Newsletter vom 10.02.2010

Aktuelle Meldungen vom 10.02.2010

Berufliche Grundbildung

10.02.2010

Tessiner Berufsbildungstage vom 8.–13.3.2010 in Lugano

Die Tessiner Berufsmesse " Espoprofessioni" findet dieses Jahr vom 8. bis 13. März in Lugano statt. Jugendliche, aber auch Erwachsene, die auf der Suche nach W eiterbildung sind oder vor einer Umschulung stehen, können sich bei rund 80 Berufsverbänden, Lehrwerkstätten und Weiterbildungsinstitutionen über 300 Berufe aus allen Sparten informieren und Kontakte knüpfen. Die Zusammenarbeit mit dem Kanton Neuenburg hat dazu geführt, dass das Berufszentrum Le Locle an der 9. "Espoprofessioni" ebenfalls vertreten ist. Im September wird die Tessiner Technikerschule für Bekleidung sowie die Luganeser Kunstgewerbeschule mit der Sektion Textiltechnologen, Bereich Design dann an der Berufsmesse CapaCité in Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds teilnehmen.
Auskunft: Divisione della formazione professionale, Gianni Moresi, Breganzona, gioanni.moresi@ti.ch

10.02.2010

Passerelle e+: Dreisemestrige Zusatzlehre in den Polybau

In der Zusatzlehre "Passerelle e+" können Berufsleute aus technisch-manuellen und hand - werklichen Berufen das eidg. Fähig keitszeugnis als Polybauer/in EFZ erwerben. Die Ausbildung dauert eineinhalb Jahre und ermöglicht den Einstieg oder Aufstieg im Gebäudehüllenmarkt. Das erste Semester beinhaltet neben prak - tischen Einsätzen kon zentriert fünf W ochen Berufsfachschule und 20 Tage überbetriebliche Kurse. Die beiden folgenden Semester werden als 3. Lehrjahr absolviert. Der erste Passerelle-Lehrgang startet im Frühjahr 2010.
www.polybau.ch
www.klimabauen.ch

10.02.2010

Zürich: Ausländerbeirat lanciert "Migration=Chance"

Mit dem Projekt "Migration=Chance" will der Ausländerbeirat der Stadt Zürich Ressourcen, die sich aus einem Migrationshintergrund ergeben, nutzen. Ziel ist, bisher nicht genutzte Arbeitsoptionen für Jugendliche – vom Kurz- Praktikum bis hin zu regulären Lehrstellen – bei Unternehmen mit Migrationshintergrund zu rekrutieren. V iele kleine Betriebe von ausländischen Unternehmern haben bis jetzt keine Lernenden, weil sie die Berufsbildung zu wenig kennen.
Dank dem Projekt sind 150 Anfragen von interessierten Betrieben eingegangen, der Ausländerbeirat rechnet damit, dass bis Ende Mai 15 neue Lehrstellen angeboten werden. Ein ähnliches Projekt namens KAUSA wird in Deutschland seit über 10 Jahren betrieben.

10.02.2010

Deutschland: Was müssen Kaufleute in Zukunft können?

Wie in der Schweiz sind auch in Deutschland die kaufmännischen Berufe der wichtigste Bildungsbereich und zur Zeit in einem Reformprozess. Wie die 50 Berufs - bilder künftig zu aktualisieren, zu sys tematisieren und an die gestiegenen Anforderungen anzupassen sind, untersucht ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Ergebnisse des Auftakt-Workshops präsentiert der in der BIBB-Schriftenreihe "Berichte zur beruflichen Bildung" erschienene Band "Anforderungen an kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Berufe aus berufspädagogischer und soziologischer Sicht".
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Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

10.02.2010

Neue Prüfungsreglemente in der Vernehmlassung

Die zuständigen Berufsverbände der Gastro - nomie und Hotellerie haben den Entwurf zu einer Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Gastro-Betriebsleiter/in mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
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Die schweizerische Kommission Ausbildung der Ausbildenden (SK AdA) hat den Entwurf zu einer Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom eingereicht.
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10.02.2010

