15.05.2019

Arbeitsmarkt

Studie: Mehr Kindertagesstätten ermöglichen Müttern mehr zu arbeiten

Eine Studie evaluierte die Veränderungen der Erwerbsteilnahme infolge des Impulsprogramms des Bundes zur vermehrten Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen. Zehn Jahre nach der Lancierung des Programms konnten vor allem die Frauen aus Kantonen, die sich intensiver am Bundesprogramm beteiligten, ihre Arbeitszeit leicht erhöhen (+2% arbeiteten nun zwischen 20 und 36 Stunden pro Woche). Dabei handelte es sich hauptsächlich um bereits arbeitstätige Frauen mit einer Ausbildung auf der Sekundarstufe II, mit zwei Kindern und in einer Partnerschaft lebend. Allerdings haben benachteiligte Gruppen wie alleinerziehende Mütter, kinderreiche Familien oder Frauen mit niedrigem Bildungsstand nicht vom Programm profitieren können. Die Studie führt dennoch mehrere Gründe für eine Weiterführung der Expansion der familienergänzenden Kinderbetreuungspolitik an.
Weitere Informationen: "Die Volkswirtschaft"