Nur noch 10% Jugendliche in Brückenjahren
Josef Widmer, Präsident der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz erhofft einen massiven Rückgang der Brückenjahre:
Der Anteil der Jugendlichen, welche erst nach einem Brückenjahr den Einstieg in die Berufsbildung schaffen, ist weiterhin rückläufig. Wie das Bundesamt für Statistik mitgeteilt hat, ist die Zahl der Teilnehmenden in Brückenangeboten gesamtschweizerisch auf unter 10% gesunken. Einzelne Kantone weisen gar noch tiefere Quoten auf. Wie es in der Medienmitteilung heisst, ist der höhere Anteil der Direkteinsteiger/innen in die Berufsbildung vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: die grossen Anstrengungen der Kantone für die Begleitung der Jugendlichen im Übergang zwischen Volksschule und Berufsbildung und das in den letzten Jahren stark gewachsene Angebot an niederschwelligen Berufslehren.
Ausgabe: / (18.09.2007)


