01.05.2013

Arbeitsmarkt

Prekäre Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

Die mehr als 30'000 offiziell angestellten Personen in der schweizerischen Landwirtschaft stammen meistens aus Polen, Bulgarien, Rumänien, Portugal oder aus andern EU-Ländern. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl von illegal Beschäftigten. Viele dieser Hilfskräfte arbeiten gemäss einer Untersuchung des Geografischen Instituts der Universität Zürich unter prekären Bedingungen. Die Löhne würden sich bei 3000 Franken monatlich bewegen, wobei Wochenarbeitszeiten von mehr als 55 Stunden keineswegs die Ausnahme seien. Die Forscher schlagen vor, die Anstellungsbedingungen in der Landwirtschaft gesetzlich zu regeln oder zumindest die Direktzahlungen des Bundes an soziale Mindeststandards zu binden.
Medienmitteilung