Newsletter vom 13.11.2013

Aktuelle Meldungen vom 13.11.2013

Berufliche Grundbildung

13.11.2013

Kampagne des Bundes zur Promotion der Berufsbildung

Seit dem 4. November ist die Kampagne "Berufsbildungplus.ch" des SBFI mit Plakaten in der ganzen Schweiz präsent. Die Plakate mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterstreichen, dass Talente dank der Berufsbildung zur Entfaltung kommen. Die Plakate betreffen neben der beruflichen Grundbildung auch die höhere Berufsbildung. Dies entspricht der steigenden Nachfrage nach hochqualifizierten Fach- und Führungskräften. Online-Banner ergänzen den Plakatauftritt. Die Internetseite berufsbildungplus.ch bietet alle wichtigen Informationen und Kontaktadressen zur Berufsbildung.

13.11.2013

Lehrstellenbarometer: Angebot und Nachfrage nehmen zu

Das Lehrstellenangebot hat weiter zugenommen: Im Vergleich zum Vorjahr haben die Unternehmen bis im August sowohl mehr Lehrstellen angeboten (+3500) als auch mehr vergeben (+2000). Gleichzeitig hat die Zahl der offen gebliebenen Lehrstellen von 7000 im Jahr 2012 auf 8500 zugenommen. Das zeigen die neusten Hochrechnungen des halbjährlich erscheinenden Lehrstellenbarometers des SBFI.
Medienmitteilung

13.11.2013

Merkblatt "Berufliche Grundbildung und Militär" aktualisiert

Das Merkblatt "Berufliche Grundbildung und Militär" wurde an die gesetzlichen Grundlagen angepasst und ergänzt mit Informationen auf Fragen, die in der Praxis oft von dienstleistenden Lernenden gestellt werden. Erhält ein Rekrut für die Abschlussfeier seiner beruflichen Grundbildung Urlaub? Fällt der Beginn der Rekrutenschule in die Berufslehre, kann die lernende Person ihre Ferientage noch einziehen? Wer bestimmt, ob eine RS im Juli oder Oktober begonnen wird? Im Merkblatt Nr. 17 auf www.berufsbildung.ch wird auch auf weiterführende Literatur und Links verwiesen.

13.11.2013
13.11.2013

LU: Magazin zur Berufsbildung

Ende Oktober wurde das neue Magazin Berufsbildung Luzern 2013 in alle Haushalte im Kanton Luzern verteilt. Die 48-seitige Broschüre enthält zahlreiche Beiträge zu Themen rund um die Berufs- und Weiterbildung, z.B. zu Schnupperlehre, Lehrabschlussprüfung, Berufsmatur oder höherer Berufsbildung.

13.11.2013

Österreich: Konsultation zu ECVET

Die soeben abgeschlossene Konsultation zu "ECVET: Grundkonzept und Anwendung in Österreich" dient als Grundlage für die nationale Umsetzung des Europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildung (ECVET). Basis ist eine EU-Empfehlung von 2009. Das österreichische Konsultationsdokument bietet einen Überblick über die österreichische Strategie und stellt Inhalte, Nutzen und erste Maßnahmen dar. Auf Grundlage der Vernehmlassungs-Antworten wird ein nationales Strategiepapier verfasst, das bei der 1. Nationalen ECVET-Konferenz am 19.11.2013 in Wien vorgestellt wird.
News-Sonderausgabe der Österreichischen Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung.

13.11.2013

Europa: Mobilität in der Berufsbildung

29 nationale Organisationen, darunter die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit, erarbeiten im Projekt NetWBL ein Tool, das die besten Praxisbeispiele für Mobilitätsprojekte in der Berufsbildung zusammenfasst. Das Projekt findet im Rahmen des EU-Programms Leonardo da Vinci statt, dem europäischen Programm für die Förderung der Berufsbildung.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

