Berufliche Integration

16.09.2020

SAH: Aktivitäten für Stellensuchende

Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) unterstützt in vier Kantonen (ZH, SH, GE und TI) arbeitslose Personen oder Selbstständige, die noch nicht beim RAV gemeldet sind, mit Beratungen für Standortbestimmungen, Bewerbungs-Checks und vielem mehr. Das SAH Schaffhausen und SOS Ticino errichteten im Juli 2020 eine "Bewerbungswerkstätte", möglich sind auch IT-Kurse. Beim SAH Genf finden Selbstständige spezifische Beratungsangebote. Das SAH ist auch Partner des SECO beim Ausbau von Massnahmen zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit. Es hat das Beratungsangebot CT2 für junge Lehr- und Studienabgänger/innen ausgebaut und bietet in BS, SH, TI und ZH kostenlose Job Coachings an. Im Wallis und in Genf werden Jugendliche in den Projekten "job&co" und "horizons" auf dem Weg in eine Ausbildung begleitet.
Medienmitteilung

16.09.2020

HR Today über "Karriere jenseits der 50er"

Firmen machen es sich oft viel zu einfach, wenn es um ihre ältere Belegschaft geht: In den Unternehmen gibt es praktisch keine Karrieremodelle für sie. Das könnte sich schon bald als fatal erweisen, wenn in den nächsten Jahren deutlich mehr Arbeitnehmende in Pension gehen als nachrücken. Diese These verficht HR Today in einer ausführlichen Recherche. Der Beitrag zeigt aber auch: Ein Kulturwandel ist im Gang.

16.09.2020

VS: Pilotprojekt zur beruflichen Wiedereingliederung von Menschen über 50

Im Wallis wurde das Pilotprojekt "50+actif" zur Verbesserung der beruflichen Wiedereingliederung von Menschen ab 50 eingeführt. Das Projekt soll es ihnen ermöglichen, innerhalb von drei bis vier Monaten wieder Arbeit zu finden. Sie werden dabei mit einem Coaching, Mentoring und Networking unterstützt. Die kostenlosen Angebote von "50+actif" richten sich derzeit nur an Stellensuchende aus dem französischsprachigen Kantonsteil.
Medienmitteilung

02.09.2020

Migration: Grosse Vielfalt, ungleiche Integrationsverläufe

Bei den Zugewanderten in die Schweiz bestehen beträchtliche Unterschiede hinsichtlich Bildungshintergrund, beruflicher Situation, Alter, Migrationsstatus und Herkunftsland. Überdies zeigt sich, dass die Integration in den Arbeitsmarkt rasch erfolgt, aber nicht vollständig gelingt und die Haushalte mit Migrationshintergrund ein niedrigeres Einkommen und Vermögen haben. Ein grosser Teil der Zugewanderten verlässt zudem die Schweiz wieder. Dies geht aus der ersten Ausgabe der Publikationsreihe "Panorama Gesellschaft Schweiz" hervor, die vom BFS sowie den Universitäten Neuenburg und Freiburg herausgegeben wird.

02.09.2020

Umfragetool "Diversity und Inclusion"

Im September lanciert das Beratungsbüro Mindstep das Projekt "Befragungsmodul Diversity und Inclusion" – eine Mitarbeiterumfrage zum Thema Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt. Das Tool wurde von der Universität St. Gallen für eine Forschungskooperation mit diversen Unternehmen aufgenommen und weiterentwickelt. Ab 2021 soll es für alle Unternehmen nutzbar sein. Das Projekt wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen unterstützt.
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02.09.2020

Video-Bewerbung für blinde und sehbehinderte Menschen

Dank Ausbildungen, Hilfsmitteln und spezifischen Arbeitstechniken können blinde und sehbehinderte Menschen eine berufliche Tätigkeit ausüben. Wenn sie sich indessen um eine Arbeitsstelle bewerben, geben sie häufiger auf als nicht behinderte Personen. Ein Projekt des Schweizer Blinden- und Sehbehindertenverbands SBV soll es ihnen ermöglichen, ihrem Bewerbungsdossier ein Video beizufügen, in dem sie ausführlich erklären können, wie sie die Anforderungen der Stelle konkret zu erfüllen gedenken. Das Projekt wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen unterstützt.
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02.09.2020

BE: Arbeit dank Bildung in der Sozialhilfe

In der Schweiz verfügt fast die Hälfte aller Sozialhilfebeziehenden im Alter zwischen 25 und 64 Jahren über keinen Berufsabschluss. Gleichzeitig weisen rund 30 Prozent der Sozialhilfebeziehenden nur ungenügende Grundkompetenzen aus. Um sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren, braucht es daher mehr Investitionen in Kompetenzförderung und Qualifizierung. Ein Artikel in der Zeitschrift "Soziale Sicherheit CHSS" erläutert das Vorgehen des Sozialamtes der Stadt Bern in diesem Bereich. Mit einem Stufenmodell sollen die verschiedenen Sozialhilfebeziehenden ihrem Potenzial entsprechend gefördert werden.

19.08.2020

Förderung inländischer Arbeitskräfte vor dem Hintergrund der Coronakrise

Der Bundesrat hat im Mai 2019 Massnahmen zur Stärkung der Chancen inländischer Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt beschlossen. Am 12. August 2020 haben sich die zuständigen Bundesstellen, die Kantone und die Sozialpartner über den Stand der Umsetzung vor dem Hintergrund der Coronakrise ausgetauscht. Bei einem Teil der Massnahmen erfolgt die Umsetzung plangemäss, andere erleiden durch die hohe Belastung der Kantone und die Verschiebung der Prioritäten während der Coronakrise eine Verzögerung. Wo nötig, wird die Laufzeit dieser Projekte verlängert. Diese Verlängerung führe zu keinen zusätzlichen Kosten.

19.08.2020

SECO: Inländisches Fachkräftepotenzial wird zunehmend besser ausgeschöpft

Die Zuwanderung aus dem EU/EFTA-Raum in die Schweiz belief sich 2019 auf 30'700 Personen und ging damit im Vergleich zu 2018 leicht zurück, wie das SECO in seinem 16. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz–EU festhält. Diese Entwicklung geht mit einem hohen Beschäftigungsgrad und einer rückläufigen Arbeitslosigkeit einher. Das inländische Arbeitskräftepotenzial wird zunehmend besser ausgeschöpft. Die Zuwanderung trägt zur Arbeitsmarktflexibilität bei und Personen, die im Familiennachzug eingewandert sind, integrieren sich gut in den Arbeitsmarkt.
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19.08.2020

VSAA mit neuer Führung

An der Generalversammlung vom 24. Juni 2020 haben die Mitglieder des VSAA (Dachverband der Arbeitsmarktbehörden) Nicole Hostettler, Leiterin Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-Stadt, zur neuen Präsidentin gewählt. Das Vizepräsidium übernimmt Charles de Reyff (Freiburg). Peter Kalbermatten (Wallis), der den VSAA während rund einem Jahr interimistisch führte, verbleibt im Vorstand, tritt aber vom Vizepräsidium zurück. Zudem wurden auch die Vakanzen in der Geschäftsstelle besetzt. Alexander Ammon amtiert ab 1. September 2020 als Nachfolger von Ursula Kraft als Direktor; Michaela Williner folgt auf Seraina Huwiler als Projektleiterin.