Ausgabe 01 | 2017

Fokus

50 und mehr

Was Beratungsstellen und Unternehmen anbieten. Wie Entlassene den Wiedereinstieg geschafft haben. Wie HR-Experten die Situation der Älteren einschätzen.

Unterschiedliche Strategien

Die Angebote für über 50-Jährige unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Die Spannbreitereicht vom klassischen Einzelgespräch über Standortbestimmungskurse bis zur direktionsübergreifenden Sensibilisierungskampagne.

Kompetenzen entwickeln, um am Ball zu bleiben

Technologischer Wandel, veränderte Kompetenzanforderungen und eine Bevölkerung, die altert: Wie gehen Unternehmen angesichts dieser Herausforderungen mit älteren Arbeitnehmern um? PANORAMA hat sich bei drei grossen Schweizer Arbeitgebern umgehört.

Nach einer Entlassung wieder Tritt fassen

Mit 50 oder mehr Jahren wieder neu anzufangen, ist nicht einfach. Jean-Pierre Riepe, Manuela Nathan und Marc-Henri Tschanz ist es gelungen. Sie erzählen, wie es ihnen ergangen ist und was sie dabei gelernt haben.

Massnahmen gegen die drohende Ausmusterung

Klischees und Differenzen zwischen Anforderungen und Kompetenzen sind die Hauptgründe für das höhere Risiko für Ältere, lange erwerbslos zu bleiben. Jeder Einzelne ist daher gefordert, laufend in seine Beschäftigungsfähigkeit zu investieren und Vorurteile zu widerlegen.

Berufsbildung

Prävention an Berufsfachschulen gibt’s nicht gratis

Jugendliche haben beim Übergang von der Schule in die Berufswelt viele Herausforderungen zu bewältigen. Die im Buch «Gemeinsam zum Erfolg» beschriebenen Ideen eröffnen Möglichkeiten, die Jugendlichen zu unterstützen. Die Umsetzung ist allerdings anspruchsvoll, wie ein Pilotversuch an zwei Berufsfachschulen zeigt.

Kurze Geschichte der Berufsbildung

In seinem Buch «Un dialogo immaginario ma non troppo» zeichnet Gianni Ghisla die Geschichte der Berufsbildung im Kanton Tessin nach. Auch heute noch ist die Berufsbildung im Tessin durch dessen besondere Geschichte geprägt.

Fachkräftemangel in der Pflege

Noch bis 2025 dürfte der jährliche Bedarf an Pflegepersonal nur etwa zur Hälfte gedeckt sein. Dies obwohl die Zahl der Abschlüsse in nichtuniversitären Gesundheitsberufen zwischen 2010 und 2014 stark zugenommen hat. Was ist der Grund für den anhaltenden Personalmangel und wie kann er behoben werden?

Berufsberatung

So bereiten die Schulen auf den Beruf vor

Die Schul- und Berufsorientierung ist in den Lehrplänen vorgeschrieben und wird unterschiedlich umgesetzt. Ein Erfolgsfaktor ist die Vernetzung mit der Wirtschaft. Von den befragten Kantonen kaum erwähnt werden die geschlechtsspezifische Berufswahl und die lebenslange Laufbahnplanung.

Motivation beim Berufseinstieg

Ein integratives Motivationsmodell umfasst Ziele, Selbstwirksamkeit und Emotionen. Diese Faktoren korrellieren mit Zufriedenheit und Leistung. Daher sollten Berufsberatendedie Motivationsfaktoren gezielt abklären.

Beratungsbedarf klären

In der Romandie wurde vor zwei Jahren die Internetplattform ADOR eingeführt. Sie zeigt Erwachsenen in drei Schritten auf, welche Art von Beratung sie brauchen. Jetzt wird das Instrument aktualisiert und auch in der Deutschschweiz erprobt.

Arbeitsmarkt

Zwischenverdienste und Umschulungen zeigen Wirkung

Eine länger dauernde Arbeitslosigkeit birgt ein hohes Risiko einer nicht gelingenden Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Besonders gefährdet sind Personen ohne Berufsausbildung oder mit ausländischer Nationalität, Frauen mit Betreuungspflichten und Personen mit Berufen, die vom Strukturwandel betroffen sind.

Alleinerziehende mit Armutsrisiko

Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist für niemanden ein Zuckerschlecken. Alleinerziehende laufen zudem Gefahr, unter die Armutsgrenze zu fallen. Einige Kantone haben daher Projekte lanciert, die die Arbeitsintegration und Weiterbildung fördern wollen.

«Man muss jede Gelegenheit beim Schopf packen»

Die 64-jährige Doris Agazzi ist geschieden und hat zwei Kinder, die heute 18 und 20 Jahre alt sind. Sie hat seit ihrer Trennung vor 16 Jahren viele schwierige und finanziell unsichere Phasen überstanden. Im Folgenden erzählt sie von ihren Erfahrungen.

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Nr. 2 | 2017
Flüchtlinge

Die Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft ist in aller Munde. Das Staatssekretariat für Migration präsentiert sein Projekt «Integrationsvorlehre». Wir stellen ausgewählte Projekte für junge Erwachsene vor und zeigen, was die Hochschulen den geflüchteten Personen an Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten haben.