Newsletter vom 12.06.2013

Aktuelle Meldungen vom 12.06.2013

Berufliche Grundbildung

12.06.2013

OdA: Zeitschrift Apunto mit Schwerpunkt Berufsbildung

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift Apunto beleuchtet in einem Themenschwerpunkt aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung. Im Zentrum steht ein Streitgespräch zwischen Rudolf Strahm und Patrik Schellenbauer - einmal mehr - zur Frage, ob wir mehr Akademiker oder mehr Praktiker brauchten. Apunto ist das offizielle Organ für die Mitglieder des Dachverbands "Angestellte Schweiz", der rund 70 Angestellten-Vereinigungen umfasst.
Apunto 3/2013

12.06.2013

Befragung von Jugendlichen in der Berufsbildung

Die Studie Juvenir 2.0 mit dem Titel "Die erste grosse Entschdeidung: wie Schweizer Jugendliche eine (Berufs-)Ausbildung wählen" widmet sich der Ausbildungswahl von Jugendlichen. Im Zentrum stehen Jugendliche, die sich für eine berufliche Grundbildung entscheiden. Gemäss der Studie der Jacobs Foundation ist für 91% der Jugendichen das eigene Interesse das Hauptkriterium bei der Wahl der beruflichen Ausbildung. Weitere Kriterien sind Arbeitsplatzsicherheit und Lohn. Rückblickend bewerten 93% der befragten Jugendlichen die berufliche Ausbildung als gute Grundlage für ihre Berufslaufbahn.
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12.06.2013
12.06.2013

Europäischer Workshop zur dualen Berufsbildung

Am 20./21. Mai 2013 fand in Griechenland ein europäischer Workshop zu dualen Berufsbildungssystemen statt. Er wurde vom europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung organisiert. Experten aus verschiedenen Ländern stellten Steuerungsmodelle und Finanzierungssysteme der Berufsbildung vor. Ziel dieser Tagung war, Lösungen zur Stärkung der Berufsbildungssysteme zu finden, namentlich um die hohe Jugendarbeitslosigkeit in gewissen Ländern in den Griff zu bekommen.
Medienmitteilung

12.06.2013

BE: Lernende als Unternehmer

Im Rahmen des Programms "Gemeinsam unternehmen" (Entreprendre ensemble), welches den Unternehmergeist der Jugendlichen fördern soll, haben zwanzig Lernende einer technischen Berufsmaturitätsklasse zwei neue Produkte geschaffen, sie auf den Markt gebracht und zwei Unternehmen gegründet. Die Firma "Revolution" hat das Produkt "Sacku" entwickelt, eine Tasche zum einfacheren Transport von Sportartikeln. Das Unternehmen "EasyMagnet" hat eine "Magnet Wall" entwickelt, eine Magnettafel zum Ordnen von Schlüsseln. Die jungen Unternehmer/innen konnten vom Coaching der Wirtschaftskammer und von einer Summe von 3000 Franken zur Umsetzung ihrer Projekte profitieren.

12.06.2013

FR: neue Broschüre zur Berufsbildung

Das Amt für Berufsbildung hat eine neue zweisprachige Broschüre über die Berufsbildung im Kanton Freiburg herausgegeben. Diese mit zahlreichen Fotos bebilderte Publikation ist unter Mitwirkung von Lernenden und ihren Lehrbetrieben erstellt worden, die bereit waren, ihre Meinungen einzubringen. Sie wirbt auch mit Slogans wie  "Ausbildung zahlt sich aus!", "Ausbilden fördert das Image des Betriebs!" oder "Ausbilden bedeutet, mit der Zeit gehen".

