Newsletter vom 26.06.2013

Aktuelle Meldungen vom 26.06.2013

Berufliche Grundbildung

26.06.2013

Lehrstellenbarometer April 2013

Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt im April 2013 ist weitgehend stabil. Dies ergibt sich aus den Hochrechnungen des Lehrstellenbarometers, der im Auftrag des SBFI erstellt wurde. Am Stichtag, dem 15. April 2013, suchten 78'000 Jugendliche eine Lehrstelle (2012: 80'500). Die Unternehmen meldeten ein Angebot von 81'500 Stellen (2012: 80'000). Die Resultate der Umfrage deuten darauf hin, dass die Lehrstellen dieses Jahr etwas später vergeben werden als im Vorjahr.

26.06.2013

SBFI-Newsletter Qualität: Bildung von Fachleuten

Die Bildung von Fachleuten in der Berufsbildung ist ein wichtiger Faktor für die Qualität der Berufsbildung. Bildungsanbieter und Bildungsteilnehmende erklären im zehnten Newsletter Qualität, wie die Ausbildung von Berufsbildnerinnen, Prüfungsexperten und Berufsbildungsfachleuten mit eidgenössischem Fachausweis zur Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung beiträgt. Ein Fachbeitrag präsentiert zudem die Ergebnisse einer Studie zu den Gründen für Berufsleute, eine Lehrtätigkeit aufzunehmen.

26.06.2013

Bildungsverordnungen: Anhörungen

Das SBFI hat die Anhörung zur Totalrevision der Verordnungen über die berufliche Grundbildung  und die Bildungspläne Coiffeur/Coiffeuse EFZ und Informatiker/in EFZ eröffnet. Kurze Anhörungsfrist: 30. August beziehungsweise 4. September 2013. Die Unterlagen können hier heruntergeladen werden.

26.06.2013

Datenaustausch in der beruflichen Grundbildung

Das SDBB erarbeitet bis Ende 2013 im Auftrag der SBBK Lösungsvorschläge zur Verbesserung der administrativen Zusammenarbeit und insbesondere des Datenaustauschs in der beruflichen Grundbildung zwischen resp. mit den Kantonen (Projekt DAP). Anschliessend wird die SBBK im Dialog mit den Verbundpartnern über die Umsetzung der Vorschläge befinden und die nötigen Schritte in die Wege leiten.
Das SDBB sucht interessierte Fachpersonen aus allen Bereichen der Berufsbildung, die bereit sind, die entstehenden Lösungsvorschläge in der zweiten Jahreshälfte kritisch zu kommentieren. Weitere Informationen für die Kontaktaufnahme (bis zum 5. Juli) finden Sie hier.

26.06.2013

OdA: Lern-App für Malerinnen- und Gipserlernende

Als einer der ersten Branchenverbände bietet der Schweizer Maler- und Gipserunternehmer-Verband  seinen Lernenden eine App zum kostenlosen Download an. Die Lern-App kann auf die handelsüblichen Smarphones unter SMGV Maler / SMGV Gipser heruntergeladen werden. Er macht sich das  bewährte Karteikärtchen-Prinzip zu Nutze – nur eben digital. Die Fragen sind auf die Lehrmittel und den Bildungsplan abgestimmt. Beim Lernen misst die App automatisch den Lernfortschritt und zeigt, welche Fragen richtig beantwortet wurden und wo noch Verbesserungspotential vorhanden. Die App hilft  auch bei der Planung des Schulalltags und der überbetrieblichen Kursen.
SMGV-Berufsbildung

26.06.2013

OdA: Umfrage zu digitalen Lernplattformen

Die Berufsfachschule Richemont (Bäcker-Konditor-Confiseur-Branche) hat unter den Lernenden erstmals eine Umfrage über die Nutzung und Beliebtheit der neuen Lernplattformen learndoc und e-study durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie belegen, dass der berufliche Stellenwert des Computers in der Einschätzung von rund 53% der befragten Lernenden eher gering ist.