Aktualisierte Liste aller Höheren Bildungsgänge HF publiziert

In der Schweiz existieren rund 400 Bildungsgänge von Höheren Fachschulen. Das BBT publiziert seit rund zwei Jahren eine Liste dieser Bildungsgänge. Sie ist so - eben aktualisiert worden. Sie zeigt, welche Bildungsgänge altrechtlich anerkannt sind oder sich im neurechtlichen Anerkennungsverfahren befinden. Mit einem Apparat von Adressen und Internetverweisen sind die Dokumente nützliche Arbeitsmittel für die Laufbahnberatung. Eine weitere Liste zeigt sämtliche Nachdiplomstudien HF.
Weitere Informationen

10.02.2010

Berufsbildungsfachleute mit eidg. Fachausweis: Qualifikationsverfahren 2010

Auf der Homepage der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) wurden umfassende Informationen zur Ausbildung Berufsbildungsfachleute mit eidg. Fachausweis bereitgestellt. Die Anmeldefrist für das Qualifikationsverfahren 2010 läuft bis 20. März 2010. Im Kanton Tessin finden 2010 keine Prüfungen statt. Berufsbildungsfachleute nehmen ihre Aufgaben direkt als V erantwortliche oder indirekt als Berater wahr und arbeiten in Behörden, Organisationen der Arbeitswelt, Schulen, privaten Institutionen oder Lehrbetriebe. Als Berufsbildungsprofis entwickeln und leiten sie Projekte und setzen diese um.
Weitere Informationen und Anmeldeformulare

Mittelschulen und Hochschulen

10.02.2010

Uni Genf: Eignungstest fürs Medizinstudium

Die Universität Genf führt, wie die Uni - versitäten in der Deutschschweiz, einen Eignungs test ein. Die Besonderheit: Der Test ist obligatorisch, hat aber keine ausschliessende Wirkung. Er liefert den Kandidatinnen und Kandidaten Hinweise auf ihre Chance, das Studium erfolgreich abzuschliessen. Bei schlech tem Ergebnis können sie sich mit einem Studienberater besprechen und, bei Bedarf, eine vertiefte Berufswahlabklärung beginnen. Die Anmeldung zum Test, der am 9. Juli 2010 stattfindet, erfolgt mit der Einschreibung.
Pressemitteilung

10.02.2010

Neue Angebote an universitären Hochschulen

Seit Herbst 2009 kann Soziologie in Freiburg sowohl in Deutsch als auch in Französisch oder aber zweisprachig studiert werden. Weitere Neuerungen an der Universität Freiburg kommen im Herbst 2010 dazu. Das ist nur eines von diversen neuen Angeboten, die verschiedene Schweizer Universitäten (BS, BE, FR, NE und ZH) machen.

10.02.2010

Architektur: ETHZ prüft strengere Aufnahmekriterien

Am Departement Architektur der ETH Zürich ist der Platz knapp, da immer mehr Personen studieren. Zudem fehlt es an Professorinnen und Professoren. Die Hochschule plant daher strengere Aufnahmekriterien für das Master- Studium. Beschlossen ist, dass ab 2010 Personen, die keinen ETH-Bachelor mitbringen und einen Master in Architektur an der ETH Zürich absolvieren wollen, eine Bewerbung einreichen muss.

10.02.2010

Mit Videoclips durch den Fächer-Dschungel

Jeder fünfte Studienanfänger in Deutschland bricht sein Studium wieder ab. Ein Grund: Nur die wenigsten wissen vorher , was sich hinter der gewählten Fachrichtung verbirgt. Studentische Filmteams drehten an Hochschulen bundesweit mehr als 150 Kurzvideos. 50 Professoren liessen sich bei Vorlesungen über die Schulter schauen, und Studenten und berufstätige Absolventen berichteten aus ihrem Alltag. Das so entstandene Studienwahl-Portal wird kontinuierlich aktualisiert – und hat die Förderung einer gezielteren Studienwahl zum Ziel.