12.06.2013

JU: Eidgenössische Anerkennung des VdA-Verfahrens

Nach den Auswertungen eines Pilotprojekts im Februar 2011 hat das jurassische Berufsbildungsamt (Service jurassien de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire SFO) diesen Frühling die Akkreditierung des Bundes für die Validierung von Bildungsleistungen (VdA) erhalten. Dank dieser Anerkennung kann das SFO Erwachsenen künftig die Möglichkeit bieten, durch das VdA das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ oder das Eidgenössische Berufsattest EBA in etwa zwanzig Berufen zu erlangen.
Medienmitteilung

12.06.2013

LU: Berufsbildungsmagazin Spektrum erschienen

Spektrum ist ein zwölfseitiges Magazin der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung mit einer Auflage von 8300 Exemplaren. Es richtet sich insbesondere auch an die Lehrbetriebe. Die aktuelle Nummer 2013/1 enthält Artikel zur Berufsmatura, zum Lehrabbruch, zur Berufs-WM und zur Berufswahl.

12.06.2013

VD: ECAP lanciert Progredir II für alle Migrantinnen

Angesichts des Erfolgs des Projekts "Progredir" für portugiesische Frauen haben die Gewerkschaft Unia und das Berufs-, Weiterbildungs- und Forschungsinstitut ECAP einen neuen Ausbildungsgang lanciert, der dieses Mal allen Migrantinnen zugänglich ist. Progredir II schlägt eine individuelle Kompetenzenbilanz und modulare Ausbildungsgänge vor. Ziel ist es, den Frauen, die in der Reinigung und im Gastgewerbe arbeiten oder eine Stelle suchen, die Teilnahme an einem Qualifikationsverfahren zu ermöglichen, damit sie ein eidgenössisches Berufsattest oder ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis erlangen können.

12.06.2013

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

12.06.2013

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die verantwortlichen Organisationen haben dem SBFI die Entwürfe der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Strassenhelfer/in mit eidgenössischem Fachausweis und die höhere Fachprüfung Experte/Expertin in biomedizinischer Analytik und Labormanagement mit eidgenössischem Diplom eingereicht.
Bundesblatt vom 4. Juni 2013 und 11. Juni 2013

12.06.2013

Deutschland: Strategien für die berufliche Weiterbildung

Um den Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft abzumildern, sollen Geringqualifizerte vermehrt in die berufliche Weiterbildung integriert werden. Notwendig ist der Ausbau von Weiterbildungsmassnahmen, die zu anerkannten Abschlüssen führen. Dies ist eine der zentralen Empfehlungen des Gutachtens "Handlungsstrategien für die berufliche Weiterbildung", das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verfasst wurde. Generell sollen im Ausland erworbene berufliche Qualifikationen verstärkt anerkannt, die Durchlässigkeit zwischen der Aus- und Fortbildung erhöht, die Übergänge in den Hochschulbereich erleichtert und die Anrechnung von Bildungsleistungen verbessert werden.

Mittelschulen und Hochschulen

12.06.2013

Erhöhung der Studiengebühren an den ETH?

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates fordert in einer Kommissionsinitiative die Anhebung der Studiengebühren für Studierende, deren Eltern in der Schweiz nicht steuerpflichtig sind. Wenn die Änderung des Bundesgesetzes über die Eidgenössischen technischen Hochschulen (ETH) angenommen wird, könnten die Gebühren für die aus dem Ausland stammenden Studierenden das Dreifache betragen wie für die Schweizer Studierenden.
Medienmitteilung

12.06.2013

Luciana Vaccaro neue Rektorin der HES-SO

Die Fachhochschule der Westschweiz (HES-SO) hat zum ersten Mal eine Rektorin gewählt. Luciana Vaccaro, gegenwärtig Chefin des "Grants Office" der ETH Lausanne, wird die Führung der Fachhochschule übernehmen, die dieses Jahr mit über 19'000 Studierenden ihr 15-jähriges Jubiläum feiert. Sie tritt die Nachfolge von Marc-André Berclaz an, der während zehn Jahren Präsident der HES-SO war.
Medienmitteilung

12.06.2013

BE: Regierungsrat plant vierjähriges Gymnasium

Im Kanton Bern können die Gemeinden den gymnasialen Unterricht im 9. Schuljahr entweder an einer Sekundarschule oder an einem Gymnasium anbieten. Der Regierungsrat möchte, dass die Gymnasiasten zukünftig in aller Regel Ende der 8. Klasse ins Gymnasium übertreten und dieses während vier Jahren besuchen. Die Lehrergewerkschaft "LEBE" ist zwar auch für einen vierjährigen Bildungsgang, möchte diesen aber erst ab der 10. Klasse führen.

