Newsletter vom 25.09.2013

Aktuelle Meldungen vom 25.09.2013

Berufliche Grundbildung

25.09.2013

Verbundpartnertagung 2014

Der Termin für die Verbundpartnertagung 2014 des SBFI steht fest. Die traditionelle Veranstaltung für Akteurinnen und Akteure der Berufsbildung findet vom 31. März bis 1. April im Hotel Holiday Inn Bern-Westside statt. Im Zentrum steht der Informationsaustausch der Verbundpartner über aktuelle Themen und Aktivitäten.

25.09.2013

Bildungsverordnungen in Vernehmlassung: Gipser und Maler

Das SBFI hat das Vernehmlassungsverfahren für verschiedene Projekte im Rahmen der Totalrevision der Gipser- und Malerberufe eröffnet. Das Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung des Doppelberufs Gipser und Maler vom 20. April 1970 wird aufgehoben. Die neuen Berufe lauten wie folgt: Gipser/in-Trockenbauer/in EFZ, Gipserpraktiker/in EBA, Maler/in EFZ, Malerpraktiker/in EBA. Vernehmlassungsfrist: 31. Dezember 2013. Die Unterlagen sind hier abrufbar.

25.09.2013

Interaktive Lernvideos

"Scuolavisione" ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das vom Tessiner Berufsbildungsamt, vom Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) und dem Tessiner Radio und Fernsehen unterstützt wird. Die interaktive Plattform in Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch ermöglicht den eingeschriebenen Nutzern sehr einfach, Filme herunterzuladen, sie in Videos umzuwandeln, mit zusätzlichen Hyperlinks zu versehen und andern Lehrpersonen oder Schülern zur Verfügung zu stellen. Das Projekt ist eben abgeschlossen worden, ein Schlussbericht ist in Vorbereitung. Das EHB schlägt im Hinblick auf die Nutzung der Plattform Informationskurse vor.

25.09.2013

Chancengleichheit durch Genderkompetenz in der Berufsbildung

Mit dem Praxisprojekt "Being Gender" soll die Chancengleichheit und die Geschlechtergerechtigkeit an den Berufsfachschulen weiter verbessert werden, indem die Zielgruppen sensibilisiert und praxistaugliche Instrumente und Massnahmen erarbeitet werden. "Being Gender" befindet sich noch im Vorprojektstadium. Das Projekt steht unter der Führung des BCH und wird auch vom SBFI mitgetragen.

25.09.2013

AG: Interesse von Jugendlichen an höherer Ausbildung steigt

Bei Aargauer Jugendlichen bleibt die berufliche Grundbildung nach wie vor die meist gewählte Anschlusslösung nach der obligatorischen Schule: 57% entscheiden sich dafür. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat der Anteil derjenigen zugenommen, die gleichzeitig eine Berufsmaturität anstreben. Knapp 30% der Berufsmaturand(inn)en  planen nach Lehrabschluss eine weitere Ausbildung auf der Tertiärstufe. Dies geht aus den STEP-Erhebungen hervor, in welcher die Aargauer Absolventen der Sekundarstufe I (STEP I) und der Sekundarstufe II (STEP II) befragt worden sind.
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25.09.2013

ZG: Berufslehren für Unternehmen attraktiv

Die "Charta Berufschance Zug" hat sich 2013 unter anderem mit der Attraktivität von Berufslehren für Unternehmen befasst. Rund 370 Unternehmen aus dem Kanton Zug haben zu diesem Zweck an der diesjährigen Befragung teilgenommen. Knapp die Hälfte davon bildet Lernende aus. Der Hauptgrund für die Betriebe, Lernende auszubilden, ist für über 90% die Sicherung des eigenen Berufsnachwuchses. Lernende werden sowohl aus Gründen des Firmenimages ausgebildet, aber auch weil sie einen Beitrag zum Gewinn des Unternehmens leisten.