Beratung

10.02.2010

Gebührenpflicht BSLB Zürich: Reduktion zur Prävention von Jugendarbeitslosigkeit

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Zürich erhebt für die Beratung von Ratsuchenden im Alter von über 20 Jahren Gebühren. Angesichts der Wirtschaftskrise sind die Tarife für junge Erwachsene vor oder un mittelbar nach Abschluss der beruflichen Grundbildung oder des Studiums, die keine Anstellung auf dem Arbeitsmarkt finden, reduziert worden. Diese müssen statt 80 Franken für eine Erstberatung und 170 Franken für jede weitere Stunde nur noch pauschal 50 Franken entrichten. Diese Tarife gelten vorerst bis Ende 2010.
Auskünfte: isabelle.zuppiger@ajb.zh.ch

10.02.2010

Validierung von Bildungsleistungen Informatik am Ziel

Der Pilot "eidg. Fähigkeitszeugnis Informatiker/-in für Berufserfahrene Informatiker ohne Informatikabschluss" ist Ende November mit der definitiven Abnahme durch das BBT erfolgreich abgeschlossen worden. Das Angebot erlaubt Personen mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung, über die Erstellung ein Kompetenzendossiers das eidgenössiche Fähigkeitszeugnis als Informatiker/-in erhalten. Mit der Durchführung ist die Berufsberatung Zürich-Oerlikon beauftragt. Die nächste Informationsveranstaltung findet am 25. Mai 2010 statt.

10.02.2010

SDBB: Freie Plätze in der Weiterbildung 2010

Mehrere W eiterbildungen des SDBB waren überbucht und werden nun mehrfach geführt. Aber Achtung: Das Nachmeldeverfahren bei den Mehrfachführungen ist bis am 12. Februar 2010 abgeschlossen. Die Bestätigungen für die Aufnahme in die gebuchten Weiterbildungsangebote 2010 werden den Angemeldeten am 12.2.2010 verschickt. Freie Plätze aus der Gruppe "Seminare" sind auf der Liste aufgeführt. Anmeldemöglichkeiten bestehen auch innerhalb der Gruppe "Tagungen".
Buchungen

10.02.2010

Nachwuchsprobleme in der Berufsberatung

Jede dritte Beratungsperson in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist über 50 Jahre alt. Die KBSB (Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung) will zur Sicherung des Nachwuchses die Zusammenarbeit mit Ausbildungsinstitutionen ausbauen. Unter anderem nimmt sie Kontakt mit Fachhochschulen auf für die Abklärung von zusätzlichen Ausbildungsangeboten für die Berufs-, Studien- und Laufbahneratung. Dies ist eines der strategischen Ziele, die an der Herbsttagung vom 18./19. November 2009 verabschiedet wurden.

10.02.2010

SDBB-Fachtagung Information + Dokumentation, 22. Juni 2010 Das BIZ der Zukunft – ein elektronisches BIZ?

Entwicklungen im Bereich der elektronischen Medien und Kommunikationsmittel prägen zunehmend auch die Aufbereitung und Vermittlung von Informationen in und durch die Berufsinformationszentren. Welchen Einfluss hat das elektronische BIZ auf die Arbeit der Fach - personen der Information-Dokumentation und ihre Dienstleistungen und Produkte? W elches sind die Trends und die bereits gemachten Erfahrungen – und wo liegen mögliche Grenzen? Diese und weitere Fragen werden an der nationalen SDBB-Fachtagung am 22. Juni 2010, die auf die bekannte ARENA folgt, erörtert.
Weitere Informationen/Anmeldung

Arbeitsmarkt

10.02.2010

Erneuter Anstieg der Arbeitskosten

In der Schweiz sind die Arbeitskosten im Jahr 2008 auf durchschnittlich Fr . 56.30 pro Arbeitsstunde gestiegen. Zwischen 2006 und 2008 erhöhten sie sich somit um 4,5 Prozent. Dies geht aus Schätzungen des Bundesamtes für Statistik BFS hervor. Die Arbeitskosten entsprechen den vom Unternehmen für die Beschäftigung von Arbeitskräften aufgewendeten Kosten. Sie setzen sich hauptsächlich aus den Löhnen und Gehältern (83,4%) sowie aus den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber (15,0%) zusammen. Je nach Wirtschaftszweig variieren sie beträchtlich. An der Spitze befanden sich erneut Kreditgewerbe, Unterrichtswesen und öf fentliche Verwaltung.
Medienmitteilung