12.06.2013
12.06.2013

ZH: Uni lanciert Verzeichnis für Studenten mit Behinderung

Rund 500 Studentinnen und Studenten an der Universität Zürich leben mit einer Behinderung. Mit dem neuen Infrastruktur-Verzeichnis "Uniability ZH" sollen sie sich leichter an der Universität bewegen können. Das Verzeichnis informiert darüber, wo sich tastbare Raumbezeichnungen, Treppenmarkierungen, Höranlagen oder Rollstuhl-Parkplätze befinden.

Beratung

12.06.2013

Multicheck startet mit überarbeiteten Tests

Multicheck ist der grösste Anbieter von Bewerbungstests in der Schweiz. Viele Lehrbetriebe verlangen als Teil der Lehrstellenbewerbung ein entsprechendes Zertifikat. Die Firma hat ihre Tests auf Juni 2013 hin teilweise verändert. Auf ihrer Webseite informiert sie über diese Veränderungen.

12.06.2013

NZZ-Sonderbeilage: Neustart in den besten Jahren

In der NZZ vom 5. Juni erschien die Sonderbeilage "Weiterbildung und Karriere - Neustart in den besten Jahren". Einige Artikel sind auch auf der Webseite verfügbar: Pasqualina Perrig-Chiello schreibt über die Lebenszufriedenheit in den mittleren Jahren, Robin Schwarzenbach stellt Chancen und Risiken im Zusammenhang mit Umorientierung und Weiterbildung dar, und Patrick Cotti, Direktor des Laufbahnzentrums Zürich, gibt im Interview Einblick in seine eigene, wechselvolle Karriere.

12.06.2013

SVEB übernimmt Geschäftsführung von CH-Q

Der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) hat das operative Geschäft der Gesellschaft CH-Q übernommen. Eine neu geschaffene Geschäftsstelle Kompetenzmanagement ist zuständig für die Zertifizierung von Schulungsangeboten und für die Herstellung und den Verkauf von Publikationen. Eines der wichtigsten Produkte ist das ePortfolio CH-Q, mit welchem ausserhalb von Ausbildungen erworbene Kompetenzen erfasst und verwaltet werden können.

12.06.2013

LU: Gewerbeverband fordert Tests für die Oberstufe

1990 hat der Kanton Luzern die Übertrittsprüfung in die Sekundarschule ("Sekprüfung") abgeschafft. Der Gewerbeverband des Kantons fordert die Wiedereinführung dieser Prüfung sowie einen Abschlusstest in der dritten Sekundarschulklasse. Letzterer soll die Lernbereitschaft erhalten, da er auch den zukünftigen Ausbildungsbetrieben vorgelegt werden müsste. Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband ist gegen die vorgeschlagenen Massnahmen. Dies berichtet die Neue Luzerner Zeitung in ihrer Ausgabe vom 25. Mai 2013.

12.06.2013

NE: Broschüre mit Informationen zur Berufsberatung

Die neuste Ausgabe des Bulletins "Informations aux entreprises formatrices" (Infos an die Lehrbetriebe) befasst sich mit Themen der Berufsberatung. Dem Leitartikel über das lebenslange Lernen vom Chef des Neuenburger Berufsberatungsamts folgen Beiträge zur Rolle der Berufsberater/innen in den Schulzentren. So ist zu erfahren, dass elf Schulzentren über ein eigenes Beratungsbüro verfügen. Das zwölfte wird diesen Sommer eröffnet, das letzte folgt 2014. Das Bulletin kann hier heruntergeladen werden.

