Newsletter vom 28.08.2013

Aktuelle Meldungen vom 28.08.2013

Berufliche Grundbildung

28.08.2013

Lehrvertragsformular: leicht überarbeitet und neue Funktion

Das Lehrvertragsformular wurde per Ende August 2013 aktualisiert und gilt für Lehrverträge, die für das Schuljahr 2014/15 abgeschlossen werden. Das neue Lehrvertragsformular, detaillierte Angaben zu den Anpassungen und weitere Informationen können auf dem Portal berufsbildung.ch von der Themenseite für den Lehrvertrag heruntergeladen werden. Neu steht eine Seriendruck-Version, die nach einer Testphase verabschiedet wurde, als zusätzliches Angebot zur Verfügung.

28.08.2013
28.08.2013

Cleantech: Factsheets für Berufsbildungsverantwortliche

Am 15. Mai 2013 hatte der Bundesrat den Bericht "Cleantech in der beruflichen Grundbildung" verabschiedet. Das EHB hat im Auftrag des SBFI ein Informationsblatt für jeden Beruf erstellt. Die Factsheets sind als Empfehlungen für die Ausschöpfung des Cleantech-Potentials mit Blick auf die nächsten Anpassungen der Bildungspläne zu verstehen. Die OdA entscheiden selbst über das Prinzip, das Verfahren und den Fahrplan für die Umsetzung der Empfehlungen. In den online verfügbaren Informationsblättern wird die Bedeutung von Cleantech für den jeweiligen Beruf auf einer Skala von 1 bis 10 eingestuft. Bei fehlenden Themenbereichen werden Leistungsziele für die Bildungspläne vorgeschlagen.

28.08.2013

Anhörung zum Rahmenlehrplan Lehrpersonen für den Sportunterricht

Am 1. Oktober 2012 sind das revidierte Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung (Sportfördergesetz, SpoFöG; SR 415.0) und die dazu gehörige Verordnung (Sportförderungsverordnung, SpoFöV; SR 415.01) in Kraft getreten. Die Lehrpersonen für den Sportunterricht in der beruflichen Grundbildung sind neu in der Verordnung zum Berufsbildungsgesetz (BBV Art. 46, Abs. 3 Ziff. a, b und c) geregelt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport hat das SBFI den neuen "Rahmenlehrplan Lehrpersonen für den Sportunterricht" entwickelt. Dieser befindet sich bis zum 11. Oktober 2013 in einer Anhörung.
Rahmenlehrplan und weitere Dokumente

28.08.2013

Strategien für die Rekrutierung von Lernenden

Weil aus dem früheren Lehrstellenmangel ein Lehrlingsmangel geworden ist, seien die Lehrbetriebe heute gefordert, ihre Rekrutierungsstrategien zu verbessern, so Professorin Margrit Stamm in einer soeben publizierten Analyse. Sie ortet Begabungsreserven vor allem im Potenzial der leistungsstarken jungen Migrantinnen und Migranten sowie bei den  Frauen, die für geschlechtsatypische Berufe gewonnen werden müssten. Im Vergleich unterscheiden sich erfolgreiche Lehrbetriebe bei der Art der Rekrutierung deutlich von den anderen. Insbesondere sollte die Fixierung auf Schüler/innen mit guten Noten hinterfragt werden.
Dossier "Lehrlingsmangel – Strategien für die Rekrutierung des Nachwuchses"

28.08.2013

Einfluss der Internationalisierung auf die Berufsbildung

Internationalisierte Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten weisen eine geringere Ausbildungsbeteiligung in der beruflichen Grundbildung aus als vergleichbare Schweizer Betriebe. Für Betriebe mit mehr als 50 Beschäftigten können hingegen keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden. Dies ergaben die Resultate der Forschungsarbeit "Der Einfluss der Internationalisierung auf die
arbeitsmarktorientierte Bildung" von Samuel Mühlemann, Universität Bern. Internationalisierte Betriebe bilden vor allem deshalb weniger oft Lernende aus, weil sie nicht alle Ausbildungsinhalte vermitteln können oder sie Fachkräftebedarf durch die Weiterbildung des vorhandenen Personals decken. Sie unterscheiden sich jedoch nicht signifikant von einheimischen Betrieben in Bezug auf die Ausbildungsintensität, das Kosten-Nutzen-Verhältnis der beruflichen Grundbildung oder  die Weiterbeschäftigung von Lernenden nach Berufsabschluss.
Studie
Artikel in "Die Volkswirtschaft"

28.08.2013

Suva-Kampagne für eine sichere Lehrzeit

Jedes Jahr erleiden rund 25'000 Lernende einen Berufsunfall, wovon durchschnittlich drei tödlich enden. Jährlich verunfallt also rund jeder achte Lernende. Die Suva hat deshalb die Präventionskampagne "Sichere Lehrzeit" gestartet. Ziel ist es, die Unfallzahlen Lernender in den nächsten zehn Jahren zu halbieren.

