12.09.2012

Arbeitsmarkt

Uhrenindustrie benötigt 15 Prozent mehr Arbeitskräfte

Bis 2016 benötigt die Uhrenindustrie 3200 zusätzliche Arbeitskräfte. Diese Zahl entspricht einer Zunahme von 15 Prozent der heute insgesamt 53 000 Mitarbeiter. 2000 der neu zu schaffenden Stellen sollen von Lehrlingen besetzt werden, die jetzt noch in der Ausbildung sind. Um Engpässe zu vermeiden, sind weitere Rekrutierungs- und Ausbildungsmassnahmen nötig. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die der Arbeitgeberverband der Uhrenindustrie alle fünf Jahre durchführt. Die aktuelle Untersuchung stützt sich auf die Angaben aus 158 Unternehmen. Am stärksten steigt die Nachfrage bei der Mikromechanik (+26%) sowie bei den Gehäusemachern (+23%) und den Uhrmachern (+22 bis 25%).
Medienmitteilung