Newsletter vom 13.02.2013

Aktuelle Meldungen vom 13.02.2013

Berufliche Grundbildung

13.02.2013

Lehrbetriebsvignetten und neu gestalteter Flyer

Die kantonalen Berufsbildungsämter erhielten Anfang 2013 die Lehrbetriebsvignetten (in den vier Landessprachen) sowie den neu gestalteten Flyer zur Vignette (in drei Sprachen). Das Erscheinungsbild des Klebers bleibt unverändert, neu lediglich mit Bezeichnung des SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation). Die Lehrbetriebe können Lehrbetriebsvignetten wie bisher kostenlos über das kantonale Berufsbildungsamt beziehen. Ebenso den Flyer, der die Lehrbetriebe über Sinn, Zweck und Anwendung informiert. Über die Subdomäne von berufsbildung.ch können die vollständigen Informationen zur Vignette sowie die elektronischen Dateien abgerufen werden.

13.02.2013

Bürokratiemonitor des Seco

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat den Bürokratiemonitor für das Jahr 2012 veröffentlicht. Anlässlich einer Umfrage haben 1340 Unternehmen den administrativen Aufwand für die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften evaluiert. Im Allgemeinen ist die administrative Belastung in den letzten drei Jahren gestiegen. Es wird auch festgestellt, dass die Formalitäten im Zusammenhang mit der Berufsbildung zugenommen haben (56%).

13.02.2013
13.02.2013

Sondertagung: Wie weiter nach dem Lehrabbruch?

Am 21. März 2013 findet am Sitz des Waadtländischen Unternehmensverbandes FVE in Tolochenaz VD eine vom Eidgenössischen Hochschulinstitutes für Berufsbildung (EHB) organisierte Sondertagung zur Problematik des Lehrabbruchs statt. Provisorisches Programm

13.02.2013

Zwei Diskussionsbeiträge zum dualen Bildungssystem

Der Forderung nach einer Stärkung der universitären Bildung auf Grundlage der gymnasialen Matur begegnen eine Gastautorin und ein Gastautor in der Neuen Zürcher Zeitung mit einer differenzierten Darstellung der Entwicklungen in den letzten Jahren und den Perspektiven der Schweizer Berufsbildung. Sie heben die Qualität der  Hochschulbildung auf zwei gleichberechtigten Standbeinen hervor. Dank der Berufsmaturität sei das Berufsbildungssystem durchlässig und eröffne den Absolventen der beruflichen Grundbildung vielfältige Perspektiven. Durch den Praxisbezug auf allen Stufen sei das System leistungsfähig, was sich insbesondere in guten Arbeitsmarktchancen ausdrückt.
"Weniger aber bessere Maturanden" von Mathias Binswanger; "Die Schweiz setzt Goldstandard in der Berufsbildung" von Ursula Renold

13.02.2013

BE: Weisung der Strafbehörden bei Delikten von Lernenden

Die Jugendstrafbehörden im Kanton Bern müssen bei gravierenden Delikten von Lernenden unter 18 Jahren prüfen, ob sie die Schulleitungen informieren. Ein Merkblatt der Erziehungsdirektion regelt den Umgang mit diesen Daten und verpflichtet die Schulen zu einem sorgfältigen Umgang mit den heiklen Inhalten, die für die Lernenden gravierende Konsequenzen haben können. Es besteht eine besondere Gefahr der Persönlichkeitsverletzung.
Medienmitteilung mit Weisung und Merkblatt.

13.02.2013

LU: Evaluation der Aufnahmeprüfungen an die Berufsmittelschulen

Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung hat die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz – Luzern beauftragt, die Aufnahmeprüfung an die Berufsmittelschulen des Kantons Luzern zu evaluieren. Der Schlussbericht zeigt auf, dass die Gewichtung der Inhalte mehrheitlich stimmt, dass die Prüfungsaufgaben im Allgemeinen inhaltlich valide sind und mit dem Lehrplan der Sekundarstufe I übereinstimmen. Die Aufnahmeprüfung weist eine gute prognostische Validität auf. Oder anders ausgedrückt: Wer die Aufnahmeprüfung besteht, wird die Berufsmatura mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich meistern.