10.02.2010

Über 40 Millionen Menschen im Abseits

Gemäss der Internationalen Arbeitsorganisation( IAO) laufen weltweit über 40 Mil - lionen Menschen Gefahr, vom Arbeitsmarkt endgültig ausgeschlossen zu werden. Diese Zahl umfasst Langzeitarbeitslose und jene, die neu ins Erwerbsleben einsteigen möchten und stattdessen direkt bei der Sozialhilfe landen oder in anderer Form ohne Erwerbsarbeit bleiben. Der Bericht 2008 der IAO hält fest, dass Dauer und Ausmass der Krise verringert werden könnten, sofern die einzelnen Konjunkturprogramme und die allgemeine Politik sich am weltweiten Beschäftigungspakt der IAO vom Juni 2009 orientierten.
(Beide Dokumente nur französisch)

10.02.2010

Handelsregister: Rekordzahl an Unternehmen

Ende 2009 führte das Schweizerische Handelsregister 525 790 Unternehmen auf. Die Zahl Aktiengesellschaften wuchs verhältnismässig weniger rasch als die Gesellschaften mit be - grenzter Haftung (GmbH). Die Zahl der Genossenschaften war sogar rückläufig. Im Weiteren fällt auf, dass viele Löschungen von publizierten Unternehmungen auf Handelsregisterbereinigungen zurückzuführen sind.
Medienmitteilung

10.02.2010

Vorzeitige Pensionierungen im Baugewerbe

Die vom W alliser Handwerkerverband geführte Kasse für vorzeitige Pensionierungen im Baugewerbe des Kantons W allis, RETAVAL, hat es 300 W alliser Arbeitnehmenden ermöglicht, sich drei Jahre vor dem AHV-Alter aus dem Berufsleben zurückzuziehen. Die vorzeitig Pensionierten stammen aus folgenden Berufen: Sanitärinstallationen/Spengler, Heizung/Lüftung, Metallbau, Elektro-Installationen, Dachdecker, Metallbau, Umgebungsarbeiten, Rohrleitungsbau. Das System RETAVAL diente als V orbild für ähnliche Institutionen in der ganzen Schweiz. In der Westschweiz umfasst RESOR, die Kasse für vorzeitige Pensionierungen, 20 000 Versicherte aus dem Ausbaugewerbe.

Berufliche Integration

10.02.2010

Kurzarbeit: Längere Bezugsdauer in Sicht

Die Höchstbezugsdauer der Kurzarbeits - entschädigung soll von 18 auf 24 Monate verlängert werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat zu diesem Zweck eine Anhörung eröffnet. Die Kurzarbeitsentschädigung soll verhindern, dass Unternehmen in konjunkturell schwierigen Zeiten aufgrund von Auftragsmangel Personal abbauen. Um Entlassungen zu ver - meiden und dem prognostizierten Anstieg der Arbeitslosigkeit in den bevorstehenden zwei Jahren entgegen zu wirken, soll frühzeitig über die Verlängerung der Bezugsdauer entschieden werden. Die Verordnungsänderung würde auf den 1. April 2010 in Kraft gesetzt und bis zum 31. Dezember 2011 gelten.
Medienmitteilung

Verschiedenes

10.02.2010

Der erste nationale Bildungsbericht Schweiz ist publiziert

Der Bildungsbericht Schweiz 2010 trägt auf über 300 Seiten das aktuelle Wissen über das Bildungssystem Schweiz zusammen. Er enthält Daten aus Forschung, Statistik und V erwaltung über das ganze Bildungssystem hinweg, von der Vorschule bis zur Weiterbildung.
Pressemitteilung und weitere Unterlagen

Mehr zum Bildungsbericht erfahren Sie auch in der Zeitschrift PANORAMA vom 26. Februar . Stefan Wolter, Projektleiter Bildungsbericht Schweiz – 2010, stellt die wichtigsten Erkenntnisse des Berichts mit Blick auf die Berufsbildung vor .

