Newsletter vom 11.04.2018

Aktuelle Meldungen vom 11.04.2018

Berufliche Grundbildung

Zehnter Radiotag am 16. Mai 2018

Am 16. Mai 2018 findet zum zehnten Mal der interkantonale Tag der Berufsbildung statt – auf 26 Regionalradios in 19 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein. Themen sind die Vorbereitung auf die SwissSkills, die Karrieremöglichkeiten nach der beruflichen Grundbildung und die integrative Wirkung der Berufsbildung für junge Erwachsene.

Gärtner/in EBA und EFZ: Anhörung

Das SBFI unterbreitet die Änderungsentwürfe der Verordnungen über die berufliche Grundbildung und über die Bildungspläne für die Berufe Gärtner/in EBA und Gärtner/in EFZ zur Stellungnahme. Anhörungsfrist: 30. April 2018. Die Dokumente können hier heruntergeladen werden.

Kampagne "Vom Lehrling zum Chef"

FH Schweiz, der nationale Dachverband von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen mit 48'000 Mitgliedern, hat die Kampagne "Vom Lehrling zum Chef" lanciert. Die Attraktivität der Berufsbildung soll mit profilierten Botschaftern und im Hinblick auf die SwissSkills 2018 gestärkt werden.

Befragung zur kaufmännischen Berufslehre im digitalen Zeitalter

Der Kaufmännische Verband führt seit zehn Jahren eine Befragung bei Kaufleuten nach Abschluss ihrer beruflichen Grundbildung durch. Im Jahr 2017 haben 3343 junge Berufsleute daran teilgenommen. Zum ersten Mal konnten sie ihre Änderungswünsche hinsichtlich der Inhalte und Methoden der Lehre äussern. Sie zeigen besonders die Wichtigkeit der neuen Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung auf.
Ergebnisse der Umfrage

Panissimo: Berufslehre und Sport

In der Verbandszeitschrift Panissimo der Schweizer Bäcker-Confiseure vom 4. April 2018 kommt die Verkäuferin und gelernte Detailhandelsangestellte Melissa Wohlwend über das Zusammenspiel von Beruf und Hobby zu Wort. Die Nachwuchssportlerin berichtet, dass diese Kombination zum Spagat wurde. Zu Beginn der Ausbildung trainierte die Hammerwerferin dreimal in der Woche. Nachdem sie Junioren-Schweizermeisterin wurde, wollte der Trainer die Trainingsintensität erhöhen. Dank guter Noten in der Berufsfachschule konnte sie das wöchentliche Training um eine Einheit erhöhen.

Erfolgsmodell unter Druck

Die NZZ-Sonderbeilage Bildung vom April 2018 sieht die Berufsbildung unter Druck, insbesondere die kaufmännische Ausbildung. Weitere Beiträge behandeln die Konkurrenz für die Berufsbildung durch die Gymnasien, die Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems und die Sicht verschiedener Akteure auf die Berufsbildung. Im Zentrum steht ein Streitgespräch zwischen Hans-Ulrich Bigler, dem Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, und Theo Ninck, dem Präsidenten der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz.

Movetia erweitert das Angebot

Movetia erweitert den geografischen Radius und lanciert im Frühling 2018 ein Pilotprogramm für internationale Mobilität auch ausserhalb Europas. Im Bereich Berufsbildung werden ab Sommer 2018 auch Pilotprojekte innerhalb der Schweiz unterstützt. Getestet werden mit diesem Vorgehen zusätzliche geografische Möglichkeiten und neue Ansätze für Austausch, Mobilität und Kooperationen.

