12.02.2020

Berufliche Integration

BFS: Arbeitslose und Studierende besonders von wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen

Im Jahr 2018 waren 7,9% der Einwohner/innen in der Schweiz und 3,7% der erwerbstätigen Bevölkerung von Armut betroffen, was der jüngsten vom BFS publizierten Umfrage zu Einkommen und Lebensbedingungen zu entnehmen ist. Die Zahlen sind verglichen mit 2017 stabil. Einelternhaushalte waren am stärksten von der Armut betroffen, gefolgt von Menschen ohne berufliche Tätigkeit oder ohne nachobligatorische Ausbildung. Die Studierenden bilden eine besonders gefährdete Gruppe. Gemäss einer Umfrage von 2016 des BFS waren zwei Drittel von ihnen mit finanziellen Schwierigkeiten unterschiedlichen Grades konfrontiert. Unterhaltsberechtigte Kinder, Migrationsstatus oder auch späte berufliche Umschulung sind Teil der verschärfenden Faktoren.