26.06.2013

BS: Selektion von Lernenden

Die Informationsbroschüre des Berufsbildungsamts Basel-Stadt behandelt in der Juni-Ausgabe das Beispiel des Ausbildungsmodells eines Lehrbetriebs, Informationen zur Lehrstellenvermittlung und zu gefährlichen Arbeiten. Im Zentrum der Basler Berufsbildungsinfo Nr. 30 steht ein Beitrag der Leiterin der Lehraufsicht zur Selektion von Lernenden. Mit diesem Thema befassen sich viele Berufsbildungsämter, namentlich der Kanton Bern in seinem zweiten BerufsbildungsBrief, aber auch Zürich oder Luzern.

26.06.2013

ZH: Richtlinie zur Berufszuteilung an Berufsfachschulen

Der Bildungsrat hat Richtlinien für die Berufszuteilung an Berufsfachschulen erlassen. Die Richtlinien zur Beurteilung eines Zuteilungsentscheids umfassen bildungspolitische und bildungsökonomische Grundsätze, Kriterien zur Beurteilung der Qualität des Unterrichts, der Erreichbarkeit des Schulstandortes oder etwa der verfügbaren Infrastruktur. Die Schulen wurden bei der Entscheidungsfindung einbezogen. Wesentliches Merkmal eines beruflichen Kompetenzzentrums ist die Fokussierung auf eine Branche, das Zusammenführen von verwandten Branchen oder Berufen.

26.06.2013

Deutschland: Teilzeit-Ausbildung für Jugendliche mit Kindern

Eine Vielzahl von jungen Menschen ohne Berufsausbildung betreut ein Kind. 47 Prozent aller Mütter und 31 Prozent aller Väter im Alter zwischen 16 und 24 Jahren verfügen über keinen Abschluss. Mit einer Teilzeitausbildung könnten Familie und Ausbildung kombiniert werden. Obwohl gesetzlich verankert, ist diese Ausbildungsform kaum bekannt. Im Rahmen des Programms Jobstarter des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden jetzt die Information, der Zugang und die Beratung verbessert. Demgegenüber steht ein positiver Trend bei der Quote der Abschlüsse in der Berufsbildung, wie eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung zeigt.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

26.06.2013

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem SBFI folgende Entwürfe eingereicht: - Änderung der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Projektleiter/in Farbe mit eidgenössischem Fachausweis, - Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Diplomierter Finanzanalytiker/Diplomierte Finanzanalytikerin sowie Diplomierter Finanz- und Anlageexperte/Diplomierte Finanz- und Anlageexpertin, - Änderung der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Malermeister/in.
Bundesblatt vom 25. Juni 2013

26.06.2013

Gute Perspektiven für den Nachwuchs im Automobilgewerbe

An einem Treffen im Berner Jura vom 15. und 16. Juni 2013 konnten rund 500 Lernende aus Schweizer Garagen einen Blick in ihre berufliche Zukunft werfen. Anlässlich des "FutureDay" stellte ihnen der Auto Gewerbe Verband Schweiz die Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche (eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen) sowie das Studium an der Abteilung Automobiltechnik der Berner Fachhochschule vor.
Weitere Informationen

Mittelschulen und Hochschulen

26.06.2013

Philippe Gnaegi neuer Präsident des EHB-Rates

Der Bundesrat hat Philippe Gnaegi zum neuen Präsidenten des Rates des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung EHB ernannt. Er wird seine Funktion Mitte August 2013 aufnehmen und folgt auf Ruth Gisi, die ihr Amt Ende Juni abgeben wird. Philippe Gnaegi war von 2009 bis 2013 Staatsrat und Vorsteher des Departements für Erziehung, Kultur und Sport im Kanton Neuenburg. Er unterrichtete auf Stufe Handels- und Fachhochschule sowie an den Universitäten Neuenburg und Fribourg und leitete von 2001 bis 2009 das Lycée Jean-Piaget/Ecole de Commerce in Neuenburg als Direktor.
Medienmitteilung

26.06.2013
26.06.2013
26.06.2013

GE: Vergrösserung der Hochschule für Wirtschaft und Dienstleistungen

Der Grundstein für das neue Gebäude der Genfer "Haute école de gestion (HEG)" ist gelegt. Dieses Gebäude, das im August 2015 eröffnet wird, bietet Raum für 1200 Studierende und ermöglicht der Fachhochschule, ihren neuen Auftrag in der angewandten Forschung und Entwicklung, der beruflichen Weiterbildung und im Dienstleistungsbereich wahrzunehmen. Die HEG bildet heute mehr als 1000 Studierende in der beruflichen Grundbildung und 450 Personen in der Weiterbildung aus.
Medienmitteilung

