahrung verfügen und ihre Bildungsleistungen validieren lassen wollen, um zu einem Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule zugelassen zu werden.
Mehr (französisch)

10.03.2010

HES-SO: Theater-Studiengang offiziell anerkannt

Ende Januar 2010 hat das eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) die Anerkennung der Diplome angekündigt, die von der Westschweizer Fachhochschule für Theater, La Manufacture, verliehen wurden. Das Diplom "Comédien/ne professionnel/le wird nun einem Bachelor gleichgestellt. 2012 werden die ersten Studierenden mit dem Titel eines "Bachelor of Arts HESSO en théâtre" abschliessen.
Pressemitteilung (französisch)

Beratung

10.03.2010

ZH: Zwei Stellen bieten begleitete Berufseinblicke an

Die Berufsberatung Dielsdorf und das BIZ Kloten bieten in Zusammenarbeit mit regionalen Lehrbetrieben neu Berufsbesichtigungen an, die von einer Beratungsperson begleitet werden. Die Jugendlichen dokumentieren über eine Vorleistung, dass sie ein ernsthaftes Interesse am betreffenden Beruf haben. Dafür wurde ein Arbeitsinstrument entwickelt, das den Schülerinnen und Schülern neben Fragen zu ihrer Vorinformation auch eine kreative Aufgabe stellt. Die zu besichtigende Grundbildung muss für die beteiligten Jugendlichen leistungsmässig realistisch sein. Im Pilotprojekt sind u.a. folgende Berufe zu besichtigen: Automatikerin, Florist, Kosmetikerin, Kaufmann oder Detailhandel Autoteile- Logistik.
Auskünfte: Christine.Hoeoetmann@ajb.zh.ch

Arbeitsmarkt

10.03.2010

Arbeitsmarkt erstaunlich stabil

Die Indikatoren des Beschäftigungsbarometers zeigen eine relativ stabile Lage für den Arbeitsmarkt im 4. Quartal 2009 an. Gegenüber dem Vorjahr betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Ende des 4. Quartals 2009 4,534 Millionen (+ 0.3%). Dieser Anstieg ist auf die Anzahl erwerbstätiger Frauen (+0.8%) zurückzuführen. Mit Blick auf den Jahresverlauf 2009 war die Anzahl Beschäftigte leicht rückläufig (-0.1%). Deutliche Einbussen verzeichnete der sekundäre Sektor mit 2,5%, während im tertiären Sektor eine Zunahme von 0,8% registriert wurde. Für das 1. Quartal 2010 weisen die Indikatoren auf eine mögliche Verbesserung der Beschäftigungssituation hin.
Medienmitteilung

10.03.2010

Schweiz ist vergleichweise krisenresistent

Die OECD bescheinigt der Schweiz in ihrem neuesten Bericht zur Wirtschaftslage eine hohe Krisenresistenz. Obwohl auch die Schweiz eine Rezession verzeichne, sei sie weniger betroffen als andere OECDStaaten. In einem Spezialkapitel lobt die OECD die hohe Qualität des Schweizer Bildungssystems, sieht aber auch hier Raum für Verbesserungen. Die Unterschiede bei den schulischen Leistungen zwischen eingewanderten und einheimischen Schulabsolventen seien zu gross. Die OECD befürwortet nicht zuletzt aus diesem Grund die im HarmoS-Konkordat vorgesehene frühere Einschulung sowie eine Ausweitung des Angebots an frühkindlicher Betreuung.
SWISS OECD Info Nr 41