13.02.2013

VS: Geschichte der kantonalen Berufsbildung

Jedes Jubiläum ermöglicht einen Blick auf die Geschichte. Das Berufsbildungszentrum Sitten hat dieser Regel entsprochen und im Rahmen seines 50-jährigen Jubiläums einen Rückblick auf die Entwicklung der Berufsbildung veröffentlicht.

13.02.2013

Deutschland und Frankreich: finanzielle Ausbildungsbeteiligung von Unternehmen

Deutschland hat vor einigen Jahren "Lernpartnerschaften" zwischen Schulen und Unternehmen gebildet, um diese besser in die Erziehung und Ausbildung der jungen Generation einzubinden. Laut einer Vergleichs-Studie der Fondation iFRAP resultiert diese Zusammenarbeit auch in einem grösseren finanziellen Engagement der Unternehmen am Bildungssystem als in Frankreich. Die stärkere Mitbestimmung der Betriebe am Inhalt der Lehrgänge gibt allerdings zu Diskussionen Anlass.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.02.2013

eduQua-Qualitätsstandards für Weiterbildung erneuert

eduQua ist das Schweizerische Qualitätslabel für Weiterbildungsinstitutionen. 2012 wurden die Standards überarbeitet, um die Qualitätsentwicklung weiter voranzutreiben. Als Folge davon wurde auch das eduQua-Handbuch angepasst. Im eduQua-Handbuch finden sich unter anderem eine Anleitung zur Zertifizierung von Weiterbildungsangeboten sowie Informationen und Hintergründe zum eduQua-Zertifizierungsverfahren.

13.02.2013

Romandie: gemeinsame Ausbildung der Gemeindekader

Die Gemeindeschreiber, die im Rahmen eines interkantonalen Weiterbildungsprogramms ausgebildet wurden, haben am 1. Februar ihr Diplom erhalten. Das Projekt wurde von sechs Kantonen begründet (Bern, französisch-sprachiger Teil, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg und Waadt). Mit dem kürzlichen Beitritt des Walliser Kaderverbands kann die Weiterbildung künftig in der ganzen Westschweiz angeboten werden. Der Lehrgang, vor zehn Jahren im Jurabogen und in Freiburg eingeführt, ist auf dem Weg der Umstrukturierung. Heute besteht er unter der Bezeichnung "Formation romande des cadres communaux".
Medienmitteilung

13.02.2013

OdA: Campus Detailhandelsmanager/in HFP gestartet

Die Ausbildung  zum Detailhandelsmanager/-in HFP wurde neu konzipiert und reglementiert. Die OdA Bildung Detailhandel Schweiz (BDS) startete mit dem BDS-Campus am 29. Januar im GDI in Rüschlikon ZH. Es handelt sich um das erste von vier Basismodulen zur Vorbereitung auf die höhere Fachprüfung. Auf dem Programm stehen die Vernetzung von Theorie und Praxis sowie der Austausch mit qualifizierten Referentinnen und Referenten aus dem Detailhandel.
Detailhandelsmanager/in

13.02.2013

Lohnbarometer von jobs.ch liefert Salärinformationen

Der kürzlich von der Online-Stellenbörse jobs.ch erstellte Lohnbarometer bestätigt die bereits von anderen Organisationen gemachte Feststellung, dass der Ausbildungshintergrund den Lohn beeinflusst. Eine Person mit einer beruflichen Grundbildung und anschliessender Weiterbildung verdient mehr als ein Hochschul- oder Fachhochschulabsolvent ohne Weiterbildung. Ihr Durchschnittslohn beträgt 99'640 Franken. Inhaber eines Universitätsdiploms verdienen rund 10 Prozent weniger, nämlich im Schnitt 89'293 Franken.