SO: Klassenprojekte an Berufsfachschule und Gymnasium

Lernende im zweiten Lehrjahr an der Kaufmännischen Berufsfachschule Solothurn besuchten im Rahmen ihres Fachs "Vertiefen & Vernetzen" den Kaffeemaschinenhersteller JURA. Dabei lernten sie die Wertschöpfungskette des Kaffees kennen und setzten sich mit den modernen Vertriebs- und Werbekanälen einer weltweit tätigen Unternehmung auseinander.
Die Theatergruppe der Kantonsschule Olten führte im Februar und März "Die Welle" auf. Die Werbeplakate und das Bühnenbild für die vier Aufführungen gestaltete die Theatergruppe selber.
DBK aktuell 2/18 (Seiten 8-11)

Deutschland: Monitor digitale Bildung

Die digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine andere gesellschaftliche Entwicklung. Der "Monitor Digitale Bildung" der Bertelsmann Stiftung schafft erstmals eine umfassende und repräsentative Basis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland: Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung. Im Bereich Berufsbildung wurden in ganz Deutschland mehr als 2000 Lernende, Berufsschullehrerinnen, Ausbilder und politische Stakeholder zum virtuellen Lernen befragt.

Österreich: Englische Übersetzungen zu deutschen Bildungsbegriffen

Ein Glossar des Wiener Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft enthält zentrale Begriffe in Deutsch und Englisch aus allen Bereichen der Bildung (z.B. Gesetze, Schulbezeichnungen, Fachrichtungen, Begriffe aus dem Bereich der Schuladministration usw.). Es eignet sich als Nachschlagewerk für Übersetzungen und hilft, englischsprachige Fachliteratur zu verstehen.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Höhere Fachschulen: Beiträge für die Studienjahre 2019/2020 und 2020/2021

Seit 2015 gehören alle Kantone zur Konferenz der Vereinbarungskantone, welche die Beiträge für die Bildungsgänge an Höheren Fachschulen (HF) festlegt. Die Konferenz hat am 22. März 2018 die Tarife für die Studienjahre 2019/2020 und 2020/2021 bestimmt. Auf dieser Basis erfolgt der Lastenausgleich zwischen den Kantonen für Studierende, die ausserhalb des Kantons eine HF besuchen. Die Beiträge basieren auf einer zweijährlich durchgeführten Kostenerhebung.

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe der Änderung der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung Druckkaufmann/Druckkauffrau und Imker/in mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 10. April 2018

Deutschland: Strategien zur Integration von bildungsfernen Personen

Personen, die über geringe Bildungs- und Berufsqualifikationen verfügen, beteiligen sich aufgrund unterschiedlicher Benachteiligung nur rund halb so viel an organisierten Weiterbildungen wie etwa Akademiker/innen. Sie zementieren so lebenslang Bildungsungleichheiten. Ein wesentliches Problem sind negative Einstellungen gegenüber Weiterbildungen. Die Ergebnisse einer wbmonitor-Umfrage des BIBB unter Weiterbildungsanbietern geben Impulse für erfolgsversprechende Strategien und bezeichnen sechs Handlungsfelder. Unter anderem sollten Weiterbildungsprogramme niederschwellig und praxisnah angelegt, in Kleingruppen durchgeführt und von Lernbegleitung flankiert werden.

Mittelschulen und Hochschulen

BFS: Anstieg der Tertiärabschlüsse

Der Anteil der Schweizer Bevölkerung mit einem Tertiärabschluss steigt seit Jahren kontinuierlich an. Da immer mehr Personen einen Tertiärabschluss erwerben (42,6% im Jahr 2017), erfährt die Sekundarstufe II, die unter den 25- bis 64-Jährigen das meistverbreitete Bildungsniveau darstellt (45%), einen Rückgang. Der Anteil der Bevölkerung ohne postobligatorischen Bildungsabschluss hat in den vergangenen Jahren stetig abgenommen und nähert sich der 10%-Marke. Gemäss dem BFS-Referenzszenario zum Bildungsniveau der Bevölkerung wird der Anteil der Personen mit Tertiärabschluss (Hochschulen und höhere Berufsbildung) auf 57% im Jahr 2045 ansteigen.