13.11.2013

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Trägerorganisationen haben Entwürfe der Prüfungsordnung für folgende Berufsprüfungen beim SBFI eingereicht: Betriebsleiter/in Landwirtschaft mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/in Obstbau mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/in Geflügelwirtschaft mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/in Weintechnologie mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/in Weinbau mit eidg. Fachausweis, Betriebsleiter/in Gemüsebau mit eidg. Fachausweis, Lastwagenfahrlehrer/in mit eidg. Fachausweis sowie Motorradfahrlehrer/in mit eidg. Fachausweis.
Bundesblatt vom 5. November 2013

13.11.2013

GE: Weiterbildungsförderung mit Bildungsgutscheinen

Kürzlich wurde eine Studie zum Genfer Bildungsgutschein ("Chèque annuel de formation CAF") präsentiert, ein in der Schweiz exklusives Förderinstrument für die Weiterbildung. Untersucht wurde die Wirkung des CAF-Programms, das gut dokumentiert und regelmässig evaluiert worden ist. In den Befragungen der CAF-Begünstigten trat als Leitmotiv die Bedeutung der Autonomie hervor, die der Bildungsgutschein bei Entscheidungen über individuelle Weiterbildungsoptionen verleiht. Die SVEB-Studie ist der Schweizer Beitrag zum Forschungsprojekt "Effekte", das Modelle der Weiterbildungsförderung in vier europäischen Ländern untersuchte. Die Ergebnisse sind im Buch "Weiterbildungsgutscheine" dokumentiert.

13.11.2013

Deutschland: Ausbildung für Bestatter

Seit 2005 schult die Theo-Remmertz-Akademie jedes Jahr mehr als 500 angehende Bestattungsfachkräfte im Alter von 18 bis 40 Jahren. Die Schule verfügt über einzigartige Einrichtungen wie einen Lehrfriedhof, Werkräume und eine Kapelle, in der die Dekoration und Gestaltung einer Trauerfeier geübt werden können. In der Schweiz werden Bestatter "on the Job" ausgebildet.
Weitere Informationen

Mittelschulen und Hochschulen

13.11.2013

Ausbau des Italienischunterrichts an Schweizer Gymnasien

Gemäss dem Bericht einer von der Schweizerischen Maturitätskommission eingesetzten Arbeitsgruppe wird Italienisch in der Westschweiz an allen, in der Deutschschweiz hingegen nur an 83% der Gymnasien als Maturitätsfach angeboten (d.h. als Grundlagen- oder Schwerpunktfach). Die Arbeitsgruppe betont die Bedeutung der dritten Landessprache und schlägt Massnahmen zur Förderung des Italienischunterrichts vor. Unter anderem empfiehlt sie in ihrem Bericht, Italienisch auch als Ergänzungsfach anzubieten und den Kantonen mehr Gestaltungsfreiheit beim Fächerangebot zu gewähren.
Medienmitteilung

13.11.2013

Bologna-Barometer untersucht Studienerfolg auf Doktoratsstufe

Nach einem universitären Masterabschluss nehmen 22% der Männer und 16% der Frauen ein Doktoratsstudium auf. Dabei sind es in den Exakten und Naturwissenschaften 34% der Frauen und 39% der Männer, während in den Wirtschaftswissenschaften lediglich 10% der Masterabsolventen ein Doktorat in Angriff nehmen. Von den Personen, die 2003 ein Doktorat begannen, haben neun Jahre später 74% einen Doktortitel erlangt. Diese Zahlen stammen aus der aktuelle Ausgabe des Bologna-Barometers, das die Studienverläufe der Studierenden an Schweizer Hochschulen untersucht. Erstmals werden darin detaillierte Zahlen zum Studienerfolg auf Doktoratsstufe publiziert.

