Newsletter vom 01.05.2013

Aktuelle Meldungen vom 01.05.2013

Berufliche Grundbildung

01.05.2013

Leitfaden "Zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest": Anhörung

Das SBFI hat die Anhörung zur neuen Fassung des Leitfadens zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest eröffnet. Dieser Ausbildungsweg wurde einer Evaluation unterzogen, deren Ergebnisse im Dezember 2010 veröffentlicht wurden. Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern aller Verbundpartner unter Leitung des Bundes hat die Empfehlungen vertieft und zusammengefasst. Das SBFI hat inzwischen eine umfassende Überarbeitung des Leitfadens vorgenommen und die Empfehlungen in Kapitel 5 aufgenommen. Anhörungsfrist: 7. Juni 2013. Die Unterlagen können hier heruntergeladen werden.

01.05.2013

Berufsbildungsverordnungen: Anhörung

Das SBFI hat die Anhörung zur Totalrevision der Verordnungen über die berufliche Grundbildung für die Berufe Pferdewart/in EBA und Pferdefachfrau/mann EFZ eröffnet. Die Totalrevision hat unter anderem Einfluss auf die Lektionen der Berufsfachschule und das Qualifikationsverfahren. Anhörungsfrist: 30. Juni 2013. Die Unterlagen können hier heruntergeladen werden.

01.05.2013

Parlamentarische Vorstösse

Während der Frühjahrssession des Bundesparlaments und der Sondersession des Nationalrats vom 15. bis 17. April 2013 wurden folgende Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
- Finanzierung der Vorbereitungskurse für eidg. Berufs- und höhere Fachprüfungen (Motion 13.3020)
- Zugang für Schweizer BMS-Absolventen an ausländischen Fachhochschulen (Interpellation 13.3110)
- Pauschalbeiträge an die Kantone für die berufsorientierte Weiterbildung (BBG) (Motion 13.3137)
- Validierung von Bildungsleistungen – auch auf der Tertiärstufe erforderlich (Motion 13.3278)
- Qualitative Ausrichtung der künftigen Ausbildung in den nicht-universitären Gesundheitsberufen (Interpellation 13.3298)
- Unterstützung der Berufsbildung im Cleantech-Bereich (Motion 13.3305)
- 2-jährige Lehren aufwerten (Postulat 13.3311)
- Berufsbildungsfinanzierung. Den wirklichen Leistungen der Kantone besser Rechnung tragen (Motion 13.3322)
- Sostituzione di apprendisti residenti con apprendisti frontalieri maggiorenni? (deutscher Titel folgt) (Interpellation 13.3347)
- Den beruflichen Wiedereinstieg begünstigen. Die Schaffung geeigneter Fonds vorsehen (Motion 13.3348)

01.05.2013

SwissSkills Bern 2014: Neu konzipierte Berufsmeisterschaften

Die Schweizer Berufsmeisterschaften stehen vor einer Premiere: Im September 2014 werden sich unter dem Patronat von Bundesrat Johann Schneider-Ammann die talentiertesten Nachwuchsleute aus etwa 130 Berufen zum ersten Mal an einem einzigen Anlass in Bern messen. An der viertägigen nationalen Grossveranstaltung "SwissSkills Bern 2014" werden rund 1000 junge Berufsleute und über 200'000 Besucher erwartet. Die Finanzierung trägt hauptsächlich der Bund. An der Medienkonferenz hob Schneider-Ammann einmal mehr die wichtige Bedeutung der dualen Ausbildung hervor.

01.05.2013

Sonderwebseite für die WorldSkills Leipzig 2013

Die Sonderwebsite zu den WorldSkills Leipzig 2013 ist aufgeschaltet. Sie enthält eine übersichtliche Navigation, gestraffte Inhalte und den Fokus auf die aktuellen Berichte. Inhalte sind Vorbereitungsevents von SwissSkills, Ticketing für die Eröffnungs- und Schlussfeiern, SwissSkills House of Switzerland, Welcome Event im Schluefweg Kloten, Bildergalerien und Hintergrundinformationen.

01.05.2013

Umfrage bei KV-Lehrabgänger/innen

Gemäss einer Umfrage des KV Schweiz sind vier Monate nach ihrer Lehrabschlussprüfung über 73% der Abgänger/innen erwerbstätig. 18,5% gehen einer anderen Beschäftigung nach, die meisten davon absolvieren eine Weiterbildung. Über 90% der Lehrabgänger/innen äusserten sich rückblickend sehr zufrieden über ihre berufliche Grundbildung und gaben an, dass sie in ihrer Ausbildung gut auf das Arbeitsleben vorbereitet wurden. Weitere Informationen mit Zahlen und Interpretationen finden sich im Schlussbericht.