26.06.2013

LU: Theologie auf dem Dritten Bildungsweg wird eingestellt

Aufgrund rückläufiger Studierendenzahlen wird der Ausbildungsgang "Theologie auf dem Dritten Bildungsweg (DBW)" nicht weiter angeboten. Die derzeit Studierenden und die zum Herbstsemester 2013 neu ins Theologische Seminar DBW an der Universität Luzern zugelassenen Personen können ihr Studium bis Ende Frühjahrsemester 2015 abschliessen. Dies hat der Verein Katholische Seelsorgeausbildung Luzern beschlossen. Der Ausbildungsgang DBW ermöglichte Menschen ab 21 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung ohne Maturitätsausweis den Zugang zum katholischen Theologiestudium und zu einer hauptamtlichen Tätigkeit in der Seelsorge.
Medienmitteilung

26.06.2013

TG: Schulversuch für MINT-Klasse an der Kantonsschule Kreuzlingen

An der Kantonsschule Kreuzlingen wird ab Schuljahr 2014/15 eine technisch naturwissenschaftliche Klasse geführt. Damit sollen mehr Schülerinnen und Schüler für die sogenannten MINT-Studienrichtungen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gewonnen werden. Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat einen entsprechenden Schulversuch bis zum Schuljahr 2019/20 bewilligt.
Medienmitteilung

Beratung

26.06.2013

SDBB-Verlag: Medienverzeichnis 13|14 erschienen

Das Medienverzeichnis 13|14 des SDBB-Verlags ist erschienen. Alle Artikel wurden auf ihre Aktualität hin überprüft und es wurde eine Liste der ausgemusterten Medien erstellt. Im Verzeichnis finden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Neuheiten und aktualisierte Medien. Alle Medien - inklusive Medienverzeichnis - sind im Webshop des SDBB erhältlich.
Umfrage: Ihre Meinung interessiert uns! Der SDBB-Verlag hat einen Fragebogen aufgeschaltet. Dieser soll helfen, den Webshop und das Medienverzeichnis zu verbessern. Machen Sie mit und füllen Sie unseren elektronischen Fragebogen aus!

26.06.2013

berufsberatung.ch: Benutzerführung und Design stehen fest

Die Details und Funktionalitäten des Webauftritts für das neue Portal berufsberatung.ch sind erarbeitet, das grafische Design ist erstellt. Noch in Arbeit sind die letzten Definitionen des Farbkonzepts und die Integration von myBerufswahl. Eine Präsentation zuhanden der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung gibt einen Überblick über den Stand der Arbeiten. Unter anderem wird es sogenannte Landing-Pages (Einstiegsseiten) für die acht wichtigsten Zielgruppen geben.

26.06.2013
26.06.2013

Nationaler Zukunftstag am 14. November

Am 14. November 2013 begleiten Mädchen und Jungen aus den 5. bis 7. Klassen ihre Eltern einen Tag lang bei der Arbeit und entdecken das vielfältige Berufsleben. Dabei erweitern sie durch einen Seitenwechsel ihren Berufswahlhorizont. Spezialprogramme bieten Mädchen praktische Einblicke in die Bereiche Bau, Technik und Informatik und Jungen in die Bereiche Betreuung, Pflege und Pädagogik.
Newsletter

26.06.2013

Pro Lehrstelle AG expandiert in die Zentralschweiz

Die Pro Lehrstelle AG wurde 2011 in Bern gegründet. Im Mai 2013 hat die Firma nun in Luzern eine Zweigstelle eröffnet. Pro Lehrstelle unterstützt Jugendliche bei der Lehrstellenfindung und begleitet die Lernenden während der Dauer der Ausbildung bis zum Abschluss. Alle Leistungen sind kostenpflichtig.