28.08.2013

Tipps für Lernende

Die Zeitschrift Beobachter bietet auf ihren Internet-Seiten Beratungen und Tipps im Zusammenhang mit der beruflichen Grundbildung an. Im Online-Newsletter Lehrlings-Special 2013 werden u.a. Fragen zu Berufwahl, Löhnen, Problemen während der Lehre, Online-Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen behandelt.

28.08.2013

Dokumente des EHB-Sommercampus 2013 online

Der dritte EHB-Sommercampus fand vom 1. bis 3. Juli 2013 statt und widmete sich dem Thema "Prüfsteine in der Berufsbildung". Neben vielen Fachbeiträgen konnten sich die 135 Teilnehmenden in Workshops aktiv an der Entwicklung der Qualität in der Berufsbildung beteiligen.

28.08.2013

Projektwettbewerb für Lernende: Klimawerkstatt 2013/14

Die Klimawerkstatt ist ein Projektwettbewerb für lernende Personen der ganzen Schweiz an den Lernorten Lehrbetrieb und Berufsfachschule. Damit soll Kreativität und Engagement angeregt und gleichzeitig fundiertes Wissen in den Bereichen Umwelt, Energie und Klima vermittelt werden. Durch die Projekte sollen Lernende für den ressourcenschonenden Umgang in der Berufspraxis sensibilisiert werden. Die besten Arbeiten gewinnen einen Preis. Die Ausschreibungsunterlagen für die Klimawerkstatt 2013/14 sind publiziert.

28.08.2013

Lehrstellen-Videowettbewerb für Lernende

Am 1. September startet der Video-Wettbewerb "Craftlive", der bis zum 1. Dezember 2013 dauert. Gesucht werden kreative Filmclips über die verschiedenen Lehrstellen, mit denen der Arbeitsalltag in einem Film dokumentiert wird. Lernende aller Berufe können mitmachen und dazu die ihnen in der Regel bestens vertrauten modernen technischen Mittel verwenden.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

28.08.2013

Interkantonale Vereinbarung über die Höheren Fachschulen tritt in Kraft

Mit dem Beitritt des Kantons Sankt Gallen zur interkantonalen Vereinbarung über die Höheren Fachschulen erhöht sich die Zahl der Unterzeichnerkantone auf elf. Damit ist das Quorum überschritten und die Vereinbarung kann auf den 1. Januar 2014 in Kraft treten. Die Beiträge werden an der ersten Konferenz der Vereinbarungskantone am 27. März 2014 festgelegt. Sie gelten ab dem Schuljahr 2015/16.
Stand der Beitrittsverfahren

28.08.2013

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem SBFI die Entwürfe der folgenden Prüfungsordnungen eingereicht: Berufsprüfung Zollfachmann/frau mit eidgenössischem Fachausweis sowie höhere Fachprüfung Grenzwächter/in mit eidgenössischem Diplom resp. Zollfahnder/in mit eidgenössischem Diplom.
Bundesblatt vom 27. August 2013

Mittelschulen und Hochschulen

28.08.2013

Universitäten wollen keine Regeln zum Sponsoring

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen (CRUS) hat entschieden, keine hochschulübergreifenden Regeln im Umgang mit Sponsoring-Geldern aus der Privatwirtschaft auszuarbeiten. Die Schweizerischen Akademien der Wissenschaften hatten vorgesehen, gemeinsam mit der CRUS Regeln zu erarbeiten, welche die Unabhängigkeit der privat finanzierten Forschung künftig garantieren sollen. Dies berichtete die NZZ am Sonntag in ihrer Ausgabe vom 18.8.2013.