13.11.2013

GE: Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften aufgeteilt

Die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Genf wird in zwei unabhängige Fakultäten geteilt. Ab 1. Januar 2014 wird eine Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Management, die andere für Sozialwissenschaften, Politik und Wirtschaftspolitik zuständig sein. Die Trennung, die von der Universitätsleitung und dem Genfer Staatsrat bereits genehmigt wurde, soll unter anderem die internationale Wahrnehmung des Instituts für Betriebswirtschaft (HEC) verbessern.
Medienkonferenz vom 30. Oktober

13.11.2013

VD: Neues Stipendiengesetz

Der Staatsrat des Kantons Waadt hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Harmonisierung der kantonalen Stipendiengesetze umsetzt. Wichtige Änderungen sind etwa die Anerkennung von Teilzeitausbildungen sowie die Förderung der Mobilität von Studierenden, so dass diese ihre Ausbildung künftig auch in einem anderen Kanton fortsetzen können. Gleichzeitig werden auch die Unterhaltsnormen der Sozialhilfe mit den Stipendiennormen harmonisiert.
Medienmitteilung

13.11.2013

VD: Strategische Planung der Pädagogischen Hochschule

Die Pädagogische Hochschule des Kantons Waadt (HEP Vaud) steht vor neuen akademischen und organisatorischen Herausforderungen. Sie muss eine immer grössere Zahl von Studierenden bewältigen und den damit verbunden höheren Bedarf an Lehrpersonen decken. Bis 2017 sollte die Hochschule 2500 Studierende aufnehmen können. Die HEP Vaud stellte an einer Pressekonferenz die strategischen Schwerpunkte der PH vor.

13.11.2013

ZH: Zufriedene Mittelschüler/innen

Ehemalige Zürcher Maturandinnen und Maturanden sind mit ihrer Mittelschule zufrieden und fühlen sich gut auf ein Hochschulstudium vorbereitet. Dies ist das Ergebnis einer Befragung im Rahmen des Projektes "Benchmarking Schulen Sekundarstufe II". Eher kritisch beurteilten die ehemaligen Mittelschüler/innen die Unterstützung bezüglich Studienwahl, die sie schulintern oder bei einer externen Laufbahnberatung erhalten haben. Daher wurde die Zürcher Bildungsdirektion beauftragt, die Praxis der Studienberatung zu überprüfen.
Medienmitteilung

Beratung

13.11.2013
13.11.2013

Jugendliche für den Ingenieurberuf begeistern

Die Hochschule Arc (HE Arc) und die Fondation Arc Jurassien Industrie haben eine Kampagne zur Bekämpfung des Ingenieurmangels gestartet. Das Ziel ist, Jugendliche für Berufe im Bereich Technik und Ingenieurwesen zu sensibilisieren. Ende Oktober schalteten sie die Website boost-ing.ch auf, die auf unterhaltsame Weise die Vielfalt, die Innovationskraft und die guten Berufsperspektiven der Ingenieurberufe präsentieren soll. Neben Erfahrungsberichten und humorvollen Videos bietet sie auch einen Wettbewerb an. Da die Initianten die Jugendlichen noch vor der Berufswahl erreichen wollen, haben sie zudem Aktivitäten für Primar- und Sekundarschulen erarbeitet.
Medienmitteilung

13.11.2013

Interessenfragebogen N-29-R erschienen

Der Fragebogen N-29 wurde überarbeitet und ist unter dem Titel "Fragebogen zur Erfassung der beruflichen Interessen" (N-29-R) auf der Webseite www.laufbahndiagnostik.ch frei zugänglich. Damit umfasst dieses Portal des Institutes für Angewandte Psychologie Zürich acht verschiedene Fragebogen, darunter auch den Fragebogen zur Erfassung der Karriereorientierungen ("Karriereanker").

13.11.2013

Neue Medien für die Studienberatung

Die beiden Perspektiven-Hefte "Chemie/Biochemie" und "Pflege und Geburtshilfe" sind erschienen. Sie ersetzen die entsprechenden Infomappen der Studienberatung. Damit sind 15 der geplanten 48 Perspektiven-Hefte erstellt. Weitere 6 bis 7 Hefte erscheinen noch bis Ende Jahr. Ausserdem wurde das Heft Zwischenlösungen aktualisiert und neu gestaltet. Das SDBB stellt auf seiner Webseite auch diverse Arbeits- und Merkblätter für die Studienberatung zur Verfügung.

