Am 17. November 2011 fand in Tolochenaz VD eine Tagung statt zum Thema schulische Vollzeitausbildung (Formation à la pratique en école à plein temps) - vorwiegend im kaufmännischen Bereich. Die Referate sind jetzt aufgeschaltet. Jacques Amos lieferte aktuelle Zahlen, stellte die sprachregionalen Unterschiede dar, befasste sich mit spezifischen Fragestellungen und stellte eine Evaluation von Pilotprojekten im Bereich der kaufmännischen Grundbildung vor. Weitere Referate behandelten die Situation im Kanton Genf, Erwartungen und Aufgaben der OdA und ein Begleitprojekt des Eidg. Hochschulinstituts für Berufsbildung (IFFP Lausanne).
PANORAMA.aktuell 2012-03
Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2012-03DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
20. 02. 2012
Berufliche Grundbildung
Ungefähr 1800 Lernende absolvieren jedes Jahr die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann EFZ in einer öffentlichen Verwaltung auf Gemeinde- oder Kantonsebene. Der Branchenverein Ovap veröffentlicht alljährlich eine dreisprachige Informationsbroschüre. Die aktuelle Ausgabe stellt verschiedene Neuerungen vor, insbesondere die neue Bildungsverordnung 2012 und die praktische Ausbildung der Handelsmittelschüler in den Ausbildungsbetrieben. Zu Wort kommt auch Belinda Walther Weger, Leiterin des Leistungsbereichs Berufsbildung im Bundesamt für Berufsbildung und Technologie. Ferner wird die lokale/regionale Organisation Genf "ORF Etat de Genève" porträtiert.
Der Bundesrat hat das Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement im Sommer 2011 beauftragt, einen Bericht über die von den Kantonen geltend gemachten Berufsbildungskosten zu erstellen. Der Bericht wurde an der Bundesratssitzung Anfang Februar 2012 verabschiedet. Er zeigt den Soll-Ist-Zustand in Bezug auf die Erhebung und Plausibilisierung der kantonalen Berufsbildungskosten. Die Überprüfung kam zu einem positiven Gesamteindruck, Änderungen sind nicht angezeigt. Von daher besteht aus übergeordneter Sicht in Bezug auf die Aufteilung der Kosten zwischen Bund und Kantonen kein weiterer Handlungsbedarf.
Im Kanton Genf gibt es zahlreiche Projekte zugunsten von Jugendlichen zwischen 15-25 Jahren, die keine Ausbildung in Aussicht haben. Nur tun sich die einzelnen Institutionen schwer damit, ihre Anstrengungen zu vereinen. Dies geht aus einem Bericht der "Commission externe d'évaluation des politiques publiques (CEPP)" hervor. Um die Situation zu verbessern, hat das CEPP dem Staatsrat eine Liste mit Empfehlungen überwiesen.
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat zwei Anhörungen zur Änderung der Bildungspläne im Bereich der Qualifikationsverfahren eröffnet. Es handelt sich um den Beruf Fleischfachfrau/-fachmann EFZ und um das Berufsfeld Verkehrswegbau: Strassenbauer/in EFZ und Strassenbaupraktiker/in EBA. Eine dritte Anhörung betrifft die Änderung der Bildungsverordnung Zahntechniker/in EFZ (Art. 18, Abs. 1, Buchstabe a: Die Lerndokumentation darf beim Qualifikationsverfahren Praktische Arbeit bei Position 1 als Hilfsmittel verwendet werden). Ohne Nachricht der interessierten Kreise bis zum 1. bzw. 9. März 2012 geht das BBT davon aus, dass die vorgeschlagenen Änderungen akzeptiert sind.
Unterlagen
Im Januar 2012 startete am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) in Chur der Bildungsgang "Nachholbildung Allgemeinbildender Unterricht, kompakt". Das Angebot richtet sich an erwachsene Personen, die einen Berufsabschluss mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) anstreben und/oder ihre Allgemeinbildung vertiefen wollen. Das in elf Module gegliederte Wissen soll die Teilnehmenden befähigen, den "ABU-Abschluss" im Rahmen des vorgezeichneten Qualifikationsverfahrens erfolgreich zu bestehen. Die Nachholbildung kann berufsbegleitend während zwei Jahren oder "kompakt" während fünf Monaten absolviert werden.
