31.10.2012

Arbeitsmarkt

Weniger "Working Poor" in der Schweiz

Fast 120‘000 Berufstätige waren 2010 von Armut betroffen. Gegenüber 2008 ist ihr Anteil an den Beschäftigten von 5,2% auf 3,5% gesunken. Besonders stark armutsgefährdet sind gemäss dem Bundesamt für Statistik allein erziehende Eltern und Personen in prekären Anstellungsverhältnissen: Dazu gehören Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, selbständig Erwerbstätige ohne Angestellte, auch Personen ohne postobligatorische Ausbildung usw. In Haushalten mit zwei berufstätigen Personen beträgt die Armutsquote bloss 1,4%. Das Armutsrisiko ist in der Schweiz niedriger als im europäischen Durchschnitt, aber höher als Ländern wie Frankreich, Deutschland oder Österreich.
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