Arbeitsmarkt

13.11.2013

Bundesrat verabschiedet Fachkräfteinitiative

Der Bundesrat hat ein Massnahmenpaket zur Fachkräfteinitiative verabschiedet. Dadurch übernimmt der Bund die Leitung und Koordination der Fachkräfteinitiative. Die Kantone und Sozialpartner werden in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen zusätzliche Aktivitäten entfalten. Das gesamte Massnahmenpaket hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Die vom Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung lancierte Fachkräfteinitiative hat zum Ziel, den Fachkräftemangel in der Schweizer Wirtschaft zu lindern. Dazu soll das inländische Potenzial an Fachkräften verstärkt ausgeschöpft werden.
Medienmitteilung

13.11.2013

Absolventenkongress: Bahn frei für Karrierestart

Am 13. Dezember 2013 findet in Zürich zum 25. Mal der Absolventenkongress statt. An der grössten Jobmesse der Schweiz werden 3000 Studenten und Absolventen erwartet. Rund 100 Arbeitgeber, darunter Firmen wie Credit Suisse, ABB, Siemens und Nestlé, suchen Nachwuchskräfte für Praktika und Festanstellungen. Das Staufenbiel Institut teilt als Veranstalter mit, dass 1000 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr angeboten werden.
Weitere Informationen

13.11.2013

Stabile Beschäftigungsentwicklung in der Schweiz

Während die Arbeitslosenquote laut SECO im Oktober (vor allem aus saisonalen Gründen) auf 3,1% angestiegen ist, schätzen die von der KOF befragten Unternehmen ihre Beschäftigungslage eher optimistisch ein. Stellen werden vor allem im Dienstleistungssektor geschaffen. Aber auch in der Industrie und bei den Banken deuten sich Aufwärtstendenzen an.

13.11.2013

Unterbeschäftigung und potenzielle zusätzliche Arbeitskräfte

291'000 Personen waren 2012 in der Schweiz unterbeschäftigt. Im Allgemeinen sind Frauen, Personen zwischen 40 und 54 Jahren und solche mit einer Ausbildung auf Sekundarstufe II übervertreten. Bei teilzeitlich angestellten Arbeitskräften sind jedoch Männer, Ausländer, Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren sowie Personen ohne nachobligatorische Ausbildung überdurchschnittlich stark betroffen. Gemäss dem BFS entspricht das von Unterbeschäftigten zusätzlich gewünschte Arbeitsvolumen 94'000 Vollzeitäquivalenten.
Publikation

13.11.2013

Nationaler Innovationspark: Evaluation der Netzwerkstandorte

Die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) wird in einem internen Auswahlverfahren die Netzwerkstandorte für das Projekt "Nationaler Innovationspark" bestimmen. Nach Auswertung der kantonalen Eingaben soll dem eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung in Juni 2014 ein Konzept unterbreitet werden. Dieses Vorgehen hat die VDK gemäss einer Medienmitteilung an ihrer Jahresversammlung beschlossen.

13.11.2013

VD: Kampf gegen Missbrauch in der ALV

Allein im Jahr 2010 hat die Arbeitslosenkasse des Kantons Waadt in 446 Fällen Rückzahlungen von Arbeitslosen angefordert, weil die ausbezahlten Taggelder nicht den  individuellen AHV-Beiträgen entsprachen. Kontrolliert wurden insgesamt 1048 Dossiers. Bei 238 Personen wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet. Insgesamt belaufen sich die geforderten Rückzahlungen auf 3 Millionen Franken. Die Medienmitteilung des Kantons hält im Weiteren fest, dass die kantonale Arbeitslosenkasse im selben Jahr 24'300 Stellensuchende mit total 428 Millionen Franken entschädigt hat.

13.11.2013

Deutschland: Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Akademiker verzeichneten im Jahr 2012 mit 2,5 Prozent eine deutlich niedrigere Arbeitslosenquote als Absolventen einer betrieblichen oder schulischen Berufsausbildung. Am meisten von Arbeitslosigkeit betroffen waren Menschen ohne Berufsabschluss. Bei dieser Personengruppe waren 19% ohne Arbeit. Das zeigen kürzlich veröffentlichte Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Trotz gesunkener Arbeitslosigkeit könne man nicht davon ausgehen, dass sich die Beschäftigungssituation der Niedrigqualifizierten verbessern werde, erklären die Forscher.

