ao. Josef Widmer, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern, tritt nach fünfjähriger Tätigkeit auf Ende Mai 2009 von seinem Amt als Präsident der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zurück. Gründe für seinen Entschluss sind u.a. eine geplante Weiterbildung und die Betreuung neuer Projekte im Kanton.
Website der SBBK: http://www.sbbk.ch
BBaktuell Ausgabe 228
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell228.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
11. 11. 2008
In der Herbstsession wurden fünf Vorstösse zur Berufsbildung eingereicht:
Rossini Stéphane - Anfrage zu den privaten Höheren Hotelfachschulen (08.1113),
Postulat Schenker Silvia zum Mangel an Pflegepersonal(08.3739),
Interpellation Groupe PDC/PEV/PVL zur Förderung der Naturwissenschaften und der Technik (08.3565),
Interpellation Füglistaller: BBT-Reformen. Weiterer Klärungsbedarf (08.3612),
Postulat Burkhalter mit dem Titel "Neue Technologieinitiativen der EU. Die Schweiz riskiert, den Anschluss zu verpassen" (08.3465).
Texte zu diesen Vorstössen: http://www.parlament.ch > Geschäftsnummer
OFFT. Der 6. Tag der Berufsbildung findet am 28. November 2008 in Uzwil SG statt. Im Nachmittagsprogramm werden rund 100 Medaillengewinner/-innen der schweizerischen und europäischen Berufsmeisterschaften 2008 durch Bundesrätin Doris Leuthard geehrt. Interessierte sind eingeladen, an der Feier teilzunehmen. Anmeldungen sind bis am 18. November 2008 möglich (die Anzahl Plätze ist limitiert. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt).
Anmeldung: www.berufsbildungplus.ch/anmeldung (Passwort: bbaktuell)
ao. Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Formenbauer/in EFZ, Formenpraktiker/in EBA und Grafiker/in EFZ sind in Vernehmlassung. Frist: 15. Februar 2009 bzw. 2. Februar 2009. Unterlagen: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de
Das vom BBT geführte Berufsverzeichnis wird überarbeitet. Zurzeit sind die Angaben als Listen im pdf-Format aufgeschaltet: http://www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/berufsverzeichnis/00696/ind...
df. Die FAB erhält mit Andrea Egli (BSLB Sursee) eine neue Präsidentin; sie wurde am vergangenen Freitag ohne Gegenstimme zur Nachfolgerin von Roland Jost gewählt. Für Befremden sorgte die Nachricht des ZHSF, dass man ein ergänzendes Psychologie-Studium (Abschluss: Psychologe/Psychologin FH BSc) für Berufsberaterinnen und -berater nur für Personen öffnen wolle, die die SVB-Ausbildung nach 2003 abgeschlossen haben. Für Gesprächsstoff sorgte auch ein Kooperationsangebot der Präsidentin des Schweizerischen Berufsverbands für Angewandte Psychologie (SBAP), Heidi Aeschlimann.
GV-Bericht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4898a.pdf
wt. Das "Berufswahl-Portfolio für Berufsfindung und Lehrstellensuche" von Reinhard Schmid und Claire Barmettler erhielt an der diesjährigen Lehrmittelmesse "Worlddidac" in Basel einen Worlddidac Award 2008. Diese internationale Auszeichnung wird für innovative und pädagogisch wertvolle Lehr- und Lernmittel verliehen, die ein grosses Potenzial zur Verbesserung oder Erleichterung des Lernens oder des Lehrens haben.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4894a.pdf
df. Um Jugendliche vermehrt für eine Ausbildung im Bauingenieurwesen zu interessieren, hat die "Union suisse des sociétés d'ingénieurs conseils" eine neue Internetseite geschaffen, welche die verschiedenen Berufe darstellt: http://www.les-ingenieurs-construisent-la-suisse.ch/ (französisch)
jf. Wie viel hat ein Kanton dem anderen zu bezahlen, wenn ein Lehrling die Berufsfachschule ausserhalb des Kantons besucht? Diese Frage regelt die Berufsfachschulvereinbarung, vgl. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4508b.pdf .
Im März wurden die Tarife für das Jahr 2009/10 bestimmt (vgl. bbaktuell 214/8). Nun hat die Konferenz der Vereinbarungskantone BFSV beschlossen, diese Tarife für das Jahr 2010/11 beizubehalten.
Begründung: Die Einflüsse der Einführung der Bundespauschalen im Rahmen des neuen Finanzausgleichs und der neuen kantonalen Berufsbildungsgesetze können erst bemessen werden, wenn alle statistischen Daten des Jahres 2008/09 vorhanden sind.
Information: Jean-Daniel Zufferey, SBBK, mailto:zufferey@edk.ch
df. Die neue Bildungsverfassung sieht eine Gesetzgebung für die Weiterbildung vor. Der Arbeitnehmerverband Travail.Suisse hat eine Unterstützungsgruppe ins Leben gerufen, die dafür sorgen soll, dass die Arbeit an diesem Gesetz zügig vorangetrieben wird. Sie besteht aus Parlamentarierinnen und Parlamentariern verschiedener Parteien aus der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur sowie weiteren Personen, denen die Weiterbildung ein Anliegen ist.