13.02.2013

OECD: Studie zur höheren Berufsbildung

Der Report "A Skills beyond School: Review of Switzerland" lobt die mannigfaltigen Qualitäten der höheren Berufsbildung in der Schweiz: Das Berufsbildungssystem sei eine solide Grundlage für die berufliche Höherqualifizierung und Weiterentwicklung, die Lehrbetriebe seien gut in das System eingebunden und die Berufsqualifikationen würden von der Wirtschaft geschätzt. Der Bericht empfiehlt aber auch eine Reihe von Massnahmen:
- Informationen zu Qualität und Kosten verbessern
- den Wechsel aus der beruflichen Grundbildung und höheren Berufsbildung in die Hochschulbildung erleichtern.
- die internationale Vernetzung verbessern
- Berufsfachschulen sollten ein größeres Gewicht auf Rechen- und Lesefähigkeiten legen.
- ein neues interkantonales Finanzierungsabkommen realisieren.
Bericht (englisch)

Mittelschulen und Hochschulen

13.02.2013

BS: Alle gymnasialen Schwerpunktfächer weitergeführt

Der Erziehungsrat des Kantons Basel-Stadt hat beschlossen, das heutige Angebot an Schwerpunktfächern an den Gymnasien zu erhalten. Auch Philosophie/Pädagogik/Psychologie kann weiterhin gewählt werden. Die Schulwahl wird aber bei Bedarf eingeschränkt, damit die Vorgaben für die Schulgrössen eingehalten werden können. Die Wahl des Schwerpunktfaches bleibt weiterhin garantiert.
Medienmitteilung

13.02.2013

SG: Erhöhung der Studiengebühren an der Universität

Die Universität St. Gallen erhöht aufgrund der Sparvorhaben des Kantons die Studiengebühren per Herbstsemester 2014. Schweizer Bachelor-Studierende sind davon ausgenommen. Die Gebühren für Schweizer Master-Studierende werden um 200 Franken auf rund 1400 Franken pro Semester steigen (+16%). Für Ausländer/innen werden die Semestergebühren von rund 2100 auf über 3000 Franken steigen, also um rund 50%. Die Gebühren für Doktoranden werden nicht erhöht.
Medienmitteilung

13.02.2013

ZH: Erste Stiftungsprofessur an Fachhochschule

Die Metrohm-Stiftung finanziert mit 1,8 Millionen Franken die erste Stiftungsprofessur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die Professur im Bereich "Neue Materialien" wird national und international ausgeschrieben. Sie wird am Institut für Chemie und Biologische Chemie am Standort Wädenswil eingerichtet.
Medienmitteilung

13.02.2013

VD: ambitionierter Gesetzesentwurf für Fachhochschulen

Der Staatsrat hat den Gesetzesentwurf über die Waadtländer Fachhochschulen HES (LHEV) verabschiedet. Dieser ermöglicht die formelle Umsetzung des neuen interkantonalen Übereinkommens in der Westschweiz (HES-SO). Das Gesetz festigt die starke Position der Waadtländer HES in der Tertiärbildung und deren Ausstrahlung im Dienste der Waadtländer Gesellschaft.
Medienmitteilung

Beratung

13.02.2013
13.02.2013

Projekt LIFT auch in der lateinischen Schweiz

Um Schwierigkeiten bei der beruflichen Eingliederung vorzubeugen und Jugendliche für die Arbeitswelt zu sensibilisieren, empfiehlt LIFT Schülern ab dem 7. Schuljahr Betriebspraktika von zwei bis vier Stunden pro Woche. Damit dieses vom SBFI unterstützte Projekt umgesetzt werden kann, entwickelt das Netzwerk für sozial verantwortliche Wirtschaft (nsw-rse) Partnerschaften mit Schulen, lokalen Behörden und den KMU. Bis jetzt haben siebzig Schulen, darunter rund zwanzig in der Romandie, einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet. Demnächst wird eine Internetseite aufgeschaltet. Zudem ist im Frühling ein Treffen der Westschweizer und Tessiner Partner vorgesehen.

