Newsletter vom 14.11.2018

Aktuelle Meldungen vom 14.11.2018

Berufliche Grundbildung

Individueller Kompetenznachweis

Die Verbundpartner haben einen Individuellen Kompetenznachweis (IKN) für Lernende entwickelt, die das Qualifikationsverfahren für die 2-jährige berufliche Grundbildung EBA nicht bestanden oder wegen Lern- oder Leistungsbeeinträchtigungen eine 2-jährige standardisierte Ausbildung ausserhalb der beruflichen Grundbildung absolviert haben. Der IKN basiert auf den Qualifikationsprofilen der EBA-Grundbildungen und wird von den verschiedenen Branchen anerkannt. Er fördert die Arbeitsmarktintegration für Jugendliche ohne Berufsabschluss und erhöht die Durchlässigkeit des Bildungssystems, indem er den Einstieg in eine berufliche Grundbildung erleichtert.

SBFI-Herbsttagung 2018: Unterlagen

Im Zentrum der SBFI-Herbsttagung standen acht Workshops, für die grosszügig Zeit eingeräumt wurde. Im Referat zur Tagungeröffnung wurde ein Überblick über die aktuellen Aktivitäten des SBFI gegeben, im Schlussreferat stand die "Berufsbildung 2030" im Fokus. Die Präsentationen zu den Referaten und die Factsheets zu den Ateliers sind auf der Tagungswebsite aufgeschaltet.

Sitzung der EBMK vom September 2018

Die Prüfungssession 2018 war die letzte unter der Leitung der EBMK: Ab 2019 werden die eidgenössischen Berufsmaturitätsprüfungen vom SBFI organisiert und durchgeführt. Die von der EBMK genehmigten Vorlagen betreffend der Anerkennung von Bildungsgängen werden in Kürze auf der Website des SBFI veröffentlicht. Gemäss Art. 11 Abs. 4 und Art. 22 Abs. 3 der BMV wird die interdisziplinäre Projektarbeit IDPA gegen Ende des Bildungsgangs fertiggestellt.
EBMK-Sitzung vom 13. September 2018

SBFI News: Informatiksicherheit und Grundkompetenzen

Die SBFI News vom Oktober 2018 befassen sich unter anderem mit der Berufsprüfung Cyber Security Specialist, die in Zusammenarbeit mit der OdA ICT-Berufsbildung Schweiz und der Schweizer Armee entwickelt wird. Ein anderer Artikel ist der Thematik Grundkompetenzen gewidmet: Im Rahmen des Bundesprogramms "Förderschwerpunkt Grundkompetenzen am Arbeitsplatz" fördert die maxon motor AG in Sachseln (OW) ihre Mitarbeitenden mit arbeitsplatzorientierten Sprachkursen, damit sie für die kommenden Herausforderungen gewappnet sind.

BFS: Lehrvertragsauflösungen, Wiedereinstieg, Zertifikation

Das BFS hat die Ergebnisse für die duale berufliche Grundbildung (EBA und EFZ) 2018 publiziert. Von den rund 60'000 Jugendlichen mit Lehrbeginn im Jahr 2012 haben 89% fünf Jahre nach Beginn ihrer Ausbildung einen Berufsabschluss erworben, 11% der Lernenden haben das Qualifikationsverfahren nicht bestanden oder bis Ende 2017 noch nicht abgeschlossen.

Nachwuchsförderung bei Coop

Die Coopzeitung legt einen Schwerpunkt auf die "Jugend 2018". Die Ausgabe 45/2018 enthält das Porträt einer KV-Lernenden im zweiten Lehrjahr und ein Gespräch von drei Lernenden mit dem Coop-Direktor. Zum ersten Mal können vier junge Frauen und ein junger Mann unmittelbar nach Lehrabschluss individuell eine Route durch die Coop-Supermärkte planen. Vorgegeben ist, dass das Wanderjahr durch alle Sprachregionen führt. Die Einsatzdauer pro Standort liegt zwischen vier Wochen und drei Monaten.

