Mittelschulen und Hochschulen

26.06.2019

Bildungshintergrund von Dozierenden an Fachhochschulen

Rund 90% der Dozierenden an Pädagogischen Hochschulen und an Fachhochschulen geben an, dass sie in einem potenziellen zukünftigen Berufsfeld der Studierenden tätig waren oder noch sind. Sie bringen durchschnittlich rund 15 Jahre Praxiserfahrung mit. Rekrutiert werden sie am häufigsten aus den jeweils relevanten Praxisfeldern; selten kommen sie direkt von Universitäten. Dies sind zwei Erkenntnisse einer schweizweiten Dozierendenbefragung der Hochschule Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern.

26.06.2019

Die ETH figurieren unter den 25 besten Universitäten weltweit

Sieben Schweizer Universitäten gehören laut der Einstufung der QS World University Rankings zu den 200 besten der Welt. Die ETHZ nimmt den 7. Platz ein, unmittelbar nach der Universität Cambridge. Die ETHL steht an 22. Stelle. Es folgen die Universitäten Zürich (78.), Genf (108.), Bern (139.), Lausanne (149.) und Basel (160.) Die QS World University Rankings zählen zu den wichtigsten Rankings in diesem Bereich. Es existieren noch andere: das Ranking von Shanghai oder das Times Higher Education World University Ranking (siehe vergleichende Internetseite). Die QS Rankings umfasst unter anderem die Reputation (akademisch und bei Arbeitgebern) und die Häufigkeit zitierter Forschungen.

26.06.2019

Buch: Hochschullehre und Industrie 4.0

Die vierte industrielle Revolution verändert auch das Lernen, Lehren und Forschen an Hochschulen. Während Vorlesungen als Videoaufzeichnungen im Moodle-System schon zum Alltag gehören, eröffnen Virtual- und Augmented-Reality-Lösungen ganz andere Möglichkeiten, von cyber-physikalischen Systemen und Remote-Laboren bis zu Studierendengruppen, die über Webkonferenzen zusammenarbeiten. Wie Hochschulen die Lust an der Industrie 4.0 in der Lehre fördern können, ist Thema des Buches "Hochschullehre & Industrie 4.0 – Herausforderungen – Lösungen – Perspektiven" von Tobias Haertel, Claudius Terkowsky, Sigrid Dany, Sabrina Heix.

26.06.2019
26.06.2019

GE/VD: Universitäre Hochschulen in der Genferseeregion

Die Universitäten Genf und Lausanne sowie die EPFL vereinigen rund einen Drittel aller Studierenden, die an einer universitären Hochschule in der Schweiz immatrikuliert sind. Die Genferseeregion hat in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen und liegt beim Wachstum der Studierendenzahlen an der Spitze. Dies gilt insbesondere für die global bestens vernetzte EPFL, die in der Deutschschweiz zuweilen für die kleine Schwester der ETHZ gehalten wird. Zwar ist die Lausanner ETH tatsächlich viel jünger als die ETH Zürich, begegnet dieser aber auf Augenhöhe, wie ein Artikel von Avenir Suisse darlegt.

26.06.2019

LU: Neuer Bachelorstudiengang "Mobilität und Planung"

An der Fachhochschule Luzern wird auf Herbst 2020 ein neuer interdepartementaler Bachelor-Studiengang "Mobilität und Planung" (Arbeitstitel) angeboten. Er enthält planerische Ansätze, gibt einen Überblick über technische Möglichkeiten, greift Mobilitätsphilosophien auf und lehrt Grundlagen für effiziente Verkehrssysteme sowie Möglichkeiten zum Ändern des Mobilitätsverhaltens. Er wird nach einer Übergangsphase den Major "Mobilität" im Bachelor Business Administration ersetzen.

26.06.2019

VS: Ausbau Bachelor-Studiengang Physiotherapie in Leukerbad

Der Standort Leukerbad für den Bachelor-Studiengang Physiotherapie soll erhalten und ausgebaut werden. Das Walliser Parlament hat eine Bürgschaft von 8,7 Millionen Franken mit 90 zu 0 Stimmen angenommen. Es ist vorgesehen, die Kapazität der Schule von heute 120 Studierenden etappenweise auf bis zu 180 Studierende auszuweiten.

12.06.2019

EDK: Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität

Die EDK beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität. Der Bericht einer Steuergruppe nennt folgende fünf Handlungsfelder: Überprüfung und Weiterentwicklung des Maturitätsreglements und der Maturitätsverordnung; Überprüfung des Formats und Überarbeitung des Rahmenlehrplans aus dem Jahr 1994; Klärung der Umsetzung der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit; Weiterentwicklung der Lern- und Beurteilungskultur; Chancengerechtigkeit: Ausschöpfung des Bildungspotenzials. Bis Ende Juni 2019 können die in der Steuergruppe vertretenen Organisationen ihre Meinung zu diesem Bericht abgeben. In der Folge werden sich die EDK-Plenarversammlung und das SBFI zu den Vorschlägen äussern und Entscheide zum weiteren Vorgehen treffen.

12.06.2019

Publikation der Kostenaufstellung der Ausbildung Humanmedizin

Die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) hat ihren Bericht zum Projekt "Erhebung der Kosten für Lehre und Forschung in Humanmedizin EKOH" publiziert. Er dient als Basis, um die Referenzkosten für die Ausbildung der Mediziner/innen festzulegen, das heisst, die Aufwendungen pro Student/in im Sinne des Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetzes. Der Bericht ermöglicht künftig nicht nur den Anteil der Universitätskosten, sondern auch denjenigen der Ausbildungsspitäler zu berücksichtigen. Dies war bis anhin nicht möglich. Damit verfügen die SHK und swissuniversities nun über die Referenzkosten für alle Fachbereichsgruppen (Kategorien SHIS) im Hinblick auf die Vorbereitung der BFI-Botschaft 2021–2024.
Medienmitteilung

12.06.2019

Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Geistes- und Sozialwissenschaften können mit ihren Erkenntnissen einen wichtigen Beitrag zum Umgang mit gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Um deren Potenziale besser zu nutzen, braucht es gezielte Förderung. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften hat Empfehlungen dazu herausgegeben.