Website BGS
Mit der Initiative ANKOM (Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge) wird der Zugang von beruflich Qualifizierten an Hochschulen gefördert. In 20 Projekten wird bis Ende 2014 ermittelt und erprobt, wie die Rahmenbedingungen für die Studienaufnahme von Berufstätigen verbessert werden können. Dazu werden Studienorganisation, Lehrmethoden, Beratung, Coaching sowie Fortbildungen untersucht. Gemäss dem Statistischen Bundesamt hat sich der Anteil "beruflich qualifiziert" von knapp 0,5% im Jahr 2001 auf rund 1,9% 2010 an den Hochschulen fast vervierfacht hat. Die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung sei eine wichtige Massnahme zur Attraktivitätssteigerung einer Berufsausbildung und damit zur Fachkräftesicherung.
Das Ausbildungszentrum des "Arc jurassien" (CAAJ) erhält eine neue Ausbildungseinheit. Nach La Chaux-de-Fonds ist es nun an Moutier, eine neue Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um Lernende in den Berufen mit Decolletage während den 18 bis 24 ersten Monaten ihrer Ausbildungszeit zu unterrichten, bevor sie in ihre Betriebe zurückkehren beziehungsweise ihre duale Lehre beenden. Die Eröffnung ist für den Schulbeginn im August 2012 geplant.
Weitere Informationen
Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie will das unternehmerische Denken und Handeln in der beruflichen Grundbildung verstärkt fördern. Es soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass die Betriebe unternehmerischen Herausforderungen meistern können. Das Projekt umfasst die Entwicklung eines Konzepts zur Förderung des Unternehmertums in der beruflichen Grundbildung. Dazu gehören ein entsprechender Bildungsplan (bis Ende 2012) und anschliessend ein Pilotprojekt (Schuljahr 2013/2014).
Ausschreibung für die operative Projektleitung (Frist: 7. März 2012)
In der Februar-Ausgabe des Schweizer Arbeitgeber wird die Berufsbildung als Brennpunkt-Thema behandelt. Ein Beitrag betrachtet die Berufsbildung aus Sicht der Arbeitgeber und schreibt dem Berufsbildungssystem eine hohe Zukunftstauglichkeit zu. In einem Portrait wird die Goldmedaillengewinnerin der Berufsweltmeisterschaften in Bekleidungsgestaltung vorgestellt. Im Interview nehmen je ein Vertreter des Schweizerischen Baumeisterverbands und des Schweizerischen Versicherungsverbands aus Sicht der Branchenverbände zur Berufsbildung Stellung.
Im Kanton Zürich unterstützt die private Non-Profit-Organisation Impulsis Jugendliche in der Berufsintegration. In Zusammenarbeit mit über 200 Firmen werden motivierte Jugendliche bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Praktikumsplatz begleitet. 2012 wurde das Programm EBAplus in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich in das feste Angebot von Impulsis aufgenommen. EBAplus motiviert Betriebe, Lehrstellen für die 2-jährige berufliche Grundbildung zur Verfügung zu stellen. Lehrbetriebe können im Gegenzug von unterstützenden Dienstleistungen und personeller Entlastung profitieren.
Bericht in der zeitschrift PANORAMA 1/2012
Mittelschulen und Hochschulen
Die Ingenieurschule in Changins (EIC) kündet auf September 2012 einen Bildungsgang Master of Life Sciences mit Schwerpunkt Weinbau und Önologie an. Nachdem die EIC bisher Winzer, Weintechnologen und Önologen ausbildete, will sie nun mit der Ausbildung auf Master-Niveau in den Kreis anderer Schulen auf internationaler Ebene treten.