25.09.2013

Deutschland: Zentrum für internationale Berufsbildungskooperation

Das Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB hat eine Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation eingerichtet. Schwerpunktländer sind Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Lettland und die Slowakei. Hinzu kommen Russland, Indien, China und Südafrika sowie Aktivitäten mit Institutionen in ausgewählten G-20-Staaten. Die wichtigsten Aufaben der Zentralstelle sind: bilaterale Berufsbildungskooperationen und fachliche Unterstützung; Netzwerke und Pilotprojekte initiieren und fördern; Beratung und Transfer der Ergebnisse in die (Fach-)Öffentlichkeit.
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Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

25.09.2013

SBFI News: Finanzierung der höheren Berufsbildung

Die September-Ausgabe der SBFI-News enthält einen Beitrag zur Zukunft der Finanzierung der höheren Berufsbildung. Zur Zeit werden zwei Modelle vertieft untersucht, wie die Vorbereitungskurse auf die eidg. Berufsprüfung und die höhere Fachprüfung finanziell unterstützt werden können. Ebenfalls von Interesse sind in der aktuellen Ausgabe aus Sicht der Berufsbildung die Beiträge über den neuen Ansatz für die Qualifikationsverfahren und die Chancengleichheit an Fachhochschulen.

25.09.2013

Befragung der Absolventen Höherer Fachschulen HF

Für die Salärstudie 2013/2014 des ODEC (Schweizerischer Verband der diplomierten Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen) wurden über 2000 Absolventinnen und Absolventen von HF befragt. Diese verdienen gleich nach ihrem Abschluss durchschnittlich CHF 82'600; zehn Jahre später sind es bereits CHF 104'700. Je nach Berufsfeld unterscheiden sich dabei die Verdienstchancen erheblich. Am meisten verdienen Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen in den Branchen Banken/Versicherungen und Handel.
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25.09.2013

Mittelschulen und Hochschulen

25.09.2013

Universitäts-Rankings veröffentlicht

Zwei internationale Universitätsrankings haben ihre Ergebnisse 2013 publiziert: Im "QS World University Ranking" sind die ETH Zürich, die EPF Lausanne sowie die Universitäten Genf und Zürich unter den ersten 100 Institutionen vertreten. Beim "Schanghai Jiao Tong" haben es die ETH Zürich sowie die Universitäten Zürich, Genf und Basel unter die ersten 100 geschafft. Auf der Webseite universityrankings.ch, die vom SBFI und von der CRUS betrieben wird, können die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien abgefragt werden.

25.09.2013

Gemeinsame Prüfungen der Gymnasien der Nordwestschweiz

An den Gymnasien im Bildungsraum Nordwestschweiz (Kantone AG, BL, BS, SO) werden künftig mindestens alle drei Jahre gemeinsame Prüfungen pro Fach und Schule durchgeführt. Dazu hat der Regierungsausschuss gemeinsame Richtlinien beschlossen. Ziel ist es, die Unterrichtsentwicklung an den Mittelschulen zu stärken und den prüfungsfreien Zugang zu den Universitäten zu sichern.
Medienmitteilung

25.09.2013
25.09.2013

Rekordzahlen an den Pädagogischen Hochschulen der Romandie

351 Personen (291 im letzten Jahr) starten die Bachelorausbildung als Primarlehrer an der Pädagogischen Hochschule (HEP) des Kantons Waadt. Diese bildet dieses Jahr, alle Fachrichtungen inbegriffen, 2000 Studierende aus. Mit 470 Studierenden in der Grundbildung, 168 davon neu immatrikuliert, erreicht auch das HEP Freiburg einen Teilnehmerrekord. Das zweisprachige Studienangebot, das einzige in der Schweiz, zieht immer mehr Studierende an.
Medienmitteilung FR

25.09.2013

Zunahme der Studierenden an der HES-SO

Die Fachhochschule der Westschweiz (HES-SO) verzeichnet einen Zuwachs von 5%, mit 17'000 immatrikulierten Studierenden in 44 Bachelor-Studiengängen und 1600 Studierenden in Masterkursen. Die Zunahme ist speziell gross im Bereich Gesundheit (+10%) sowie Wirtschaft und Dienstleistungen (+6%). Neue Rektorin ab dem 1. Oktober ist Luciana Vaccaro.
Medienmitteilung

25.09.2013

LU: Stipendiengesetz ermöglicht Teilprivatisierung

Im Kanton Luzern tritt per 1. April 2014 ein neues Stipendiengesetz in Kraft. Es sieht unter anderem vor, dass Gesuchstellende beim Bezug von privaten Darlehen unterstützt werden. Der Kanton wird diesbezüglich mit dem Verein studienaktie.org zusammenarbeiten. Weiter können mit dem neuen Gesetz Ausbildungsbeiträge mit der Pflicht zu einer Laufbahnberatung verbunden werden. Damit soll sichergestellt werden, dass eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Ausbildungsziel und der Ausbildungsfinanzierung stattfindet.