ETH-Bereich: Digitaler Wandel und Studiengebühren

Der ETH-Rat plant, Computerwissenschaften und Informatik in Forschung und Lehre zu stärken. Vorgesehen sind sieben zusätzliche Professuren im Bereich der Computerwissenschaften an der ETHZ und an der EPFL. Ausserdem soll ein Netzwerk von Zentren für den Technologietransfer für digitale Produktionsverfahren aufgebaut werden. Des Weiteren diskutierte der ETH-Rat über die geplante Erhöhung der Studiengebühren. Der definitive Entscheid wird bis zum Sommer 2018 gefällt.
Medienmitteilung

Austauschstudium in Nordeuropa

Das Online-Portal studienwahl.de der Stiftung für Hochschulzulassung und der Bundesagentur für Arbeit widmet sich in "Themen des Monats" vom Februar 2018 dem Austauschstudium in Nordeuropa. In Interviews erläutern Expertinnen und Experten des Deutschen Akademischen Austauschdiensts Unterschiede zwischen Grossbritannien, Schweden und Island und geben Tipps für die Planung.

Dreistufige Weiterbildung in Psychoonkologie

Ein interprofessionelles Weiterbildungsangebot in Psychoonkologie der Universität Basel und der Krebsliga vermittelt Wissen aus den Fachgebieten der Psychologie, Medizin, Pflege und Sozialarbeit. Ziel der Studiengänge ist es, die Teilnehmenden auf den Umgang mit Menschen vorzubereiten, die an einer onkologischen Erkrankung leiden. Die Weiterbildung gliedert sich neu in drei Stufen (CAS, DAS, MAS) und richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich.

Beratung

Suchfunktion und Nutzungsstatistik von berufsberatung.ch

Auf berufsberatung.ch wurde die Suchfunktion umgestaltet. Neu werden die folgenden spezifischen Suchen zur Auswahl vorgeschlagen: Lehrstellen, Berufe, Aus- und Weiterbildung, Filme, Infoveranstaltungen und Fragen/Antworten. Zusätzlich finden sich über "weitere Themen suchen" die übrigen Inhalte des Portals. Nach dem Relaunch weist berufsberatung.ch im Jahr 2017 neue Höchstwerte auf mit durchschnittlich mehr als 400'000 Besuchern und Besucherinnen im Monat. Im Zentrum des Interesses stehen die Berufsinformationen, die Lehrstellenabfrage sowie die Suche nach Aus- und Weiterbildungen.
Informationen zu den Neuerungen
Medienmitteilung

Innovationsfonds-Kapital aufgebraucht

2010 beschlossen der ehemalige SVB und die EDK, die noch offenen Abgeltungen der EDK an den SVB sowie den Erlös aus der Liquidation in einen Fonds zur Finanzierung von Innovationsprojekten in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung fliessen zu lassen. Die Fondskommission hat Anfang 2018 die letzten vorhandenen Beiträge verteilt. Es können keine Gesuche mehr entgegengenommen werden.

Positionspapier zur Laufbahnentwicklung

Der Verband Profunda Suisse hat an seiner Generalversammlung vom 22. März 2018 ein Positionspapier verabschiedet. Dieses fordert unter anderem eine Imagekampagne für die Angebote der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB), einen Ausbau der Angebote für ältere Arbeitnehmende, Weiterbildungen in Teilgebieten der BSLB und ein Leadinghouse für die Forschung im Bereich der BSLB.
Medienmitteilung

SDBB: Berufsinformations-Faltblätter mit neuem Konzept

Aufgrund der Resultate einer Evaluation in deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schulklassen hat das SDBB das Konzept seiner Berufsinformations-Faltblätter überarbeitet. Zu den Neuheiten zählen unter anderem: Verbesserung der Leserführung dank der Einführung von Icons und Bildlegenden, Neudefinition der Inforubriken, Aufwertung der EBA-Ausbildungen und leichte Verkürzung der Texte. Das erste Faltblatt nach neuem Konzept zu den Berufen Gemüsegärtner/in EFZ und Agrarpraktiker/in EBA ist in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich.