10.02.2010

Validierung von Bildungsleistungen: Empfehlung für die interkantonale Abgeltung

Der Vorstand der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK hat die Pauschalen 2010 für die interkantonale Abgeltung der Validierung von Bildungsleistungen (V alidation des acquis, VdA) genehmigt. Die neuen Beträge basieren auf einer Kostenerhebung bei den Kan - tonen und den bisher gemachten Erfahrungen in der interkantonalen Zusammenarbeit. Die Empfehlung gilt für die fünf Phasen des V erfahrens zur VdA gemäss Leitfaden des BBT .

10.02.2010

Ausschreibung für ein weiteres "Leading House"

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) schreibt die Leitung eines "Leading House für individuelle Berufs bildungsentscheidungen und -chancen" aus. Die Aus - schreibung richtet sich an interessierte Pro - fessorinnen und Professoren einer Universität oder ETH. Die Bewerbungsunterlagen sind bis am 15. März 2010 einzureichen. W eitere Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website des BBT verfügbar.
Mit dem Ziel, die Berufsbildungsforschung nachhaltig zu verankern, gibt es zurzeit Kompetenznetzwerke ("Leading Houses") zu folgenden thematischen Schwerpunkten:
– Qualität der beruflichen Bildung
– Berufsbildungsökonomie (Universität Bern)
– Berufsbildungsökonomie (Universität Zürich)
– Neue Technologien
Mehr über die bisherigen Leading Houses in Panorama.aktuell 12/2009.

10.02.2010

Scuolavisione: Lehrpersonen erhalten Zugang zum Archiv der SRG

Die Schweizerische Berufsbildungsämter- Konferenz SBBK wird sich am Projekt Scuolavisione beteiligen. Das im Tessin vor einigen Jahren lancierte Projekt wird nun auf nationale Ebene erhoben. Unterstützt vom BBT sieht es eine Zusammenarbeit verschiedener Berufsbildungspartner mit der SRG SSR Idée Suisse vor. Es wird den Lehrpersonen an Berufsfachschulen einen kostenlosen Zugang zu den Archiven der SRG SSR Idée Suisse in den drei Sprachregionen gewähren. Am 26. Oktober 2009 erhielt Scuolavisione in Peking den Preis für das weltweit beste Projekt zur Nutzung eines Fernseharchivs. Mehr: Gianni Moresi, directeur adjoint Divisione della formazione professionale, Breganzona. gianni.moresi@ti.ch

10.02.2010

GE: Neues Stipendiengesetz bringt Gleichbehandlung der Lernenden

Am 18. Dezember 2009 hat der Genfer Grosse Rat einstimmig das Gesetz über Stipendien und Ausbildungsdarlehen verabschiedet (für nähere Informationen vgl. den Bericht der Finanz - kommission, französisch). Das neue Gesetz hebt die bisherige Ungleichbehandlung von Stu - dierenden und Lernenden in der Berufsbildung auf. Nähere Auskünfte erteilt Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des Amts für Beratung, Berufsund Weiterbildung (Office d'orientation, de formation professionnelle et continue OFPC), 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

10.02.2010

NE: Berufsberatung wird reorganisiert

Der Neuenburger Staatsrat will das Amt für Berufsberatung (Service de l'orientation scolaire et de la formation professionnelle SOSP) als eigenständige Dienststelle aufheben. Der Auftrag und die Leistung des SOSP sind jedoch nicht in Frage gestellt. Wie in andern Kantonen werden der schulpsychologische Dienst und die Berufsberatung getrennt. Das Reformprojekt ist derzeit in Vernehmlassung. Die neuen Strukturen sollen auf Beginn des Schuljahres 2010/1 1 operativ sein.
Pressemitteilung

10.02.2010

GE: Neues Angebot der Cité des métiers

Das Genfer Informations- und Beratungszentrum Cité des métiers et de la formation wartet mit einem neuen Angebot auf. Sie lädt Persönlichkeiten ein, über ihren Berufsweg zu erzählen. Im Austausch mit Jugendlichen kommen Berufsträume, die Berufswahl und der Berufsalltag zur Sprache. Als Erster stellte sich Yves-Patrick Delachaux, Ex-Polizist, Essayist und Dozent vor . Nähere Auskünfte erteilt Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des Amts für Beratung, Berufsund Weiterbildung (Office d'orientation, de formation professionnelle et continue OFPC), 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

10.02.2010

Frankreich erprobt ein Kompetenzportfolio

Das französische Gesetz für Berufsberatung und Berufsbildung sieht die Erprobung eines individuellen Kompetenzportfolios in Form eines standardisierten Hefts vor. Es dient Schülern oder Lernenden, ihre Kompetenzen aufzuzeigen, sie besser einzuschätzen und die Berufswahl bewusster zu reflektieren. Informationen auf der Website des französischen Bildungsministeriums.