26.06.2013
26.06.2013

ZH: Berufswahlfahrplan aktualisiert

Die Lehrstellensuche und die Rekrutierung von Lernenden sollen erst in der 3. Klasse der Sekundarstufe erfolgen. Dies empfehlen die Bildungsdirektion des Kantons Zürich und die Zürcher Gesellschaft für Personal-Management. Hintergrund ist, dass Ausbildungsfirmen seit einigen Jahren Lehrstellen zu früh vergeben. Dadurch wird gemäss den Initianten eine solide Berufswahl beeinträchtigt und Lehrabbrüche drohen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

26.06.2013

Kluft bei den Erwerbseinkommen

Im letzten Jahr verdienten vollzeitlich angestellte Führungskräfte durchschnittlich 120'900 Franken, wobei die Frauen 101'800 und die Männer 129'400 Franken erhielten. Der Unterschied zu den Hilfskräften ist beträchtlich. Bei einem Vollzeitpensum betrug deren Lohn im Jahresdurchschnitt 58'500 Franken. Mit 61'100 Franken rangieren auch die Dienstleistungs- und Verkaufsberufe am unteren Ende der Skala. Diese Zahlen gehen aus dem vom BFS veröffentlichten Erwerbseinkommen 2012 hervor.

26.06.2013

Positive Bilanz der Personenfreizügigkeit

Die Bundesverwaltung zeichnet ein weitgehend positives Bild der wirtschaftlichen Folgen der Personenfreizügigkeit. Das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU erleichterte es den Schweizer Unternehmen, Fachkräfte im EU/EFTA-Raum zu rekrutieren. Der Arbeitsmarkt erwies sich als aufnahmefähig und Verdrängungs- oder negative Lohneffekte blieben eng begrenzt. Während in den beiden letzten Jahren die Zuwanderung aus den Ländern Süd- und Osteuropas anstieg, verringerte sich jene aus Deutschland deutlich. Gemäss der SECO-Studie betrug der Einwanderungsüberschuss durch Ausländer im letzten Jahr 73'000 Personen. Der Schweizerischer Gewerkschaftsbund verlangt einen Ausbau der Gesamtarbeitsverträge, um Lohndumping vorzubeugen. Die Personenfreizügigkeit ist auch Monatsthema der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Die Volkswirtschaft".

26.06.2013

Neue GAV für die grafische und die MEM-Industrie

Ab 1. Juli 2013 gilt in der grafischen Industrie ein neuer Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Die 40-Stunden-Woche wird beibehalten, kann aber von den Unternehmen in Absprache mit dem Personal auf 42 Stunden erhöht werden. Gemäss dem Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) sind die Mindestlöhne um 200 Franken auf 3800 Franken für Ungelernte und 4200 Franken für frisch Ausgelernte erhöht worden. Ebenfalls am 1. Juli tritt für 560 Betriebe der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie ein neuer GAV in Kraft, der erstmals seit 75 Jahren für Ungelernte regional abgestufte Mindestlöhne von 3300 bis 3850 Franken vorsieht. Dies gilt als grosser Erfolg für die Gewerkschaft UNIA, denn Im historisch bedeutendsten GAV der Schweiz haben (unter dem Druck der Mindestlohninitiative) nicht nur die bei Swissmem organisierten Arbeitgeber ihren Widerstand gegen Mindestlöhne aufgeben, sondern auch die Arbeitnehmervertreter von Angestellte Schweiz.

26.06.2013

Neun von zehn Arbeitnehmenden sind Pendler

2011 benutzten fast zwei Millionen Berufstätige private Fahrzeuge für den Arbeitsweg, 1,1 Millionen brauchten den öffentlichen Verkehr und 600'000 gingen zu Fuss oder mit dem Velo zur Arbeit. Das BFS ermittelte 3,7 Millionen Pendler in der Schweiz, das sind 89% aller Erwerbstätigen. Auch wenn sich das Verhältnis der Pendler seit 2000 kaum verändert hat, so ist die benötigte Zeit für einen Hinweg von 23 Minuten im Jahr 2000 auf 30 Minuten im Jahr 2011 angestiegen. Jeder zehnte Pendler braucht mehr als eine Stunde für einen Arbeitsweg.

26.06.2013

Die bei Jungen beliebtesten Unternehmen

Nestlé, Google, ABB, Novartis oder auch die Eidgenössische Verwaltung gehörten in der Schweiz 2012 zu den bevorzugten Arbeitgebern von Studierenden und jungen Berufsleuten. Die Resultate der Umfrage durch "Universum" bei 2684 Studierenden und jungen Berufsleuten beruhen auf 7391 Evaluationen von Unternehmen. Wenn die Banken die Gunst der Jungen verlieren, profitieren die Unternehmen im Bereich Management, Beratung und Strategie. Die Studie stellt fest, dass die öffentlichen Unternehmen generell immer attraktiver werden.