01.05.2013

AR: Neuer Leiter der Fachstelle Berufsbildung

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Peter Vogt zum Leiter der Fachstelle Berufsbildung gewählt. Er übernimmt die neue Aufgabe ab 1. September 2013. Sein Vorgänger Hans Schnelli wird per Ende August in den vorzeitigen Ruhestand treten. Die Fachstelle Berufsbildung ist Teil des Amts für Mittel- und Hochschulen und Berufsbildung, das von Peter Bleisch geleitet wird.

01.05.2013

GE: Fakten und Zahlen 2012 des Amtes für Berufsbildung

Zum fünften aufeinanderfolgenden Jahr veröffentlicht das Genfer OFPC (Amt für Berufsbildung, Studien- und Laufbahnberatung) eine Zusammenstellung seiner verschiedenen Aktivitäten. Die Ausgabe 2012 enthält verschiedene Neuerungen, unter anderem die Rubrik "Höhere Fachschulen" mit den Diplomabschlüssen jeder Schule. Zur beruflichen Weiterbildung macht das OFPC Angaben über private Abschlüsse, die vom Erziehungs-, Kultur- und Sportdepartement anerkannt worden sind. Diese Angebote stammen beispielsweise von Berufsverbänden, öffentlichen Institutionen oder privaten Ausbildungsanbietern. 2012 handelte es sich um 13 verschiedene Berufsabschlüsse, die über 300 Personen zuerkannt wurden.

01.05.2013

JU: Fonds zugunsten der Lehrbetriebe

Der kantonale jurassische Berufsbildungsfonds hat kürzlich seinen Tätigkeitsbericht 2012 veröffentlicht. Lehrbetriebe wurden mit mehr als 770'000 Franken unterstützt. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 46% dar. Die Berufsverbände ersuchen den Fonds immer öfter, sich an besonderen Projekten finanziell zu beteiligen.
Medienmitteilung

01.05.2013

LU: Berufsbildungsgespräche zum Thema Lehrabbruch

Die Luzerner Berufsbildungsgespräche vom 25. April 2013 zum Thema "Lehrabbruch - Versagen oder zweite Chance?" waren mit rund 150 Personen ausgebucht. Nach den Ausführungen eines Psychologen zum Jugendalter beleuchtete ein breit zusammengesetztes Podium die verschiedenen Facetten des Lehrabbruchs aus Sicht der Praxis. So schilderte eine junge Frau, wie es bei ihr zur Lehrvertragsauflösung kam, wie sie wieder Tritt fand, die Berufslehre doch noch abschliessen konnte und sich jetzt an die Berufsmatura erreichen will.
Mitteilung mit Präsentationen

01.05.2013

TI: Start des Projekts LIFT im Tessin

Seit Anfang April arbeitet das Jugendprojekt LIFT auch mit fünf Tessiner Oberstufenschulen zusammen. Somit ist es in der ganzen Schweiz vertreten. LIFT richtet sich unter anderem an Jugendliche mit erschwerter Ausgangslange bezüglich Lehrstellensuche und Berufseinstieg. Für diejenigen, die ab dem neunten Schuljahr am Projekt teilnehmen, wird ein regionaler Betrieb gesucht, der ihnen ermöglicht, sich ausserhalb der Schulstunden mit der Arbeitswelt vertraut zu machen.

01.05.2013

Deutschland: Geschlechterverteilung in der Berufsbildung

Die Clichés über die geschlechtsspezifische Berufswahl junger Leute und die Auswahl durch die Lehrbetriebe scheinen sich langsam aufzuweichen, wie ein Studie des BIBB zeigt. Unter den wichtigsten Lehrberufen dominieren im dualen System bei 60 Berufen die jungen Männer einseitig. Bei 14 anderen Berufen ist es umgekehrt, diese sind weiblich geprägt. Bei der nur sehr schleppenden Eroberung dieser Domänen durch das jeweils andere Geschlecht liegen jedoch die jungen Frauen vorn: Sie haben in sieben männerdominierten Berufen ihren Anteil in sieben Jahren um vier Prozentpunkte gesteigert, die Männer hingegen nur in einem Beruf. Siehe zu diesem Thema auch die Website Girls'Day zum Mädchen-Zukunftstag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

