bbaktuell - News aus der Berufsbildung herausgegeben von BBT und SBBK




Berufsbildung aktuell - Ausgabe 15
13.12.1999

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Inhalt:

1. Presseschau
2. BBT: Werbekampagne fuer die Berufsmatur
3. Veraenderungen beim SIBP - Berufsbildungsforschung
4. Bericht: Erwachsenenbildung in den Kantonen
5. Sozialzeit-Ausweis fuer freiwillige und ehrenamtliche Arbeit
6. Kanton Bern: Qualitaetssicherung in der betrieblichen Ausbildung
7. Zweijaehrige Informatiklehre fuer Maturandinnen und Maturanden
8. Theologische Berufe im Umbruch
9. Lehrstellenbeschluss II: Die Auswahl beginnt
10. Berufsbildungsgesetz: Vernehmlassungsbericht im Januar
11. EDK setzt "Arbeitsgruppe Sozialausbildungen" ein
12. Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer Berufslehren
13. OECD-Laenderberichte "Lebenslanges Lernen"
14. 4% mehr Lehrvertraege im Kanton Genf
15. Kanton Basel-Landschaft: Grundschule Metall Baselland
16. Kanton Solothurn: Neuer Amtsvorsteher gewaehlt

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1.  Presseschau

wt. Wieder einmal finden Aspekte der Berufswahl und der Lehrstellensuche
besonderes Interesse bei den Medienschaffenden.
Weitere Themen: Verschiedene Berufsschulen berichten von Neuerungen. Ein
Film zur Bedeutung der Berufsbildung wurde vorgestellt. Letzte Meldungen
zur Vernehmlassung zum Berufsbildungsgesetz. Die "Hotelwerkstatt Dom" in
St. Gallen, ein Ausbildungsplatz fuer Jugendliche mit leichten
Behinderungen, erhielt einen Preis fuer besondere paedagogische Leistungen.
Die weitere Ausbildung der ADtranz-Lehrlinge ist gesichert.

Die Presseschau finden Sie hier.

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2.  BBT: Werbekampagne fuer die Berufsmatur

wt. Die Berufsmaturitaet ist auf Erfolgskurs. Naechstes Jahr duerften 6000
Jugendliche ihre berufliche Erstausbildung mit dieser wertvollen
Doppelqualifikation abschliessen. Mit einer Kampagne will das Bundesamt
fuer Berufsbildung und Technologie, BBT, die Berufsmaturitaet breiter
bekannt machen. Sie umfasst eine weitere Serie der bekannten BBT-Plakate,
eine Website (http://www.profisurf.ch) sowie eine breitgestreute
Informationsbroschuere.

Auskunft: Rolf Peter, Leiter Leistungsbereich Ausbildungsordnungen,
Bundesamt fuer Berufsbildung und Technologie (BBT), 3003 Bern, Tel. 031 323
75 67, Fax 031 323 75 74, mailto:Rolf.Peter@bbt.admin.ch
Thomas Bachofner, Leiter Presse und Kommunikation, BBT, Tel 031 322 21 24,
Fax 031 324 96 15,
mailto:Thomas.Bachofner@bbt.admin.ch

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3.  Veraenderungen beim SIBP - Berufsbildungsforschung

wt. An der Sitzung des Institutsrats des Schweizerischen Instituts fuer
Berufsbildung (SIBP) vom 3. Dezember wurde darueber orientiert, dass der
mit dem "Managementsupport" beauftragte Alfred Zwygart faktisch die
Gesamtleitung des SIBP ad interim uebernommen hat. Er informierte ueber die
Zukunftsperspektiven und die Projektorganisation. Diese soll einerseits den
laufenden Betrieb optimieren und anderseits die kuenftige Stellung und den
Leistungsauftrag des Instituts definieren.
Prof. Dr. Martin Straumann ist weiterhin offizieller Leiter des SIBP und
daneben fuer die applikationsorientierte Berufsbildungsforschung
zustaendig, fuer die dem BBT aus Geldern der Kommission fuer Technologie
und Innovation 10 Mio. Franken zur Verfuegung stehen. Die
Projektorganisation soll die Koordination mit dem Schweizerischen
Nationalfond, der Erziehungsdirektoren-Konferenz und der Forschung an
Universitaeten und Fachhochschulen gewaehrleisten.