28.08.2013

Self-Assessment für das Psychologie-Studium

Die Hochschule für Angewandte Psychologie und die Universität Zürich haben ein Online-Self-Assessment für das Studienfach Psychologie entwickelt. Der Test soll den hohen Abbruchraten in diesem Fach entgegenwirken. In Deutschland, beispielsweise an der Universität Freiburg im Breisgau, sind solche Selbsterkundungstests seit längerem im Einsatz. Anders als in der Schweiz ist ihre Absolvierung dort teilweise obligatorisch.

28.08.2013

Mehr Frauen als Männer besuchen Gymnasien und Universitäten

Die aktualisierten Zahlen zu den Abschlüssen an universitären Hochschulen zeigen, dass Frauen inzwischen sowohl bei den Bachelor- wie bei den Masterabschlüssen in der Mehrheit sind. Es gibt aber grosse Unterschiede je nach Fach und Universität. Die Anzahl der erreichten Maturitäten im Jahr 2012 ist verglichen mit dem Vorjahr nahezu unverändert, und auch hier waren die Frauen in der Mehrzahl. Diese und weitere Informationen können dem neusten NewsMail "Bildung und Wissenschaft" auf der Webseite des BFS entnommen werden.

28.08.2013

GE: Aktionsplan für die Bildung bis zur Volljährigkeit

Die neue Genfer Verfassung erhöht die obligatorische Schulpflicht auf 18 Jahre. Die Übergangsfrist dauert vier Jahre. Die ersten Massnahmen werden auf diesen Schuljahresbeginn hin in Kraft gesetzt. Der Aktionsplan, der bis 2017 gestaffelt abläuft, sieht auch die Betreuung Jugendlicher in Risikosituationen oder mit Schulabbrüchen vor. Ein junger Mensch kann seine Ausbildung nicht mehr abbrechen, ohne dass eine Alternative erarbeitet und mit allen Partnern abgestimmt ist.
Medienmitteilung

28.08.2013

Beratung

28.08.2013

Online-Test-Plattform für die Berufsberatung: Informatikfirma gesucht

Das SDBB hat die Entwicklung und die Betreuung einer Online-Test-Plattform für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt nach WTO-Kriterien und ist auf simap.ch aufgeschaltet. Interessierte Informatikfirmen müssen ihre Angebote bis spätestens am 1. Oktober einreichen. Rund ein Jahr später sollen die ersten Tests auf der Online-Test-Plattform einsatzbereit sein. Im SDBB ist der Fachbereich Beratung und Diagnostik federführend.

28.08.2013

Blick über die Grenzen für Berufsberater/innen

Die "ch Stiftung" hat Studienbesuche in Europa zusammengestellt, die für Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/innen interessant sein könnten. Die mehrtägigen Kurse bieten ein Forum, in dem Erfahrungen und Ideen zu einem bestimmten Thema ausgetauscht werden können. Ausserdem findet im September 2013 in Montpellier ein Kongress der internationalen Vereinigung für Bildungs- und Berufsberatung statt. Das Thema lautet: Bildungs- und Berufsberatung: ein Menschen- oder ein Bürgerrecht?

28.08.2013

"Dossier Freiwillig Engagiert" erschienen

Das neue "Dossier Freiwillig Engagiert" der Dachorganisation BENEVOL Schweiz ersetzt den Sozialzeitausweis aus dem Jahr 2001. Das Dossier dient der Dokumentation von freiwilligen, unentgeltlich geleisteten Engagements und macht die eingesetzten Fähigkeiten und Kompetenzen sichtbar.  So können sie auch für die Stellensuche nutzbar gemacht werden.

28.08.2013

OW: Entscheidungshilfe für Eltern zu den Bildungswegen ihrer Kinder

Ein vierseitiges Papier des Kantons Obwalden will Eltern die Wahl der Sekundarstufen I und II erleichtern. Das Schweizer Bildungssystem und Obwaldner Spezialitäten werden grafisch und in Worten dargestellt. Das Dokument liegt in den Sprachen Deutsch, Portugiesisch, Italienisch, Albanisch und Serbo-Kroatisch vor.

28.08.2013

SG: Berufswahlplaner 2013/14 erschienen

Der neue Berufswahlplaner 2013/14 des Kantons St. Gallen ist erschienen. Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Klassenlehrpersonen finden auf rund 60 Seiten eine Übersicht wichtiger Informationen zur ersten Berufs- und Schulwahl. Der Planer ist auf der Webseite kostenlos zugänglich.