01.05.2013

Österreich: Nachholen von Berufsabschlüssen wird erleichtert

Bis zu 3000 junge Erwachsenen erhalten die Chance, einen Bildungsabschluss nachzuholen, indem ihnen der Zugang zu den Berufschulen nachträglich ermöglicht wird. Immer mehr Menschen streben eine Lehrabschlussprüfung im "zweiten Bildungsweg" an und werden in verschiedenen Programmen, die u.a. vom Arbeitsmarktservice unterstützt werden, darauf vorbereitet. Die Massnahme versteht sich als Beitrag zur österreichischen Strategie zum lebensbegleitenden Lernen der Bundesregierung. Sie beinhaltet das kostenlose Nachholen von grundlegenden Abschlüssen und die Sicherstellung der Grundkompetenzen im Erwachsenenalter.
Medienmitteilung

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

01.05.2013

Prüfungsordnung in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem SBFI den Entwurf der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Fachmann/Fachfrau für Rehatechnik mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 30. April 2013

Mittelschulen und Hochschulen

01.05.2013

Numerus clausus: Nationalrat fordert Aufhebung

Der Nationalrat fordert, dass die Zulassungsbeschränkungen zum Medizinstudium aufgehoben werden. Er hat eine entsprechende Motion mit 110 zu 49 Stimmen bei 12 Enthaltungen gegen den Willen des Bundesrates angenommen.

01.05.2013

AG: neue Lehrpläne für das Gymnasium

Lehrpersonen und ein Expertenteam haben einen neuen kantonalen Rahmenlehrplan sowie individuelle schulische Fachlehrpläne für die  Aargauer Gymnasien erarbeitet. Die Lehrpläne fassen die gymnasialen Bildungsziele neu in Kompetenzen, die mit Lerninhalten verbunden sind. Die Lehrpläne wurden vom Regierungsrat beschlossen und treten ab Schuljahr 2013/14 in Kraft.
Medienmitteilung

01.05.2013

ZH: Aufnahmeprüfung ins Gymnasium

Im Kanton Zürich haben dieses Jahr an der Aufnahmeprüfung für das Langgymnasium keine mündlichen Prüfungen mehr stattgefunden. Die Erfolgsquote blieb mit 56 Prozent praktisch gleich. Beim Kurzgymnasium sank die Erfolgsquote gegenüber dem letzten Jahr von 48 auf 44 Prozent. Mädchen erreichten eine höhere Erfolgsquote als Knaben.
Medienmitteilung

Beratung

01.05.2013

Neuer Fachverband für Laufbahnentwicklung gegründet

280 Einzelmitglieder und vier Verbände haben sich zu einem neuen nationalen Fachverband für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung zusammengeschlossen. Der Verband mit dem Namen "profunda-suisse" will den Berufsstand der Berufsberater/innen und der Dokumentationsfachleute stärken und zur nationalen Stimme in Fachfragen werden. Er schliesst damit eine Lücke, welche seit der Auflösung des Schweizerischen Verbandes für Berufsberatung im Jahr 2010 bestand. Die Fachleute aus der Romandie sind noch nicht im Verband vertreten.

01.05.2013

Multicheck: Berufswahlanalysen in Vermittlungsplattform

Ab sofort erhalten alle Jugendlichen, welche den "Multicheck" absolvieren, automatisch ein Profil im Portal "Gateway" der gleichen Firma. Multicheck hinterlegt dort die Personalien und das Zertifikat. Die Jugendlichen werden aufgefordert, ihr Profil mit weiteren Informationen zu ergänzen und zur digitalen Bewerbungsmappe auszubauen. Unternehmen können gegen Bezahlung alle Jugendlichen in Gateway anschreiben oder sie können nach bestimmten Testergebnissen suchen und sich mögliche Nachwuchskräfte anzeigen lassen.

01.05.2013

BIZ Sursee: keine Beratungsdienstleistungen nach Schliessung

Das Luzerner Bildungs- und Kulturdepartement verzichtet auf ein zusätzliches Beratungsangebot für Jugendliche im Raum Sursee nach der Schliessung des BIZ. Im Januar hatte der Kantonsrat beschlossen, das BIZ aus Spargründen per Ende Juli 2014 zu schliessen. Darauf schlugen Kantonsräte vor, im Raum Sursee weiter Beratungsleistungen anzubieten, was die Regierung jetzt ablehnte. Es werden aber weiterhin Berufswahlgespräche vor Ort geführt.