Beratung

25.09.2013

berufsberatung.ch: freie Lehrstellen für 2014 jetzt online

Ab sofort sind alle offenen Lehrstellen für 2014 unter berufsberatung.ch/lehrstellen verfügbar. Aktuell sind schon mehr als 25'000 Lehrstellen aus allen Kantonen und dem Fürstentum Lichtenstein auf LENA verfügbar. ​Die Lehrstellen werden durch die kantonalen ​Berufsbildungsämter und Berufsberatungsstellen laufend aktualisiert. berufsberatung.ch ist das offizielle Informationsportal der Berufsberatung und stellt zusätzlich zu allen Lehrstellen auch Informationen zu Berufen und Ausbildungen bereit.
Medienmitteilung

25.09.2013

Lehrplan 21 in Konsultation

Die Erziehungsdirektorinnen und -direktoren der 21 Deutschschweizer Kantone haben den Lehrplan 21 zur öffentlichen Konsultation freigegeben. Hauptadressaten sind die Kantone sowie Organisationen, deren Tätigkeit im direkten Zusammenhang mit der Volksschule steht. Die Konsultation dauert bis Ende 2013 und umfasst unter anderem auch den Bereich der Beruflichen Orientierung.

25.09.2013

SNF-Studie: Nachhilfe nützt wenig

Rund ein Sechstel der Deutschschweizer Schülerinnen und Schüler besucht private Nachhilfestunden. Am meisten Nachhilfe wird für Mathematik bezogen. Entgegen den Einschätzungen der Nachhilfestunden-Bezüger wirkt sich Nachhilfeunterricht kaum positiv auf die Noten aus. Dies zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds SNF geförderte repräsentative Studie.
Medienmitteilung

25.09.2013

Jugend über die Berufswelt gut informiert

"Wirtschaft und Verwaltung" ist erneut die beliebteste Branche bei Schweizer Schülerinnen und Schülern. Dies ergab die diesjährige Schülerumfrage der Multicheck AG in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut gfs-zürich bei 12'000 Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren. Die Schnupperlehre ist die wichtigste Entscheidungshilfe für die Berufswahl.
Medienmitteilung

25.09.2013

Unia-Jugend verleiht Schmähpreis an Multicheck

Zahlreiche Unternehmen verlangen für Lehrstellenbewerbungen den Multicheck. Die durchführende Firma verdient sich nach Ansicht der Unia-Jugend daran eine goldene Nase, obwohl der Test laut einer Studie der Uni Bern wissenschaftlichen Massstäben nicht genüge. Die Unia-Jugend hat deshalb der Multicheck AG in Bern einen Schmähpreis in Form eines Fussabtreters überreicht. Der sogenannte "Apprentice Simply Ignored-Award" wird künftig jedes Jahr vergeben.
Medienmitteilung

25.09.2013

BE: Studenten coachen Oberstufenschüler

"Rock your life!" ist ein Mentoring-Projekt aus Deutschland, das nun auch in der Schweiz Fuss fasst. In Bern wurde der erste Standortverein gegründet. Das Berner Pilotprojekt hat zum Ziel, 20 Coaching-Paare zusammenzuführen. Studentinnen und Studenten besuchen einen Kurs des Projekts und begleiten anschliessend einen Jugendlichen bei der Lehrstellensuche. Finanziert wird das Projekt durch Private.

25.09.2013

GE: "Cap Formations": neues Angebot für Jugendliche in Schwierigkeiten

Im September wurde die neue Anlaufstelle "Cap-Formations" eröffnet. Angesprochen sind Jugendliche zwischen 15 und 25, die ihre Ausbildung abgebrochen haben und über kein Diplom auf Sekunderstufe II verfügen. Mit der Schaffung dieser speziellen Beratungsstelle verstärken das kantonale Arbeitsamt und das Genfer Berufsbildungsamt ihre Zusammenarbeit. Das interinstitutionelle Angebot hilft Jugendliche ohne berufliche Grundbildung, eine berufliche Qualifikation zu erlangen. Nach einer Analyse ihres Bildungswegs werden ihnen adäquate Unterstützungsmassnahmen vorgeschlagen und eine Nachbetreuung zugesichert. Das Projekt entspricht auch den Vorgaben der neuen gesetzlichen Grundlagen, die eine obligatorische Bildung bis 18 Jahre vorsehen.
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25.09.2013