10.03.2010

Bund: Weiterbildung für stellenlose Abgänger berufliche Grundbildung

Der Bund beteiligt sich finanziell an Weiterbildungen von stellensuchenden Lehrabgängern. Mit der Massnahme soll deren Arbeitslosigkeit verhindert bzw. unterbrochen werden und die beruflichen Integrationschancen der stellensuchenden Person verbessert werden. Eine Weiterbildung beantragen können ausschliesslich Abgängerinnen der beruflichen Grundbildung, d.h. Personen im Besitz eines Eidgenössischen Berufsattests, Fähigkeitszeugnisses oder Berufsmaturitätszeugnisses. Bei der Auswahl von Weiterbildungsangeboten ist auf eine gewisse Plausibilität zu achten. Für die Umsetzung der Massnahme ist die gemeinnützige Stiftung Speranza zuständig. Interessenten können sich ab dem 1. März 2010 für Beratungsgespräche anmelden, Finanzhilfen werden ab dem 15. März 2010 gewährt.
Weitere Informationen
Kontakt: Stiftung Speranza, Aarau, Tel. 062 788 60 00, weiterbildung@stiftungsperanza.ch

10.03.2010

BE: Untere Grenze für Löhne im Detailhandel

Der Kanton Bern hat eine untere Grenze für Löhne im Detailhandel festgelegt und mit Arbeitgebern, die die Lohngrenze unterschreiten, Kontakt aufgenommen. Eine von der kantonale Arbeitsmarktkommission (KAMKO) in Auftrag gegebene Studie über Löhne im Detailhandel hat beachtliche Lohnunterschiede aufgezeigt. Die Studie kann auf der Website des Wirtschaftsamtes Beco Berner Wirtschaft heruntergeladen werden.
Pressemitteilung

Berufliche Integration

10.03.2010

Erfolg: 10 Jahre Mentoring beider Basel

Das Mentoring-Programm für Jugendliche auf Lehrstellensuche ist ein bikantonales Angebot des Amts für Berufsbildung und Berufsberatung BL und der Berufsberatung, Berufs- und Erwachsenenbildung BS. In so genannten Tandems unterstützt je eine erwachsene Person eine Jugendliche am Übergang von der Schule in die berufliche Grundbildung. In den vergangenen zehn Jahren haben sich weit über 150 freiwillige Mentorinnen und Mentoren mit unterschiedlichem beruflichen und persönlichen Hintergrund für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt und insgesamt 550 Jugendliche erfolgreich begleitet. Rund 70 Prozent der Jugendlichen haben ihre persönliche Zielsetzung, in der Regel den Einstieg in die Berufsbildung, erreicht. Mentoring ist zu einem unverzichtbaren niederschwelligen Angebot für Jugendliche mit Schwierigkeiten beim Einstieg in das Berufsleben geworden.
Auskunft: Ruedi Meier, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Kanton Basel-Landschaft, ruedi.meier@ bl.ch, 061 927 28 07

10.03.2010

VD: Eröffnung von fünf "Guichets de la transition"

Ende Februar 2010 hat der Kanton Waadt fünf Büros für die Nahtstelle I eröffnet. Sie sind Anlaufstelle für Jugendliche mit Eingliederungsschwierigkeiten (Lehrabbruch, keine Anschlusslösung). Jedes regionale Laufbahn- und Berufsberatungszentrum verfügt künftig über ein solches Büro, das die bestehenden Übergangsangebote koordiniert (SeMo, OPTI, Chartem, etc.). Die Jugendlichen können beispielsweise von der Erstellung einer Leistungsbilanz und einem Coaching profitieren. Dies ermöglicht, gezielte Massnahmen zu planen und ihnen eine persönliche Begleitung anzubieten.
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10.03.2010

Stellenangebot im Internet weiter im Aufwind

Das Stellenangebot im Internet steigt nach dem Herbstquartal 2009 auch im Winterquartal an und deutet damit auf eine anhaltende Erholung des Internet-Stellenmarktes hin. Der Monster Index Schweiz MIS (vormals Jobpilot-Index) verzeichnete im Januar 2010 einen Zuwachs gegenüber Oktober 2009 um 6 auf 154 Punkte. Dies entspricht ungefähr dem Niveau von Mitte 2007. Die Online-Ausschreibungen steigen sowohl bei den Stellenbörsen wie auch auf den Firmen-Websites gleichmässig an. Seit Anfang 2007 wuchs der Schweizer Internet-Stellenmarkt um 43 Prozent stärker als das Gesamtvolumen der offenen Stellen. Die Bedeutung der Internet-Stellenangebote nimmt also stetig zu.

