17.06.2020

Arbeitsmarkt

Coronavirus/Syna: Temporärarbeitende leiden besonders unter der Krise

Temporärangestellte und Mitarbeitende mit Abrufverträgen leiden besonders unter der Coronakrise. Dies hat eine Erhebung der Gewerkschaft Syna bei über 5000 Arbeitnehmenden ergeben. Viele von ihnen profitierten zu wenig von der Ausdehnung der Kurzarbeit, weil sie oft gar nicht weiterbeschäftigt würden. Syna fordert, dass die Anstellungsbedingungen bei Temporärstellen und bei Abrufarbeit sicherer werden – durch ein Mindesteinkommen und gleiche Kündigungsfristen wie bei anderen Angestellten. Zudem fordert die Gewerkschaft, dass der Lohnersatz bei Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit für Angestellte mit tiefen Einkommen von 80 auf 100 Prozent des bisherigen Lohnes angepasst wird.