Berufsverläufe in der Soziokulturellen Animation

Über 90 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Soziokulturelle Animation der Hochschule Luzern gehen einer Erwerbstätigkeit im Anstellungsverhältnis nach, über die Hälfte sind in einer Vorgesetztenfunktion. Die meisten starten ihre Berufsbiografie in der Jugendarbeit. Viele wechseln im Verlauf ihrer Berufstätigkeit in ein anderes Handlungsfeld der Soziokulturellen Animation, beispielsweise in die Bereiche Bildung, Quartierarbeit sowie Gemeinde-, Stadt- oder Regionalentwicklung. Dies sind einige Ergebnisse einer Befragung der Hochschule Luzern.

ZG: Kampagne "Alter hat Potenzial"

Defizitorientierte Altersbilder aufbrechen und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Nutzung des Potenzials der Generation "50 Plus" entwickeln, waren Ziele der zweijährigen Kampagne "Alter hat Potenzial" des Kantons Zug. Neun Massnahmen konnten mit unterschiedlichen Trägerschaften realisiert werden. Verschiedene Forumsveranstaltungen zogen insgesamt 700 Teilnehmende an. Die Kampagne wurde von vier Direktionen geführt, vom BIZ-Leiter des Kantons Zug, Urs Brütsch, geleitet und im November 2017 mit einem Schlussforum beendet. In einem Schlussbericht wurde die Kampagne evaluiert.

Deutschland: Mentoring nützt jungen Geflüchteten

Bewerberinnen und Bewerber mit Fluchthintergrund schaffen in Deutschland häufiger den Sprung in die betriebliche Ausbildung, wenn sie von Mentorinnen und Mentoren während der Ausbildungssuche begleitet und unterstützt werden. Praktika, Einstiegsqualifizierung und Probearbeiten erweisen sich als sinnvolle Türöffner in die Ausbildung. Fast einem Drittel gelang der Übergang in die duale Ausbildung oder ein Studium. Dies sind Ergebnisse einer Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesagentur für Arbeit. Soziodemografische Faktoren wie das Geschlecht, die Aufenthaltsdauer oder das Alter spielen gemäss der Analyse eine untergeordnete Rolle.

Arbeitsmarkt

BFS: Statistik zu den Erwerbspersonen

Im Solothurnischen Bezirk Bucheggberg arbeiten so viele Personen wie sonst nirgends in der Schweiz. Diese kleine Schlagzeile lässt sich aus den jüngsten Erhebungen des BFS "Erwerbspersonen nach Kantonen, Bezirken und Städten" ziehen. 87,8% der 15- bis 64-jährigen Bevölkerung stehen hier in Arbeit – der schweizerische Durchschnitt liegt bei 81,4%. Am tiefsten liegt die Quote im Kanton Tessin (73,5%), gefolgt vom Kanton Genf (75,9%). Die Auswertung macht unter anderem auch Angaben zum Arbeitsmarktstatus der Erwerbsbevölkerung: 3,00 Mio. Vollzeiterwerbstätigen (90 bis 100%) stehen 1,36 Mio. Teilzeiterwerbstätige, 247’000 Erwerbslose und 1,57 Mio. Rentner/innen gegenüber.

Neues Uber-Konstrukt ist Personalverleih

Bei der Zusammenarbeit von Uber mit zwei Genfer Unternehmen handelt es sich gemäss dem SECO um ein Personalverleih-Konstrukt, wie das Schweizer Fernsehen am 19. März 2018 berichtete. Daher muss der entsprechende Gesamtarbeitsvertrag angewendet werden. Die Fahrer/innen können also vor Gericht den Mindestlohn des GAV Personalverleih einfordern. Die Stellungnahme des SECO wurde von der Gewerkschaft Unia angefordert. Gemäss Unia ist aus der Begründung des SECO abzuleiten, dass Uber selber ebenfalls als Arbeitgeber einzustufen sei.

Mehr Teilzeitarbeit im Arztberuf

Die Statistik der FMH 2017 zeigt, dass die Zahl der Ärzte und Ärztinnen in der Schweiz steigt, jedoch immer mehr von ihnen Teilzeit arbeiten. Aktuell studieren mehr Frauen als Männer Medizin, bei den aktiven Berufsleuten sind aber mit 58 Prozent die Männer in der Mehrheit. Jeder dritte Arzt hat im Ausland studiert.

