Ausgabe 04 | 2019

Fokus

Interkulturalität

Wie interkulturelles Vermitteln in Beratungen funktioniert. Was Auslandsaufenthalte für die Stellensuche bringen. Wie junge Auslandschweizer/innen in der Schweiz Fuss fassen.

Grundlage der menschlichen Kultur

Der Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen führt uns vor Augen, wie stark wir selbst kulturell geprägt sind. Aber nicht selten werden Konflikte als kulturelle Konflikte gedeutet, die in Wahrheit andere Hintergründe haben. Das zeigt sich auch in Beratungsgesprächen in den RAV.

Interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln

Interkulturelle Dolmetscherinnen und Vermittler schlagen Brücken zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen. Was hat es mit diesem Beruf auf sich, und welche Ausbildungsabschlüsse gibt es?

«Toleranz und Verständigung zwischen den Kulturen fördern»

Sofija Fuhrer hat den Fachausweis «Fachfrau für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln» erlangt und arbeitet als Dolmetscherin für Bosnisch, Serbisch, Kroatisch und Mazedonisch. Im Interview spricht sie über ihre Motivation und über den Umgang mit schwierigen Gefühlen.

Studentische Mobilität und Arbeitsmarktfähigkeit

Die internationale Mobilität von Studierenden wird zunehmend gefördert. In der Bildungspolitik des Bundes kommt ihr ein hoher Stellenwert zu. Welche Kompetenzen werden bei einem Auslandsaufenthalt entwickelt, und inwiefern erleichtern diese den Einstieg in den Arbeitsmarkt?

Lost in translation

Einige Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, haben einen engen Bezug zur Schweiz, andere kennen sie kaum. Egal, wie fremd oder vertraut ihnen ihr Heimatland ist: Wenn junge Auslandschweizerinnen und -schweizer für eine Ausbildung in die Schweiz kommen, machen sie verschiedenste interkulturelle Erfahrungen.

Von «roots» zu «routes»

Migranten und Migrantinnen bilden eine wichtige Gruppe in der beruflichen Grundbildung. Guter Unterricht erfordert einen bewussten Umgang mit den damit verbundenen kulturellen und sprachlichen Herausforderungen. Die Auseinandersetzung mit migrationspädagogischen Fragen ist in der Ausbildung der Lehrpersonen aber noch nicht selbstverständlich.

Berufsbildung

«Wie die Polymere»

Seit einem halben Jahr hat die Berufsbildung mit Bundesrat Guy Parmelin und Martina Hirayama zwei neue Köpfe an der Spitze. Im Gespräch macht die Staatssekretärin des SBFI deutlich, wie wichtig ihr die Verbundpartnerschaft ist.

Trends für die Zukunft der Berufsbildung beobachten

Das Observatorium des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (OBS EHB) setzt ein neu entwickeltes Monitoring von Trends und Herausforderungen für Berufsbildungsfachleute um. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Methode und die Resultate des ersten Monitorings.

Berufsberatung

Hohe Laufbahndiversität wirft Fragen zum Bildungssystem auf

Zwei Längsschnittanalysen beleuchten die verschiedenen Bildungslaufbahnen, die Jugendliche direkt nach der obligatorischen Schulzeit im Kanton Waadt durchlaufen. Im Fokus der Unter-suchungen stehen Übergänge und Abschlüsse sowie nichtlineare Bildungsverläufe.

Wer sich jünger fühlt, gestaltet die Arbeit selbstbestimmter

Durch eine aktive Gestaltung der eigenen Arbeit erreichen ältere Mitarbeitende eine gute Passung zwischen der Arbeit und ihren persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen. Ältere Mitarbeitende, die sich noch jung fühlen, sind besonders aktiv und zufrieden.

Arbeitsmarkt

Mehr als nur Jobsuche

In einigen Kantonen nehmen die RAV systematisch die Dienstleistungen der Berufsberatungen in Anspruch. Sie machen damit gute Erfahrungen. Jetzt gibt der Bundesrat dieser Zusammenarbeit zusätzlichen Schub: Zeit, dass sich alle Kantone mit dem Thema beschäftigen.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 5 | 2019 mit dem Fokus Gleichberechtigung erscheint am 25. Oktober.