Arbeitsmarkt

25.09.2013

KOF: Trotz Jobwunder höhere Arbeitslosigkeit

Die Konjunkturforscher der ETH Zürich (KOF) rechnen in ihrer Herbstprognose mit einer Belebung der Schweizer Wirtschaft und erhöhen ihre Wachstumsprognosen für 2013 von 1,4 auf 1,9% und für 2014 von 2,0 auf 2,1%. Neben den Konjunkturaussichten veröffentlicht die KOF vierteljährlich jeweils auch eine Analyse exklusiv zu Handen Ihrer Mitglieder. Im jüngsten Analyseband konstatieren die Experten selbstkritisch, dass sie die ausgezeichnete Beschäftigungsentwicklung hierzulande in den letzten Jahren chronisch und signifikant unterschätzt haben. Der landesweit über Erwarten starke Stellenzuwachs widerspiegle sich aber nicht in sinkenden Arbeitslosenzahlen: Seit Mitte 2011 ist eine stetige Erhöhung zu verzeichnen. Die Parallelität von zunehmender Beschäftigung und Arbeitslosigkeit erklärt sich die KOF dadurch, dass das Jobprofil der Arbeitslosen nicht zu den Stellen passe, die es zu besetzen gilt. Grund hierfür könnte sein, dass in der Wirtschaft eine Verschiebung von niedrig zu hoch qualifizierten Tätigkeiten stattgefunden habe.
Bericht im Tages-Anzeiger

25.09.2013

Jeder Zweite wechselt die Stelle

Jeder zweite Schweizer Arbeitnehmer hat im letzten Jahr zu einem anderen Unternehmen gewechselt. Die Schweiz liegt damit leicht über der globalen durchschnittlichen Wechselquote von 47%. Nur neun Länder haben laut aus der Studie von Kelly Services einen noch volatileren Arbeitsmarkt als die Schweiz. Als wichtigste Gründe für einen Betriebwechsel werden eine bessere Work-Life-Balance, interessantere Tätigkeiten sowie persönliche Entwicklungsmöglichkeiten angegeben.
Artikel NZZ

25.09.2013

Immer mehr Ausländer gründen Firma

In der Schweiz werden vier von zehn Unternehmen von Ausländern gegründet. Während im Jahr 2000 noch 22% der Firmengründer aus dem Ausland stammten, sind es im laufenden Jahr 40%. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der in der Schweiz lebenden Ausländer von 20% auf 23% gestiegen. Die in der Berner Zeitung veröffentlichten Zahlen entstammen einer Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B.

25.09.2013

Zu viel Personal in Schweizer Spitälern

Obwohl mit der Einführung der Fallpauschale die Spitalkosten gesenkt werden konnten, müssen Schweizer Spitäler gemäss einer Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers noch rentabler werden. Die im europäischen Vergleich sehr hohen Kosten seien zu einem guten Teil dadurch begründet, dass man sich wesentlich mehr Personal leiste als in den Krankenhäusern der Nachbarländer. Mit 20% bis 30% weniger Personal könnte bei besserer Effizienz die gleiche Leistung bei gleicher Qualität erbracht werden.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

25.09.2013

Eigeninitiative wichtiger als Unterstützung durch RAV

Sechs Monate nach Eintritt der Arbeitslosigkeit sind Stellensuchende bezüglich ihren Erwartungen und Ansprüchen an eine neue Stelle flexibler geworden, als dies zu Beginn der Fall war. Sie schätzen die Fähigkeiten der RAV-Beratenden höher ein, zählen jedoch gleichzeitig mehr auf eigene Aktivitäten als auf deren Unterstützung. Die beiden Genfer Forscher Pierre Kempeneers und Tamea Wolf haben im Auftrag des SECO den Einfluss der RAV-Beratung auf Erwartungen und Verhalten der Stellensuchenden untersucht. In einem Beitrag in "Die Volkswirtschaft" folgern sie aus ihrer Studie, dass das RAV vor allem eine begleitende und motivierende Funktion wahrnehmen sollte.

25.09.2013

Netzwerke – ein Trumpf bei der Arbeitssuche

Wer als Arbeitsloser bei der Stellensuche ein breites Netzwerk einsetzt, kommt schneller zu einer Neuanstellung. Besonders effizient sind Kontaktpersonen aus der gleichen Berufsgruppe. Diese Annahme wird in einer Untersuchung der drei Lausanner Professoren Rafael Lalive, Giuliano Bonoli und Daniel Oesch klar bestätigt. In einem Beitrag in "Die Volkswirtschaft" halten sie weiter fest, dass 31% der Arbeitslosen, die in den ersten 11 Monaten eine Stelle fanden, von ihren sozialen Netzen profitiert haben. Sogar 45% der Befragten gaben an, Ihre letzte Stelle über das Beziehungsnetz gefunden zu haben. Die Studie fand Anfang 2012 im Kanton Waadt statt.