BE: Revision des Sozialhilfegesetzes

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat am 29. März 2018 die Revision des Sozialhilfegesetzes verabschiedet. Gemäss diesem Entscheid sollen Sozialhilfebeziehende 8 bis 30 Prozent weniger für den Grundbedarf erhalten. Der Berner Gesundheits- und Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg argumentierte, Arbeit müsse sich künftig lohnen: Der Sozialhilfebezug dürfe nicht finanziell attraktiver sein als Arbeit. Die SKOS bedauert in einer Mitteilung den Entscheid. Damit würden die Probleme verlagert statt gelöst. Zudem werde der mit der jüngsten Richtlinienrevision bestätigte nationale Konsens im Bereich der Sozialhilfe in Frage gestellt.

Berufliche Integration

IIZ-Romandie: Erstes Treffen der kantonalen Koordinationen

Am 21. März 2018 haben sich in Lausanne alle IIZ-Koordinatorinnen und -koordinatoren der Romandie bei einem ersten regionalen Treffen zu aktuellen Themen ausgetauscht. Vom Bund waren der Leiter der nationalen Fachstelle IIZ, Christian Kälin, und das IIZ-Fachstellenmitglied des SEM, Stéphanie Zbinden, zugegen. Möglicherweise wird die Konferenz institutionalisiert und um den Kanton Tessin erweitert. Ein deutschschweizer Pendant existiert noch nicht.
Auskünfte: simone.horat@etat.ge.ch

Studie zu Arbeitsanreizen in der sozialen Sicherheit

Die Schweiz verfügt über ein engmaschiges Netz der sozialen Sicherheit. Die Sozialwerke erfüllen wichtige Aufgaben, setzen teilweise jedoch auch unerwünschte Anreize, die Menschen davon abhalten können, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder auszubauen. Eine Studie im Auftrag des SECO bietet einen Überblick über die Arbeitsanreize in den Sozialwerken und weist auf Optimierungsmöglichkeiten hin. Zur ALV heisst es unter anderem, dass laut Studien der Umfang der Leistungen einen signifikanten Effekt auf die Erwerbsbeteiligung der Betroffenen ausübe.

Neues Stellenportal für "gute" Jobs

Wer einen neuen Job sucht, möchte vielleicht, dass er "sinnvoll", "flexibel", "sozial" oder "nachhaltig" ist. Das Portal good-jobs.info publiziert solche Stellenausschreibungen. Basis bilden die auf den Plattformen von jobchannel publizierten Inserate, welche gemäss den Kriterien der Verbände Modell F, swisscleantech und Angestellte Schweiz selektioniert werden. Das Portal verweist auf Inserate aus allen Landesteilen, ist selber vorerst aber nur deutsch.

BFS: Sozialhilfeausgaben steigen im Jahr 2016 um 3,9%

Die Ausgaben für Sozialhilfe im engeren Sinn – auch wirtschaftliche Sozialhilfe genannt – stiegen 2016 nominal um 3,9% auf 2,7 Milliarden Franken an. 2015 hatte die Zunahme bei 2,1%, 2014 bei 5,6% gelegen. Der Ausgabenzuwachs ist wie im Vorjahr teilweise auf die Entwicklung der Anzahl unterstützter Personen zurückzuführen. Pro Empfängerin und Empfänger beliefen sich die Ausgaben im Jahr 2016 auf durchschnittlich 9961 Franken – eine Zunahme von 1,0%. Dies zeigen die neusten Ergebnisse des BFS.
Medienmitteilung

Verschiedenes

BFS: Sprachen bei der Arbeit

Der erste Teil einer BFS-Publikation untersucht die Anzahl verwendeter Sprachen bei der Arbeit gemäss gewissen soziodemografischen Merkmalen. Der zweite Teil zeigt die bei der Arbeit am häufigsten verwendeten Sprachen. Es folgt ein Teil über die Wünsche, eine Sprache aus beruflichen Gründen zu lernen. Das letzte Kapitel widmet sich dem Gebrauch des Englischen am Arbeits­platz.