Ausgabe 05 | 2019

Fokus

Gleichstellung der Geschlechter

Lohnungleichheit, traditionelle Rollenmodelle und Geschlechterstereotypen verstärken sich gegenseitig: Was ist zu tun? Maler/innen EFZ: Weshalb sind heute vier von zehn weiblich? Berufseinstieg nach der FH: Welche Bedeutung hat das Geschlecht?

Wege aus dem Teufelskreis

Lohnungleichheit, traditionelle Familienmodelle und Geschlechterstereotypen verstärken sich gegenseitig. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, braucht es politische Lösungen. Auch Beratungspersonen können wichtige Beiträge leisten.

Frauen, die für Farbe sorgen

Die meisten Berufe sind Frauen- oder Männerberufe, diese Tatsache hält sich hartnäckig. Doch jetzt entdecken viele Branchen die Frauen als Reserve gegen den Fachkräftemangel. Dass dieser Weg richtig ist, zeigt sich im Beruf Maler/in EFZ. Arbeitszeitmodelle, die die Gleichstellung fördern würden, sind aber erst im Entstehen.

Berufsbildner/innen in Betrieben als Rollenvorbilder

Berufsbildner/innen in Betrieben vermitteln neben beruflichen Handlungsweisen und Know-how auch Gendernormen. Diese Normen sind eng mit dem Lehrberuf verbunden, denn in der Schweiz herrschen in Bildungsgängen und auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor althergebrachte Rollenvorstellungen.

Einstieg in genderdominierte Berufe nach der Fachhochschule

Eine Studie gibt Aufschluss über den Berufseinstieg in den vier Bereichen Gesundheit, Soziales, Ingenieurwesen und Architektur. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und Fachbereichen sind vielfältig und beträchtlich.

Berufsbildung

Stress im Spital

Arbeiten, welche Jugendliche psychisch überbeanspruchen, gelten laut Jugendarbeitsschutz als gefährlich. Darunter fallen zum Beispiel emotional stark belastende Situationen. Die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern haben darum das Ressourcen-Lernzentrum eingerichtet, während das Universitätsspital Zürich unter anderem den Nachwuchs besonders sorgfältig auswählt.

Ein eigenes Unternehmen als Maturaarbeit

Young Enterprise Switzerland (YES) entwickelt Bildungsprogramme, die eine Brücke zwischen Schule und Wirtschaft schlagen. Bei einem dieser Programme können Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 20 Jahren ein eigenes Miniunternehmen gründen. Pascal Debély, YES-Coach in Neuenburg, erzählt von seinen Erfahrungen.

Berufsberatung

Ein Modell zur ganzheitlichen Laufbahnberatung

Die Berufswahl und die Gestaltung der Laufbahn werden stark von privaten Lebensbereichen beeinflusst. Bestehende Beratungsmodelle berücksichtigen dies jedoch nur am Rande. Ein neues Modell behebt dieses Manko.

Coaching im Bereich der internationalen Zusammenarbeit

Nicht immer ist es in der internationalen Zusammenarbeit (IZ) einfach, das Gleichgewicht zwischen der Arbeitsrealität und den persönlichen oder familiären Rahmenbedingungen zu finden. Das kann zu Frustration und zum Hinterfragen der Arbeit führen. Ein Coaching kann Interessierten weiterhelfen.

Beratung «greifbar» machen

Das Zentrum für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des «IAP Institut für Angewandte Psychologie der ZHAW» hat in einem achtmonatigen Prozess ein Beratungskonzept erarbeitet.

Wenn aus Träumen (keine) Realität wird

Wie wirkt sich der Lehrstellenmarkt auf die Berufsentscheidungen von Jugendlichen aus? Eine Berner Studie stellt fest: Ein Mangel an spezifischen Lehrstellen wirkt sich ebenso ungünstig auf eine Änderung des Berufswunsches aus wie die einfache Verfügbarkeit von Lehrstellen im Wunschberuf.

Arbeitsmarkt

Auf den Kompetenzteppich gekommen

Arbeitsmarktliche Massnahmen (AMM) sollen die Chancen von Stellensuchenden, Arbeit zu finden, verbessern. Mit exakten Leistungsaufträgen und genauen Zielen versucht der Kanton Bern, diesem Ziel noch näher zu kommen. Anbieter von AMM äussern sich sehr zufrieden.

Risiken und Nebenwirkungen der Eingliederung durch Private

Die EU und die belgischen Behörden empfehlen, die vorhandenen finanziellen Mittel auf bestimmte Arbeitslose zu konzentrieren. Das hat konkrete Auswirkungen auf die Begleitung von Stellensuchenden – vor allem bei den privaten Arbeitsagenturen.

Nächste Ausgabe

PANORAMA Nr. 6 | 2019 mit dem Fokus Steigende Anforderungen erscheint am 13. Dezember.