Verschiedenes

10.03.2010

"Expertenkommission Weiterbildungsgesetz" gewählt

Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement hat die Mitglieder der "Expertenkommission Weiterbildungsgesetz" ernannt. Unter Leitung von Ständerat Hansruedi Stadler soll diese bis 2011 einen Vernehmlassungsentwurf für ein Weiterbildungsgesetz erarbeiten. Das Vizepräsidium übernimmt Ursula Renold, Direktorin des BBT. Die weiteren Kommissionsmitglieder sind Hans Ambühl, Generalsekretär EDK; Jean-Pierre Brügger, Präsident Interkantonale Konferenz für Weiterbildung IKW; Bernhard Ehrenzeller, Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis, Universität St. Gallen; Uschi Backes-Gellner, Institut für Strategie und Unternehmungsökonomik, Universität Zürich; Jacqueline Monbaron, Departement Erziehungswissenschaften, Universität Freiburg; Vreni Müller-Hemmi, ehem. Präsidentin Forum Weiterbildung; Jürg Burri, Vizedirektor Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF; Martin Kaiser-Ferrari, Vizedirektor Bundesamt für Sozialversicherungen BSV.
Communiqué

10.03.2010

Sans-Papiers sollen Lehre machen können

In der ausserordentlichen Session des Nationalrats zum Thema Zuwanderung vom 3. März 2010 wurden mehrere Vorstösse betreffend Sans-Papiers behandelt. Mit 93 zu 85 Stimmen nahm der Nationalrat eine Motion von Luc Barthassat (CVP/GE) an, die Sans-Papiers nach der obligatorischen Schule eine Berufslehre ermöglichen will. Die Motion von Christian van Singer (Grüne/VD) hingegen fand keine Mehrheit. Van Singer hatte gefordert, dass jugendlichen Sans Papiers mit dem Lehrabschluss zusätzlich die Aufenthaltsbewilligung erteilt werden sollte.
Liste aller Vorstösse

10.03.2010

NE: Fortbestand des Berufsbildungsfonds gesichert

Am 25. Februar 2010 hat der Neuenburger Grosse Rat einer Änderung des Gesetzes über den Berufsbildungsfonds (Fonds pour la formation et le perfectionnement professionnel FFFP) genehmigt. Bis jetzt zahlten die Unternehmen CHF 35.– pro beschäftigte Person. Mit dem neuen Berechnungsmodus entrichten sie einen Beitrag von einem Promille der Lohnsumme. Dies führt zu einer administrativen Vereinfachung.

10.03.2010

Fachgruppe Diagnostik des SDBB: neue Website

Die Fachgruppe Diagnostik des SDBB hat eine neue Webseite erhalten. Auf der Startseite werden die Hauptaufgaben der Fachgruppe im frischen Erscheinungsbild präsentiert. Die Rubrik "News" informiert über Neuerungen innerhalb der Fachgruppe, unter "Labels" sind alle bisherigen Label im neuen SDBB-Erscheinungsbild aufgeführt. Sowohl für den diagnostischen Grundkoffer als auch für die Fachbeiträge, die Downloads und die Links wurde bei der neuen Webseite entsprechende Rubriken konstruiert.

