Ausgabe 03 | 2020

Fokus

Slashing

Mehrere Jobs zu haben, ist für manche wirtschaftlich notwendig. Andere geniessen einfach die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. Die Sozialversicherungen sind noch nicht auf diese Modelle eingestellt.

Die zwei Gesichter der Mehrfachbeschäftigung

Immer mehr Menschen arbeiten in mehreren Jobs zugleich. Frauen tun das eher als Männer. Oft entspringt Mehrfachbeschäftigung finanzieller Not. Zugleich ist das Phänomen ein Ausdruck neuer Freiheiten: Manchmal macht es Spass, zu slashen.

«Nur einen Klick entfernt»

Immer mehr Menschen suchen im Internet nach Jobs. Daraus können feste Arbeitsbeziehungen entstehen. Diese Beobachtung macht Ivo Blohm von der Universität St. Gallen.

«Man muss flexibel sein im Lebensspiel»

Siri Thalmann führt ein eigenes Nähatelier, leitet Zirkusworkshops und verkauft Essige und Öle. Wie sie im Alltag mit diesen drei Jobs jongliert, erzählt sie im Interview.

Mehrere Jobs im Wechsel, eine sinnvolle Lösung?

Der Begriff «Slashing» ist relativ neu, das Phänomen der Mehrfacherwerbstätigkeit gibt es aber schon länger. Ist der aktuelle Trend Ausdruck wirtschaftlicher Notwendigkeit oder eines neuen Lebensstils? Ein Blick auf die Situation in Frankreich.

Berufsbildung

Damit Nachhaltigkeit Schule macht

Die Bildungsstellen der Bundesämter für Umwelt (BAFU) und für Energie (BFE) sowie das Klimaprogramm des Bundes machen gemeinsame Sache. Sie zielen darauf ab, Umwelt- und Klimaschutz sowie Energieeffizienz in der beruflichen Ausbildung zu verankern. Die zuständigen Fachpersonen arbeiten eng mit den Berufsverbänden zusammen.

Bildungswege und Laufbahnziele von Lernenden im Kanton Genf

Wer sind die Lernenden in einer beruflichen Grundbildung? Wann beginnen sie eine Lehre? Wie sah ihr bisheriger Bildungsweg aus? Wie nutzen sie ihr EBA oder EFZ nach dem Lehrabschluss? Eine Studie zur Berufsbildung im Kanton Genf liefert Antworten auf diese Fragen.

Wird die Berufsbildung den Wandel meistern?

250'000 Stellen weniger in kaufmännischen Berufen! Schlagzeilen wie diese haben die Medien in den letzten Jahren fast wöchentlich verbreitet. Der beschleunigte Strukturwandel ist schon seit längerer Zeit ein Fakt. Wie aber beeinflusst er das Bild der Bevölkerung von der Berufs-bildung? Dieser Frage wurde mit einem Befragungsexperiment nachgegangen.

Berufsberatung

Erste Schritte mit Videoberatung

Im Rahmen eines Pilotprojekts haben die «ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf» bereits 2019 einzelne videogestützte Onlineberatungen durchgeführt. Die Ratsuchenden beurteilten das Angebot trotz technischen Schwierigkeiten als hilfreich.

Die Berufswahl von jungen Asylsuchenden im Kanton Waadt

Bei der Betreuung von jungen Migrantinnen und Migranten stellt sich die Frage, wie deren berufliche und soziale Eingliederung unter Berücksichtigung persönlicher Berufsziele gelingen kann. Eine Studie zu den Laufbahnentscheidungen von neu angekommenen Asylsuchenden im Kanton Waadt ergab drei Profile mit unterschiedlichen Anforderungen an die Berufsberatung.

Arbeitsmarkt

Qualität der Beschäftigung in der Schweiz

Eine Publikation des Bundesamtes für Statistik zur Entwicklung der Beschäftigungsqualität in der Schweiz zeigt ermutigende Trends auf, aber auch solche, die aufhorchen lassen.

«Stress ist arbeitsorganisatorisch bedingt»

Die Arbeitspsychologin Cathrine Mathey ist spezialisiert auf den Themenbereich Stress und Gesundheit am Arbeitsplatz. Im Interview legt sie ihre Sicht zum Bericht des Bundesamtes für Statistik («Qualität der Beschäftigung in der Schweiz 2008–2018») und zu den Veränderungen durch die Coronakrise dar.

Die verlorenen zwei Drittel

Zwei von drei Langzeiterwerbslosen waren 2018 nicht bei einem RAV registriert. Das sind bedeutend mehr als 2010. Besonders zur Entwicklung beigetragen haben Personen mit einem tertiären Bildungsabschluss; 2018 machte diese Gruppe bereits ein Viertel der nicht registrierten Langzeiterwerbslosen aus. Dies zeigt eine neue Studie.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 4 | 2020 mit dem Fokus «Laufbahnmuster» erscheint am 21. August.