Newsletter vom 27.03.2013

Aktuelle Meldungen vom 27.03.2013

Berufliche Grundbildung

27.03.2013

SBFI-Newsletter Qualität Nr. 9

Jugendliche mit schulischen, sozialen oder sprachlichen Defiziten brauchen zum Reüssieren in der Berufsbildung oft Unterstützung. Ein Fachbeitrag im neunten Newsletter Qualität erläutert didaktische Überlegungen zum Unterricht für Jugendliche mit einem kleineren schulischen "Rucksack". Drei Praxisbeispiele beschreiben Unterstützungsmöglichkeiten im Lehrbetrieb, in der Lehrwerkstatt und im Rahmen des Case Managements Berufsbildung. Der Newsletter enthält auch einen kurzen Rückblick auf die Verbundpartnertagung von Mitte März 2013.

27.03.2013

Kredite zur Studienfinanzierung sind keine Konsumkredite

Bankkredite zur Finanzierung von Berufsbildungen sind keine Konsumkredite. In einem am 15. März veröffentlichten Urteil hat das Bundesgericht entschieden, dass die Artikel des Bundesgesetzes über den Konsumkredit, insbesondere diejenigen, die eine Abklärung der finanziellen Situation des Kreditnehmers beinhalten, nicht auf die Darlehen zur Finanzierung eines Studiums anwendbar sind.
Urteil A4_575/2012 vom 26. Februar 2013

27.03.2013

Dritter Berufsbildungsforschungskongress des EHB

Der dritte "Congress on Research in Vocational Education and Training" wurde vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung organisiert und fand vom 13. bis 15. März in Zollikofen statt. Verschiedene Referenten stellten aktuelle Forschungen zur Berufsbildung in der Schweiz und im Ausland vor. Vorschläge und in der Praxis umsetzbare Hinweise sollten allen Akteuren ermöglichen, die Qualität der Berufsbildung zu verbessern.
Unterlagen

27.03.2013

Matrose/Matrosin der Binnenschifffahrt EFZ

Seit 1. Juni 2011 ist die Bildungsverordnung für die berufliche Grundbildung Matrosin der Binnenschifffahrt EFZ/Matrose der Binnenschifffahrt EFZ in Kraft. Sie ersetzt das bisherige kantonale Reglement des Kantons Basel-Stadt. Ab Mitte 2013 schaffen die Schweizerischen Rheinhäfen im Verbund mit drei Reedereien neue Lehrstellen: jährlich können bis zu drei Lernende in vier Firmen ausgebildet werden. Sie werden auf Tank-, Container- und Personenschiffen sowie im Hafenbetrieb bei den Schweizer Rheinhäfen ausgebildet. Speziell ist, dass sich die Berufsschule in Duisburg (D) befindet. Diese wird von den Lernenden in drei Blöcken von je 12-14 Wochen besucht. Dies ist nicht einzigartig im Schweizer Berufsbildungswesen: Auch die Papiertechnologen absolvieren die schulische Bildung in Deutschland an der Papiermacherschule in Gernsbach.
Weitere Informationen

27.03.2013

Bildungsverordnungen in Vernehmlassung

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat die Vernehmlassung zu den Verordnungen über die berufliche Grundbildung Physiklaborant/in EFZ und Interactive Media Designer/in EFZ eröffnet. Vernehmlassungsfrist ist der 30. Juni 2013. Das SBFI führt eine Anhörung zur Bildungsverordnung und zum Bildungsplan für den Beruf Polygraf/in EFZ durch. Frist für Stellungnahmen: 31. Mai 2013. Die Unterlagen können hier heruntergeladen werden.

27.03.2013

Anpassung des Bildungsplans für Zahntechniker/innen EFZ

Die Verordnung über die berufliche Grundbildung und der Bildungsplan für Zahntechniker/innen EFZ sind am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Seither hat die Erfahrung gezeigt, dass gewisse Leistungsziele und Inhalte des Qualifikationsverfahrens angepasst werden müssen. Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker EFZ hat im November 2012 die von der Trägerschaft erarbeiteten Änderungsvorschläge genehmigt. Die Anpassungen sind auf den Seiten 42-43 des Bildungsplans detailliert aufgeführt. Sie treten auf den 1. April 2013 in Kraft und gelten bereits für die Abschlussprüfung des Qualifikationsverfahrens 2013.