01.05.2013

VD: zwei neue Orientierungshilfen für die Berufswahl

Es ist künftig möglich, die Internetseiten der Waadtländer Berufs- und Laufbahnberatung via Mobiltelefon aufzurufen und Berufsinformationen abzufragen. Diese Seiten wurden für kleine Bildschirmformate konzipiert und sind Teil des neuen Mobil-Auftritts des Kantons Waadt. Die Angaben wurden vom Amt für Berufsbildungs-, Studien- und Laufbahnberatung (OCOSP) aktualisiert und sind unter der Adresse www.m.vd.ch/metiers abrufbar. Das OCOSP kündigte auch die Veröffentlichung des Leitfadens "Bewerbungsdossiers - Vorstellungsgespräch: der richtige Weg" an. Er kann in jedem Berufsinformationszentrum bezogen oder hier heruntergeladen werden.

Arbeitsmarkt

01.05.2013

Beschäftigung im Hoch

Während des ersten Quartals 2013 hat das Beschäftigungsangebot in der Schweiz den Rückgang des vorangegangen Quartals mehr als wettgemacht. Gemäss dem Adecco Swiss Job Market Index war insbesondere die Entwicklung im Espace Mittelland (+12%) und in der Ostschweiz (+11%) sehr positiv. Im Quartal zuvor verloren gerade diese beiden Regionen besonders viele Arbeitsplätze im industriellen und technischen Sektor. Der Anstieg war in der Regionen Léman (+6%), im Grossraum Zürich (+3%) und in der Nordwestschweiz (+1%) weniger stark ausgeprägt. Ein Minus hatte einzig die Zentralschweiz zu verzeichnen.

01.05.2013

Arbeitszeitmodelle relativ stabil

Im Jahre 2012 arbeiteten 5,4% der Beschäftigten auf Abruf und 42,4% profitierten von flexiblen Arbeitszeiten. Die Wochenendarbeit nimmt zu, arbeiteten doch 21,4% der Erwerbsbevölkerung regelmässig am Samstag und 10,7% am Sonntag. Für ungefähr 5% der Arbeitnehmenden ist Nachtarbeit eine Realität. Trotz der Unterschiede nach Branchen haben sich die Arbeitszeitmodelle in der Schweiz – abgesehen von der Teilzeitarbeit - während der letzten zehn Jahre wenig verändert. Zu diesem Ergebnis gelangt die vom Bundesamt für Statistik durchgeführte Schweizerische Arbeitskräfteerhebung.

01.05.2013

Prekäre Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

Die mehr als 30'000 offiziell angestellten Personen in der schweizerischen Landwirtschaft stammen meistens aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Portugal oder aus andern EU-Ländern. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl von illegal Beschäftigten. Viele dieser Hilfskräfte arbeiten gemäss einer Untersuchung des Geografischen Instituts der Universität Zürich unter prekären Bedingungen. Die Löhne würden sich bei 3000 Franken monatlich bewegen, wobei Wochenarbeitszeiten von mehr als 55 Stunden keineswegs die Ausnahme seien. Die Forscher schlagen vor, die Anstellungsbedingungen in der Landwirtschaft gesetzlich zu regeln oder zumindest die Direktzahlungen des Bundes an soziale Mindeststandards zu binden.
Medienmitteilung

01.05.2013

Manager stets erreichbar

Immer häufiger sind Manager während der Stunden nach Büroschluss telefonisch oder per E-Mail erreichbar Eine aktuelle Studie des Personaldienstleisters Robert Half belegt, dass mehr als ein Drittel (37%) aller Führungspersonen im höheren Kader ihr geschäftliches Mobiltelefon anlassen, auch wenn sie abends zu Hause sind. Bei dringenden Terminen und Entscheidungen ist sogar jeder zweite Manager ausserhalb üblicher Arbeitszeiten mobil erreichbar. Gemäss der Medienmitteilung stehen Berufskollegen aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden den Schweizern in keiner Weise nach. Rund 35% der bleiben auf Kosten der Freizeit virtuell mit der Geschäftswelt verbunden.