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4.  Bericht: Erwachsenenbildung in den Kantonen

df. Ein Bericht der Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) befasst sich mit
der Situation und den unterschiedlichen Bedingungen der Erwachsenenbildung
in den Kantonen. Verfasst wurde der Bericht von der interkantonalen
Konferenz der Beauftragten fuer Erwachsenenbildung IKEB, einem Gremium der
EDK. Der Bericht (Dossier 56A) enthaelt auch Empfehlungen fuer staatliche
Massnahmen.

Bezug beim Sekretariat der EDK, Postfach 5975, 3001 Bern.

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5.  Sozialzeit-Ausweis fuer freiwillige und ehrenamtliche Arbeit

pm. Berner Institutionen haben einen "Sozialzeit-Ausweis" geschaffen, eine
Nachweis-Dokumentation fuer die in freiwilliger und ehrenamtlicher Arbeit
erworbenen Qualifikationen. Der Ausweis soll bei der Stellensuche, beim
beruflichen Wiedereinstieg oder bei der Bewerbung um politische Aemter
helfen. Die Eintraege werden von den Freiwilligen zusammen mit den
Verantwortlichen der Einsatzinstitution vorgenommen, so dass es sich sowohl
um eine Selbst- als auch um eine Fremdevaluation handelt.

Die Ausweisformulare koennen beim BLMV bezogen werden, Gueterstrasse 13,
3008 Bern, Tel 031 380 52 52.

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6.  Kanton Bern: Qualitaetssicherung in der betrieblichen Ausbildung

pm. Um die Qualitaet der betrieblichen Ausbildung zu sichern sollen die
bisher regional organisierten Lehraufsichtskommissionen neu strukturiert
werden. Weiterhin handelt es sich um Milizorgane, deren Mitglieder aber
bestimmten Anforderungskriterien zu genuegen haben und auf ihre Aufgaben
hin geschult werden. Gleiches gilt fuer die vollamtlich taetigen
Ausbildungsberater und -beraterinnen in den regionalen Kreisleitungen,
bisher Sekretaere genannt.

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7.  Zweijaehrige Informatiklehre fuer Maturandinnen und Maturanden

wt. Die Zuercher Lehrmeistervereinigung wird ab Sommer 2000 fuer
Maturandinnen und Maturanden eine auf zwei Jahre verkuerzte Berufslehre
anbieten, umfassend ein Basislehrjahr und ein einjaehriges Praktikum. Die
Ausbildung schliesst analog zur "Formation professionnelle accéléré im
Kanton Waadt (vergleiche http://www.infopartner.ch/referenz, bitte
"ApprAccelere" eingeben) mit dem eidgenoessischen Faehigkeitszeugnis ab und
ermoeglicht einen pruefungsfreien Uebertritt in die Fachhochschule. Der
Lehrgang kostet SFR 13'200.- im ersten und 3'000.- im 2. Lehrjahr. Der
Praktikumsbetrieb wird die geleisteten Arbeiten entsprechend den Leistungen
honorieren.
Info: http://www.zli.ch.

Auch andere Kreise bereiten auf zwei Jahre verkuerzte Lehren fuer
Maturanden und Maturandinnen vor. Auf naechsten Sommer duerften an
verschiedenen Orten und in mehreren Berufen entsprechende Moeglichkeiten
bereitstehen.

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8.  Theologische Berufe im Umbruch

df. Die Arbeitsstelle fuer Bildungsfragen der Schweizer Katholiken (ABSK)
moechte in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Modulzentrale die
theologischen Grund- und Weiterbildungsangebote ueberarbeiten. Zur
"Modularen Bildung im kirchlichen und kirchennahen Bereich" soll im Maerz
2000 eine erste Skizze vorliegen. Ziel ist es, auch Module anzubieten, die
im nicht-kirchlichen Zusammenhang genutzt werden koennen. Wieweit die
reformierte Kirche in das Projekt einbezogen werden kann, ist unklar; nach
Auskunft von Bruno Santini wurde die fuer Bildungsfragen zustaendige
"Arbeitsgemeinschaft fuer evangelische Erwachsenenbildung Schweiz" vor rund
drei Jahren aufgeloest.

Infos: Bruno Santini, Tel. 041 210 50 55.

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9.  Lehrstellenbeschluss II: Die Auswahl beginnt

wt. Richtlinien und Formulare finden Sie hier:
http://www.berufsbildung.ch/lehrstellenbeschluss/pages/d/e/set_e1.html
Die ersten Entscheide sollen in der zweiten Haelfte Januar gefaellt werden.