Der neue SBBK-Präsident im Gespräch

Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat ein Interview mit Christophe Nydegger, dem neuen Präsidenten der SBBK, geführt. Der Leiter des Freiburger Berufsbildungsamts spricht über seine prioritären Ziele als SBBK-Präsident, die Rolle der Lehrbetriebe in der Verbundpartnerschaft und die zunehmende Bedeutung der Berufsberatung.

Höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Prüfungsordnungen in Vernehmlassung

Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben dem SBFI die Entwürfe der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Chefbodenleger/in sowie Fachmann/Fachfrau in psychiatrischer Pflege und Betreuung mit eidgenössischem Fachausweis eingereicht.
Bundesblatt vom 13. November 2018

Neuer Direktor des Verbandes der Versicherungsbranche

Jürg Zellweger übernimmt im Frühjahr 2019 die Leitung des Berufsbildungsverbandes der Versicherungswirtschaft (VBV). Zellweger leitet seit zehn Jahren als Mitglied der Geschäftsleitung das Ressort "Bildung, berufliche Aus- und Weiterbildung" des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes. Auf der Geschäftsstelle des VBV in Bern arbeiten 23 Mitarbeiter/innen. Zusammen mit über 800 Fachleuten aus der Versicherungsbranche beschäftigen sie sich mit der Bildung über alle Stufen hinweg.
Medienmitteilung

Mittelschulen und Hochschulen

Fachmaturität: Mehr Abschlüsse, neue Regelungen

Seit 2010 hat sich die Zahl der Fachmaturitäten von 1461 auf 3009 verdoppelt. Rund 5% aller Jugendlichen absolvieren heute ihre Ausbildung an einer Fachmittelschule. An ihrer Jahresversammlung hat die EDK das totalrevidierte Anerkennungsreglement und den aktualisierten Rahmenlehrplan für die Fachmittelschulen verabschiedet. Im Reglement wurde neu das Berufsfeld Gesundheit/Naturwissenschaften als Variante des Berufsfelds Gesundheit eingeführt. Es wurde auch festgelegt, dass mindestens 50% der Unterrichtszeit für die Allgemeinbildung und mindestens 20% für die berufsbezogene Ausbildung eingesetzt werden muss. Der Rahmenlehrplan ist neu kompetenzorientiert ausgerichtet. Beide Regelungen treten am 1. August 2019 in Kraft.
Medienmitteilung

BFS: Gesundheitliche Probleme von Studierenden

18% aller Studierenden geben an, mindestens ein dauerhaftes gesundheitliches Problem zu haben. Am häufigsten nennen die betroffenen Studierenden chronische Krankheiten (41%) und psychische Probleme (26%). Seltener treten Lernschwächen (5%), Beeinträchtigung des Seh- oder Hörvermögens (4%) und Gehbehinderungen (3%) auf. Verglichen mit der gleichaltrigen Wohnbevölkerung weisen die Studierenden eine weniger gute Gesundheit auf, zeigt ein Bericht des BFS.

Hochschulrat: Die Zusammensetzung der Kantone bleibt gleich

Die EDK bestätigte die Kantone Aargau, Graubünden, Schwyz und Wallis als Mitglieder des Hochschulrats in der Periode 2019–2022. Diese ergänzen die zehn Universitätskantone mit festem Sitz; der Kanton Basel-Landschaft nimmt als ständiger Gast ohne Stimmrecht teil. Der Hochschulrat ist neben der Plenarversammlung das zweite Gremium der Schweizerischen Hochschulkonferenz und behandelt Geschäfte, welche die Aufgaben der Hochschulträger betreffen.
Medienmitteilung

BE: Masterstudiengang in Ernährung und Diätetik

Ab September 2019 können Ernährungsberater/innen an der Berner Fachhochschule das konsekutive Masterstudium Ernährung und Diätetik absolvieren (vollzeitlich oder teilzeitlich). Die Absolvierenden lernen, den Beruf evidenzgeleitet auszuüben, die Wirksamkeit von Vorgehensweisen und Ernährungstherapien zu überprüfen, Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern zu betreuen und bewusst interprofessionell zu arbeiten. Die Studierenden der vier Masterstudiengänge der BFH Gesundheit – Ernährung und Diätetik, Hebamme, Pflege, Physiotherapie – absolvieren Forschungsmodule und interprofessionelle Wahlpflichtmodule gemeinsam.
Medienmitteilung