28.08.2013

ZG: Fast alle Jugendliche haben Anschlusslösung

Nur 3 der 826 Zuger Jugendlichen sind nach ihrem Schulaustritt noch ohne Lehrstelle oder haben noch keine weiterführende Schule gefunden. Die meisten starten mit einer beruflichen Grundbildung (Berufslehre), etwas mehr als im Vorjahr treten in eine Mittelschule über. Ein leichter Rückgang ist bei den Brückenjahren zu verzeichnen. Noch immer gibt es 150 freie Lehrstellen in 43 Berufen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

28.08.2013

AMOSA: Keine Veränderungen bei den Risikogruppen

Zwischen 1997 und 2011 hat sich die Situation der arbeitsmarktlichen Risikogruppen wie Jugendliche, Langzeitarbeitslose oder Niedrigqualifizierte nicht wesentlich verändert. Ihr Anteil an den Stellensuchenden ist trotz konjunkturellen Schwankungen relativ stabil geblieben. Zu diesem Befund gelangt die neue Publikation von AMOSA mit dem Titel "Brennpunkt Arbeitslosigkeit". In ihr sind alle bisherigen AMOSA-Studien der letzten Jahre aktualisiert worden. Bei AMOSA handelt es sich um die 2002 gegründete Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Zürich.

28.08.2013

Arbeitsmarktindikatoren 2013 erschienen

Die vom BFS herausgegebene Publikation "Arbeitsmarktindikatoren 2013" vermittelt einen Gesamtüberblick über den Schweizer Arbeitsmarkt. Sie kommentiert die wichtigsten Arbeitsmarktstatistiken der Periode 2007 bis 2013 und präsentiert die entsprechenden Daten auf über 50 Tabellen.

28.08.2013

Starker Anstieg der Ausbildungen im Pflegesektor

Der 2002 neu geschaffene Gesundheitsberuf Fachfrau/-mann Gesundheit gehört zu den beliebtesten Berufslehren der Schweiz. 2011 wurden 3387 entsprechende eidgenössiche Fähigkeitszeugnisse ausgestellt – sechs Jahre zuvor waren es noch 777. Deutlich zugenommen haben gemäss dem neusten Bulletin des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums auch die Zertifikatskurse Pfleghelfer/-in des Schweizerischen Roten Kreuzes. Die Zahl der ausgestellten Zertifikate stieg von 3196 (2006) auf 4443 im Jahre 2011.

28.08.2013

Nur wenige Hochschulabsolventen machen sich selbständig

Fünf Jahre nach Studienabschluss sind bloss 3,7% der erwerbstätigen Hochschulabsolventinnen und -absolventen beruflich selbständig. Besonders hoch ist die Selbständigenquote bei Fachhochschulabgänger/innen in Design (23%) sowie Musik, Theater und andere Künste (13%). Ausgeprägt ist die selbstständige Erwerbstätigkeit auch bei Doktorierten der Fachbereichsgruppen Medizin und Pharmazie (11%), Wirtschaftswissenschaften (10%) sowie Recht (8%). Am anderen Ende der Skala befinden sich laut einer Medienmitteilung des BFS Masterabsolvent/innen der Wirtschaftswissenschaften sowie der Exakten und Naturwissenschaften mit jeweils 1% selbstständig Erwerbenden.

Berufliche Integration

28.08.2013

Neue IV-Informationsplattform für Ärzte

Die IV legt grossen Wert darauf, dass Versicherte mit gesundheitlichen Einschränkungen in der Arbeitswelt verbleiben oder wieder integriert werden können. Sie will deshalb mit der Website den Kontakt zu den behandelnden Ärzten erleichtern. Diese wird vom schweizerischen Ärzteverband FMH, der IV und dem Bundesamt für Sozialversicherungen gemeinsam betrieben. Sie ist in drei Hauptgebiete (erster Kontakt, Bearbeitung durch die IV, Leistungsbezug) gegliedert und liefert Informationen über Prozessabläufe, die Rolle der einzelnen Akteure, statische Formulare oder Gesetzesgrundlagen.