27.03.2013

BE: E-Berufsbildungsbrief zum ersten Mal erschienen

Am 26. März 2013 ist der erste elektronische "BerufsbildungsBrief" erschienen. Der Newsletter löst die Papierform des Berufsbildungsbriefs im Kanton Bern ab und enthält aktuelle Informationen und Hintergrundberichte aus der Berufsbildung. Die erste Ausgabe geht an zirka 20'000 Adressaten: an alle Lehrbetriebe,  von denen die E-Mail-Adresse bekannt ist, an Berufsbildner/-innen, Berufsfachschulen, Organisationen der Arbeitswelt und weitere Interessierte. Der Newsletter erscheint ungefähr vier Mal pro Jahr. Abonnement und Zustellung sind kostenlos.

27.03.2013

LU: Zwei KV-Lernende erhalten literarische Auszeichnung

Anlässlich einer Autorenlesung erhielten die KV-Lernenden in Sursee einen spannenden Einblick in das Schaffen eines Autors und einer Filmemacherin über den vielfältigen historisch gewachsenen Kulturraum der Zentralschweiz. Die Lernenden haben anschliessend eine symbolische Reise durch die Innerschweizer Landschaften und Buchseiten in Form eines Berichts verarbeitet. Zwei Lernende wurden von der Albert Köchlin Stiftung als Preisträgerinnen für den eigenständigsten Text ausgezeichnet.

27.03.2013

SH: Neuer Leiter der Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung

Der Regierungsrat hat Manfred Bolli, Neunkirch, zum neuen Leiter der Dienststelle Mittelschul-und Berufsbildung im Erziehungsdepartement ernannt. Er ersetzt den in Pension gehenden Rolf Dietrich, der seit 1990 im Amt ist und diese ab 1998 geleitet hat. Manfred Bolli arbeitet seit 1986 beim Berufsbildungsamt, aktuell als Ausbildungsberater und Leiter der Abteilung Dienste. Er übernimmt seine neue Funktion am 1. Mai 2013.
Medienmitteilung

27.03.2013

Österreich: Engagement für Qualität in der Berufslehre

Die Checkliste "Qualität in der Lehre" enthält zehn Qualitätsfaktoren, die aus den zahlreichen Einsendungen zum Staatspreis "Beste Lehrbetriebe" sowie aus Gesprächen mit Ausbilder/innen abgeleitet wurden. Die Checkliste hilft bei Fragen wie: Wie mache ich Jugendliche auf meinen Betrieb aufmerksam? Wie finde ich passende Lehrlinge für meinen Betrieb? Wie gestalte ich die betriebliche Ausbildung? Wie gebe ich richtig Feedback? Ausserdem hat das österreichische Wirtschaftsministerium den Preis "Bester Lehrbetrieb - Fit for Future 2013" ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird in den Kategorien Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit in der Ausbildung.
Qualitätsfaktoren mit Ausbildungsleitfäden für 10 Berufe.
Staatspreis

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

27.03.2013

BE: französischer Bildungsgang HFS Gesundheit auf zwei Jahrgänge beschränkt

Das Pilotprojekt des Bildungsgangs HFS Gesundheit der "ES santé francophone" in St-Imier ist auf zwei Jahrgänge beschränkt. Dieser Entscheid wurde wegen der Zulassung ausserkantonaler Schüler durch das Berufsbildungszentrum im frankophonen Teil des Kantons Bern gefällt. Die Zulassung widerlief den Vorgaben der Berner Erziehungsdirektion und widersprach den Abmachungen mit den Westschweizer Kantonen, wonach die Zulassung nur den im Kanton wohnhaften Schülern offen stand. Die Westschweizer Kantone haben vor zehn Jahren entschieden, dass die höhere Berufsbildung im Bereich Gesundheit nur auf dem Fachhochschulniveau möglich ist.
Medienmitteilung

27.03.2013

BE: Passerellen zwischen höheren Fachschulen und Fachhochschulen

Der Regierungsrat des Kantons Bern wurde beauftragt, einen Gesamtbericht über die bestehenden und wünschenswerten Durchlässigkeiten zwischen den höheren Berufsbildungsschulen des Bereichs B der Tertiärstufe und der Berner Fachhochschule zu erarbeiten. Nach eingehender Prüfung des Postulats stellt der Regierungsrat fest, dass die Durchlässigkeit im Bereich der Bachelorstudiengänge weitgehend gegeben ist. Die spezifischen Förderungsmassnahmen sind deshalb zum heutigen Zeitpunkt nicht notwendig. Die Aufgabe des Kantons Bern wird es sein, im Rahmen des Hochschulrats die zukünftigen Regelwerke mitzugestalten.
Parlamentarischer Vorstoss