26.06.2013

Rekordjahr für die Temporärbranche

Während es den Personaldienstleistern in der Schweiz gelungen ist, fast 300'000 Personen unter Vertrag zu nehmen (+3,1% gegenüber dem Vorjahr), arbeiteten die Temporärbeschäftigten jedoch etwas weniger (-3,1%), teilt der Verband Swissstaffing mit. Unter dem Strich wurde eine Lohnsumme von 4,4 Milliarden Franken erwirtschaftet, 0,9% mehr als 2011. Der hiesige Markt für die Vermittlung von Teilzeitangestellten gilt als einer der profitabelsten weltweit, weil viele gut ausgebildete Fachkräfte vermittelt werden, mit denen sich lukrative Gewinnspannen erzielen.

Berufliche Integration

26.06.2013

Langsame Fortschritte bei der Gleichstellung

Die in der Verfassung verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau verlangt einen gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Trotzdem verdienen Frauen aufgrund des Geschlechts durchschnittlich 677 Franken weniger pro Monat als Männer. Die neue Broschüre "Auf dem Weg zur Gleichstellung von Frau und Mann" des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung hält weiter fest, dass der durchschnittliche Lohnunterschied im privaten Sektor zwar kontinuierlich abnehme. Hochgerechnet auf eine Vollzeitstelle würden Frauen jedoch immer noch markant weniger verdienen als Männer.

26.06.2013

Öffentliche Arbeitsvermittlung mit positiven Wirkungen

Die durchschnittliche Dauer des Taggeldbezugs bei der Arbeitslosenversicherung ist 2012 - auch dank der günstigen Arbeitsmarktentwicklung - um 24 auf 147 Tage gesunken. Die RAV konnten zudem einen leichten Rückgang des Anteils der Langzeitarbeitslosen von 15% auf 14% verzeichnen. Deutlicher war die Reduktion bei den Aussteuerungen. Davon waren im letzten Jahr 18,5% der Arbeitslosen betroffen (gegenüber 21% im Jahr 2011). Die 129 RAV waren 2012 mit 2622 Vollzeitstellen besetzt. Das sind 142 Stellen oder 5% weniger als im Vorjahr.
Medienmitteilung

26.06.2013

Depression und Arbeit

Laut dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan) und der Psychiatrie Baselland leiden 16% der Schweizer unter Depressionen. Personen mit leichten Depressionen haben vermehrt Probleme bei der Arbeit, verdienen oft weniger und leiden unter somatischen Beschwerden. 60% der Betroffenen klagen über Rückenschmerzen, 50% über Schlafstörungen. Unbehandelte leichte Depressionen haben enorme soziale Auswirkungen wie verminderte Produktivität, Absenzen am Arbeitsplatz und höhere Folgekosten für die Behandlung schwerer Depressione).

26.06.2013

IV-Revision gescheitert

Die Sanierung der Invalidenversicherung (IV) ist gescheitert. Nach rund zwei Jahren Diskussion lehnte der Nationalrat die Revision 6b endgültig ab. Als unüberwindbares Hindernis erwies sich für eine Allianz aus SVP, SP und Grünen insbesondere die Schuldenbremse, welche der Bundesrat einführen wollte. Der Mechanismus sah vor, dass der Bundesrat den Beitragssatz erhöht und die Anpassung der Renten an die Teuerung sistiert, wenn die Mittel der IV unter eine bestimmte Grenze sinken.

26.06.2013

ALV: Spitzenverdiener müssen mehr einbezahlen

Neu wird auf Lohnanteilen von Jahreslöhnen über 315'000 Franken ein Beitragsprozent für die Arbeitslosenversicherung (ALV) erhoben. Der Ständerat hat als Zweitrat einer entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Damit soll der Schuldenberg der ALV von rund 5 Milliarden Franken schneller abgebaut werden.