28.08.2013

580'000 Personen von Einkommensarmut betroffen

In der Schweiz waren 2011 rund 580'000 Personen oder 7,6% der ständigen Wohnbevölkerung von Einkommensarmut betroffen. Davon waren rund 130'000 Personen erwerbstätig. Seit 2007 hat die Armutsquote gemäss dem BFS um fast 2 Prozentpunkte abgenommen. Besondere Risikogruppen waren – wie schon in den Vorjahren – Alleinerziehende, alleinlebende Erwachsene, Personen ohne nachobligatorische Bildung sowie Personen in Haushalten ohne Erwerbstätige. Die durchschnittliche Armutsgrenze betrug für eine Einzelperson rund 2200 Franken pro Monat und für zwei Erwachsene mit zwei Kindern rund 4050 Franken.
Medienmitteilung

28.08.2013

Deutschland: Jeder Vierte ist Geringverdiener

In Deutschland verdiente im Jahr 2010 knapp ein Viertel aller Beschäftigten weniger als 9,54 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Damit ist der Anteil der Geringverdiener grösser als in anderen westlichen EU-Ländern. Gemäss Medienmitteilung werden vor allem Frauen und Teilzeitbeschäftigte schlecht entlöhnt. Wie in internationalen Analysen üblich, wurde in der IAB-Studie die Niedriglohnschwelle bei zwei Drittel des nationalen Medianlohns angesetzt.

28.08.2013

Frankreich: Arbeitsbedingungen für Ältere verbessert

In Frankreich erklären 41% der älteren Arbeitnehmer, dass ihr Arbeitgeber ihren Bedürfnissen bezüglich Arbeitsbedingungen gerecht wird. Gegenüber 2010 hat sich dieser Anteil deutlich erhöht, nachdem spezifische Verbesserungen eingeleitet worden waren. Dies geht aus einer nationalen Untersuchung der Forschungsstelle Cegos hervor. Die Studie befasste sich mit  den Erwartungen und der betrieblichen Integration von 527 Beschäftigen (Kader, Angestellte und Arbeiter) im Alter von 50 bis 65 Jahren. Sie zeigt auf, dass für 94% der "Senioren" der Verdienst im Vordergrund steht. Wichtig sind aber mit 42% der Nennungen auch Selbstverwirklichung und Weiterentwicklung.

Verschiedenes

28.08.2013

Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen

Die repräsentative Längsschnittstudie "Kontinuität und Wandel von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen junger Erwachsener in der Schweiz" des Seminars für Soziologie an der Universität Basel hat die Ausbildungs- und Berufsverläufe von 6000 jungen Erwachsenen über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht. Es wurde dabei u.a. festgestellt, dass weniger als 1% der Befragten einen geschlechtsuntypischen Beruf wünscht und später ausübt. Viele junge Erwachsene verlassen den einmal eingeschlagenen Ausbildungsweg kaum.
Weitere Informationen

28.08.2013

Jahresbericht der Sozialversicherungen

Der Jahresbericht "Sozialversicherungen 2012" beinhaltet aktuelle Informationen zu den Sozialversicherungen, einen Überblick über die jüngsten politischen Diskussionen und die sich bietenden Perspektiven. Er gibt Auskunft über die neuesten Kennzahlen der einzelnen Sozialversicherungen und stellt Querbezüge zwischen diesen dar.

28.08.2013

Gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt

Im Rahmen des Dialogs Integration und Arbeitswelt der Tripartiten Agglomerationskonferenz hat die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB das Merkblatt "Die Bekämpfung der Diskriminierung am Arbeitsplatz lohnt sich" erarbeitet. Darin werden die wichtigsten Bereiche und Formen der Diskriminierung in der Arbeitswelt kurz erläutert und mit Handlungsempfehlungen ergänzt.

28.08.2013

Emil Wettstein erhält Bildungspreis der PH Zürich

Die Pädagogische Hochschule Zürich wird anlässlich ihres Hochschultages am 25. Oktober 2013 Emil Wettstein mit dem Bildungspreis auszeichnen. Dies in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen für die Schweizerische Berufsbildung. Die Jury möchte damit sein kontinuierliches Engagement, seine Innovationskraft und die verdienstvollen Impulse für die schweizerische Berufsbildungslandschaft würdigen. Zu seinen vielfältigen Aktivitäten gehören insbesondere die Funktion als langjähriger Chefredaktor von PANORAMA Zeitschrift und Newsletter. Der Bildungspreis der PH Zürich wird zum achten Mal verliehen. Damit werden Persönlichkeiten geehrt, die sich bei der Förderung der öffentlichen Bildung in vorbildlicher und uneigennütziger Weise verdient gemacht haben.