Weitere Informationen
Das "Programme romand HES-SO de formation à l'insertion professionnelle" (Bildungsprogramm für die berufliche Eingliederung) basiert auf dem koordinierten Angebot mehrerer Westschweizer Fachhochschulen in den Bereichen Soziales und Wirtschaft. Die Bildungsgänge richten sich an Spezialisten für Eingliederung und Job-Coaching sowie an Verantwortliche für Eingliederungsprogramme.
Weitere Informationen
47% der Mitarbeiter/innen der Schweizer Fachhochschulen verfügen über einen universitären Abschluss, wobei 29% ein Doktorat oder eine Professur aufweisen. 19% des Personals besitzen einen Fachhochschulabschluss und 16% einen anderweitigen Tertiärabschluss. Diese und weitere Merkmale des Personals der Fachhochschulen sind im Bericht "Personal der Fachhochschulen 2010 " des Bundesamts für Statistik (BFS) beschrieben.
Höhere Berufsbildung und Weiterbildung
Der Schweizerische Verband der Absolventinnen und Absolventen der Höheren Fachschulen publiziert auf Vorschlag der Höheren Fachschulen der ganzen Schweiz zahlreiche Bildungsgänge. Die Liste wird regelmässig aktualisiert.
Weitere Informationen
Eine vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie in Auftrag gegebene repräsentative Studie zeigt, dass das Absolvieren einer Berufsprüfung (BP) bzw. höheren Fachprüfung (HFP) für die überwiegende Mehrheit der Prüfungskandidaten mit Kosten von zwischen 10'000 und 20'000 Franken verbunden ist. Die Aufwendungen für die Prüfungen und die vorbereitenden Kurse werden vorwiegend von den Prüfungskandidatinnen selbst, aber auch von ihren Arbeitgebern getragen. Damit verbundene finanzielle Probleme halten sich im Rahmen. Der Erwerb eines eidgenössischen Fachausweises bzw. Diploms wirkt sich grösstenteils positiv auf die berufliche Karriere aus. Mit der Durchführung der Prüfungen und auch mit den Vorbereitungskursen sind die Kandidaten zufrieden.
Studie
Die verantwortlichen Organisationen haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Entwürfe der Prüfungsordnungen über die Berufsprüfung und die höhere Fachprüfung in folgendem Beruf eingereicht:
Ausbildungsleiter mit eidg. Diplom.
Die Vernehmlassungsfrist dauert bis am 14 März.
Beratung
Das SDBB baut seine Dienstleistungen im Informationsbereich der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung aus. Per 1. Februar wurde eine Stelle geschaffen, die alle Informationsleistungen in italienischer Sprache koordiniert und mit dem Angebot in Deutsch und Französisch abgleicht. Damit wird mittelfristig eine Angleichung des SDBB-Angebots auf gesamtschweizerischer Ebene angestrebt. Das BBT unterstützt die neue Stelle im Rahmen der Leistungsvereinbarung 2012-2015.
Weitere Informationen
Die Seite Stellenmarkt wurde vollständig überarbeitet. Das Internet inklusive Social Media (wie Linkedin, Xing, Facebook, Google+ usw.) wird bei der Stellensuche immer wichtiger. Neu wurden diese Aspekte in den Text eingebaut. Für Online-Stellenbörsen wird auf den Linkkatalog von berufsberatung.ch verwiesen, der in der thematischen Suche im Bereich 07 eine umfassende Linksammlung zu Stellenbörsen liefert. Auch die Seite Arbeiten im Ausland wurde aktualisiert und mit Informationen zu Stagiaire-Programmen und Arbeiten im nicht-europäischen Ausland ergänzt.
Arbeitsmarkt
Zwischen 1996 und 2010 ist gemäss einer Publikation des Bundesamtes für Statistik die durchschnittliche Feriendauer in der Schweiz von 4,6 auf 5 Wochen pro Jahr gestiegen. Die Feriendauer unterscheidet sich je nach Altersgruppe, wobei die Differenzen nicht stark ausgeprägt sind. Für 15-19 Jährige beträgt sie 5,2, für 20-49 Jährige 4,8 und für 50-64 Jährige 5,5 Wochen.
Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) ist in der zweiten Jahreshälfte 2011 deutlich zurückgegangen. Ende Oktober 2011 wies er zum ersten Mal seit Anfang 2010 einen negativen Wert auf. Die neusten Daten zeigen, dass der Rückgang mittlerweile einen Zwischenhalt eingelegt hat: Im Januar 2012 war wieder ein minimaler Anstieg zu verzeichnen. Allerdings befindet sich der Indikator mit einem Wert von -4.4 weiter im negativen Bereich. Der Beschäftigungsindikator erlaubt eine frühe Einschätzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung in der Schweiz dürfte in den nächsten Monaten gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode leicht sinken.
Medienmitteilung
Die Schweiz ist laut dem Innovationsindex 2011 der EU-Kommission erneut führende Innovationsnation in Europa. Diese Position hält sie das vierte Jahr in Folge. Zusammen mit Dänemark, Deutschland, Finnland und Schweden bildet sie die Spitzengruppe. Eine besondere Stärke der Schweiz liegt im Bereich der internationalen Patentanmeldungen und im Verkauf neuer Produkte. Die Gesamtergebnisse widerspiegeln eine agile Exportwirtschaft, die auf einer soliden Wissensbasis von Hochschulen und Forschung und einer aktiven Innovationstätigkeit aufbaut.
Im Januar 2012 zählte Genf 12'199 Stellensuchende. Gesamtschweizerisch ist Genf der einzige Kanton, der gegenüber dem Vormonat einen Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen hatte. Die konjunkturelle Verbesserung hat sicher dazu beigetragen, dass Genf bereits 2011 die Arbeitslosenquote auf 6% senken konnte. Im Jahr zuvor hatte diese 7% betragen. Allerdings ist die im Januar festgestellte Quote von 5,5% auch auf neue Bestimmungen zur der Meldepflicht für Sozialhilfebezüger zurückzuführen. Während das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) im Kanton Genf nun eine Arbeitslosenquote von 5,5% feststellt, weist das Genfer Arbeitsamt wiederum bloss 5% aus. Dieser Unterschied ist dadurch begründet, dass das Seco von der Volkszählung 2000 ausgeht. Der Kanton Genf bezieht sich hingegen auf die schweizerische Erhebung über die Erwerbsbevölkerung im zweiten Quartal 2010.
Berufliche Integration
Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, ist für Menschen mit drei bis vier Überstunden täglich deutlich höher als bei Angestellten ohne Mehrarbeit. Dies hat ein internationales Forscherteam herausgefunden. Eine schwere Depression entwickelten 3,1 Prozent (66 Menschen) von 2123 befragten Angestellten britischer Behörden. Als Erklärung für das vermehrte Auftreten von Depressionen bei Überstunden weisen die Forscher auf die Aussagen in anderen Studien hin, dass ein zeitintensiver Job zu Familienkonflikten, weniger Entspannung und mehr Stresshormonen im Blut führen kann.
Meldung SDA
Im Jahre 2010 wendeten Frauen durchschnittlich 27,6 Stunden pro Woche für Haus- und Familienarbeit auf. Der entsprechende Wert beträgt bei Männern 16,2 Stunden. Dies geht aus einer Untersuchung des Bundesamts für Statistik hervor. Besonders auffallend sind die Unterschiede bei den Altersgruppen 25-39 Jahre und 40-54 Jahre. Sie betragen bei diesen Segmenten 16 bzw. 14,4 Stunden wöchentlich. Keinen Einfluss auf den Einsatz für Haus- und Familienarbeit hat das Bildungsniveau.