BE: Zulassungsbeschränkungen an der FH

Aufgrund der begrenzten Aufnahmekapazitäten hat der Regierungsrat des Kantons Bern entschieden, die Neuzulassungen für das Studienjahr 2018/2019 in gewissen Bereichen der Berner Fachhochschule erneut zu beschränken. Betroffen sind alle Studiengänge der Hochschule für Künste und das Departement Gesundheit, mit Ausnahme des Bachelor-Studiengangs Pflege, dessen Aufnahmekapazität leicht erhöht wird.
Medienmitteilung

GE: Master in Innenarchitektur

Zu Studienbeginn 2019 lanciert die Haute école d’art et de design (HEAD) in Genf das erste Masterstudium in Innenarchitektur in der Schweiz. Der Bildungsgang wird in Zusammenarbeit mit dem Joint Master der Hautes écoles d’architecture suisses in Freiburg (HES-SO), in Burgdorf (Berner FH), sowie mit der Ecole Camondo in Paris organisiert, unterstützt durch den Berufsverband (VSI-ASAI). Die Diplomierten können den Eintrag ins Berufsregister der Schweizer Architekten REG A beantragen.
Medienmitteilung (in Französisch oder Englisch)

LU: Bachelor in Business Psychology

Die Hochschule Luzern lanciert ab Herbst 2019 innerhalb des Departements Wirtschaft einen neuen Bachelor in Business Psychology. Er setzt sich zusammen aus Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Grundlagen der Psychologie (je 20%), einer vertieften Methodenqualifikation (30%) sowie einer Vertiefung entweder in Arbeits- und Organisationspsychologie oder in Markt- und Konsumentenpsychologie (30%). Der Studiengang richtet sich insbesondere an Berufsmaturandinnen und -maturanden aus dem Bereich Wirtschaft und Dienstleistungen sowie aus dem Bereich Gesundheit und Soziales.

Beratung

Studie zum Entwicklungsbedarf der BSLB

Die EDK und das SBFI haben die "across concept GmbH" in Zusammenarbeit mit "at durch.blick consulting GmbH" mit einer Studie zum Entwicklungs- und Koordinationsbedarf der kantonalen Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) beauftragt. Mit der Studie sollen gemäss den Kurznachrichten des SBBK-Vorstands Erkenntnisse darüber generiert werden, wo die kantonalen BSLB heute stehen und welche Entwicklungen in den nächsten Jahren angestrebt werden sollen. Um eine möglichst breite Sicht auf den heutigen Stand der BSLB einzufangen, werden die Forschenden in einem ersten Schritt leitfadengestützte Interviews mit 13 Leitungen der Berufsbildungsämter und BSLB-Stellen aus den folgenden Kantonen führen: ZH, SG, AG, BS, LU, ZG, UR, BE, FR, VS, VD, GE, TI.

SDBB-Weiterbildungsprogramm 2019 für Fachleute der BSLB

Das SDBB-Weiterbildungsprogramm 2019 für die Fachleute der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist publiziert (Flyer). Das neue Angebot enthält Seminare, die den Fokus auf psychologische Themen, diagnostische Instrumente oder Beratungstechniken legen, Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern und Laufbahnen sowie weitere Veranstaltungen. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2018. Das detaillierte Programm mit Online-Anmeldemöglichkeit findet sich unter www.weiterbildung.sdbb.ch.

Zertifizierung für die berufliche Eignungsdiagnostik

In der Schweiz wird die berufliche Eignungsdiagnostik nicht nur von Arbeits- und Organisationspsychologen, sondern auch von Fachspezialisten/innen aus angrenzenden Disziplinen (z.B. aus der Personalwirtschaft) angewendet. Um Qualität und Transparenz bei den Verfahren zu gewährleisten, will die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen eine entsprechende Zertifizierung einführen.
Weitere Informationen

Kompetenzkarten für die Berufs- und Migrationsberatung

Um die Bildungs-­ und Berufschancen von Geringqualifizierten und Menschen mit Migrationshintergrund schneller erkennen und nutzen zu können, hat die Bertelsmann Stiftung mit Trägern der Migrationsberatung Deutschlands für erwachsene Zuwanderer ein einheitliches Instrument "Kompetenzkarten" entwickelt. Die in acht Sprachen (Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch, Farsi, Türkisch, Tigrinisch und Spanisch) übersetzten Kompetenzbegriffe sind verständlich und praxisnah visualisiert. Um die berufliche Qualifikation zu ermitteln, helfen die zusätzlich neu entwickelten "Berufekarten".

