Hochschulen: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen wählen den Berufsweg

Claude-Alain Vuille, Generaldirektor des Centre professionnel du Littoral neuchatelois, erwartet 2015 eine Meldung zur Tertiärstufe:

Vor 10 Jahren wählten zwei von drei Jugendliche für ihre Ausbildung auf der Tertiärstufe den universitären Weg, nur ein Drittel entschied sich für die Fachhochschule.
Heute bevorzugt mehr als die Hälfte der Jugendlichen den beruflichen Weg zur Erreichung des Bachelors oder Masters: Fähigkeitszeugnis - Berufsmaturität - Fachhochschule. Vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat die Berufsmaturität entscheidend zum Aufholen des beruflichen Weges beigetragen; er ist heute die bevorzugte Wahl junger Schweizerinnen und Schweizer, die sich zu einem Weiterstudium entschliessen, sei es in der Schweiz, oder, immer mehr, im Ausland.
EDK, BBT und SGV freuen sich darüber, weil damit eine bessere Anpassung zwischen den Qualifikationen der Jugendlichen und den Bedürfnissen der Wirtschaft erreicht wird.

Robert Galliker, Sekretär SBBK ergänzt mit folgendem Wunsch:

Wie die neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, gab es im vergangenen Jahr bei der gymnasialen Maturität und bei der Berufsmaturität gleich viele Abschlüsse. Insgesamt erwerben in den beiden Bildungsgängen je 25% eines Jahrgangs die Ausweise, die zu einem Hochschulstudium (Universität oder Fachhochschule) berechtigen.



Ausgabe: / (18.09.2007)