27.03.2013

TI: neuer Chef des Amts für Weiterbildung und Innovation

Der Tessiner Staatsrat hat Herrn Walter Seghizzi als neuen Chef des Amts für Weiterbildung und Innovation ernannt. Das Amt gehört zur Abteilung Berufsbildung der Direktion für Bildung, Kultur und Sport. Walter Seghizzi, 49-jährig, verheiratet, Vater von drei Söhnen, lebt in Lumino und ist derzeit als Experte für Erwachsenenbildung in der Abteilung Berufsbildung tätig. Er ersetzt Emanuele Berger per 1. April 2013.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

27.03.2013

Bundesgesetz über die Psychologieberufe

Künftig darf sich in der Schweiz nur noch Psychologin oder Psychologe nennen, wer über einen Masterabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss in Psychologie verfügt. Dies ist der Kernpunkt des Bundesgesetzes über die Psychologieberufe, welches der Bundesrat per 1. April 2013 in Kraft setzt. Gleichzeitig wird mit eidgenössischen Weiterbildungstiteln ein neues Qualitätslabel in den Fachgebieten Psychotherapie, Neuropsychologie, klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie sowie Kinder- und Jugendpsychologie eingeführt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen abrufbar.
Medienmitteilung

27.03.2013

Numerus Clausus in der Medizin

Angesichts der Zahl der eingegangenen Anmeldungen wird der Zugang zum Studium der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin an den Universitäten Basel, Bern, Frei­burg und Zürich auch für das Studienjahr 2013/14 beschränkt. Am 5. Juli 2013 wird für die Studienbewerber/innen dieser Universitäten ein Eignungstest durchgeführt. An den Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg sind die Kapazitätsüberschreitungen weniger deutlich, hier wird kein Eignungstest durchgeführt.
Medienmitteilung

27.03.2013

Berufseinstieg für Hochschulabsolventen

An so genannten Sprungbrett-Events können Absolventinnen von Fachhochschulen und universitären Hochschulen Kontakte mit Arbeitgebern knüpfen (und umgekehrt). Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen Workshops, in denen ein Unternehmen den Studierenden eine aktuelle Herausforderung präsentiert. Danach werden gemeinsam Lösungsansätze entwickelt. Die Veranstaltung wird durch die Firma together AG in sieben Regionen der Deutschschweiz organisiert.

27.03.2013

Berufslehre auf Hochschulstufe

Avenir Suisse, der Think Tank der Schweizer Wirtschaft, schlägt vor, sehr anspruchsvolle Berufslehren auch auf Bachelorstufe in Form eines dualen Studiums anzubieten. Das Vorwissen aus der Sekundarschule werde in der wissensbasierten Ökonomie zunehmend knapp. Vor diesem Hintergrund plädiert die wirtschaftsnahe Denkfabrik für einen Pilotversuch, der das Prinzip der klassischen Berufslehre auf die Bachelorstufe überträgt.

Beratung

27.03.2013

​Neuer Verband der BSLB in Gründung

Unter dem Namen "Profunda Suisse – Verband der Fachleute für Laufbahnentwicklung" wird ein neuer Verband der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung gegründet. In einem längeren Austauschprozess haben sich die Fachvereinigung für Berufsberatung FAB und mehrere bestehende Organisationen (ALIOSP, BSLB-Regio, ffbb, SGLP) auf die Neugründung dieser nationalen Standesorganisation geeinigt. Die Gründungsversammlung findet am 18. April in Luzern statt. Auch Nicht-Mitglieder sind zur Teilnahme eingeladen. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind hier zu finden: www.fab-forum.ch.

27.03.2013

Online-Standortbestimmungen für die Laufbahnberatung

Das Institut S&B in Bülach hat sieben verschiedene Online-Standortbestimmungen für Ratsuchende lanciert. Anhand der Antworten auf 96 Fragen wird ein Situationsdiagramm erstellt. Die Durchführung erfolgt vor dem Erstgespräch und kann die Grundlage für eine Laufbahnberatung oder ein Coaching bilden. Der Fragebogen kann nur über eine Fachperson bezogen werden. Eine Durchführung kostet je nach Bezugsmenge zwischen 9.50 und 14 Franken. Die Zielgruppen sind: Berufslernende, Stellensuchende, Berufstätige, Mittelschüler/innen, Studierende, Familienfrauen, Ratsuchende vor der Pensionierung.