13.02.2013

BS: Triagestelle unterstützt Jugendliche beim Berufseinstieg

Der Kanton Basel-Stadt schafft eine Triagestelle für Schüler/innen im letzten obligatorischen Schuljahr und in den Brückenangeboten. Wer im Frühjahr noch keine Anschlusslösung für den kommenden Sommer hat, erhält über die Triagestelle eine Lehrstellenvermittlung beim Gewerbeverband Basel-Stadt, eine Berufsberatung oder die Empfehlung für ein Brückenangebot. Direktanmeldungen in die Brückenangebote sind nicht mehr möglich. Die Triagestelle steht auch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten offen, die eine berufliche Grundbildung beginnen möchten. Mit diesen Massnahmen soll die im Vergleich zu anderen Kantonen niedrige direkte Übertrittsquote von der Schule in die berufliche Grundbildung erhöht werden.
Medienmitteilung

13.02.2013

LU: Berufsinformationszentrum Sursee wird geschlossen

Das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Sursee wird geschlossen. Der Luzerner Kantonsrat will damit rund 400'000 Franken sparen. Der Entscheid fiel mit nur einer Stimme Unterschied (56 gegen 55 Stimmen). Für ein umfassendes Beratungsangebot müssen die Kundinnen und Kunden zukünftig das BIZ Luzern aufsuchen.

Arbeitsmarkt

13.02.2013

Arbeitgeber gegen Sozialplanpflicht

Die Rechtskommission des Nationalrates will bei der Revision des Sanierungsrechts eine gesetzliche Sozialplanpflicht einführen. Diese gilt für Unternehmen mit über 250 Beschäftigten, die mehr als 30 Mitarbeitende entlassen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese Regelung ab, weil sie die Sozialpartner ausschalte und durch eine "gleichschaltende, bürokratische Lösung" brachenspezifische Bedürfnisse übergehe.
Medienmitteilung

13.02.2013

Gewerkschaften für unbeschränktes Solidaritätsprozent

Eine Mehrheit der eidgenössischen Räte und der Regierung befürwortet seit kurzem die Deplafonierung des Solidaritätsprozentes in der Arbeitslosenversicherung (ALV). Konkret bedeutet dieser Vorschlag: Das Solidaritätsprozent der ALV wird nicht mehr bei 315'000 Franken plafoniert, sondern auf dem ganzen Einkommen erhoben. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) begrüsst diese Änderung, zumal die Löhne der Höchstverdiener in den letzten Jahren weit überdurchschnittlich gestiegen seien. Gemäss SGB werde die ALV durch die Aufhebung der Obergrenze jährlich 90 Millionen Franken mehr einnehmen und ihre Schulden dadurch zwei Jahre früher als geplant abtragen.
Medienmitteilung

13.02.2013

Datenschutz und Privatsphäre am Arbeitsplatz

Anlässlich des 7. Datenschutztages ist eine neue Broschüre zum Daten- und Persönlichkeitsschutz am Arbeitsplatz herausgegeben worden. Diese weist Arbeitgeber darauf hin, was sie bei der Installation einer Videokamera am Arbeitsplatz zu beachten haben und was sie unternehmen können, wenn ihre Mitarbeitenden zu oft im Internet surfen. Weiter hält die Broschüre fest, dass nur öffentlich zugängliche Quellen benutzt werden dürfen, um sich über Stellenbewerber/innen zu informieren. Generell gelte die Privatsphäre am Arbeitsplatz als wichtiges Rechtsgut. Auch der Online-Dienst Think Data leistet Behörden und Unternehmen in Datenschutz- und Transparenzfragen Hilfestellung.

13.02.2013

Website für Gelegenheitsarbeiten

Das in den USA entstandene "Jobbing" fördert die gegenseitige Hilfe im Alltag: Wenn jemand eine besondere Aufgabe zu erledigen hat, überträgt er diese einer geeigneten Person aus der Nachbarschaft. Solche Jobs umfassen beispielsweise: Mahlzeiten zubereiten, handwerkliche Arbeiten, eine Abendeinladung vorbereiten, Haushalt- und Umgebungsarbeiten. YoupiJob.ch ermöglicht es, gegen Entgelt Aufgaben an Einzelpersonen zu delegieren, die dafür die Zeit und die Fähigkeiten haben. Die letztes Jahr in Frankreich lancierte Website gibt es nun auch in Belgien, Irland, Grossbritannien und der Schweiz. Zurzeit fehlt noch ein Hinweis auf das schweizerische Steuer- und Sozialversicherungsrecht, das diese Form von Arbeit regelt.