12.06.2013

SZ: Vernetzungstreffen "Berufsbildung - Sekundarstufe 1" durchgeführt

"Das Gewerbe ist ein ganz wichtiger Träger der Berufsbildung", meinte Rudolf Strahm am Vernetzungstreffen "Berufsbildung - Sekundarstufe 1", zu welchem das Bildungsdepartement des Kantons Schwyz eingeladen hatte. Mit seinem Referat zu den Vorteilen der Berufslehre sprach der Gastredner dem Publikum aus dem Herzen. Das Amt für Berufs- und Studienberatung, das Amt für Berufsbildung und das Amt für Volksschulen und Sport vernetzten sich an diesem Anlass mit Verbänden, Lehrfirmen und Schulleitungen des Kantons. Verschiedene Vertreter der Sekundarstufe 1 haben sich gegen die immer früher stattfindenden Lehrvertragsabschlüsse ausgesprochen.
Medienmitteilung

Arbeitsmarkt

12.06.2013

Neuer Leiter der Direktion für Arbeit im SECO

Boris Zürcher ist zum Leiter der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO ernannt worden. Der 49-jährige promovierte Volkswirtschafter war bis zu seiner Leitung von BAKBASEL zwischen 2002 und 2007 als Vizedirektor und Chefökonom von Avenir Suisse tätig. Zuvor war er während insgesamt acht Jahren Ressortleiter Arbeitsmarktpolitik beim SECO und danach Wirtschaftsberater des Departementvorstehers des damaligen Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements. Zürcher tritt gemäss Medienmitteilung seine neue Funktion Anfang August 2013 an. Die Direktion für Arbeit des SECO ist das Kompetenzzentrum des Bundes für die Arbeitsmarktpolitik.

12.06.2013

Die Beschäftigung wächst weiter

Im ersten Quartal 2013 zählte die Schweiz 4,152 Millionen Beschäftigte. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Dienstleistungssektor um 84'000 Personen (+2,8%), während der sekundäre Sektor um 4000 Arbeitsstellen (-0,4%) zurückging. Gemäss Beschäftigungsbarometer des BFS  fanden die deutlichsten Veränderungen in den Sektoren "Gesundheits- und Sozialwesen" (+23'000, +4,3%) und "Erziehung und Unterricht" (+12'000, +4,6%) statt.

12.06.2013

7,738 Milliarden Arbeitsstunden in einem Jahr

Gemäss der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung stieg im letzten Jahr die Zahl der Arbeitsstunden aller in der Schweiz Beschäftigten um 0.4% an. Die Zunahme ist auf den Anstieg der Arbeitsverhältnisse (+1,5%) zurückzuführen: Dieser wird allerdings durch den Rückgang der effektiven jährlichen Arbeitszeit um -1% teilweise relativiert. Die 7,738 Milliarden Arbeitsstunden widerspiegeln eine gewisse Stabilität der wöchentlichen Arbeitszeit bei den Vollzeitbeschäftigten seit 2007. Im gleichen Zeitraum stieg die durchschnittliche Feriendauer von 4,9 auf 5 Wochen pro Jahr. Der Anteil an Überstunden war mit 2,8% weniger hoch als jener der Absenzen mit 3,8%.
Medienmitteilung

12.06.2013

KV Schweiz kündigt GAV mit Banken

Der KV Schweiz hat entschieden, aus dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit den Banken auszusteigen. Im Zusammenhang mit dem USA-Deal soll ein besonderes Abkommen zwischen dem Arbeitgeberverband der Banken und dem Bankpersonalverband einen gewissen Schutz für die Angestellten bieten. Da jedoch die Verhandlungen über dieses Abkommen ohne den KV Schweiz stattgefunden haben, kündigt dieser die Sozialpartnerschaft auf. Der Verband ist überzeugt, die Interessen der Angestellten aus einer Position der Unabhängigkeit heraus besser vertreten zu können als im Rahmen einer "unzuverlässigen Sozialpartnerschaft".
Medienmitteilung

12.06.2013

IAO warnt vor Zunahme der Arbeitslosigkeit

Wenn sich die Beschäftigung im jetzigen Rhythmus weiterentwickelt, wird bis 2015 die weltweite Zahl der Arbeitslosen um 8 Millionen auf 208 Millionen ansteigen. Zu diesem Ergebnis gelangt der Bericht über die Arbeitswelt 2013 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Knackpunkte bleiben aus Sicht der IAO unter anderem der hohe Anteil an Schattenwirtschaft in den Entwicklungs- und Schwellenländern und die Langzeitarbeitslosigkeit in hoch entwickelten Volkswirtschaften. Ein Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten könnte den Boden für eine dauerhafte Erholung vorbereiten.