Berufliche Integration

13.11.2013

Arbeitgeberverband lanciert "Plattform Arbeitsmarkt 45plus"

Der Schweizer Arbeitgeberverband initiiert die "Plattform Arbeitsmarkt 45plus". Diese thematisiert die Herausforderungen von über 45-Jährigen (45plus) rund um den Arbeitsmarkt. Sie vereint als Think-Tank und Praxisgefäss Unternehmen, Verbände, Arbeitsmarkt-, Sozialversicherungs- und Bildungsbehörden sowie weitere Stakeholder. Die Plattform hat zum Ziel, Vorgehensweisen zu definieren, Projekte umzusetzen, allfällige Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen, Best-Practice-Beispiele zu definieren und somit die Arbeitgeber in der Umsetzung einer Diversity-Politik zu unterstützen. Auch die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Schweizer Arbeitgeber" beschäftigt sich mit diesem Thema.

13.11.2013

Kitas verbessern Karrierechancen der Mütter

Eine familienergänzende Kinderbetreuung trägt zur Gleichstellung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt bei. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms "Gleichstellung der Geschlechter" (NFP 60). Diese hebt im Weiteren hervor, dass die Betreuung in der Westschweiz besser ausgebaut sei als in der Deutschschweiz. Generell liege die Schweiz im internationalen Vergleich zurück.
Medienmitteilung

13.11.2013

Berufstätige Väter in Haushalt und Familie

Wer als Vater junge Kindern hat, ausländischer Nationalität ist oder in einer Stadt wohnt, engagiert sich überdurchschnittlich in Haushalt und Kinderbetreuung. Eine entsprechende Studie des BFS stellt erwartungsgemäss weiter fest, dass erwerbslose oder Teilzeit arbeitende Väter mehr Zeit für Hausarbeiten und Kinder aufwenden als erwerbstätige. Deutlich geringer ist das Engagement bei Selbständigerwerbenden.

13.11.2013

GE: Öffentliche Einrichtungen für Integration

Seit 2008 kennt der Kanton Genf mit den "Etablissements publics pour l'intégration (EPI) eine Dachorganisation, die sich für die gesellschaftliche und berufliche Eingliederung von behinderten Menschen einsetzt. Bei EPI handelt es sich um einen in der Schweiz einzigartigen Zusammenschluss von Institutionen mit verschiedenen Anspruchsgruppen (geistige und psychisch Behinderte, Alkoholkranke sowie generell Menschen, bei denen eine berufliche Abklärung und das Heranführen an die Arbeitswelt notwendig sind). Ziel ist es, all diesen Menschen geeignete Stellen oder geschützte Arbeitsplätze zu verschaffen. Beinahe 2500 Personen nehmen die Dienstleistungen von EPI in Anspruch.

Verschiedenes

13.11.2013
13.11.2013
13.11.2013

LU: Zwangsferien als Sparmassnahme

Die vom Luzerner Regierungsrat vorgeschlagene Sparmassnahme, die Gymnasien und Berufsfachschulen eine Woche länger zu schliessen, löst heftige Diskussionen aus. Im Kanton St. Gallen wurden mit der einwöchigen Schliessung der Berufsfachschulen fast drei Millionen Franken eingespart. Die Luzerner Lehrer und Schüler wollen sich wehren und den Kantonsrat dazu bringen, die Massnahme in der Dezembersession abzulehnen. Ein Beitrag in der Zentralschweiz am Sonntag wird durch ein Pro und Kontra ergänzt.

13.11.2013

Europass erhöht Transparenz europäischer Qualifikationen

Der Europass ist ein Dossier, mit dem in Europa erworbene Qualifikationen transparent dokumentiert werden können. Damit erleichtert er die berufliche Mobilität. Er steht allen Personen zur Verfügung, die ihre persönliche Bildungs- und Berufslaufbahn dokumentieren wollen.