13.02.2013

IAO: Kluft von Angebot und Nachfrage auf dem Stellenmarkt

Obschon in mehreren wirtschaftlich hoch entwickelten Ländern das Stellenangebot wächst, sinkt die Arbeitslosenquote nicht entsprechend. Der Grund für diese Kluft liegt nach Ansicht der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) darin, dass viele Arbeitnehmer, die in der Krise ihre Stelle verloren haben, nicht über die gewünschten Qualifikationen für neu geschaffene Stellen verfügen. Die IAO unterstreicht, dass dadurch die Langzeitarbeitslosigkeit gefördert werde. Sie empfiehlt, dass die politisch verantwortlichen Instanzen in Weiterbildung und Umschulung investieren, um Angebot und Nachfrage auf den Arbeitsmärkten besser zu koordinieren.
Medienmitteilung

13.02.2013

Österreich: Spitzennachfrage bei Tourismusjobs

Am meisten offene Stellen wurden dem österreichischen Arbeitsmarktservice 2012 für Kellner/innen (27'695) sowie für Köche (18'305) gemeldet. An dritter Stelle folgte das Reinigungspersonal mit 17'184 Zugängen. Fast drei Viertel der insgesamt 408'285 als offen gemeldeten Stellen konnten innerhalb eines Monats besetzt werden. Völlig anders sieht – auch infolge des hohen Frankenkurses - die Arbeitsmarktsituation im Schweizer Tourismus aus. Von allen Wirtschaftszweigen wies das Gastgewerbe im Dezember 2012 mit 9% die mit Abstand höchste Arbeitslosenquote auf.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

13.02.2013

Industrie: Gute Arbeitsmarktchancen nach Massenentlassungen

Wer im Schweizer Industriesektor von einer Massenentlassung betroffen ist, hat gute Chancen wieder eine Stelle zu finden. Zu diesem Ergebnis gelangen Wissenschafter der Universität Lausanne, die 750 Betroffene aus fünf Industriebetrieben befragt haben. Zwei Drittel haben innert zwei Jahren wieder eine Stelle in der Industrie gefunden. Zusätzlich landete ein wesentlich kleinerer Teil als angenommen im Dienstleistungssektor. 17% sind immer noch arbeitslos, 11% gingen in Frühpension. Gemäss den Forschern sind Opfer von Massenentlassungen weit weniger stigmatisiert als Arbeitnehmer/innen, die einzeln entlassen werden. Allerdings hatte rund ein Drittel der über 55-Jährigen auch nach zwei Jahren noch keine Stelle. Das Alter sei bei der Stellensuche eindeutig das grössere Hindernis als etwa mangelnde Bildung, so die Forscher.
Beitrag swissinfo

13.02.2013

Deutschland: Besondere Förderung für junge Ungelernte

Ein Sonderprogramm zur Qualifizierung junger Erwachsener ohne Berufsabschluss fordert der deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Es gebe bisher keine ausreichenden Angebote für jüngere Erwachsene ohne Ausbildung, hält der DGB in einer aktuellen Studie fest. Seit Jahren liege deshalb die Ungelerntenquote der 25- bis 34-Jährigen bei konstant 15%. Dies wirke sich umso gravierender aus, als die Hälfte der gering Qualifizierten zwischen 25 und 34 erwerbslos sei.

Verschiedenes

13.02.2013

EDK: Stipendien-Konkordat tritt in Kraft

Nachdem genügend Kantone dem Stipendien-Konkordat beigetreten sind, hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) beschlossen, dieses per 1. März 2013 in Kraft zu setzen. Ziel des Konkordats ist eine Harmonisierung der kantonalen Stipendiengesetze: Die Vergabe von Stipendien an Lehrlinge, Mittelschülerinnen und Mittelschüler, Studierende an Hochschulen sowie in der höheren Berufsbildung soll zukünftig in den verschiedenen Kantonen nach gleichen Standards erfolgen.
Medienmitteilung