Careum Laufbahnberatung im Gesundheitswesen

Die Careum Gruppe hat neu die "Careum Laufbahnberatung" im Gesundheitswesen entwickelt. Sie richtet sich unter anderem an Fach- und Führungspersonen des Gesundheitswesens, Neu-, Quer- und Wiedereinsteigende sowie staatliche Stellen, die Auskunft zu beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten geben. Neben dem kostenlosen Erstgespräch (bis 30 Minuten) werden kostenpflichtige Beratungen, Coachings und die Möglichkeit eines elektronischen Portfolios angeboten. Gemäss Auskunft von Careum werden nicht nur Careum-interne Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten aufgezeigt, sondern auch neutrale Informationen gegeben, welche Perspektiven zur beruflichen Weiterentwicklung bestehen.

Thema "Entscheiden" am Schweizer KMU-Tag 2018

"Entscheiden" ist nur eines der drei Elemente der Entscheidungskompetenz. Die beiden anderen und genauso bedeutenden Elemente sind "reflexives Wahrnehmen" und "Kommunizieren", halten die Autoren der "KMU-Tag-Studie 2018" zum Thema Entscheidungskulturen fest. Im Vorfeld des jährlich stattfindenden Schweizer KMU-Tags in St. Gallen werden jeweils 500 Führungskräfte zu neuen Trends befragt. Die Ergebnisse der aktuellen Studie und der früheren Studien können auf der Website eingesehen werden.

Arbeitsmarkt

Bund will Kontrolle der Stellenmeldepflicht mitfinanzieren

Der Bundesrat hat am 31. Oktober 2018 die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über Beiträge an die Kosten für die Kontrolle der Stellenmeldepflicht eröffnet. Der neue Erlass soll die gesetzlichen Grundlagen für eine finanzielle Beteiligung des Bundes an den Kontrollkosten der Kantone schaffen; diese würde allerdings erst ab 2020 greifen. Weiter soll der Bundesrat die Kompetenz erhalten, bei Bedarf Vorgaben bezüglich Art und Umfang der Kontrollen zu beschliessen. Die Vernehmlassung läuft bis zum 31. Dezember 2018.

Tagung zur Stellenmeldepflicht

Ein halbes Jahr nach der Einführung der Stellenmeldepflicht sind die ersten Erfahrungen in der Umsetzung gemacht. Was hat sich bewährt? Wo gibt es Schwierigkeiten? Der Verband Arbeitsintegration Schweiz geht diesen Fragen an einer Tagung am 11. Dezember 2018 in Biel mit Vertretenden von Organisationen der Arbeitsintegration, von Behörden und des Gewerbes nach.

Situation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Arbeitsmarkt

Ein Viertel der jungen Erwerbstätigen war 2017 in einem sogenannt atypischen Beschäftigungsverhältnis – hatte also beispielsweise einen zeitlich befristeten Vertrag, leistete Arbeit auf Abruf oder war unterbeschäftigt (gesamte Erwerbsbevölkerung 2017: 14%). Kürzere Phasen in Erwerbslosigkeit oder in atypischer Beschäftigung sind meist unproblematisch, längere Phasen jedoch haben oft einen negativen Einfluss auf die weitere Laufbahn. Diese Angaben finden sich in der "Überblicksstudie zur Situation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Arbeitsmarkt" im Auftrag des SECO. Die Studie bezeichnet die Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verglichen mit anderen Ländern als gut.