27.03.2013

ZH: Zwischenbilanz zur Neugestaltung der 3. Sekundarklasse

Die Schulleiter des Kantons Zürich  äussern sich in einer Befragung im Grossen und Ganzen positiv über die Neugestaltung der 3. Sekundarklasse (9. Schuljahr). Beispielsweise wird die verbindliche Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und die Schulhaussprechstunde im zweiwöchigen Rhythmus geschätzt. Auch der Stellwerktest und das Standortgespräch werden mehrheitlich als hilfreich betrachtet. Beim Stellwerktest müsse aber noch der Frage nachgegangen werden, wie die Ergebnisse auch für leistungsschwächere Jugendliche förderorientiert genutzt werden könnten. Dies einige Ergebnisse aus einer Bestandesaufnahme durch die Pädagogische Hochschule Zürich.

Arbeitsmarkt

27.03.2013

Schweizer Wirtschaft wächst langsam

Die Expertengruppe des Bundes rechnet für 2013 mit einem noch relativ langsamen Wirtschaftswachstum von 1,3% und für 2014 mit einer Beschleunigung auf 2,1%. Dies ist die Kernaussage einer Medienmitteilung des Seco. Die Experten stützen ihre Prognose auf die Erholung der internationalen Finanzmärkte, auf die Belebung der Weltwirtschaft sowie auf die stabile Inlandkonjunktur und die verbesserten Aussichten der Exportindustrie.

27.03.2013

Moderate Lohnerhöhungen

Im letzten Jahr sind in der Schweiz die Effektivlöhne um 1,1% erhöht worden. Davon entfielen 0,7% auf kollektive und 0,4% auf individuelle Steigerungen. Die Mindestlöhne sind um 1,4% angehoben worden. Diese Zahlen finden sich in der BFS-Publikation "Gesamtarbeitsvertragliche Lohnabschlüsse für 2012". Die stärksten Lohnerhöhungen wurden in der Luftfahrt, bei den Post-, Kurier- und Expressdiensten und bei der Herstellung von Metallerzeugnissen erreicht. Das BFS erfasst in seiner Lohnübersicht jährlich jene Gesamtarbeitsverträge, denen mindestens 1500 Beschäftigte unterstellt sind.

27.03.2013

Lohnbuch 2013 erschienen

Das Lohnbuch 2013 gibt einen umfassenden Überblick zu orts-, berufs- und branchenüblichen Löhnen sowie Mindestlöhnen in der Schweiz. Es ist vollständig aktualisiert und enthält neu übersichtliche Grafiken. Herausgeber ist das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich. Die über 8200 Lohnangaben stammen aus Gesamtarbeitsverträgen sowie Empfehlungen und Statistiken von schweizerischen Berufs- und Arbeitgeberverbände.
Medienmitteilung

27.03.2013

Bundesverwaltung verbessert seine Personalpolitik

Die Personalpolitik der Bundesverwaltung ist 2012 in verschiedener Hinsicht verbessert worden: Integration und Beschäftigung von behinderten Menschen, Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen, stärkere Frauenvertretung beim Personal und beim Kader, Berücksichtigung der Landessprachen. Der Report Personalmanagement 2012  hält die Anstrengungen der Departemente und Bundesämter in den erwähnen Bereichen fest. Auch die Kennzahlen bezüglich Verhalten, Arbeitszufriedenheit, Personalinformation, nachhaltigem Engagement sowie Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben ergaben positive Resultate.

27.03.2013

Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien

Der Bundesrat hat das Verhandlungsmandat zur Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) auf Kroatien definitiv verabschiedet. Da Kroatien voraussichtlich am 1. Juli 2013 als 28. Staat der EU beitreten wird, hat die EU die Schweiz im Oktober 2012 um Verhandlungen ersucht. Eine Ausdehnung der FZA auf Kroatien sichert das Fortbestehen der Personenfreizügigkeit und den bilateralen Weg der Schweiz mit der EU.
Medienmitteilung

27.03.2013

Rekordarbeitslosigkeit im Euro-Raum

Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum hat im Januar 2013 mit 11,9% eine Rekordhöhe erreicht. Dies geht aus einer Eurostat-Medienmitteilung hervor. Das statistische Amt der EU stellt erhebliche Unterschiede unter den Ländern fest: Am wenigsten von Arbeitslosigkeit betroffen waren Österreich (4,9%), Deutschland und Luxemburg (je 5,3%), am stärksten Griechenland (27%) und Spanien (26,2%). Im Euro-Raum waren 3,642 Millionen Personen unter 25 Jahren arbeitslos, was einer Quote von 24,2% entspricht. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit wiesen Griechenland (59,4%) und Spanien (55,5%) die höchsten Werte auf.