10.03.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Zur Sicherstellung des beruflichen Nachwuchses im Gesundheitsbereich braucht es gut gemachte Informationsmedien über die Berufe. Die vor zwei Jahren im SDBB Verlag erschienene DVD über den Beruf Pflegefachmann/-frau war diesbezüglich in einer der drei Vertiefungsrichtungen (Psychiatrie) ungenügend. Dieser Teil wurde nun neu gedreht, und die DVD steht ab sofort in optimierter Form zur Verfügung.
Weiter bietet der Verlag u.a. eine aktualisierte Ausgabe des Chancenheftes Sport, Wellness und Schönheit, ein neues Faltblatt Zahntechniker/in und eine aktualisierte Infomappe Ostasienwissenschaften an. Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

10.03.2010

Studie zur Entwicklung der Schweizer Fachhochschulen

Das Zentrum für universitäre Weiterbildung der Uni Bern hat gemeinsam mit dem Büro Interface-Politikstudien die Studie "Programmatik und Entwicklung der Schweizer Fachhochschulen" herausgegeben. Die Studie zeigt, wie sich die Leistungsprofile von Universitäten und Fachhochschulen charakterisieren lassen und wodurch allfällige Unterschiede zwischen den beiden Hochschultypen bestimmt werden. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob die Fachhochschulen jenes Profil aufweisen, das der Gesetzgeber bei ihrer Gründung anstrebte. Mit Blick auf die Umsetzung des neuen Hochschulgesetzes mit seiner veränderten Steuerungsstruktur werden Analysen ausgearbeitet und Impulse gesetzt. Studie

10.03.2010

Rezensionen: Hilfsmittel für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Der SDBB Verlag prüft regelmässig Publikationen danach, ob sie sich für den Einsatz in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung eignen. In unserer Rezension stellen wir diesmal Broschüren über Weiterbildungen in den Berufsfeldern Holz, Innenausbau und Gesundheit sowie einige interessante Publikationen für den Studienwahlbereich vor.

10.03.2010

Informationen über Handelsmittelschulen HMS jetzt online zugänglich

Die lang ersehnte Komplettinformation über die Handelsmittelschulen HMS ist ab sofort online verfügbar unter www.hms.berufsbildung.ch. Diese Subdomäne des Portals berufsbildung.ch ersetzt die frühere Homepage und enthält die wichtigen Grundlagendokumente von Bund, OdA und Kantonen. Die Subdomäne ist gegliedert in Umsetzung (Planung, Organisation), Weiterbildung, Evaluation, FAQ, Agenda, Links und praktische Informationen. Für die Konzeption und Betreuung der Inhalte zeichnet die Projektleiterin, Judith Renner-Bach, verantwortlich.

10.03.2010

EHB: J.-P. Perdrizat leitet Zentrum für Berufsentwicklung

Der Leiter des neu geschaffenen Zentrums für Berufsentwicklung am Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB heisst Jean-Pierre Perdrizat. Perdrizat hat an der Universität Lausanne Volkswirtschaft studiert und ist seit 2002 stv. Direktor der Association des Groupements et Organisations romands de l'Agriculture (AGORA). In dieser Funktion hat er die Zusammenführung sämtlicher Grünen Berufe (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gärtner, Winzer etc.) unter die gesamtschweizerische Dach-OdA "AgriAliForm" koordiniert. Als Präsident dieser Organisation hat er die Überführung der Grünen Berufe unter die neue Berufsbildungsgesetzgebung massgeblich mitgestaltet.
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10.03.2010

BL: Ruedi Meier leitet neue Hauptabteilung Berufsintegration

Im Kanton Basel-Landschaft werden seit 1999 alle Angebote für Schulabgängerinnen und Schulabgänger durch eine zentrale Stelle koordiniert. Im Rahmen der neuen "Berufswegbereitung" (BWB, Case Management Berufsbildung) wurde die Zusammenarbeit zwischen den Sekundarstufen I und II noch einmal intensiviert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf präventive Massnahmen in den Volks- und Berufsfachschulen gelegt. Zudem wurde im Amt für Berufsbildung und Berufsberatung die neue Hauptabteilung "Berufsintegration" unter der Leitung von Ruedi Meier geschaffen. Ziel ist, mit diesen Massnahmen möglichst alle Jugendlichen beruflich zu integrieren.
Auskunft: Ruedi Meier, Leiter Hauptabteilung Berufsintegration, AfBB Basel-Landschaft, Rosenstr. 25., 4410 Liestal, 061 927 28 07