Betriebe, die den Wert der Arbeit ihrer Mitarbeitenden anerkennen, stärken ihre Angestellten besser vor berufsbedingten Gesundheitsstörungen als solche, die diesen Aspekt vernächlässigen. Ebenso entscheidend für die Gesundheitsprävention ist ein Management, das das Gleichgewicht zwischen Leistung und Gesundheit der Mitarbeitenden garantiert. Zu diesem Ergebnis kam das "10. Nationale Diskussionsforum über berufsassozierte Gesundheitsstörungen" der Suva. An der Tagung in Bern haben 120 Unternehmensleiter und Spezialisten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz teilgenommen. Medienmitteilung
Der Kanton Genf hat ein neues Gesetz zur Eingliederung und individuellen Sozialhilfe eingeführt. Es sieht eine besondere Massnahme für Stellensuchende vor, die von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert werden und berechtigt sind, sich bei der Sozialhilfe anzumelden. Ab 1. Februar 2012 absolvieren sie ein vierwöchiges Praktikum, in dem abgeklärt wird, ob eine berufliche Wiedereingliederung Sinn macht oder nicht. Im positiven Fall bleiben die Betroffenen bei der Arbeitslosenversicherung, wo sie von der Stelle für berufliche Wiedereingliederung der allgemeinen Unterstützungsorganisation (Hospice général) betreut werden. Es stehen verschiedene Wiedereingliederungshilfen zur Verfügung: Finanzieller Zuschuss bei der Rückkehr in eine Arbeitsstelle, Beschäftigung aus Solidarität (emplois de solidarité) oder finanzielle Unterstützung für Aus- und Weiterbildungen. Bei der Unterstützung für Aus- und Weiterbildung wird auf jegliche Altersgrenze verzichtet.
Verschiedenes
Trotz steigender Tendenz zu gymnasialen Maturitätsabschlüssen bleibt die berufliche Grundbildung resp. das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) im Jahr 2010 mit 74 Prozent aller Abschlüsse auf Sek-II-Stufe dominierend.
Der Lehrabschluss wird von Lernenden aber in zunehmendem Mass nicht mehr als endgültiges Ziel, sondern als Zwischenstation der beruflichen Ausbildung betrachtet. Die Abschlüsse bei höheren Berufsbildungen nahmen in den letzten zehn Jahren um rund 60 Prozent zu. Die höhere Berufsbildung und eine weitere Ausbildung an Hochschulen liegen bei Lehrabgängern und bei Gymnasiasten im Trend.
Rund 57% der Abschlüsse auf der Tertiärstufe werden nach einem Hochschulstudium erworben und rund 43% nach einer höheren Berufsbildung. Die universitären Abschlüsse stellen 35% der Abschlüsse auf dieser Stufe, die Fach- und pädagogischen Hochschulen erreichen einen Anteil von 22%. 51% aller Abschlüsse auf der Tertiärstufe gehen an Frauen.
Dies sind einige Ergebnisse des Berichts "Bildungsabschlüsse 2010" des Bundesamts für Statistik, der eine Übersicht über die post-obligatorischen Abschlüsse und Diplome präsentiert.
Die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umweltbildung fördert als Dach- und Fachverband der Umweltzentren die Umweltbildung mit Weiterbildungen, Tagungen, Beratung, Projekten und Online-Informationen. An einer Tagung zum Thema "Erneuerbare Energien in der beruflichen Praxis am 20./21. Februar in Hamburg werden Ansätze für die Berufsqualifizierung im Bereich erneuerbare Energien und der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Es werden Beispiele für die Berufsorientierung präsentiert und Berufsschulen berichten über ihr breitgefächertes Bildungsangebot zum Schwerpunktthema erneuerbare Energien.
Flyer mit weiteren Informationen
Die neuste Nummer der Fachzeitschrift PANORAMA (2012/1) richtet ihren "Fokus" mit Berichten über die Arbeitsmarktmassnahme "Förderung der selbständigen Erwerbstätigkeit", über ein Gründerzentrum und zur Forderung, das Thema Unternehmensgründung bereits in der Berufslehre zu thematisieren, auf den Weg aus der Arbeitslosigkeit in die berufliche Selbständigkeit.
Übersicht und weitere Inhalte
Archiv
PANORAMA.aktuell
2012
09 08 07 06 05 04 03 02 01
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21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