FR: Der Service-Check geht online

Der 2006 lancierte Service-Check des Kantons Freiburg vereinfacht privaten Arbeitgebenden die Deklaration des Personals für persönliche Dienstleistungen, zum Beispiel für den Haushalt. Die Arbeitgebenden erfüllen ihre Meldepflicht, und die Arbeitnehmenden profitieren von der Sozialversicherungsdeckung (AHV, IV, ALV) und sind gegen Berufsunfälle versichert. Seit Ende Oktober 2018 steht der Freiburger Service-Check auch online zur Verfügung.
Medienmitteilung

Berufliche Integration

SKOS fordert neue Wege für ältere Arbeitslose

Die SKOS fordert für ältere Arbeitslose Ergänzungsleistungen statt Sozialhilfe. Der Vorschlag sei rechtlich rasch umsetzbar und finanziell tragbar, wie zwei im Auftrag der SKOS erstellte Gutachten zeigten. Derzeit fände nur jede siebte ausgesteuerte Person über 55 Jahren wieder eine Arbeit mit einem existenzsichernden Einkommen. Um zu verhindern, dass diese Menschen definitiv aus dem Arbeitsmarkt herausfielen und in die Sozialhilfe abgedrängt würden, sollten sie auch nach der Aussteuerung durch die Arbeitslosenversicherung in den Arbeitsmarkt vermittelt werden, so die SKOS anlässlich einer Medienkonferenz.

So funktionieren die Stellenplattformen work50 und yooture

Seit Sommer 2016 existiert eine Stellenplattform für Menschen ab 50 Jahren (work50.ch). Ein Beitrag in der Ausgabe 8/2018 der Zeitschrift Context bringt ein Porträt von Samuel Stalder, der die Plattform lanciert hat. "Bei uns inserieren nur Firmen, die ältere Arbeitnehmer zu schätzen wissen und einen gesunden Generationenmix anstreben", sagt er. In der gleichen Ausgabe der Zeitschrift findet sich ein Porträt der Plattform yooture.com. Diese ermöglicht es, ein Profil zu hinterlegen, das ähnlich aufgebaut ist wie jenes von Xing oder LinkedIn. Über passende Jobangebote wird man dann informiert.

SESAM öffnet den Zugang zum Arbeitsmarkt für Migrantinnen und Migranten

Nach einer dreijährigen Pilotphase haben das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und das Staatssekretariat für Migration (SEM) eine positive Bilanz über das gemeinsame Projekt "SESAM" gezogen. Dank des Lehrgangs Pflegehelfer/in SRK soll das Projekt Migrantinnen und Migranten die berufliche Integration erleichtern. Seit der Einführung 2015/2016 haben 616 Personen am Projekt teilgenommen, 75% davon sind Frauen, nahezu 50% anerkannte Flüchtlinge oder vorläufig Aufgenommene. Inzwischen haben 444 Teilnehmende ihre SRK-Ausbildung abgeschlossen, von ihnen haben fast 90% bereits eine Anstellung gefunden. SESAM ermöglicht auch, dem Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheitsbereich zu begegnen.
Medienmitteilungen des SEM und des SRK

LU: Optimierung der Arbeitsintegration

Die RAV, die Invalidenversicherung und die Sozialhilfe im Kanton Luzern arbeiten künftig enger zusammen. Das Ziel: von Arbeitslosigkeit betroffene Personen schneller und nachhaltiger in den Arbeitsmarkt integrieren. Im Zentrum steht die Idee, dass die Klientinnen und Klienten von der jeweils kompetentesten Stelle unterstützt werden. Ein entsprechendes Pilotprojekt ist am 1. November 2018 gestartet und wird vom SECO unterstützt.

VS: Job-Dating im sozial-medizinischen Bereich

Das "Forum Arbeit Wallis" vom Oktober 2018 war dem sozial-medizinischen Bereich gewidmet. 16 Unternehmen und etwa 50 Stellensuchende konnten im Verlauf von rund 100 Begegnungen erste Kontakte knüpfen. Im Rahmen dieses Rekrutierungsverfahrens konnte jede/r Stellensuchende an mehreren zwanzigminütigen Gesprächen mit verschiedenen Arbeitgebenden teilnehmen, und umgekehrt.
Medienmitteilung