Berufliche Integration

27.03.2013

Steuergruppe für Zuwanderung und Integration

Der Bundesrat hat kürzlich das revidierte Ausländergesetz präsentiert. Insgesamt soll die Integration der Zuwanderer mehr Verbindlichkeit erhalten. Nicht nur die Migrant/innen, auch der Staat wird in die Pflicht genommen: Die Integration soll primär in den "Regelstrukturen", also etwa im Bildungs- und Sozialwesen, vorangetrieben werden. Entsprechend werden die Gesetze über die Berufsbildung, die Invaliden- und die Arbeitslosenversicherung ergänzt. Nicht zuletzt soll das Personal dieser Bereiche in der Lage sein, auf die Migranten einzugehen. Der Bundesrat hat deshalb auch eine Interdepartementale Steuergruppe eingesetzt, die unter dem Vorsitz des Bundesamtes für Migration die Auswirkungen der Zuwanderung und die Entwicklung der Integration analysiert. Die Steuergruppe wird über mehrere Jahre die Einflüsse auf den Arbeitsmarkt, den Wohnungsmarkt, die Sozialversicherungen oder die Bildung beobachten.

27.03.2013

SVOAM: Fachtagung über das Interne Kontrollsystem

Die kantonalen Arbeitsämter verlangen von den Organisatoren der Arbeitsmarktmassnahmen eine verlässliche Berichterstattung über den Einsatz staatlicher Mittel und über den sicheren Umgang mit Vermögen. Als wichtigstes Instrument dient dafür das Interne Kontrollsystem (IKS). Der Schweizerische Verband der Organisatoren von Arbeitsmarktmassnahmen (SVOAM) führt deshalb am 4. Juni 2013 eine Fachtagung durch, an der die Teilnehmenden erfahren, was die gesetzlichen und fachlichen Grundlagen eines IKS sind und wie sich dieses  als Steuerungsinstrument einsetzen lässt.

Verschiedenes

27.03.2013

Botschaftstitel für Leiter Internationale Beziehungen im SBFI

Der Bundesrat hat Mauro Moruzzi den Botschaftertitel verliehen. Moruzzi leitet seit dem 1. Januar 2013 die Abteilung Internationale Beziehungen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Die Verleihung des Botschaftertitels steht im Zusammenhang mit dem Anfang 2013 gegründeten SBFI, das für alle internationalen Aufgaben im Bereich Bildung, Forschung und Innovation zuständig ist.
Medienmitteilung

27.03.2013

Neues Portal des Vereins Lesen und Schreiben

Der Verein Lesen und Schreiben Deutsche Schweiz stellt sich auf einer neuen Website vor. Neben allgemeinen Informationen zu Aktualitäten und Aktivitäten gibt das Portal informative Hinweise zu Illetrismus, Beschreibungen zu Projekten oder Filmen, nützliche Informationen für Kursleiter und Adressen für direkt Betroffene.

27.03.2013

Themenschwerpunkt über Autismus-Spektrum-Störungen

Die Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik behandelt in ihrer neusten Ausgabe den Themenschwerpunkt "Autismus-Spektrum-Störungen". Dieses Dossier (Nr. 3/2013) behandelt unter anderem die schulische Förderung und die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen sowie deren Betreuung durch Entlastungsdienste. Die französische Ausgabe mit dem Titel "Les troubles du spectre de l’autisme" (Nr. 1/2013) befasst sich mit der Eingliederung von Personen mit Autismus-Spektrum-Störungen in die Berufsbildung und in den Arbeitsmarkt.

27.03.2013

Zum Abschied von Guido Zihlmann

Am 4. Februar 2013 ist Guido Zihlmann nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Guido Zihlmann war stellvertretender Leiter der Berufs- und Studienberatung des Kantons Nidwalden und hat sich auch auf nationaler Ebene ausgesprochen stark für die Berufsberatung engagiert. Unter anderem war er Mitglied der SDBB-Fachkommission Beratung und Diagnostik. Wir verlieren mit ihm einen versierten, angenehmen und engagierten Kollegen.