12.06.2013

Österreich: Fast jeder Zweite einmal arbeitslos

Zwischen 2000 und 2010 waren 41% aller Arbeitnehmenden in Österreich mindestens einmal arbeitslos. Die Hälfte des Gesamtvolumens an Arbeitslosigkeit konzentriert sich jedoch auf 5,8% der Beschäftigten, wie eine Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung festhält. Rund ein Fünftel der Erwerbstätigen hat im Untersuchungszeitraum längere Phasen der Niedriglohnbeschäftigung oder Arbeitslosigkeit erfahren; dazu zählten vorwiegend Frauen, Ausländer und Jugendliche.

Berufliche Integration

12.06.2013

450'000 Leistungsbezüger bei der IV

Im Jahre 2012 haben 450'000 Personen Leistungen der IV bezogen (250'000 Männer und 200'000 Frauen). Davon waren 410'000 in der Schweiz wohnhaft. Von diesen wiederum haben 57% eine Rente und 48% eine individuelle Eingliederungsmassnahme in Anspruch genommen. Im Dezember 2012 wurden 271'000 IV-Renten ausbezahlt, wovon 87% in der Schweiz. Die Wahrscheinlichkeit eine IV-Leistung zu beziehen lag bei 6,3%. Diese und viele weitere Zahlen und Fakten finden sich in der IV-Statistik 2012.

12.06.2013

Keine Zunahme der Sozialhilfe wegen Personenfreizügigkeit

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) stellt im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU keine Zunahme der Sozialhilfefälle fest. In ihrer Einschätzung weist die SKOS darauf hin, dass 2011 total 31'700 Personen aus dem EU/EFTA-Raum Leistungen der Sozialhilfe bezogen haben. Die Sozialhilfequote dieser Personengruppe ist seit 2009 konstant. Sie befindet sich mit 2,9% auf demselben Niveau wie jene der Gesamtbevölkerung in der Schweiz.

12.06.2013

VD: Erfolg für ProLog-emploi

Zwei Drittel der Teilnehmenden des Integrationsprogramms ProLog emploi finden vor Programmabschluss eine Stelle. Dieses Pilotprojekt ermöglicht über einen Eingliederungszuschuss zeitlich befristete Anstellungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Beschäftigten werden zudem durch einen Jobcoach unterstützt. Sie übernehmen schrittweise die Arbeitsnormen bezüglich Arbeitszeiten, Teamarbeit und Verantwortung und können dadurch gegenüber einem potentiellen Arbeitgeber ihre Arbeitsmarktfähigkeit unter Beweis stellen. ProLog-emploi ist Teil einer Reform des Sozialwesens, die der Kanton Waadt 2006 gestartet hat.

Verschiedenes

12.06.2013

Ausbildungsstand von Menschen mit Behinderung

Das BFS hat ein Indikatorensystem erstellt, das unter anderem über den Zugang zur Schul- und Berufsbildung von Menschen mit Behinderung Auskunft gibt. Es vergleicht die Situation dieser Menschen mit jener der restlichen Bevölkerung. Es ist schwierig, den genauen Bildungsstand festzustellen, denn der Grossteil war während der Ausbildung noch nicht behindert. Das BFS stellt jedoch fest, dass Menschen mit Behinderung, die nach der obligatorischen Schulzeit keine weitere Ausbildung machen, zahlreicher sind. So üben sie meist Berufe mit Gesundheitsrisiken aus, die keine Berufsbildung erfordern.

12.06.2013

PANORAMA-Studienreise nach Barcelona

Die diesjährige Studienreise des Fachmedienverbunds PANORAMA führte Anfang Mai rund 30 Fachleute des Arbeitsmarktes, der Berufsbildung sowie der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung nach Barcelona. Organisiert wurde der viertägige Bildungsaufenthalt vom SDBB und der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Was die aus allen Ecken der Schweiz zusammengewürfelte Reisegruppe in der katalanischen Metropole erlebte, finden sie hier.