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10.  Berufsbildungsgesetz: Vernehmlassungsbericht im Januar

pm. Beim Bundesamt fuer Berufsbildung und Technologie sind 218
Stellungnahmen zum Entwurf fuer ein neues Berufsbildungsgesetz eingegangen.
Im Januar 2000 wird der Bundesrat den Vernehmlassungsbericht zur Kenntnis
nehmen und gleichzeitig ueber die Richtlinien entscheiden, die massgebend
fuer die Ausarbeitung der Botschaft ans Parlament sein werden.

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11.  EDK setzt "Arbeitsgruppe Sozialausbildungen" ein

pm. Die Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) hat zusammen mit der Konferenz
der kantonalen Sozialdirektoren (SODK) eine Arbeitsgruppe
Sozialausbildungen (ASO) eingesetzt. Sie hat den Auftrag, das im August
1999 beschlossene Strukturmodell zu konkretisieren und die Ausbildungen in
dieses Modell zu integrieren. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von Armin
Schoeni, SODK, Tel. 031 371 04 29.

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12.  Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer Berufslehren

df. Die DBK hat im Rahmen des Lehrstellenbeschlusses I ein Projekt
lanciert, das sich mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen fuer
ausbildende Betriebe befasste. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liegen
nun vor; sie muenden in 15 Verbesserungsvorschlaegen, die sich an die DBK,
die Kantone, das BBT, die Gesetzgebung, die Berufsberatungen und die
Berufsverbaende richten. Einer von vielen Vorschlaegen: Die Zahl der
reglementierten Berufe soll auf einen Fuenftel des heutigen Bestandes
reduziert werden.

Bezug: DBK 01 248 50 50.
Infos: René Anderhub, 01 259 43 16,  mailto:rene.anderhub@mba.bid.zh.ch

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13.  OECD-Laenderberichte "Lebenslanges Lernen"

df. Die OECD erstellt eine Reihe von Laenderberichten zum Thema
"Lebenslanges Lernen und staatliche Intervention". Unter den zehn
untersuchten Laendern ist auch die Schweiz. Das Projekt wird Ende Juni 2000
abgeschlossen. Das Bundesamt fuer Bildung und Wissenschaft BBW und die
"Coreched" haben die Schweizerische Vereinigung fuer Erwachsenenbildung
(SVEB) damit beauftragt, die Besuche der internationalen Experten in der
Schweiz (13. bis 17. Dezember) zu organisieren und den schweizerischen
Bericht in Zusammenarbeit mit der OECD zu erstellen.

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14.  4% mehr Lehrvertraege im Kanton Genf

Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrvertraege ist erneut stark gestiegen
nicht zuletzt dank den Werbemassnahmen im Kanton. Der Anteil der jungen
Frauen ist dabei besonders stark gewachsen. Auch das Angebot an Lehrstellen
hat stark zugenommen.

Info: http://www.ge.ch/oofp/cadaff.htm -> Dokument "Le point de la situation"

Quelle: OOFP Geneve

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15.  Kanton Basel-Landschaft: Grundschule Metall Baselland

ao. Am 24. November wurde die Grundschule Metall in Liestal offiziell
eroeffnet. Der einjaehrige Lehrgang soll Jugendliche systematisch ins
Berufsleben einfuehren und ihnen ermoeglichen, anschliessend direkt ins
zweite Lehrjahr in den Berufen Polymechaniker/Polymechanikerin,
Automatiker/Automatikerin, Baumaschinenmechaniker/Baumaschinenmechanikerin,
Landmaschinenmechaniker/Landmaschinenmechanikerin sowie
Motorgeraetemechaniker/Motorgeraetemechanikerin einzutreten.
Bisher wurden die Grundschulen getrennt in Liestal und Gelterkinden gefuehrt.
Infos: Grundschule Metall Baselland, Tel. 061 903 00 02, Fax 061 903 00 04

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16.  Kanton Solothurn: Neuer Amtsvorsteher gewaehlt

ao. Der Solothurner Regierungsrat hat Walter Rickenbacher, zur Zeit
Schuldirektor der Stadt- und Bezirksschulen Solothurn, zum neuen Chef des
Amtes fuer Berufsbildung und Berufsberatung gewaehlt. Er tritt sein Amt
spaetestens per 1. April 2000 an.
Andreas Brand, Vorsteher ad interim, bisheriger Leiter der Abteilung
Fachhochschule und Fachschulen im KABB, uebernimmt ab Januar 2000 die
Leitung des strukturell angepassten Amtes fuer Mittel- und Hochschulen.

Infos: Amt fuer Berufsbildung und Berufsberatung KABB, Tel. 031 627 28
80/70/90, Fax 032 627 29 92.