Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

26.06.2019

Monitoring über die Weiterbildungsbeteiligung

Die SBFI News 2/2019 enthalten einen Beitrag zum 2017 in Kraft gesetzten Weiterbildungsgesetz. Vorgesehen ist ein Monitoring über die Weiterbildungsbeteiligung und den Weiterbildungsmarkt. Damit soll über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, ob die Entwicklung den gewünschten Verlauf nimmt. Dies betrifft insbesondere Gruppen, bei denen Dysfunktionen in der Weiterbildungsbeteiligung vermutet werden.

26.06.2019

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI den Entwurf der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Bauleiter/in (Fachrichtungen Hochbau und Tiefbau) mit eidgenössischem Diplom eingereicht. Dazu kommt der Entwurf der Änderung der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Komplementär Therapeut/in mit eidgenössischem Diplom.
Bundesblatt vom 25. Juni 2019

26.06.2019
26.06.2019

Deutschland: Digitalisierung fördert Weiterbildung

Flexible Arbeitsformen nehmen mit steigendem Digitalisierungsgrad zu. Das wirkt sich auf die Anforderungen an die Beschäftigten aus. Je höher der Digitalisierungsgrad eines Betriebes, desto eher nehmen die Beschäftigten an Weiterbildungen teil. Dies sind Ergebnisse einer Befragung des BIBB bei 3500 Betrieben in Deutschland. Untersucht wurde der Zusammenhang zwischen betrieblicher Kompetenzförderung und Technologienutzung.
Siehe auch: BWP-Artikel "Welche Rolle spielt Bildung im digitalen Transformationsprozess?"

26.06.2019

EU: Bildungsverständnis von Bildungshäusern im EU-Raum

Eine Arbeitsgruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Bildungshäusern in Deutschland, im Südtirol und in Österreich haben ein Positionspapier mit dem Titel "Dafür engagieren sich die Bildungshäuser und Bildungszentren in Europa" erarbeitet. Darin legen sie ihr gemeinsames Bildungsverständnis für die EU dar.

12.06.2019

SVEB: Anerkennung von Branchenzertifikaten auf dem Arbeitsmarkt

Der SVEB präsentierte eine Studie zur Anerkennung von Branchenzertifikaten auf dem Arbeitsmarkt. Gewisse Abschlüsse wie das Zertifikat "Pflegehelfer/in SRK" oder das vom Westschweizer Verband der Schreinermeister und Möbelfabrikanten ausgestellte Zertifikat "Fertigungsspezialist/in" haben keine staatliche Anerkennung. Oft wurden diese Zertifikate für bestimmte Herausforderungen ausgearbeitet, beispielsweise um dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen.
Medienmitteilung

12.06.2019

GE: Die FFPC will Unternehmen bei der digitalen Wende unterstützen

Die Genfer "Fondation pour la formation professionnelle et continue (FFPC)", die teilweise durch die Arbeitgeber finanziert wird, will Berufsverbänden helfen, rechtzeitig auf die neuen Bildungsbedürfnisse in ihrer Branche zu reagieren. Sie spornt sie an, die Kompetenzen für die Mitarbeitenden zu ermitteln, die sie im Hinblick auf die Veränderungen in ihrem Beruf benötigen, um arbeitsmarktfähig zu bleiben. Die FFPC kann einen Teil der Kurse in diesem Bereich finanzieren.
Weitere Informationen

12.06.2019

Europa: Journal für Erwachsenenbildungsforschung RELA

Das europäische Journal für Erwachsenenbildungsforschung RELA (European Journal for Research on the Education and Learning of Adults) erscheint seit 2009. Künftig kommen jährlich drei Ausgaben in englischer Sprache online heraus. Bei den Beiträgen in der Ausgabe zum Zehnjahres-Jubiläum geht es um Migration, Feminismus und Gender-Bewusstsein.

29.05.2019

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Einrichtungsplaner/in sowie Medizinischer Masseur/Medizinische Masseurin mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 28. Mai 2019

29.05.2019

Label für Chancengleichheit und Inklusion

Die neue Version des Labels Modell F fördert Chancengleichheit und Inklusion über die gesamte Tertiärstufe. Mit ihr wird es möglich, eine Weiterbildung auf Tertiärstufe der persönlichen Lebenssituation anzupassen. Den älteren Studierenden werden beruflich und ausserberuflich erworbene Kompetenzen angemessen angerechnet. Neu unterstützt das Label die Schulen dabei, Menschen mit Behinderung den Weg in die berufliche Weiterbildung zu ebnen, und es zeichnet Schulen aus, die Gleichstellung konkret praktizieren.