12.09.2012

Arbeitsmarkt

SGB fordert Lohnerhöhungen von 1,5 bis 2,5 Prozent

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert für 2013 eine allgemeine Lohnerhöhung von 1,5 bis 2,5%, abgestuft nach Branchen. Eine generelle Lohnerhöhung sei das einzige Mittel, um die Individualisierung der Lohnpolitik auszugleichen. Davon hätten ohnehin bloss die hohen und höchsten Einkommen profitiert. Eine allgemeine Lohnerhöhung sei durch die starken Produktivitätssteigerungen gerechtfertigt. Ergänzend dazu verlangt der SGB, dass die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern verringert würden. Diese würden beispielsweise im Verkauf bis 18 Prozent betragen. Zudem müssten die Mindestlöhne in der Höhe von 100 Franken im Gewerbe und bis zu 200 Franken in der Druckereiindustrie angehoben werden, um mehr soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Medienmitteilung