26.06.2013

Deutschland: Mehr Beschäftigte dank Hartz-Reformen

Die Hartz-Reformen haben zu einer Trendwende am Arbeitsmarkt beigetragen: Unternehmen bieten mehr offene Stellen an, Arbeitslose finden schneller einen Job und mehr Menschen sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt als vor den Reformen. Die Funktionsweise des Arbeitsmarkts habe sich verbessert, stellen die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer neuen Studie fest. Dennoch gebe es zum Beispiel bei Lohn und Beschäftigungssicherheit auch einige Schattenseiten.

Verschiedenes

26.06.2013

Jacques-André Maire neuer Präsident der parlamentarischen Gruppe für Berufsbildung

Nach zehn Jahren als Präsident der Parlamentarischen Gruppe für Berufsbildung (PGB) hat Ständerat Peter Bieri seine Funktion an Nationalrat Jacques-André Maire abgegeben. Nationalrat Peter Schilliger übernimmt die Vize-Präsidentschaft. Die Sekretariatsaufgaben hat der Zentralpräsident des BCH-FPS, Jörg Teusch, inne. Die PGB, die aktuell mehr als hundert Mitglieder zählt, setzt ihre Arbeit der Förderung der Berufsbildung in enger Zusammenarbeit mit dem SBFI fort. Sie organisiert dazu jährlich vier Sitzungen, die es den Mitgliedern des Parlaments erlauben, sich über die neuesten Entwicklungen der Berufsbildung auf dem Laufenden zu halten.

26.06.2013

Inventar kantonaler Ausbildungen

Das BFS hat ein Inventar der kantonalen Ausbildungen für das Jahr 2012 publiziert. Es handelt sich um ein Arbeitsinstrument für die Zuordnung der öffentlichen Bildungsausgaben. Es erfasst unter anderem das Inventar der pro Kanton angebotenen öffentlichen und privat subventionierten Ausbildungen, um die Vergleichbarkeit der Bildungsausgaben auf nationaler und internationaler Ebene zu ermöglichen. Die Publikation umfasst namentlich die Ausgaben für die berufliche Grund- und Weiterbildung sowie für die Forschung.

26.06.2013

Zeitschrift für Heilpädagogik: schulische Integration

Die aktuelle französische Ausgabe (Nr. 2/2013) der Schweizerischen Zeitschrift für Heilpädagogik trägt den Titel "Réflexions sur l'intégration scolaire". Das von verschiedenen Autoren erarbeitete Dossier enthält unter anderem einen Artikel über die zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) und Überlegungen zu Kindern mit hohem Entwicklungspotential. Die deutsche Ausgabe (Nr. 6/2013) befasst sich ebenfalls mit der schulischen Integration.

26.06.2013

Ein Portal für Fragen an Behörden

Das Internetportal ch.ch wurde komplett überarbeitet und neu lanciert. Konsequent auf die Informationsbedürfnisse der Öffentlichkeit ausgerichtet, bündelt ch.ch in neuer Art und Weise Informationen der Behörden von Bund, Kantonen und Gemeinden. Auch die Themenbereiche Bildung, Arbeit und Beratung sind ausführlich berücksichtigt.

26.06.2013

FR: 420'000 Franken Hilfe für die Förderung der Mehrsprachigkeit

In Anwendung des Bundesgesetzes über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften gewährt der Bund den mehrsprachigen Kantonen (Bern, Freiburg, Graubünden und Wallis) jährlich finanzielle Hilfe, um die Mehrsprachigkeit zu fördern. Für 2013 beläuft sich die Hilfe für den Kanton Freiburg auf 420'000 Franken. Der Bund bewilligte 21 von den 24 ursprünglich eingereichten Projekten; der Unterstützungsbeitrag dient namentlich der Aufwertung und Verstärkung der Zweisprachigkeit im Rahmen des Unterrichts auf der Sekundarstufe II, an den Fachhochschulen und an der Universität Freiburg.
Medienmitteilung

26.06.2013

Deutschland: Konferenz zur Integration von Behinderten

Mit der 2009 ratifizierten Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen hat sich Deutschland verpflichtet, ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurde am 17. und 18. Juni 2013 die nationale Konferenz "Inklusion gestalten" durchgeführt. Über 400 Teilnehmer/innen aus Wissenschaft, Politik und Bildung haben darüber diskutieren, wie das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Menschen ausgebaut und wie die Aus- und Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte weiterentwickelt werden kann.
Unterlagen