25.09.2013

Je kürzer die Arbeitslosigkeit, desto geringer die Lohneinbusse

Die Dauer der Arbeitslosigkeit und das Einkommen an der neuen Stelle hängen zusammen. Bis zu einer Arbeitslosigkeitsdauer von 3 Monaten ist keine Einbusse zu erwarten. Bei einer Dauer von 4 bis 6 Monaten beträgt der Verlust bereits 1,8%, bei 7 bis 12 Monaten 5,4%. Wer zwischen 1 und 2 Jahren arbeitslos ist, muss sogar mit 22% weniger Lohn rechnen. Dies sind die Kernaussagen einer Studie, die die Forschungsstelle Ecoplan im Auftrag des SECO durchgeführt hat.
Beitrag in "Die Volkswirtschaft"

25.09.2013

Coop schafft Arbeitsplätze für Behinderte

Nach einer zehnjährigen Pilotphase im Kanton Wallis hat Coop Westschweiz in Zusammenarbeit mit Behindertenorganisationen das Projekt "Coop Integration und Behinderung" lanciert. Jede der neuen Partnerfilialen übernimmt bis zu neun behinderte Mitarbeiter. Ihr Einsatz im Verkauf und in der Produktion wird durch Abteilungsleiter begleitet, die eine sozialpädagogische Ausbildung haben. Diese beraten auch das übliche Personal, um die Integration zu erleichtern.

25.09.2013

GE: Erfolg für Label "1+ pour tous"

Innert eines Jahres haben 61 Genfer Arbeitgeber das Label "1+ pour tous" ("Einer für alle") erhalten. Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, die einen oder mehrere Langzeitarbeitslose oder ausgesteuerte Personen einstellen. Über 100 Männer und Frauen haben dank dieser Massnahme – auf gleichberechtigter Ebene – einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, Das Label belohnt die Firmen für ihre aktive Beschäftigungspolitik und ihre soziale Verantwortung.
Medienmitteilung

Verschiedenes

25.09.2013

Plattform Personenfreizügigkeit

Die Suche nach Informationen zum Thema Personenfreizügigkeit auf den Webseiten der Bundesverwaltung soll einfacher werden. Zu diesem Zweck wurde ein Internetportal aufgeschaltet mit einer Zusammenstellung von Links, die den Zugang zu allen involvierten eidgenössischen Departementen, Ämtern, Direktionen und Staatssekretariaten gewähren.

25.09.2013

Heilpädagogik: Nachteilsausgleich und Tagungsunterlagen

Die deutschsprachige Ausgabe 9/2013 der Zeitschrift für Heilpädagogik behandelt das Thema Nachteilsausgleich mit folgenden Themen: Inklusive Schule; Dyslexie - Analyseinstrument und Umsetzungshilfen; Ohne Nachteil ins Gymnasium; Nachteilsausgleich bei Prüfungen für Schüler/innen mit Autismus. Dann stehen auch die Referate und Scripts des Heilpädagogik-Kongresses 2013 online zur Verfügung. Diese Grossveranstaltung findet alle zwei Jahre statt und wird von Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik organisiert.

25.09.2013

VD: Pflichtenhefte für den Lehrkörper

Das Jugend-, Kultur- und Bildungsdepartement des Kantons Waadt hat zehn Pflichtenhefte zu den zehn Unterrichtsfunktionen des Waadtländer Bildungssystems verabschiedet. Die Pflichtenhefte, welche von den Gewerkschaften und Verbänden diskutiert und geprüft wurden, werden jedem Unternehmen zugestellt und den 12'000 Lehrpersonen verteilt. Jede und jeder erhält sein Exemplar zur Unterzeichnung.
Medienmitteilung

25.09.2013

OECD-Studie: Bildung auf einen Blick

Die jährlich neu erscheinende Untersuchung "Bildung auf einen Blick" bietet 2013 einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in den 34 OECD-Ländern sowie einer Reihe von Nicht-OECD-Mitgliedern. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie das Bildungswesen finanziert ist, welche Abschlüsse in den Staaten besonders gefragt sind und wie sich die Bildungsdynamik auf verschiedenste Bereiche der Gesellschaft auswirkt. Die wichtigsten Resultate sind auch in einer zweiseitigen deutschsprachigen Zusammenfassung dargestellt.