01.05.2013

Mehr Lohntransparenz bei der Entsendung von Ausländern

Arbeitgeber aus dem EU/EFTA-Raum sind neu bei einer Entsendung ihrer Mitarbeiter in die Schweiz verpflichtet, im Rahmen des Meldeverfahrens den in der Schweiz bezahlten Bruttostundenlohn für jeden einzelnen Mitarbeiter anzugeben. Dies soll es den zuständigen Kontrollorganen ermöglichen, arbeitsmarktliche Kontrollen gezielter durchzuführen und Verdachtsfällen auf Lohnunterbietungen nachgehen zu können. Der Bundesrat hat die entsprechenden Verordnungen im Bereich der Personenfreizügigkeit geändert und dadurch die vom Parlament beschlossene Anpassung der flankierenden Massnahmen umgesetzt.
Medienmitteilung

01.05.2013

Bundesrat ruft Ventilklausel für alle EU-Staaten an

Der Bundesrat begrenzt die Aufenthaltsbewilligungen B für Staatsangehörige der EU-17 sowie der EU-8. Die bereits bestehende Kontingentierung der B-Bewilligungen (Aufenthaltsbewilligungen von fünf Jahren Dauer) für Angehörige der osteuropäischen EU-8-Staaten wird fortgesetzt und neu auf die EU-17 ausgedehnt, sofern Ende Mai der Schwellenwert erreicht wird. Die Beschränkung auf rund 2180 B-Bewilligungen für die EU-8-Staaten sowie rund 53'700 B-Bewilligungen für die EU-17-Staaten gilt während einem Jahr. Von der Kontingentierung nicht betroffen sind die Kurzaufenthaltsbewilligungen (L-Bewilligungen). Die Anrufung der Ventilklausel soll dazu beitragen, die Zuwanderung wirtschafts- und gesellschaftsverträglich zu gestalten.
Medienmitteilung

01.05.2013

Führungswechsel in 15% der weltweit tätigen Unternehmen

Eines von sieben Unternehmen hat im Jahr 2012 die Geschäftsleitung ausgewechselt. Die neuen Chefs sind zu 95% Männer, bei einem Durchschnittsalter von 53 Jahren. Von ihnen stammen 71% aus dem eigenen Unternehmen und 81% aus dem Land des Firmensitzes. Die Geschäftsführer der Schweizer Unternehmen bleiben mit sieben Jahren überdurchschnittlich lange in ihrer Funktion. In ihrer Studie "Chief Executive 2012" haben Booz & Company die Führungswechsel in den 2500 weltweit grössten börsenkotierten Unternehmen untersucht. In Österreich, Deutschland und der Schweiz wurden die 300 grössten Firmen zusätzlich analysiert.

01.05.2013

Deutschland: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit

Mit einem Jahresdurchschnitt von 2,86 Millionen wird die Zahl der Arbeitslosen 2013 in Deutschland leicht sinken. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Das Wachstum des Bruttoinlandproduktes wird auf 1,3% geschätzt, was zu einem Beschäftigungszuwachs von 230'000 Personen auf insgesamt 41,84 Millionen führen soll. Mittelfristig werde sich der positive Arbeitsmarkttrend der letzten Jahre aber nicht unvermindert fortsetzen, befürchten die Arbeitsmarktforscher.
Kurzbericht

Berufliche Integration

01.05.2013

Gute Ausbildung reduziert Bezugsdauer bei Sozialhilfe

Gut ausgebildete Personen beziehen bedeutend weniger lang Sozialhilfe als niedrig qualifizierte Frauen und Männer. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie des BFS, welche die zeitlichen Verläufe in der Sozialhilfe untersucht. Die Ergebnisse fördern aber auch zutage, dass trotz eines Ausbildungsabschlusses während des Sozialhilfebezugs ein hohes Risiko für einen Wiedereintritt bestehen bleibt. Ferner zeigten die Analysen, dass die Teilnahme in einem Beschäftigungsprogramm praktisch keinen Einfluss auf die Dauer des Sozialhilfebezugs hat.

Verschiedenes

01.05.2013

Nordwestschweiz: Gemeinsamer Bildungsraum wird weitergeführt

Die Regierungen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben beschlossen, die Zusammenarbeit im Bildungsraum fortzuführen. Anstelle einer weitergehenden strukturellen Harmonisierung und verstärkten Institutionalisierung konzentriert sich die Zusammenarbeit künftig auf konkrete Themen, die Entwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung sowie die Positionierung der vier Kantone in den Gremien der EDK.
Medienmitteilung