10.02.2010

Berufsporträts SF mySchool nun auch als Podcasts

Ein grosser Teil der von SF Wissen mySchool (dem ehemaligen Schulfernsehen) erstellten Berufsbilder sind neu auch als Podcast-Datei verfügbar. Das erlaubt den Download und den individuellen Gebrauch durch die Schülerinnen und Schüler. SF mySchool bietet zu den meist etwa 15-minütigen Clips auch didaktische Hilfestellungen und weiteres Zusatzmaterial (Interessenchecks, Quizz) für den Unterricht an.

10.02.2010

SDBB Verlag: Neue Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

Bewährt und doch neu: So präsentiert sich die 1. Auflage 2010 von "Das Stipendienhandbuch. Wie finanziere ich meine Ausbildung". Der bewährte Führer durch den schweizerischen Stipendien-Dschungel wurde überarbeitet, entschlackt und auf die zahlreichen im Internet zum Thema bestehenden Infos ausgerichtet. Weiter bietet der SDBB V erlag im Februar fünf aktualisierte Infomappen des Studienwahlbereichs sowie ein neues Faltblatt zum Beruf Dental - assistent/in an. Mehr Informationen zu den neuen Medien und Online-Bestellmöglichkeit

10.02.2010

SDBB Verlag: Das Editionsprogramm 2010 steht fest

Das Editionsprogramm des Medienbereichs Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung innerhalb des SDBB Verlags wird in einem mehrmonatigen Prozess ermittelt. Es ist das Resultat von Inputs der Fachleute in den Kantonen sowie der Mitglieder der SDBB-Subkommissionen. Dieser Input wird unter Berücksichtigung der Ressourcen des SDBB feinjustiert. Das Editionsprogramm 2010 wurde nun freigegeben und ist ab sofort auf der Website des SDBB einsehbar . Es wird vierteljährlich aktualisiert.

10.02.2010

Fast 90000 Beschäftigte an Universitäten und Fachhochschulen

50 002 Personen waren 2008 an Universitäten und Eidgenössischen Technischen Hochschulen beschäftigt. Hinzu kommen 37 236 Arbeitnehmende an Fachhochschulen. Zwei Berichte des Bundes - amtes für Statistik (BFS) liefern detaillierte In - for mationen über die genaue Aufteilung nach einzelnen Institutionen:, Tätigkeitsfelder, Beschäftigungsgrad, Qualifikationen, Alter und Ge schlecht der Mitarbeitenden.
Bericht 1
Bericht 2

10.02.2010

Grégoire Evéquoz wird neuer Präsident des internationalen Netzwerks der Cités des métiers

Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des Amts für Beratung, Berufs- und W eiterbildung (Office d'orientation, de formation professionnelle et continue OFPC) des Kantons Genf, ist zum Präsidenten des internationalen Netzwerks der Cités des métiers (Réseau international des Cités des métiers) gewählt worden. Dem Netzwerk gehören 26 Cités de métiers aus der ganzen Welt an. In der Schweiz hat der Kanton Genf seit dem 1. September 2008 ein solches Zentrum für Beratung, Bildung und Beschäftigung (www.citedesmetiers.ch).

10.02.2010

CAS Berufswahl-Coach: Als Lehrperson den Berufswahlprozess von Jugendlichen professionell coachen

Die Teilnehmer/innen dieses Zertifikatslehrgangs zum Berufswahl-Coach lernen, den Berufswahlunterricht schülergerecht und auf modernen Berufswahltheorien basierend durchzuführen. Sie lernen, Jugendliche für das Thema zu motivieren und die Kooperationspartner im Berufswahlprozess (Eltern, Berufsberatung, Ausbildungsbetriebe, Berufsfachschulen, Case Manager) rollengerecht in den Prozess mit einzubeziehen.