Mehr: http://www.travailsuisse.ch/de/weiterbildungfueralle
wt. Beim BBT wurden folgende Entwürfe für Prüfungsordnungen eingereicht:
Berufsprüfung Verkaufsfachmann/Verkaufsfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis, Vertiefungsrichtungen Innendienst und Aussendienst
Höhere Fachprüfung Tierphysiotherapeut/in mit eidgenössischem Diplom.
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen ab 4. November 2008
jp. Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) mit Sitz in Brig und Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern verzeichnet einen Rekord-Zuwachs: 210 Studierende haben sich diesen Herbst für ein Bachelor-Studium im kombinierten Fernstudium angemeldet. Damit klettert die Gesamtzahl der Diplom- bzw. Bachelor-Studierenden gegenüber dem Vorjahr um 19% auf 601.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4770a.pdf
ao. Dank Wirtschaftswachstum und mehrjähriger gemeinsamer Anstrengungen der Berufsbildungspartner konnte im Kanton Basel-Stadt ein Rekord an neu besetzten Lehrstellen registriert werden: 2'039 Lernende haben eine Berufslehre begonnen, 9% mehr als im Vorjahr und so viele wie seit fast zwanzig Jahren nicht mehr.
Pressetext: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4878a.pdf
Infos: Christoph Marbach. Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, mailto:christoph.marbach@bs.ch
jf. Der kantonale Berufsbildungsfonds ist seit Jahresbeginn 2008 aktiv. Der "Conseil de direction", das Entscheidungs- und Verwaltungsorgan, zusammengesetzt aus Vertretern des Arbeitgeberverbands, der Gewerkschaften und des Kantons - hat kürzlich die Zielvorgaben für die erste Umsetzungsphase definiert.
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4888a.pdf
Infos: Lionel Socchi, Administrator des Fonds, Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, mailto:lionel.socchi@jura.ch
vm. Die Behauptung, dass ausländische Arbeitnehmende die Sozialwerke plündern, sei falsch, erklärt Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), im "Schweizer Arbeitgeber" 18/2008. Rossier weist darauf hin, dass die AHV-Beiträge zu 25% von ausländischen Erwerbspersonen stammen. Diese würden demgegenüber nur 16% der Leistungen beanspruchen. Ähnlich verhalte es sich bei den Ergänzungsleistungen und der Erwerbsersatzordnung. Einzig bei der IV sei bei ausländischen Arbeitnehmenden das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen negativ. Dieser Umstand könne jedoch durch branchenspezifische Invaliditätsrisiken erklärt werden, denen ausländische Erwerbstätige vermehrt ausgesetzt seien.
vm. Die im Mai 2007 gegründete Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen (ASSOF) unterhält in Olten seit Kurzem eine Geschäftsstelle. Diese berät interessierte Personen und Institutionen beim Aufbau und Führen von Sozialfirmen. Zudem will die Geschäftsstelle regelmässig über spezifische Fragen rund um das Thema informieren.
Sozialfirmen verrichten niederschwellige Arbeiten im Grenzbereich zum 1. Arbeitsmarkt und beschäftigen meist Arbeitnehmende, welche von Sozialämtern zugewiesen werden in unbefristeten Arbeitsverhältnissen. Mindestens 50% der Aufwendungen werden durch eigene Einnahmen gedeckt.
Mehr zur ASSOF unter http://www.swisssocialfirms.ch
... aber einen Newsletter mit Meldungen aus der Berufsbildung werden Sie weiterhin erhalten.
Das Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung | Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB wird unter der Bezeichnung "PANORAMA Bildung Beratung Arbeitsmarkt" einen Fachmedienverbund publizieren. Er wird die Zeitschrift "PANORAMA Berufsbildung Berufsberatung Arbeitsmarkt", die Newsletter bbaktuell und ActualitésFPr, das "bulletin" (früher SVB) und die "Mitteilungen" (früher AGAB) ersetzen.
Aus "bbaktuell" wird "PANORAMA aktuell", Schwerpunkt Berufsbildung. Weitere Versionen des Newsletters werden sich schwerpunktmässig mit der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung bzw. mit dem Arbeitsmarkt beschäftigen.
Näheres erfahren Sie in nächster Zeit in einem speziellen Mail, in dem Sie aufgefordert werden, den gewünschten Schwerpunkt anzugeben.
Damit es sicher bei Ihnen eintrifft, bitten wir Sie bereits heute, die Adresse "redaktion@panorama.ch" in Ihre Mailadressen aufzunehmen. Dies verringert die Gefahr, dass die Mitteilung und der neue Newsletter im Spam-Ordner landen.
Emil Wettstein, Redaktion bbaktuell
Wie gut Schweizer Berufsleute künftig sein werden, hängt zu einem guten Teil von den Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern ab. Dafür müssen die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner heute mehr als nur fachlich auf der Höhe sein; auch in Bezug auf Methodik-Didaktik, Rekrutierung, Qualigespräche, Führungsverhalten und Sozialkompetenz müssen sie das nötige Rüstzeug mitbringen. Und: Wer in einem Betrieb Lehrlinge ausbildet, braucht einen eidgenössisch anerkannten Ausweis. Der fünftägige Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner an der EB Zürich bildet die Basis für diese anspruchsvolle Aufgabe vor.
Weitere Infos: www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/didaktik-und-bildungsmanagement/berufsbil...
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